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Herunterladen als PDF: Juli/August 18

Good news: Synagoge Fraenkelufer

Die Synagoge am Fraenkelufer war während der Pogrome 1938 schwer beschädigt worden. Nach einem Abriss in den 50er Jahren steht dort heute nur noch der Seitenflügel, in dem die dortige Synagogengemeinde bislang all ihre Aktivitäten unterbringt. Für den geplanten Wiederaufbau hat SPD-Fraktionschef Raed Saleh (muslimischer Herkunft!) namhafte und einflussreiche Unterstützer gewonnen Geplant ist ein vielfältig nutzbares Gemeindezentrum.

Gebet:

  • Dank für aktives jüdisches Leben in Berlin und breite Unterstützung für den Bau

Nächstes Schuljahr fehlen 500 Lehrer

Dramatische Prognose für das Schuljahr 2018/19: Es kommen zusätzlich 7.000 Schüler; 3.000 Pädagogen werden gebraucht. Doch der Markt ist leergefegt. Laut Bildungssenatorin Sandra Scheeres, SPD, werden nach den Sommerferien in den Berliner Schulen 500 bis 600 Lehrer/innen fehlen. Zwar wurde die Ausbildungs-Kapazität der Berliner Unis auf 2.000 Lehramts-Absolventen pro Jahr verdoppelt, aber der große erste Schwung kommt erst in zwei Jahren. Bislang setzt Berlin vor allem auf die Einstellung von Quereinsteigern. Weitere Maßnahmen: Lehrkräfte aus dem Ruhestand zurückholen, mehr Gehalt, Pensionierungen verschieben, freiwillig mehr Stunden unterrichten, geringer qualifizierte Unterrichtshelfer beschäftigen, Lehramtsstudenten in die Grundschulen schicken. Der ohnehin schon schlechte Bildungsstandard an Berliner Schulen wird durch den Personalmangel zusätzlich belastet.

Gebet:

  • Schnelle und wirksame Aufstockung des pädagogischen Personals
  • Begrenzung der Negativfolgen für Schüler

Kinder im Verkehr – tödliche Unfälle

Am 12.06. wurde ein 13-jähriges Mädchen in Rummelsburg von einer Tram überfahren und starb; am 13.06. wurde in Spandau ein 8-jähriger Junge auf seinem Fahrrad überfahren und ist tot. Der LKW bog rechts ab und hat dabei das Kind übersehen. 2017 gab es insgesamt 917 Unfälle mit Kindern im Verkehr, es wurden 157 Kinder schwer verletzt und ein Kind starb. Solche Nachrichten machen uns betroffen und es wird nach dem Warum gefragt und nach Wegen gesucht, dass solche Unfälle nicht mehr vorkommen. Zu rund 64 Prozent haben Kinder durch ihr eigenes Verhalten die Unfälle verursacht – die Verkehrsschulung der Kinder spielt also eine wichtige Rolle. Die Fuhrgewerbe-Innung fährt als Präventionsmaßnahme bereits mit LKWs in Schulen und zeigt den Schülern, wie begrenzt die Sicht des Fahrers ist. Für die Fahrzeuge selbst werden Abbiegeassistenten (Kamera- und Sensoren-Überwachung) entwickelt und auch bereits eingebaut, jedoch ist diese Technik nicht ausgereift, der Einbau ist auch noch nicht Pflicht und für viele Unternehmer zu teuer.

Gebet:

  • Schutz für alle Kinder im Straßenverkehr
  • Trost für Eltern der Opfer und Unfallfahrer
  • Effektive Abhilfe (Spiegel, Ampelphasen, Straßenschilder, Verkehrsführung)

Ausbau der Verwaltung und Wohnungsbau stockt

Auf der Klausur des Senats Ende Juni gab es leider kaum Fortschritte bei drängenden Themen. Über die Vorschläge einer Expertenkommission zur Verwaltungsreform konnten sich die drei Parteien bisher nicht einigen. Doch soll es noch in diesem Jahr einen „Zukunftspakt Verwaltung“ mit den Bezirken geben. Auch hält die Kritik an Senatorin Lompscher an, weil die dringend nötige Ankurbelung des Wohnungsbaus weiter hinter den selbst gesteckten Vorgaben zurück bleibt.

Gebet:

  • Mehr Einigkeit im Senat
  • Ideen und Beschleunigung bei Verwaltungs-Reformen und Wohnungsbau

Termine

4. bis 8.7., täglich ab 14 Uhr: „ICK BRAUCH KEEN HAWAII“, Jugendfestival auf dem Tempelhofer Feld. Nachmittags attraktives Jugend- und Familienprogramm mit Sport, Musik und Kunst. Abends evangelistischer Gottesdienst. Samstagnachmittag „Tanz-Battle“. Gebets-Unterstützung weiter sehr erwünscht!

Politisches Stadtgebet: 11.7. und 15.8., 18 Uhr, vor dem Roten Rathaus

 

Diese Doppelnummer Juli/August hat aus Zeitgründen nur eine Seite. Wir haben die aktuellen Anliegen knapp aufgelistet. Bitte betet auch in der Ferienzeit weiter für Berlin! Die nächste Nummer erscheint Ende August.

Die Redaktion wünscht allen Mitbetern eine erholsame und behütete Sommerzeit!

Zum Abonnieren dieser Gebetsmail tragen Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse auf http://eepurl.com/TqlGz ein.

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Download as PDF: July/August 18

Good news: Synagogue Fraenkelufer

The synagogue on Fraenkelufer was badly damaged during the pogroms in 1938. After a demolition in the 50s, there was only the side wing left, where the local synagogue community currently accommodates all their activities. SPD parliamentary leader Raed Saleh (of Muslim origin!) has won well-known and influential supporters for a planned reconstruction. A multi-purpose community centre is planned.

Prayer:

  • Thank God for active Jewish life in Berlin and for the broad support for the construction project

500 Teachers will be missing next school year

Dramatic forecast for the school year 2018/19: There are an additional 7,000 students; 3,000 teachers are needed. But the market is empty. According to education senator Sandra Scheeres, SPD, 500 to 600 teachers will be missing after the summer holidays in the Berlin schools. The training capacity of the Berlin Universities for new teachers has been doubled to 2,000 graduating students per year, but the big first momentum comes in two years. So far, Berlin has relied mainly on the recruitment of transfers from other professions. Other measures: Retrieve teachers from retirement, increase salaries, postpone retirement, volunteer to teach for more hours, employ less qualified teaching assistants, send student teachers to elementary schools. The already poor education standard at Berlin schools will be additionally burdened by the lack of staff.

Prayer:

  • Pray for a rapid and effective increase of educational staff
  • Pray that the negative consequences for students will be limited

Children in Traffic – Fatal Accidents

On June 12, a 13-year-old girl in Rummelsburg was hit by a tram and died; on June 13, in Spandau an 8-year-old boy died when a truck turned right and overlooked him. In 2017 there were a total of 917 accidents involving children, 157 children were seriously injured and one child died. Such news affects us deeply, and people ask why and look for ways to prevent such accidents from occurring. About 64 percent of the accidents involving were caused by their own behavior. Thus the children’s traffic education plays an important role. As a preventative measure, the transportation industry has begun to drive lorries to schools to show the pupils how limited the driver’s view is. Turning assistance (camera and sensor monitoring) for the vehicles are being developed and already installed, but this technique is not mature. The installation is not yet mandatory and is too expensive for many trucking companies.

Prayer:

  • Pray for protection for all children in the traffic on the streets
  • Pray for comfort for the parents of victims and the accident drivers
  • Pray for effective remedies (mirrors, traffic light phases, street signs, traffic flow)

Expansion of Administration and Housing Construction is stagnating

Unfortunately, there was hardly any progress on the urgent topics at the Senate retreat at the end of June. The three parties of the coalition have so far failed to agree on the implementation of the 115 proposals from the report of an expert commission on administrative reform. Also, the criticism of Senator Lompscher continues, because the urgently needed boost in housing construction remains far behind the self-imposed targets.

Prayer:

  • Pray for more unity in the Senate
  • Pray for ideas and acceleration in administrative reforms and housing construction

Dates

July 4-7, daily beginning 2pm: „ICK BRAUCH KEEN HAWAII“ Youth Festival on the Tempelhofer Feld. Attractive youth and family programs every afternoon with sports, music and art. Evangelistic worship services in the evenings. Saturday afternoon „Dance Battle“. Prayer support continues to be very welcome!
Prayer for City politicians: July 11 and August 15, 6pm, in front of the Rote Rathaus

Because of time constraints, this double issue July/August has only one page with just a list of current concerns. Please continue to pray for Berlin during the holiday season! The next issue will be published the end of August. The editors wish all prayer partners a restful and safe summer!

Herunterladen als PDF: Juni 2018

Good News: Schülertickets günstiger

Schüler müssen fürs Fahren mit Bahnen und Bussen vom 1. August an weniger oder gar nichts mehr zahlen. Der Preis des Schülertickets sinkt von 29,50 Euro auf 21,80 Euro beim Barkauf. Im Abo reduziert er sich von 22,92 Euro auf 17 Euro. Die Geschwisterkarte entfällt. Wer Anspruch auf den Berlinpass hat, fährt gratis. Das Land gleicht die geringeren Einnahmen der Verkehrsunternehmen aus.

Dank für diese Maßnahme zu Gunsten der Kinder

 

Gewalt an Schulen – neue Zahlen

Nach einer aktuellen Statistik ist die Zahl der Straftaten an Berliner Schulen – insbesondere Körperverletzungen – gestiegen, insgesamt um über 10 Prozent in den vergangenen vier Jahren. Allerdings gingen Diebstähle deutlich zurück. Pro Schule werden bis zu 30 Straftaten pro Jahr registriert. Den höchsten Stand hat der Bezirk Mitte (inkl. Wedding und Moabit), gefolgt von Reinickendorf, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Neukölln. Die Gewalt geht von Schülern, Eltern und auch Schulfremden aus. In den letzten Jahren haben die Umzäunung einer Schule und der Einsatz von Wachschützern einen deutlichen Rückgang der Straftaten bewirkt. Neben den offiziell angezeigten Straftaten gibt es aber auch eine hohe Dunkelziffer etwa von Mobbing-Fällen an Schulen. Neben körperlicher Gewalt sind viele Schüler somit auch psychischer Gewalt ausgesetzt. Es gibt in anderen Städten in Deutschland und auch international Gebetsinitiativen, bei denen Gemeinden jeweils eine Schule in ihrer Nähe im Gebet „adoptieren“ und regelmäßig für sie beten.

Gebet:

  • Um Schutz und Bewahrung der Schüler vor körperlicher, psychischer und sonstiger Gewalt
  • Für viele Beter, die für Gottes Frieden an den Schulen beten
  • Dass Politik, Polizei und Schulleitungen gute Lösungen für die Probleme der Schulen finden

 

Neue Zukunftskommission „Gesundheitsstadt BERLIN 2030“

In der Gesundheitsbranche der Region erwirtschaften 370.000 Beschäftigte 25 Milliarden Euro Jahresumsatz. Berlin soll zum führenden Gesundheitsstandort in Europa weiterentwickelt werden, ausgehend von der Charité, Europas größter Universitätsklinik, und von Vivantes, Deutschlands größtem kommunalen Klinikkonzern. Pharmafirmen und Medizintechnik-Hersteller siedeln sich zunehmend in und um Berlin an. Der Regierende Bürgermeister Müller sagte in einem Interview (Tagesspiegel 16.5.): „Die Gesundheitsbranche ist ein echtes Pfund für Berlin. … Wir werden zunehmend als Stadt der Wissenschaft und Forschung wahrgenommen und als Kongressstadt in der Mitte Europas. … Die Wissenschaft ist unglaublich wichtig für unsere Start-up-Szene. Ausgründungen aus Hochschulen haben 20.000 neue Arbeitsplätze in Berlin geschaffen.“ Müller erwartet, dass Berlin künftig gar zum „Silicon Valley der Gesundheit“ wird.

Um diese Entwicklung zu beschleunigen, setzte der Senat im Mai die Zukunftskommission „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ ein. Sie soll konkrete Vorschläge erarbeiten. Die Kommissionsmitglieder sind sämtlich ausgewiesene Fachleute, die nicht aus Berlin kommen – offenbar ist der Blick von außerhalb erwünscht. Vorsitzender des elfköpfigen Gremiums ist der Gesundheitsexperte und SPD-Politiker Karl Lauterbach. Die elf Kommissionsmitglieder – darunter Krankenkassenfachleute, Hochschulforscher und Pflegeexperten – sollen ermitteln, welche Forschungs- und Versorgungsschwerpunkte sinnvoll sind und wie sich Hochschulen, Krankenhäuser und Firmen besser vernetzen lassen. (Quelle: Tagesspiegel 14.5.)

Gebet:

  • Dank, dass Berlin sich weiter in Richtung seines Potentials entwickelt
  • Schneller Start und kreative Arbeit der Zukunftskommission
  • Dass Berlin im medizinischen, sozialen und auch im geistlichen Sinn eine „Gesundheitsstadt“ werde

 

Unzufriedenheit mit der Senatspolitik

Laut einer Umfrage von Abendschau und Berliner Morgenpost – BerlinTREND Mai 2018 – sind die Berliner nicht wirklich zufrieden mit der Arbeit von Bürgermeister und Senat. Würde am Sonntag gewählt, wäre Die die Linke stärkste Partei. Die größte Oppositionspartei CDU liegt mit 21 Prozent knapp hinter der Linken, die SPD folgt mit 18 Prozent. Das ist der schlechteste Wert, den die SPD im BerlinTREND je für sich verbuchen musste. In zweieinhalb Wochen möchte sich Michael Müller wieder zum SPD-Landesvorsitzenden wählen lassen. In der Partei ist Müller anerkannt, wenn auch nicht unumstritten, aber nur 36 Prozent der Bevölkerung zeigen sich mit der Arbeit Müllers zufrieden. Die Stellvertreter des Bürgermeisters, Klaus Lederer (Linke) und Ramona Pop (Grüne), können ihre Zustimmungswerte steigern. Rund die Hälfte der Befragten gibt jedoch an, die beiden nicht zu kennen oder ihre Arbeit nicht beurteilen zu können. Bei der Frage nach dem Management des Stadtwachstums äußerten die Befragten massive Zweifel, ob dieser Senat und seine Behörden dem gewachsen sind. Zufrieden äußern sich nur 16 Prozent, unzufrieden dagegen 81 Prozent.

Gebet:

  • Neue Kraft und Zuversicht für alle Verantwortlichen im Berliner Senat und mehr Rückhalt in der Bevölkerung
  • Weisheit und Kreativität bei der Lösung der anstehenden Probleme
  • Einsicht, wo alte Wege verlassen oder Fehler korrigiert werden müssen

 

Gebet für Muslime im Ramadan

Seit dem 15. Mai fasten viele muslimische Mitbürger/innen auch hier in Berlin. Zu dieser Jahreszeit ist das eine besondere Herausforderung, da der Tag sehr lang ist und damit auch die Zeit, in der weder gegessen noch getrunken werden darf. Zudem ist es ungewöhnlich heiß. Es kommt immer wieder in Schulen zu Problemen, weil auch Kinder fasten und dann manchmal körperlich an ihre Grenzen kommen. Aber auch die Tatsache, dass erst frühestens um 21:15 Uhr gegessen werden darf, führt dazu, dass nicht nur die Kinder unausgeschlafen sind. Trotz dieser Herausforderungen ist für viele Muslime diese Zeit eine sehr wichtige. Viele fühlen sich Gott viel näher und erwarten sein aktives Hineinwirken in ihr Leben. Ein Grund mehr, in dieser Zeit besonders für muslimische Nachbarn und Bekannte zu beten. Anleitungen zum täglichen Gebet für die muslimische Welt gibt es noch bis zum 14.6. unter https://30tagegebet.de. In diesem Jahr wurde zum Beispiel am 29.5. besonders für die ca. 10.000 Tschetschenen in Berlin gebetet.

Gebet:

  • Dass Berliner Christen Beziehungen zu muslimischen Nachbarn aufbauen
  • Dass die Zeit des Ramadan in den Schulen nicht noch mehr Konflikte verursacht
  • Für die Tschetschenen in der Stadt, dass Jesus Christus ihnen begegnet

 

Neue Polizeipräsidentin

Seit dem 10. April ist Barbara Slowik die erste Präsidentin der Berliner Polizei. Ihr Vorgänger Klaus Kandt war vom Innensenator zuvor entlassen worden, weil keine zukunftsfähige Zusammenarbeit mehr zu erwarten sei. Als Juristin arbeitete die geborene Berlinerin in der Senatsverwaltung für Inneres, war dann im Bundesinnenministerium und machte sich einen Namen als Spezialistin für Terrorismusabwehr. Zuvor war sie dort zuständig für Personal und Führungskräfte. Sie setzte ein Programm auf, um junge Muslime zu deradikalisieren, und richtete das Gemeinsame Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum von Bund und Ländern ein. Das alles klingt nach viel Kompetenz, obwohl der Job an der Spitze der großen Berliner Behörde ein neues Feld für sie ist. Von ihr wird ein Neuanfang nach mancherlei Skandalen der Vergangenheit erwartet. Ihr Führungsstil sei „sehr kooperativ, direkt und pragmatisch“, sagt sie. Sie spricht über neue Wege zur Gewinnung von Nachwuchs und vom Abbau der Bürokratie, auch über Standards, etwa bei der Überwachung von Gefährdern. Wenn Kriminalität und Extremismus global seien, müsse sich die Kriminalitätsbekämpfung vernetzen. Der nahezu gewaltfreie 1. Mai war ein erster Erfolg auch für die Neue.

Gebet:

  • Dass die neue Polizeipräsidentin ihre Kompetenzen optimal einsetzen und ihre Pläne effektiv umsetzen kann
  • Vertrauen bei Bürgern, Politik und Polizei

 

Dran bleiben: Kitaplätze und -personal

Leider gibt es hier kaum Fortschritte. Am vergangenen Samstag gab es eine von Elterninitiativen organisierte Demo mit 3.000 Leuten für mehr Kitaplätze. Plätze gibt es zwar theoretisch genug, aber oft zu weit weg. Außerdem herrscht massiver Mangel an Erzieherinnen. Bei deren bisher schlechter Bezahlung bewegt sich nun der Senat und will drauf legen. Die Situation braucht weiter unser Gebet.

 

„Ick brauch keen Hawaii“ sucht Beter

Auch dieses Jahr wird es wieder vom 4. bis 8.7. das Jugendfestival auf dem Tempelhofer Feld geben. Veranstalter ist der CVJM in Kooperation mit BerlinUnited, Gemeinsam für Berlin, der SMD und Mitwirkenden aus rund 30 Gemeinden. Start ist täglich um 14 Uhr. Es wird am Nachmittag ein attraktives Jugend- und Familienprogramm geben mit Sport, Musik und Kunst. Abends findet ein evangelistischer Gottesdienst statt. – Während der gesamten Zeit soll gebetet werden. Dafür suchen wir noch Unterstützung aus den Gemeinden. Bei Interesse bitte bei meyerhoff@gfberlin.de melden.

 

Termine:

13.6., 18 Uhr: Gebet für die Stadt, Rotes Rathaus

4.–8.7. „Ick brauch keen Hawaii“ – s. Artikel oben

Download as PDF: June 2018

Good News: Student tickets cheaper

Students will have to pay less or no more for traveling by train and bus from 1 August. The price of the student ticket is dropping from 29,50€ to 21,80€ when buying with cash. With a subscription, the fee is reduced from 22,92€ to 17€. The sibling card is discontinued. If you are eligible for the Berlin Pass, you travel free. The state is offsetting the lower revenue of transport companies.

Thank God for this favourable measure for children

 

Violence in Schools – new Numbers

According to a recent statistic, the number of crimes committed in Berlin schools – in particular personal injuries – has risen by a total of more than 10 percent over the past four years. However, the number of thefts declined significantly. Up to 30 offenses per year are registered per school. The highest level is in the Mitte district (including Wedding and Moabit), followed by Reinickendorf, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg and Neukölln. The violence is begun by pupils, parents, but also strangers. In recent years, the erection of fences around one of the schools and the use of security guards have caused a significant reduction in crime. However, in addition to the officially reported crimes, there is also a high number of unreported cases in schools such as bullying. In addition to physical violence, many students are also exposed to psychological violence. There are prayer initiatives in other cities in Germany and also internationally, where churches each „adopt“ a school nearby and pray for them on a regular basis.

Prayer:

  • Pray for protection of students from physical, mental and other forms of violence
  • Pray that many would pray for God’s peace in schools
  • Pray that politicians, police and school superintendents find good solutions to the problems of the schools

 

New Commission for the Future: “City of Health BERLIN 2030”

In the region’s healthcare sector, 370,000 employees generate 25 billion euros in annual sales. Berlin is to be developed into the leading health care location in Europe, starting with the Charité, Europe’s largest university hospital, and Vivantes, Germany’s largest municipal hospital group. Pharmaceutical companies and medical technology manufacturers are increasingly settling in and around Berlin. The Governing Mayor Müller said in an interview (Tagesspiegel 5/16): „The health industry is great for Berlin. … We are increasingly perceived as a city of science and research and as a congress city in the middle of Europe. … Science is incredibly important to our start-up scene. University spin-offs have created 20,000 new jobs in Berlin.” Müller expects Berlin to become the „Silicon Valley of Health” in the future.

In order to accelerate this development, the Senate set up the Commission for the Future „City of Health BERLIN 2030“ in May. It will develop concrete proposals. The commission members are all proven experts who do not come from Berlin – apparently the view from outside is welcome. Chairman of the eleven-member panel is the health expert and SPD politician Karl Lauterbach. The eleven members of the commission – including health insurance experts, university researchers and nursing experts – are to determine which research and care priorities are meaningful and how universities, hospitals and companies can network better with one another. (Source: Tagesspiegel 5/14)

Prayer:

  • Thank God that Berlin continues to develop in the direction of its potential
  • Pray for a fast start and creative work of the Commission for the Future
  • Pray that Berlin becomes a „city of health“ in the medical, social and spiritual sense

 

Dissatisfaction with the Senate Policy

According to a survey by Abendschau and Berliner Morgenpost – BerlinTREND May 2018 – Berliners are not really satisfied with the work of the mayor and senate. If elected on Sunday, Die Linke would be the strongest party. With 21 percent, the largest opposition party CDU is just behind the Linke, the SPD follows with 18 percent. That is the worst percentage for the SPD ever recorded in BerlinTREND. In two and a half weeks, Michael Müller wants to be re-elected as SPD chairman for the federal state of Berlin. Müller is recognized in the party, though not without controversy, but only 36 percent of the population is satisfied with his work. The deputies of the mayor, Klaus Lederer (Die Linke) and Ramona Pop (Greens), can increase their approval ratings. However, about half of the respondents stated that they either did not know them or could not assess their work. When asked about the management of city growth, the respondents expressed massive doubts as to whether this Senate and its authorities are up to it. Only 16 percent are satisfied, 81 percent are dissatisfied.

Prayer:

  • Pray for new strength and confidence for all those responsible in the Berlin Senate and for more support among the population
  • Pray for wisdom and creativity in solving the pending problems
  • Pray for insight on where to leave old ways or where mistakes need to be corrected

 

Prayer for Muslims during Ramadan

Since 15 May many Muslim residents also here in Berlin are fasting. This is a special challenge at this time of the year, as the day is very long and therefore also the time during which you can neither eat nor drink. It is also unusually hot. There are always problems in schools because children also fast and sometimes physically reach their limits. In addition, the fact that it is not possible to eat until 9:15 pm at the earliest results in not only the children being tired. Despite these challenges, for many Muslims this time is a very important one. Many feel closer to God and expect him to be actively involved in their lives – one more reason to pray during this time especially for Muslim neighbours and acquaintances. A daily prayer guide for the Muslim world is available until 14 June at https://30tagegebet.de. This year, for example, on May 29, there was prayer especially for the approximately 10,000 Chechens in Berlin.

Prayer:

  • Pray that Christians in Berlin build relationships with Muslim neighbours
  • Pray that the time of Ramadan does not cause even more conflicts in schools
  • Pray that the Chechens in the city would encounter Jesus Christ

 

New Police Chief

Since 10 April Barbara Slowik is the first female Chief of Police in Berlin. Her predecessor Klaus Kandt had previously been dismissed by the Interior Senator, because future-oriented cooperation could no longer be expected. Ms. Slowik was born in Berlin and worked as a lawyer in the Senate Department for the Interior, then in the Federal Ministry of the Interior, and has made a name for herself as a specialist in counter-terrorism. Previously, she was responsible for personnel and top-level managers. She set up a program to de-radicalize young Muslims and set up the Joint Extremism and Terrorism Defense Center at both the federal and state levels. All this sounds like a lot of competence, although the job at the head of this large Berlin public authority is a new field for her. People are expecting her to make a fresh start after the many scandals of the past. She says her leadership style is „very cooperative, direct and pragmatic.” She talks about new ways of attracting young trainees and reducing bureaucracy, but also about standards such as monitoring potential terrorists. If crime and extremism are global, the fight against crime must be networked globally. The nearly violence-free 1 May was a first success also for the new police president.

Prayer:

  • Pray that the new police chief can make the best use of her skills and effectively implement her plans
  • Pray for trust from residents, politicians and the police staff

 

Keeping On: Day-Care Places and Personnel

Unfortunately, there is little progress here. Last Saturday there was a demo for more day-care places organized by parents‘ initiatives with 3,000 people. There are theoretically enough places, but often too far away. In addition, there is a massive shortage of personnel. The Senate has taken into consideration the poor pay and now desires to raise the salaries of the personnel. The situation needs our prayer.

 

„Ick brauch keen Hawaii“ is looking for prayer support

Once again this year, the youth festival will take place from 4-8 July. The organizer is the YMCA in cooperation with Berlin-United, Together for Berlin, the SMD and volunteers from about 30 churches. It will start daily at 2pm. There will be an attractive youth and family program in the afternoon with sports, music and art. In the evening there will be an evangelistic worship service. – Prayer should take place during the entire time. We are still looking for prayer support from churches. If interested, please contact meyer-hoff@gfberlin.de

 

Dates:

13 June, 6pm: Prayer for the City Rotes Rathaus

4–8 July „Ick brauch keen Hawaii“ – see article above.

Herunterladen als PDF: Mai 18

Good News: Schulbauprogramm

Der Zustand vieler Schulen in Berlin ist ein trauriges Dauerthema. Nun gibt es einen großen Schritt vorwärts. Drei Senator/innen stellten den „Schulbaufahrplan“ vor. Darin werden alle geplanten Baumaßnahmen für die einzelnen 720 Schulen beschrieben. Nach Bezirken geordnet, gibt es damit erstmals eine transparente tabellarische Darstellung: Was genau soll gemacht werden? Wer ist zuständig? Wann wird mit der Maßnahme begonnen und wann soll sie fertig sein? Aus welchen Töpfen wird sie finanziert? Insgesamt gibt es rund 30 Schulen, an denen es einen Sanierungsbedarf von über 10 Millionen Euro gibt. In den kommenden Jahren sollen rund 60 (!) neue Schulen gebaut werden, um den stark wachsenden Bedarf zu decken.

Gebet:

  • Dank für den konkreten Fortschritt
  • Bitte um schnelle, effektive Umsetzung

Aktuelle Good News 2: Ruhiger 1. Mai

Das Kreuzberger „MyFest“ inklusive „MaiGörli“, die 18-Uhr-Demo (mit – laut Polizei – nur 6.000 Leuten) – alles ohne größere Zwischenfälle. Christen waren mit Gebet, Dauer-Lobpreis und evangelistischen Teams vor Ort.

Dank und Lob, dass Gott Gebet erhört!

Zukunft und Potentiale von Berlin

„Eine neue Begeisterung für die deutsche Hauptstadt wächst in der Welt. In Berlin dagegen überwiegt der Ärger über alltägliche Mängel. Wie passt das zusammen?“, fragt Der Tagesspiegel in einem Artikel vom 22. April. Britische und US-Journalisten, die hier leben, loben Berlin als sauber und günstig mit exzellentem Nahverkehr. Der Tagesspiegel: „In Berlin erleben wir das weitgehend klassenlose Zusammenleben zwar als spannend, aber auch als Anstrengung. Wir sind stolz auf unsere Toleranz, aber die ist stressfrei kaum zu haben.“ Entgegen der verbreiteten Unzufriedenheit gibt es also viel mehr Positives, als wir wahrnehmen, z.B.: „Berlin hat Spezialisten in den schnell wachsenden Branchen Fintech, Gesundheit und Digitalindustrie, … 4 Volluniversitäten, 4 Kunst-Colleges, 7 Hochschulen, 50 zusätzliche Institute, 500 wissenschaftliche und technische Unternehmen. … In Berlin ballt sich Wissenschaft wie sonst an keinem anderen Ort in Deutschland. Der Senat vermarktet die Stadt denn auch als „Brain City“, mit ihren mehr als 70 außeruniversitären Einrichtungen, zwei Exzellenzunis. … Auf Interesse stößt im Ausland auch Berlins neues Einstein-Zentrum Digitale Zukunft, für das 55 neue Informatik-Professuren geschaffen werden. … Der Cluster-Effekt ist enorm. In Berlin ist Diversity nicht nur ein Wort, Leben und Arbeit sind räumlich stark durchmischt, das reduziert den Verkehr und die durchschnittliche Pendlerzeit. Berlin ist die Sharing-Hauptstadt des elektrischen Individualverkehrs mit Rädern, Rollern und Autos.“

In der Stadt selbst, so der Tagesspiegel, treffe das auf eine Phase der Verunsicherung. Wohin entwickelt sich Berlin eigentlich gerade? Verliert es seinen integrativen Charakter, verstärkt sich die Segregation (soziale Trennung)? Zwar ist die Berliner Durchschnittsmiete mit 780 Euro gegenüber 1.843 Euro in London immer noch sehr niedrig. Aber die Mieten stiegen bei uns in einem Jahr um 9,7 Prozent! Der Artikel resümiert: „Das, was an Berlin als so elektrisierend angesehen wird, hat sich also verschoben. Raus aus den Club-Spielplätzen für junge Erwachsene, hin zu professioneller Arbeit in Wissenschaft und Wirtschaft. Aber viel wird davon abhängen, ob es gelingt, der Stadt beides zu bewahren – und deren Funktionalität zu verbessern.“

Gebet:

  • Dank für so viele erstaunlich positive Entwicklungen und das gute Image der Stadt
  • Dass Berlin sein von Gott gegebenes Potential optimal entwickelt
  • Dass Gottes Gnade und menschliche Klugheit schädliche Einflüsse begrenzen

Generationen vereint

Aufbauend auf den ökumenischen Gebetstag EINS am 20. Januar (mit großer Beteiligung und Resonanz) gibt es nun auf Initiative von Berlin United, des Jugendnetzwerks von Gemeinsam für Berlin, die VEREINT-Tage mit den drei Schritten Beten – Dienen – Feiern.

Das Programm: 25.05., 19 bis 21 Uhr, Gebetsabend, Gemeinde auf dem Weg, Tegel. 26.05., 11 bis 13 Uhr, Auftakt, Lobpreis und Schulung, Lukas-Gemeinde Schöneberg. 13 bis 17 Uhr „Kingdom-Teams“ (evangelisieren und praktisch dienen) und Gemeindeaktionen stadtweit. 17:30 bis 19.30 Uhr Spaß, Essen, Gemeinschaft; 19:30 bis 21 Uhr, Lobpreisabend, beides Gemeinde auf dem Weg, Tegel.

Gebet:

  • Hohe Beteiligung verschiedener Generationen aus vielen Gemeinden der Stadt
  • Nachhaltige Wirkung und geistliche Frucht

Startup-Hauptstadt mit Problemen

Berlin ist bekannt für die umsatzstärkste Startup-Szene Deutschlands. Mit rund 100.000 Beschäftigen zählen Startups insgesamt zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Doch bei der Einstellung von Personal sind Startups mit erschwerten Bedingungen konfrontiert wie etwa bürokratische Hürden und einer ausbaufähigen Digitalisierung. So wirft der Bundesverband Deutscher Startups dem Regierenden Bürgermeister vor, die Szene insgesamt zu vernachlässigen. Die Innenverwaltung und der Regierende haben den Vorwurf zurückgewiesen.

Gebet:

  • Dank für die starke Startup-Szene und die Entstehung neuer Arbeitsstellen
  • Reduzierung der bürokratischen Hürden bei der Einstellung von Personal
  • Ausbau der Digitalisierung und des Antragswesens

Unruhige Rigaer Straße

1990/91 wurden in der Rigaer Straße mehrere Häuser besetzt, in die linke Wohngemeinschaften einzogen. In einigen der besetzten Häuser wurden kollektiv betriebene Kneipen und Veranstaltungsräume eröffnet. 1992 wurden einige der Hausbesetzungen durch den Abschluss von Mietverträgen legalisiert, andere wurden 1997 geräumt. Die Straße ist seither Schauplatz von Auseinandersetzungen linker Gruppen mit der Polizei. 2017 eskalierte die Situation in regelrechte Krawalle. Vor kurzem wurden mehrfach Steine auf Polizeiwagen geworfen. Aus dem Protest gegen Gentrifizierung und hohe Mieten wurde ein Kampf gegen jede Ordnungsmacht und ein Ventil für den Frust eines perspektivlosen Lebens. Die linksradikale Szene mobilisiert aktuell zu sogenannten „Diskussions- und Chaostagen“. Vom 10. bis 13. Mai soll diskutiert werden über „Strategien für weitreichende Kämpfe“. Zugleich wird zu „dezentralem Chaos“ an diesen Tagen und Nächten aufgerufen.

Gebet:

  • Für die Gemeinden im Kiez, dass sie sich nicht entmutigen lassen, für eine Veränderung der Situation zu beten
  • Dass die Protestler und Randalierer einen friedvollen Weg für ihre Anliegen finden
  • Schutz, Mut und Entschlossenheit für die Polizisten im Einsatz

Das Müllproblem

Berliner produzieren große Mengen an Müll – oft auch auf Straßen und in Parks. Davon wird häufig berichtet. Worüber wir eher selten etwas hören ist der Müll in Seen und sonstigen Gewässern Berlins. Kürzlich fand die jährliche Frühjahrsputz-Aktion am Flughafensee statt, bei der Taucher des Berliner Tauchvereins, der Wasserwacht, der Feuerwehr und der Polizei gemeinsam drei Kubikmeter Müll aus dem See holten. Ähnlich sieht es in anderen Gewässern aus. Gefunden werden u. a. Fahrräder, Tresore, Schrott, Glasflaschen, Plastik. Und jährlich nimmt die Menge des Mülls zu. Auf öffentlichen Wasserstraßen sind Spezialschiffe zum regelmäßigen Müllsammeln unterwegs. Am Flughafensee soll nun künftig die Stadtreinigung (BSR) für die Reinigung der Grünanlagen zuständig sein. Man hofft, dass die sauberen Grünanlagen dort positiven Einfluss auch auf die Sauberkeit des Sees haben.

Gebet:

  • Dank für den freiwilligen Einsatz der Taucher und anderer auf den Gewässern
  • Für ein neues Umweltbewusstsein bei den Berlinern und allen, die bisher Seen und Flüsse als Mülldeponie benutzt haben

Zu wenige Kita-Plätze

In Berlin fehlen zurzeit ca. 3000 Kita-Plätze. Recherchen des rbb haben gezeigt, dass es eigentlich genug Räumlichkeiten in den bestehenden Kitas gibt, um die Kapazitäten auszubauen. Es fehlt vor allem an ausgebildeten Erzieherinnen. Ein Grund dafür ist, dass diese in Berlin schlechter bezahlt werden als etwa in Brandenburg. Viele wandern ab oder arbeiten nicht mehr in ihrem Beruf. Die Bürgerplattformen haben mit Kitaleiterinnen und Eltern konkrete Vorschläge erarbeitet, um die Ausbildung von Erzieherinnen voranzubringen. Bisher hat die zuständige Staatssekretärin Frau Klebba jedoch behauptet, dass es genug praktikable Möglichkeiten gibt, um die Erzieherausbildung voran zu bringen.

Gebet

  • Offenheit der Verantwortlichen für neue Ideen und Zusammenarbeit mit den Bürgerplattformen
  • Mehr gut ausgebildete Erzieherinnen
  • Höherer Lohn für Erzieherinnen

Dran bleiben: Probleme an Schulen

In der Innenstadt bleibt Eltern oft nur die Auswahl zwischen Schulen mit den gleichen Problemen: Die soziale Spaltung hat sich weitgehend durchgesetzt. Schüleranteile von über 90 Prozent nicht deutschsprachiger Herkunft und aus Familien von Transferleistungsempfängern sind keine Seltenheit. An einem Drittel der staatlichen Schulen stimmt die soziale Mischung nicht, der Lehrermangel ist dramatisch, die Zahl der Quereinsteiger hoch.

Termine:

  • 09.05., 18 Uhr: Gebet für die Stadt, Rotes Rathaus
  • 25. – 26.05.: VEREINT – siehe Artikel oben!

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Good News: School Construction Programme

The condition of many schools in Berlin is a sad ongoing theme, but now there is a big step forward. Three senators have presented the „school construction timetable“. It describes all planned construction measures for the individual 720 schools sorted by districts. This is the first time a transparent tabular presentation has been made: What exactly should be done? Who is responsible? When will the measure begin and when will it be ready? Who will finance it? In total, there are around 30 schools where there is a need for refurbishment of more than 10 million euros. In the coming years, around 60 (!) new schools are to be built to meet the rapidly growing demand.

Prayer:

  • Thank God for this specific progress
  • Ask God for fast, effective implementation

Current Good News 2: May 1st

The Kreuzberg „MyFest“ including „MaiGörli“, the 6pm demo (with – according to police – only 6,000 people) – all without major incidents. Christians were on-site with prayer, perpetual praise and evangelistic teams.

Thanksgiving and praise that God answers prayer!

The Future and Potential of Berlin

“Excellently organized, affordable, cool: a new enthusiasm for the German capital is growing in the world. In Berlin, on the other hand, anger predominates over everyday shortcomings. How does that fit together?” asks DER TAGESSPIEGEL in an April 22 article. British and American journalists living here praise Berlin as clean and cheap with excellent public transport. „In Berlin, we experience the largely classless living together as exciting, but also as an effort. We are proud of our tolerance, but it is hardly stress-free.” Contrary to widespread dissatisfaction, there are obviously many more positive things than we realize – such as university and academic excellence: „Berlin has specialists in the fast-growing sectors fintech, health and digital industry. Berlin has four full-time universities, four art colleges, seven colleges, 50 additional institutes, and 500 scientific and engineering companies. … In Berlin, science is clustered together like no other place in Germany. The Senate also markets the city as the „Brain City“, with its more than 70 non-university institutions, two “universities of excellence”…the Charité … and the humanities are considered world leaders. Berlin’s new Einstein Digital Future Centre, where 55 new computer science professorships are being created, is also attracting interest abroad. … The cluster effect is enormous. In Berlin, diversity is not just a word, life and work are spatially mixed, which reduces traffic and commuting time. Berlin is the capital of sharing of electric individual transport with wheels, scooters and cars.“

In the city itself, according to the Tagesspiegel, this encounters a phase of uncertainty. Where is Berlin developing right now? Will it lose its integrative character, is segregation (social separation) increasing? The average Berlin rent is still low at 780 euros compared to 1,843 euros in London, but rents rose 9.7 percent in one year. The article sums up: „What is considered so electrifying about Berlin has shifted – from club playgrounds for young adults to professional work in science and business. But much will depend on whether it succeeds in preserving the city – and improving its functionality.“

Prayer:

  • Thank God for some amazingly positive developments and for the image of the city
  • Pray that Berlin optimally develops its God-given potential
  • Pray that God’s grace and human wisdom limit harmful influences

Generations pray, evangelize and celebrate together

Building on the ecumenical day of prayer EINS on January 20 (with great interest and resonance), the VEREINT-Tage with three steps: praying – serving – celebrating is now being initiated by Berlin United, the

youth network of Together for Berlin.

The programme: May 25, 7-9pm, prayer evening, Gemeinde auf dem Weg, Tegel. May 26, 11am to 1 pm, Launch, praise and training, Lukas-Gemeinde Schöneberg. 1 pm to 5 pm „Kingdom Teams“ (evangelism and practical service) and citywide church activities. 5:30 to 7:30 pm Fun, Food, Fellowship; 7:30-9pm, worship evening, both at the Gemeinde auf dem Weg, Tegel.

Prayer:

  • Pray for high participation of different generations from many districts in the city
  • Pray for sustainable impact and spiritual fruit

Start-up-Capital with Problems

Berlin is known for the highest-turnover start-up scene in Germany. With around 100,000 employees, start-ups are one of the biggest employers in the city. But when it comes to recruiting, start-ups are facing more difficult conditions, such as bureaucratic hurdles and digitization that needs improvement. The Federation of German Start-ups accuses the Governing Mayor of neglecting the scene as a whole. The interior administration and the government authorities rejected the accusation.

Prayer:

  • Thank God for the strong start-up scene and the creation of new jobs
  • For a reduction of bureaucratic hurdles in recruiting staff
  • Pray for the development of digitization and application procedures

Restless Riager Straße

In 1990/91 several houses were occupied in the Rigaer Straße, and leftist communes moved in. In some of the occupied houses, collectively operated pubs and meeting rooms were opened. In 1992, some of the squatters were legalized through rental contracts; others were vacated in 1997. Since then, the street has been the scene of clashes between left-wing groups and the police. In 2017, the situation escalated into riots. Recently, stones were repeatedly thrown at police cars. In the neighbourhood there were increasingly similar incidents in recent weeks. Over the years, the (partly legitimate) protest against gentrification and high rents became a fight against any regulatory power and an outlet for the frustration of a life without a perspective for the future.

Prayer:

  • Pray for the churches in the neighbourhood, that they would not become discouraged in praying for a change in the situation
  • Pray for people who go to the living quarters as ambassadors of the good news
  • Pray that the protesters and rioters find a peaceful path for their concerns
  • Pray for protection, courage and determination for the police

The Garbage Problem

Berlin is home to many people who produce large amounts of garbage – often on the streets and in the parks. This is often reported. What we rarely hear about is the garbage in lakes and other waters of Berlin. Recently, the annual spring cleaning action took place at the airport lake, where divers of the Berliner Tauchverein, the Wasserwacht, the fire brigade and the police together took three cubic meters of garbage out of the lake. The situation is similar in other waters. There are bicycles, safes, scrap metal, glass bottles, plastic and much more, and the amount of garbage is increasing annually. On public waterways special ships are doing regular garbage collection. At the airport lake, the BSR will now be responsible for cleaning the green areas around the lake. It is hoped that the clean green areas around the lake will have a positive influence on the cleanliness of the lake.

Prayer:

  • Thank God for the volunteer divers and for all the other „garbage collectors“ on the waters of Berlin
  • Pray for a new environmental awareness among Berliners and all those who have used lakes and rivers as landfill sites

Too few day-care places

There are currently about 3000 day-care places missing in Berlin. Research by the rbb has shown that there are actually enough rooms in the existing kindergartens to increase capacities. Above all, there is a lack of educated educators. One reason for this is that they are paid less in Berlin than in Brandenburg. Many are leaving or no longer working in their profession. The Civic Platforms, day-care workers and parents have developed concrete proposals to promote the education of day-care workers. So far, however, Secretary of State Ms Klebba has claimed that there are enough viable ways to educate day-care workers.

Prayer

  • Pray for openness among those responsible for new ideas and cooperation with the Civic Platforms
  • Pray for more well-educated day-care workers
  • Pray for higher pay for day-care workers

Keeping On: Problems in Schools

In the city centre, parents often have only the choice between schools with the same problems – the social divide has largely prevailed everywhere. It’s not uncommon to have more than 90% of the students coming from non-German speaking backgrounds from families who are receiving welfare or immigrant benefits. In one-third of public schools, the social mix is not good; the shortage of teachers is dramatic; the number of lateral newcomers is high.

Dates:

  • May 9, 6pm: Prayer for the City, Rotes Rathaus
  • May 25-26: VEREINT – see article above!

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Herunterladen als PDF: April 2018

Good News: Bürgerplattform Spandau

In Bürgerplattformen verbinden sich Initiativen, Vereine und Religionsgemeinschaften, um gemeinsam an Lösungen für ihren Kiez oder Stadtteil zu arbeiten. Nach Neukölln, Berlin Südost und Moabit-Wedding wurde nun die vierte Berliner Bürgerplattform im Bezirk Spandau gegründet. Engagierte Christen sind dabei. Eine Reihe von Kirchengemeinden sind beteiligt, ebenso einige Moscheegemeinden. Sie wollen miteinander Themen angehen, die viele Spandauer/innen bewegen, und mit der Politik auf Augenhöhe über Lösungen verhandeln. Rund 450 Menschen aus bisher 15 Gruppen kamen zur Gründungsversammlung.

Gebet:

  • Dank, dass sich Christen und andere Menschen guten Willens für mehr Lebensqualität einsetzen
  • Dank, dass sie auch auf diese Weise der Stadt und ihren Menschen dienen

Personal-Notstand bei den Gerichten

Seit Jahren ist die Berliner Justiz überlastet und die Situation ist weiter angespannt. Besonders betroffen ist das Landgericht in Berlin-Moabit: Zu wenig Personal für zu viele Fälle und dazu noch fehlende Gerichtssäle. Dadurch kommt es oft zu langen Verzögerungen in den Verhandlungen teils schwerer Verbrechen. Verfahren können aufgrund steigender Zahlen von Straffällen nicht zügig abgeschlossen werden. Häftlinge werden aus der Untersuchungshaft entlassen, weil aufgrund der Verzögerung des Prozessbeginns die Dauer der gesetzlich erlaubten Untersuchungshaft überschritten ist. 19 von 40 Strafkammern gelten offiziell als überlastet. Bis zum Sommer sollen fünf neue Strafkammern eingerichtet und zudem neue Stellen besetzt werden – mit dem Ziel, die Gesamtlage zu entspannen. Neue Hochsicherheitssäle sind geplant, doch die Baugenehmigung fehlt.

Gebet:

  • Entlastung des aktuellen Arbeitspensums der Richter und Staatsanwälte
  • Zeitnahe Besetzung neuer Stellen in den Strafkammern
  • Rasche Aufarbeitung der bisher zurückgestellten Verhandlungen
  • Rückgang der Zahl von Straftaten in Berlin

Stolpersteine

Die Stolpersteine sind ursprünglich ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit den kleinen Gedenktafeln soll an die Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet oder deportiert wurden. Rund 7.800 Steine sind in Berlin verlegt worden. Am 20. März fand bundesweit ein „Frühjahrsputz der Stolpersteine“ statt. Die Stolpersteine und die Putzaktion richten sich gegen das Vergessen und Verdrängen unserer deutschen Geschichte. Es bedeutet ein Innehalten im hektischen Alltag, um die Schrift am Boden zu entziffern. Es erfordert Demut, sich auf offener Straße hinzuknien, um durch das Putzen die Erinnerung präsent zu halten. Was geschehen ist, könnte sich wiederholen, wenn wir aus dieser Erfahrung nicht lernen. So erlebten wir in Berlin in den letzten Monaten, wie Stolpersteine herausgerissen wurden und ein israelischer Restaurantbesitzer verbal heftig antisemitisch attackiert wurde.

Für eine praktische Umsetzung des Mottos „Nie wieder“ braucht es Mut. Jeder ist gerufen, in seinem alltäglichen Leben antisemitischen Sprüchen oder Vorbehalten entgegen zu treten. Eine weitere Möglichkeit aktiv zu werden, ist die Teilnahme am „Marsch des Lebens“, der sich gegen das Vergessen und gegen den modernen Antisemitismus richtet. Auftakt des Marschs ist am 18.04.18 um 18 Uhr am George-Grosz-Platz (Ecke Kurfürstendamm und Schlüterstraße).

Gebet:

  • Dass unsere besondere deutsche und christliche Verantwortung für Juden und Israel bewusst bleibt
  • Schutz von israelischen und jüdischen Mitbürgern und Einrichtungen
  • Mut und Entschlossenheit, gegen Antisemitismus einzustehen
  • Große Teilnehmerzahl und öffentliche Wirkung beim „Marsch des Lebens“

Wirtschaftsstandort Berlin

In Berlin gibt es gute Nachrichten aus dem Wirtschaftssektor. Es werden neue Arbeitsplätze geschaffen (55.000 in 2017) und dadurch sinkt die Arbeitslosigkeit. Berlin ist ein attraktiver Standort für Unternehmen aus der Digitalwirtschaft, Tourismus und Medien. Das Wirtschaftswachstum lag in den letzten Jahren immer wieder über dem der restlichen Bundesrepublik. Doch aus gesamtdeutscher Sicht sieht Berlins wirtschaftlicher Beitrag nicht so glorreich aus. Berlin trägt nur vier Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei und drückt sogar das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen. Aktuelle Umfragen zeigen, dass das Potential des Wirtschaftsstandorts Berlin zwischen Berlin und anderen Bundesländern stark auseinander geht. Damit die Wirtschaft Berlins weiterhin wächst und der Wirtschaftsstandort an Attraktivität gewinnt, nennen Führungskräfte als Wachstumspotentiale insbesondere: bessere Bildung, Optimierung der Verwaltung, mehr Offenheit, mehr Investitionen und bessere Infrastruktur.

Gebet:

  • Dank für das wirtschaftliche Wachstum und die neuen Arbeitsplätze
  • Bitte um einen vorausschauenden Blick der Politik, der die Wachstumspotentiale Berlins jetzt angeht
  • Dass neue Unternehmen gut Fuß fassen und bestehende stabil bleiben

Kreuzberg und der 1. Mai

Viele Jahre dachte man beim 1. Mai in Kreuzberg an Randale und Unruhe. Seit 2003 setzen sich Christen für einen friedlichen 1. Mai ein – mit öffentlichen Gottesdiensten vor Ort, Straßengebetsteams und Lobpreiszeiten. Wie wird es in diesem Jahr sein?

Wie in den Vorjahren veranstalten Bezirk und Anwohner das MyFest mit acht Bühnen von 11 bis ca. 22 Uhr rund um die Oranienstraße. Neu ist der MaiGörli von 12 bis 23 Uhr auf zwei Bühnen im Görlitzer Park mit umfassenden Zugangskontrollen. Die Revolutionäre 1. Mai Demo ist angekündigt, wird aber wohl wieder nicht offiziell angemeldet werden; sie soll am Oranienplatz starten und steht unter dem Motto „Für soziale Revolution“ und „Die rebellische Stadt sichtbar machen“.

Und Folgendes planen christliche Gruppen:

„BURN“ ab 30.4.,12 Uhr, bis 1.5., 24 Uhr: Lobpreis und Anbetung im Gebetskeller am Kotti, 36 Stunden lang. Fürbitte-Zeiten eingebettet in BURN (30.4., 20 Uhr, 1.5., 12, 16 und 20 Uhr).

Begleitendes Gebet im Vorfeld und während der Demo: Montag, 30.4., 18 Uhr, entlang der Demo-Strecke und 1.5. ab ca. 17 Uhr parallel zur Demo

Evangelisation in kleinen Teams am 1. Mai ab 13 Uhr auf dem MyFest; gemeinsamer Start mit einem Sendungsgottesdienst.

Wer mitmachen möchte, bei info@gfberlin.de melden!

Gebet:

  • Dank für den jahrelangen deutlichen Rückgang von Gewalt und Randale rund um den 1. Mai
  • Für einen friedlichen Verlauf des Tages rund um das MyFest und beim MaiGörli
  • Für einen friedlichen Verlauf der 18-Uhr-Demo (und eventueller anderer Demos)
  • Weises, deeskalierndes und wirkungsvolles Handeln der Polizei

Bessere Luftqualität durch Tempo 30

In Berlin liegt wie in vielen anderen Städten die Belastung mit Stickstoffdioxid an stark befahrenen Straßen über dem zulässigen Grenzwert. Das gefährdet die Gesundheit (nicht nur) der Anwohner, Fußgänger und Radfahrer. Studien zeigen, dass langsamer und gleichmäßig rollender Verkehr die Belastung senkt. So ergaben über drei Jahre durchgeführte Tests in Berlin eine Senkung zwischen sieben und 13 Prozent. Bei Feinstaub und dem darin enthaltenen giftigen Ruß waren die Effekte geringer, aber ebenfalls messbar. Nach den Osterferien macht nun Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos, für die Grünen) ernst. Sie will nur dort Tempo 30 vorschreiben, wo es Sinn macht. Die Testphase beginnt auf der Leipziger Straße in Mitte. Dort wird der Grenzwert bisher um 65 Prozent überschritten, so viel wie an keiner anderen der rund 30 vom Senat betriebenen Messstellen an Hauptverkehrsadern.
(Der Tagesspiegel 22.03.2018)

Gebet:

  • Effektive und sinnvolle Maßnahmen zur Senkung der Schadstoffe
  • Versachlichung der oft emotional und ideologisch überfrachteten Diskussion
  • Dass mittelfristig die Luftqualität in Berlin steigt – und damit die Gesundheit

Dran bleiben: Antisemitismus

In einer Tempelhofer Grundschule (mit 95 Prozent Migrationsanteil!) ist ein jüdisches Mädchen von einer muslimischen Klassenkameradin beschimpft und bedroht worden, weil sie nicht an Allah glaubt. Der Fall schlägt Wellen bis in die Bundespolitik. Der neue Außenminister Heiko Maas verurteilte während seines Antrittsbesuchs in Israel den Vorfall und generell jede Art von Judenfeindschaft. Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble äußerte sich entsprechend. In der betroffenen Schule soll das Problem nach den Osterferien mit externer fachlicher Hilfe pädagogisch angegangen werden. Ein solcher Vorfall ist wahrscheinlich nur „die Spitze des Eisbergs“. Es gibt offenen Antisemitismus sowohl in muslimischen Kreisen als auch bei Deutschen mit rechter Gesinnung.

Unser Gebet und praktischer Einsatz gegen Antisemitismus und Judenhass bleiben leider aktuell.

Termine:

11.04., 18 Uhr: Gebet für die Stadt, Rotes Rathaus

18.04.,18 Uhr: Marsch des Lebens (siehe Artikel oben), George-Grosz-Platz, Charlottenburg, https://www.facebook.com/events/167260303984412/

30.04. und 01.05.: Gebet rund um den 1.Mai (Details im Artikel oben)

 

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