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Good News: Digitalwirtschaft wächst

In den letzten Jahren ist die Digitalwirtschaft in Berlin stark gewachsen. 77.000 Arbeitsplätze gibt es mittlerweile in diesem Sektor – mehr als in jeder anderen deutschen Großstadt. 8,5% der Berliner Wirtschaftskraft stammt mittlerweile aus der Digitalwirtschaft.

Gebet:

  • Dank für die gute Entwicklung
  • Viele neue Arbeitsplätze in diesem Sektor

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27 Jahre Deutsche Einheit

Am 3. Oktober feiern wir 27 Jahre deutsche Einheit – und damit auch Vereinigung unserer ehemals geteilten Stadt. Aber die Lebensverhältnisse im Osten und Westen haben sich noch lange nicht angeglichen. Die Ergebnisse der Bundestagswahl weisen zwischen Ost und West große Unterschiede auf, auch in Berlin: Große Mehrheiten für die Linke und die AfD im Osten, für die SPD und die Grünen in den zentralen Stadtteilen, CDU-Mehrheiten im Nordwesten und Südwesten, aber auch dort starke Zuwächse für die AfD. Man mag das als Abbild des bunten und vielfältigen Berlin sehen. Es offenbart aber auch massive Gegensätze in der (Un)zufriedenheit mit unserer demokratischen Ordnung, im Sozialen und im Lebensgefühl. Die Einheit in den Köpfen und Herzen ist noch keineswegs vollendet. Die Gegensätze sind eher wieder gewachsen. Die Situation braucht politische Klugheit, Rückgewinnung von Vertrauen in Politik und Parteien, bürgerschaftliches Engagement – und unser Gebet.

Gebet:

  • Neue Brücken des Gesprächs und gegenseitigen Verstehens in der Stadt
  • Dass Politiker/innen, Kirchen und Gemeinden offen auf die Menschen zugehen und ihre Sorgen ernstnehmen
  • Dass Gottes Gnade uns zur Vollendung der inneren Einheit führt

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Tausende Quereinsteiger in Schulen

Im Jahr 2017 wurden nach offiziellen Senatsangaben bisher insgesamt 3.004 Lehrkräfte neu in den Berliner Schulen eingestellt, darunter 1.254 Quereinsteiger, allein im August 944, davon 558 in Grundschulen (https://www.gew-berlin.de/375.php). „Erschwerend kommt hinzu, dass unter den Quereinsteigern die Qualität der Bewerber inzwischen deutlich gesunken ist“, sagte der Vize-Gesamtpersonalratsvorsitzende Haase der Berliner Zeitung. Insbesondere mangelnde Deutschkenntnisse und pädagogische Ausbildung sind problematisch bei Lehrkräften in Grundschulen, doch gerade dort wird der Großteil der Quereinsteiger eingesetzt. Weiterhin könnte sich schon 2022 die Lage umkehren, da durch die Erhöhung der Studienplatzzahl dann die Anzahl der Absolventen weit über dem verbleibenden Bedarf an Neueinstellungen liegen könnte, da die Stellen dann durch Quereinsteiger besetzt sind.

(http://www.berliner-zeitung.de/28253276 ©2017)

Gebet:

  • Augenmaß für die Verantwortlichen bei der Auswahl von Quereinsteigern
  • Weisheit für jede Lehrkraft im praktischen Unterrichtsalltag mit den Kindern und auch innerhalb des Kollegiums
  • Nachhaltig guter Umgang mit der Stellenvergabe, so dass für neue Absolventen der Berufseinstieg ermöglicht wird

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Mieten steigen weiter trotz Mietpreisbremse

Berlin hat im Jahr 2015 als erstes Bundesland die Mietpreisbremse eingeführt. Es bestand die Hoffnung, dass diese ein geeignetes Mittel gegen weiter steigende Mieten in Berlin sein könnte. Ein Berliner Gericht hat jetzt das Gesetz für wahrscheinlich verfassungswidrig erklärt. Trotzdem will Stadtentwicklungssenatorin Lompscher dieses Gesetz eher noch verschärfen. Bis zu einer Entscheidung vor dem Bundesverfassungsgericht bleibt das Gesetz in Kraft. Leider hat sich die Mietpreisentwicklung in Berlin nicht wesentlich entspannt, zu viele Ausnahmen verhindern, dass dieses Gesetz ein wirksamer Schlüssel gegen steigende Mieten ist. Die meisten Parteien sprechen sich dafür aus, weitere Bauprogramme auf den Weg zu bringen, um den Wohnungsmarkt zu entlasten.

Gebet:

  • Verhinderung extremer Mietsteigerungen durch die Mietpreisbremse
  • Rechtliche Klarheit auch für die Umsetzung des Gesetzes
  • Schneller Neubau von bezahlbaren Wohnungen

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Flughafen Tegel – wie weiter?

Der Volksentscheid gleichzeitig mit der Bundestagswahl ergab eine klare Mehrheit von 56,1% für die Offenhaltung des Flughafens Tegel (41,7% dagegen) auch nach der für 2019 erhofften Fertigstellung des Flughafens BER. Der Volksentscheid beinhaltete keine Gesetzesinitiative und ist für die Politik nicht bindend. Er besagt nur, dass der Senat alle nötigen Schritte zum Weiterbetrieb von Tegel angehen soll. Die den Senat tragende rot-rot-grüne Koalition war und ist geschlossen dagegen. Der Ausgang der Abstimmung wird vielfach auch als Ausdruck der Unzufriedenheit mit der derzeitigen Senatspolitik gewertet. Die Befürworter einer Schließung von Tegel, vor allem mehr als 300.000 vom Lärm geplagte Anwohner, haben schon Klagen angekündigt, sollte Tegel tatsächlich offen bleiben. Nun will der Regierende Bürgermeister Müller mit dem Bund und dem Land Brandenburg als Mit-Gesellschafter sprechen. Beide sind wie bisher gemäß den geltenden Verträgen für die Schließung von Tegel spätestens sechs Monate nach Eröffnung des BER. Müller will eine „anerkannte neu-trale Persönlichkeit“ benennen, die mit Hilfe eines Runden Tisches „transparent und ergebnisoffen“ prüfen soll, ob und wie die Offenhaltung Tegels rechtssicher möglich sei. Eine schwierige Situation, rechtlich, ökologisch und politisch!

Gebet:

  • Rechtliche Klarheit, politische Klugheit und göttliche Weisheit
  • Baldige Fertigstellung der BER
  • Entlastung für die vom Fluglärm geplagten Anwohner

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Auf dem Weg in die Inklusion

Zum neuen Schuljahr wurde in Berlin begonnen, die Inklusion an Grundschulen einzuführen. Ein Unterricht, der Schüler mit Behinderungen und Lerneinschränkungen in einer Regelklasse berücksichtigt, muss anders aussehen als bisher. Inklusive Bildung bedeutet daher eigentlich eine Veränderung des Bildungssystems. Ein neues Bildungsexperiment startet nun mit sehr ungewissem Ausgang. In anderen Bundesländern (z.B. Hamburg und Bremen), die eine vollständige Inklusion zu schnell betrieben haben, ist das von Bildungsexperten schon als gescheitert bezeichnet worden. Es führte zu einer völligen Überforderung der Lehrkräfte. In Berlin will man daher langsamer vorgehen. Die bisherigen Förderschulen werden nach und nach abgebaut. Das Nebeneinander von Förderschulen und Inklusion erscheint aber auch nicht als ein Königsweg. In Berlin werden zunächst lern-und sprachbehinderte sowie verhaltensauffällige Kinder in die Inklusion einbezogen. Allein die verhaltensauffälligen Schüler machen über 60% aller Kinder mit Förderbedarf aus(!). Begonnen wird in der Schulanfangsphase und der 3. Jahrgangsstufe. Sonderpädagoginnen werden den Regelklassen nach einem bestimmten Schlüssel zugeteilt. Allein diese Zuteilung macht aber noch kein neues Bildungssystem aus. Wer einmal selbst unterrichtet hat, weiß, wie oft solche Lehrkräfte als Vertretung abgezogen werden. Ob es wirklich den Schülern gut tut, in gemischten Lerngruppen unterrichtet zu werden? Viele verhaltensauffällige Schüler brauchen einfach mehr Zuwendung und kleinere Gruppen. Mit viel Ungewissheit über den Ausgang gehen nun alle Seiten an dieses Experiment heran.

Gebet:

  • Dass Inklusion behutsam eingeführt wird und Probleme rechtzeitig erkannt werden
  • Dass die beteiligten Lehrkräfte die notwendige Unterstützung bekommen
  • Dass erkannt wird, was gerade die vielen verhaltensauffälligen Schüler brauchen

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Dran bleiben: Plätze für Geburten

Dazu gab es gerade einen Sondergipfel bei der Senatorin für Gesundheit, Dilek Kolat. Es gibt viel zu wenige Plätze in den Kreißsälen für die erfreulich (!) ansteigende Zahl von Geburten. Auch an Hebammen besteht großer Mangel. Beten wir für Lösungen!

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