Gebetsbriefe


Herunterladen als PDF: November 2018

Good News: Campus Siemensstadt

Am alten Standort Siemensstadt soll ein Innovationscampus des Siemens-Konzerns entstehen. Der Senat verständigte sich mit dem Unternehmen auf ein erstes Konzept. Mit dem Innovationscampus soll die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Berlin international gestärkt und die digitale Transformation forciert werden. Auf dem Campus sollen moderne Forschungs- und Bürokapazitäten entstehen, aber auch Wohnungen. Der Konzern beschäftigt in Berlin rund 11.000 Mitarbeiter und wird für den Umbau im ersten Schritt 600 Millionen Euro investieren.

  • Dank für das gemeinsame Konzept und die damit verbundene Großinvestition in die Zukunftsfähigkeit Berlins

Obdachlose im Winter

Die Notunterkunft Lehrter Straße, betrieben von der Berliner Stadtmission, ist ein Kern des Netzwerks der Berliner Kältehilfe. 1.000 Plätze bietet dieses Notsystem insgesamt in der Hauptstadt – mit dem einzigen Ziel, dass Obdachlose nicht unter freiem Himmel erfrieren. Seit dem 1. Oktober stehen schon 500 Plätze zur Verfügung, die restlichen 500 Plätze sind ab dem 1. November frei. Bis Ende April finden Obdachlose so Schutz vor gefährlich kalten Temperaturen. Wie viele Menschen derzeit in Berlin auf der Straße leben, ist nicht bekannt. Schätzungen gehen von 4.000 bis 5.000 aus, wahrscheinlich sind es mehr. Dieses Versorgungsnetz spannen große Einrichtungen wie die Stadtmission oder die Caritas, aber auch viele Kirchengemeinden beider Konfessionen und andere Einrichtungen. Viele Dutzend Ehrenamtler machen Frühstück, kochen, kümmern sich um kranke Menschen, sprechen mit den Gästen. Und einige fahren den Kältebus. Den können Menschen rufen, die sehen, dass ein Obdachloser unter der Kälte leidet und Hilfe benötigt. Die Nummer für den Kältebus lautet: 0178 523 58 38 oder 030 810 56 04 25. Die bedeutendste Anlaufstation der Kältehilfe ist die Lehrter Straße im Zentrum der Stadtmission, weil sie das breiteste Angebot besitzt. Die medizinische Betreuung ist sehr gut, weil es in dem Komplex eine Arztpraxis gibt und viele medizinische Kräfte zur Verfügung stehen. Vor allem aber finden hier auch Rollstuhlfahrer Ruhe und Hilfe.

Nach langem Hin und Her öffnet die BVG (Verkehrsbetriebe) nun doch nachts bestimmte Räume in U-Bahnhöfen für Obdachlose. Aus hygienischen und Sicherheitsaspekten hatte sie es für diesen Winter ursprünglich abgelehnt. Doch wer in Notunterkünften die Nacht verbringt, hat es besser. Die Stadtmission etwa versorgt am S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee in einer Traglufthalle täglich 120 Personen. Dort arbeiten medizinische Helfer, es gibt jeden Tag gutes Essen, wahlweise vegetarisch und mit Fleisch, eine Waschmaschine, Rasierschaum, Duschgel. Ist eine Einrichtung voll, dann werden die Menschen – wenn sie es wollen – nach Möglichkeit in Unterkünfte gefahren, die noch Plätze haben. (Quelle: Tagesspiegel 22.10.)

Gebet:

  • Eine warme Unterkunft für möglichst viele Obdachlose, damit sie nicht erfrieren
  • Weitere Arbeit an der Beseitigung der Ursachen für Obdachlosigkeit
  • Liebe, Geduld und Durchhaltevermögen für die haupt- und ehrenamtlichen Helfer
  • Segen für die Arbeit der christlichen Einrichtungen, besonders der Stadtmission

Beschwerdeportal gegen Lehrer

Die Berliner AfD hat am 22. Oktober ein Online-Portal freigeschaltet. Dort sollen Lehrer gemeldet werden, die Schüler mit ihrer Haltung gegen die AfD „indoktrinieren“. Die Senatsverwaltung und viele andere haben große Bedenken gegen eine solche Anstiftung zur Denunziation. Schul-Senatorin Scheeres betonte, es stehe „dem Schulfrieden entgegen“, ein derartiges Portal auf den Weg zu bringen. Außerdem erinnert das Vorhaben  fatal an Praktiken in den beiden unseligen Diktaturzeiten in unserem Land.

Gebet

  • Dass Möglichkeiten gefunden werden, das frei geschaltete Meldeportal zu stoppen
  • Zivilcourage bei Schülern, Lehrpersonal, Vorgesetzten und Schulbehörden

Personalmangel in Jugendämtern

Die Jugendämter sind für viele Bereiche zuständig: z.B. für die Zahlung von Unterhaltsvorschuss (seit 07/17 sind die Anträge um 60% gestiegen), betreutes Jugendwohnen, Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien, Kinderschutz, Tagespflege, Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsauffälligkeiten und seelischen Störungen u.v.m. In jedem Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes sind die Fallzahlen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, so z.B. in der Eingliederungshilfe, da immer mehr Kinder und Jugendliche aus Problemfamilien kommen und Hilfe in ihrer Entwicklung brauchen. Für die Betreuung und Unterbringung müssen immer mehr Kinder aus Problemfamilien genommen werden oder es sind minderjährige unbegleitete Flüchtlinge zu betreuen.

Auch wenn deutlich mehr Stellen für diese Aufgaben zur Verfügung gestellt werden, gibt es zu wenige Neueinstellungen, um den Personalmangel auszugleichen. Gründe sind zu wenige ausreichend ausgebildete Sozialarbeiter, Erzieher, Verwaltungsangestellte usw. und die zu geringe Bezahlung, so dass geeignete Bewerber andere, besser bezahlte Jobangebote annehmen. Außerdem gibt es zu wenige oder zu kostenintensive Ausbildungsplätze.

Gebet:

  • Neue Ideen bei der Werbung und Einstellung von Fachkräften
  • Geeignete Fachkräfte, die die Stellenangebote annehmen
  • Dass sich die Lage der Kinder und Jugendlichen in den Herkunftsfamilien so bessert, dass sie keine Unterstützung mehr brauchen

Sieben Exzellenzcluster in Berlin

Die deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) hat kürzlich sieben Clusteranträge aus Berlin bewilligt. Damit ist Berlin bundesweit die erfolgreichste Region gewesen. Mit Hochdruck wird nun an dem nächsten Schritt, dem Verbundantrag, gearbeitet, denn Mitte Dezember 2018 soll der Antrag bei der DFG und dem Wissenschaftsrat eingereicht werden. Ein Beispiel aus den bewilligten Clustern ist MATH+. Es verbindet die großen Universitäten FU, HU und TU mit dem Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, sowie dem Zuse-Institut Berlin in der Erforschung und Weiterentwicklung neuer Ansätze der anwendungsorientierten Mathematik. Zentral dabei sind die mathematischen Grundlagen zur Nutzung immer größerer Datenmengen in den Lebens- und Materialwissenschaften, der Energie- und Netzwerkforschung oder den Geistes- und Sozialwissenschaften. Damit sollen technische Innovationen und auch ein generelles Verständnis von sozialen Prozessen gefördert werden.

Gebet

  • Dass Berlin dadurch als Wissenschaftsstandort sichtbarer und für die Gesellschaft lokal und global ertragreicher wird
  • Dass dadurch in der Wissenschaft das Gemeinsame den Individualismus überwindet
  • Dass durch die Forschung letztlich auch die Gotteserkenntnis zunimmt

Israelisch-deutsches Festival

Vom 12. bis 18. Oktober fand das israelisch-deutsche Festival statt. In kleinen Filmsequenzen erzählten Berliner Jüdinnen und Juden, warum sie wann nach Berlin gekommen sind und was sie hier erlebt haben. Eine einigermaßen einheitliche berlin-jüdische Identität gibt es allerdings nicht. Die Menschen leben hier aus den unterschiedlichsten Motiven heraus.

Gebet

  • Schutz des vielfältigen jüdischen Lebens in Berlin
  • Verstärktes Kennenlernen und gute Nachbarschaft zwischen Israelis und Deutschen

Brückensanierungen

Elf von insgesamt 258 Brücken in Berlin, für die der Bund zuständig ist, müssen aufgrund ihres Zustandes in absehbarer Zeit saniert werden. Regelmäßig bekommen die Brücken Noten auf einer Skala von eins bis vier. Elf Berliner Brücken haben die Note „drei“ erhalten. Diese Bewertung zeigt an, dass eine Brücke saniert werden muss. Für die meisten ist das bereits geplant. In Berlin gibt es insgesamt 1.085 Brücken für den Straßen-, Fuß- oder Radverkehr. Untersucht werden die Bauwerke immer wieder mit Blick auf ihre Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit (Quelle: rbb24 17.10.).

Gebet:

  • Verantwortliche Entscheidungen über den Zeitpunkt der Sanierung und ggf. Sperrung
  • Gottes Schutz vor Einsturz-Katastrophen

Dran bleiben: Clan-Kriminalität

Das Bezirksamt Neukölln startet ein bezirkseigenes Aussteigerprogramm aus kriminellen Clanstrukturen. Es soll Teil der ressortübergreifenden Gesamtstrategie sein. Neben der direkten Bekämpfung der Kriminalität soll der Ausstieg aus diesen Strukturen so einfach und attraktiv wie möglich sein. Der Rechtsstaat soll die Menschen bei dem Schritt in die Legalität unterstützen.

Termine

10.11., 16 Uhr: Solidaritätskundgebung für Israel am Brandenburger Tor

10.11., 14:30 bis 17:30 Uhr: Gebetstag für verfolgte Christen der Evangelischen Allianz Berlin, EFG, Tempelhofer Damm 133-137, 12099 B-Tempelhof

14.11., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus

06.12., 18 Uhr: Chanukka am Brandenburger Tor, Solidaritätsveranstaltung für jüdisches Leben

 

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Good News: Berlin wächst langsamer

Berlin wächst weiter, aber nicht mehr so dynamisch wie in den vergangenen Jahren. Angesichts der akuten Wohnungsnot ist das eine gute Nachricht. Nahm die Bevölkerung von 2011 bis 2016 im Durchschnitt um fast 50.000 Menschen jährlich zu, so waren es 2017  nur 38.665 (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg). Bei diesem Wachstumstempo wird es wohl nicht vor 2030 mehr als vier Millionen Einwohner geben. Seit dem Mauerfall hält auch dieser Trend an: Die Berliner Bevölkerung mit deutschem Pass schrumpft, der Anteil der Ausländer war Ende letzten Jahres auf 17,6 Prozent gestiegen. Jetzt sind in Berlin 193 (!) Nationalitäten vertreten. (Tagesspiegel 18.9.)

  • Dank für diese Bevölkerungs-Entwicklung und das Miteinander der Nationen

Akut: Sicherheitslage während des Staatsbesuchs von Erdogan

Vom 27. bis 29.9. ist der türkische Präsident Erdogan auf Staatsbesuch in Berlin. Er ist bekanntlich wegen seiner autokratischen Herrschaft und der Missachtung von Grundrechten umstritten. Zahlreiche Demonstrationen gegen den Besuch sind angemeldet, teils mit Gewaltpotential. Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte: „Das werden schwierige Tage, die uns an die Grenzen unserer Kapazitäten bringen werden.“ Während des Staatsbesuchs gilt die höchste Sicherheitsstufe. Wie üblich wird die Berliner Polizei Verstärkung aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei erhalten. Denn in den Folgetagen gibt es weitere Großeinsätze der Polizei beim Spitzenspiel der Bundesliga Hertha Berlin gegen Bayern München und wegen der Feiern rund um den 3. Oktober.

Gebet

  • Gottes besonderer Schutz über der Stadt während dieser Tage
  • Gewaltfreie Demos und gute Polizeitaktik

„Nur mit euch“ – 28 Jahre Einheit

Den 28. Tag der Deutschen Einheit feiert die Hauptstadt an den Original-Schauplätzen dieses historisch einmaligen Prozesses, der bis heute ein Wunder Gottes mitten in unserer Geschichte und Stadt ist. NUR MIT EUCH – so lautet das Motto zum Tag der Deutschen Einheit. Seit 1991 werden die zentralen Feierlichkeiten zum 3. Oktober in dem Bundesland ausgerichtet, das den jährlich wechselnden Bundesratsvorsitz innehat; das ist 2018 Berlin. Gefeiert wird vom 1. bis 3. Oktober rund um das Brandenburger Tor und auf dem Platz der Republik, an dem die Einheit 1990 vollzogen wurde. Gemeinsam mit vielen Hundert Partnern wird an drei Tagen ein buntes Programm angeboten. Neben politischen Organen, Museen und Stiftungen werden auch ehrenamtliche Projekte, Initiativen und Vereine vor Ort sein. Leider kamen (soweit bekannt) keine eigenen Programmbeiträge der Kirchen und christlichen Werke zustande. Aber es gibt zur Eröffnung einen ökumenischen Gottesdienst im Berliner Dom. Infos: https://www.tag-der-deutschen-einheit.berlin.de/

Gebet

  • Dank für Gottes Wunder der Einheit und Freiheit auch nach 28 Jahren
  • Dass aus dankbarer Erinnerung Mut und Hoffnung für die Zukunft entsteht

Gebet für Schulen

Regelmäßig berichten wir über konkrete Gebetsanliegen, die unsere mehr als 700 Schulen in Berlin betreffen. Es ist deutlich: Schulen brauchen Gebet! Eine Initiative verschiedener Gebetsinitiativen ruft dazu auf, dass jede Schule in Deutschland von einer Gemeinde umbetet wird. Nach Auskunft von „Moms in Prayer“ sind bisher Gebetskreise von Eltern für elf Schulen in Berlin bekannt. Da ist also „noch Luft nach oben“.

Gebet:

  • Mehr Gebetspatenschaften für Schulen
  • Gebetsunterstützung besonders für christliche Lehrer an Brennpunktschulen

Mehr dienstunfähige Lehrer

In der Hauptstadt herrscht Lehrermangel. Berlin hat nicht nur ein Defizit beim Nachwuchs, sondern es gibt auch einen massiven Schwund der Bestandslehrer durch vorzeitiges Ausscheiden wegen Krankheit oder Berufsunfähigkeit. Es wurde versäumt, rechtzeitig ausreichend neue Lehrer auszubilden. Auch ist das Unterrichten in Berlin nicht sehr attraktiv, da eine Möglichkeit zur Verbeamtung fehlt.

Gebet

  • Mehr Lehramts-Studienplätze und Verbeamtung als effiziente Maßnahmen
  • Schutz der Lehrer/innen vor Überforderung und Burnout

Mehr Schutz für Radfahrer

Bisher sind in Berlin in diesem Jahr zehn Radfahrer im Straßenverkehr ums Leben gekommen, die meisten von ihnen durch abbiegende LKWs. Schon lange wird der Einbau von sogenannten Abbiege-Assistenten in LKWs gefordert. Das scheiterte bisher an technischen Problemen und angeblich zu hohen Kosten. Auch wartet man auf eine nationale oder europäische Gesetzgebung dafür. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) geht nun mit gutem Beispiel voran. Bereits 46 neu bestellte Müllautos sollen mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet werden. Außerdem teste man bis zum Jahresende verschiedene Systeme – zum Beispiel mit Radar und 360-Grad-Kameras. Die anderen Eigenbetriebe Berlins sollen folgen.

Gebet

  • Dass die Zahl der LKWs mit Abbiege-Assistent schnell steigt
  • Baldige gesetzliche Pflicht dafür
  • Schutz der Radfahrer im Verkehr

Pflegekräfte aus Albanien und Mexiko

Rund 2.600 Pflegekräfte fehlen in Berlin. Um gegen den Fachkräftemangel vorzugehen, sucht die Uni-Klinik Charité seit 2017 Pfleger und Krankenschwestern aus Albanien. Über 75 albanische Mitarbeiterinnen wurden seither über das Programm gewonnen. Krankenpflege ist in Albanien – wie in vielen Ländern – ein Studienfach. Bevor die Pfleger in Deutschland arbeiten dürfen, müssen sie trotzdem eine Zusatzausbildung machen, Deutsch lernen und entsprechende Prüfungen bestehen. Jedes Jahr sollen künftig 60 neue Krankenpflegekräfte kommen. Das Programm läuft aus Sicht der Pflegedirektorin so gut, dass sie trotz reichlich bürokratischer Hürden demnächst auch aus Mexiko Pflegekräfte holen will. (rbb 24, 25.9.)

Gebet

  • Weitere kreative Ideen zur Behebung des Pflegenotstands
  • Gute Integration der ausländischen Pfleger

Rasierklingen auf Spielplatz

Mehrmals wurden auf dem Spielplatz am Arnimplatz in Prenzlauer Berg in den letzten Wochen gefährliche Gegenstände gefunden. Der Spielplatz wurde mehrfach gesperrt und gereinigt. Seit dem jüngsten Rasierklingenfund ist der Spielplatz erneut gesperrt: Das Bezirksamt hat eine Reinigungsfirma beauftragt, die den Sand in dieser Woche auch in den tieferen Schichten reinigen soll. In den letzten Wochen seien neben den Rasierklingen auch Glasscherben und Nadeln im Sand gefunden worden. Die Polizei ermittle wegen versuchter Körperverletzung. Erst vor einer Woche verletzte sich eine Frau auf dem Spielplatz mit einer Nadel am Fuß, als sie mit ihren Kindern im Sand spielte. Anfang August waren auf dem Spielplatz Reißzwecken gewunden worden. Stadtrat Vollrad Kuhn vermutet, es könne sich bei den Tätern um Anwohner handeln, die sich von den Kindern gestört fühlen. Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn verurteilte die Taten in der „Berliner Morgenpost“ als „asoziales Verhalten“. Wer so etwas tue, solle fortziehen. (Tagesspiegel 17.9.)

Gebet

  • Schnelle Ermittlungserfolge der Polizei
  • Mehr Kinderfreundlichkeit bei Anwohnern
  • Dass Gott die Herzen der Täter zur Umkehr bringt

Dran bleiben: Clan-Kriminalität

Nach dem brutalen Mord an einem Clan-Mitglied am 10.9. kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten arabisch-stämmigen Familien-Clans. Der Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses befasste sich jetzt mit dem Thema und sucht nach Möglichkeiten, um den Machenschaften der Clans ein Ende zu setzen. Der Neuköllner Bürgermeister beklagt, dass „die extreme Brutalität den sozialen Frieden gefährdet“. Und zwar auch, wie Hikel ergänzte, weil die restliche Bevölkerung alle arabischen Mitbürger über einen Kamm scheren würde, nach dem Motto, alle seien kriminell. Einige Ideen werden geprüft, wie der Informationsaustausch zwischen den Behörden, etwa beim Hartz-IV-Bezug, bei Gewerbeanmeldungen oder bei der Steuerfahndung. Auch die Inobhutnahme der Kinder aus diesen Familien wird diskutiert.

Gebet:

  • Dass alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden
  • Dass der soziale Frieden nicht nachhaltig bedroht ist
  • Weisheit und gute Zusammenarbeit der verantwortlichen Behörden

Termine

Politisches Stadtgebet: 10.10., 18 Uhr, vor dem Roten Rathaus

„Moms in Prayer“ Infotreffen: 13.10.2018, 10:00 bis 12:30 Uhr, Mavuno Berlin, Billy-Wilder-Promenade 4, 14167 Berlin.
Anmeldung: manuela.woldt@momsinprayer

 

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Herunterladen als PDF:  September 2018

Good News 1: Brennpunktschulen

Nicht nur Lehrer/innen, sondern auch Erzieher/innen sollen von den mehr als 17 Millionen Euro profitieren, die Rot-Rot-Grün im Doppelhaushalt 2018/19 für Gehaltszuschläge in Brennpunktschulen vorgesehen hatte. Demnach könnten rund 2.000 Lehrkräfte etwa 300 Euro pro Monat zusätzlich erhalten. Bei den Erziehern hingegen ist keine bestimmte Summe vorgesehen. Stattdessen soll bei ihnen die nächsthöhere Gehaltsstufe zeitlich vorweggenommen werden.

  • Dank für diese konkrete Maßnahme

Good News 2: 41 Millionen für Berlin

Früher musste der Staat belegen, dass ein Vermögen illegal erworben wurde, seit einem Jahr ist die Beweislast umgekehrt. Das bescherte Berlin seither 41,5 Millionen Euro – und soll gleichzeitig im Kampf gegen organisierte Kriminalität helfen. Darin sind die 77 Immobilien im Wert von 9,3 Millionen Euro aus dem Besitz einer arabischstämmigen Großfamilie, die im Juli von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt wurden, noch nicht einmal enthalten. Die neue Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik kündigte an, es werde weiter mit Nachdruck gegen kriminelle Teile arabischer Clans ermittelt. Weiteres dazu im nächsten Artikel!

  • Dank für die Fahndungserfolge und die zusätzlichen Mittel für den Berliner Haushalt

Organisierte Kriminalität

Bei der Vorstellung des Berichts des Bundeskriminalamts zur organisierten Kriminalität in Deutschland wurde deutlich, dass Berlin den zweiten Platz mit 68 Fällen belegt. Das ist eine Zunahme in dem Bereich um 11% zum Vorjahr. In Berlin sind insbesondere deutsch- arabische Großfamilien aktiv. Man vermutet, dass sechs Clans in der organisierten Kriminalität tätig sind, aber auch osteuropäische Gruppen, zum Beispiel aus Bulgarien oder Russland. Seit einem Jahr gibt es die umgekehrte Beweislast in diesem Bereich. So konnten bei Razzien im April und im Juli Vermögen „unklarer Herkunft“ eingezogen werden. Dazu gehörten Immobilien und Luxusautos (siehe Good News). Bei den Durchsuchungen wurden auch Waffen und Drogen beschlagnahmt. Unter organisierter Kriminalität versteht man systematische Straftaten (Drogen- und Menschenhandel, Diebstahl und Hehlerei) in Kombination mit der versuchten Einflussnahme auf Politik, Verwaltung und Justiz.

Gebet:

  • Schutz für die zuständigen Polizisten in der Abteilung 4 im Landeskriminalamt
  • Dass die Machenschaften und mafiösen Strukturen aufgedeckt werden und zur Anklage kommen
  • Für Schutz arabischer Familien, die unter den Clans leiden (Schutzgelderpressung)
  • Dass junge Familienmitglieder aus diesen Clans aussteigen und keine kriminelle Laufbahn einschlagen

Begegnungsorte mit Zugewanderten

Im Fachgebiet „Transformation städtischer Räume im internationalen Kontext“ an der Technischen Universität Berlin erforscht Prof. Felicitas Hillmann, wie die Einbindung von Migrant/innen in die Stadtgesellschaft gelingen und der wachsenden Stadt dienlich sein kann. „Ganz häufig sind es die marginalen Orte, wo es weniger Reglementierung, mehr Armut und daher auch mehr Risiken und Unannehmlichkeiten im Zusammenleben gibt, die Ausgangspunkt für solche Veränderungsprozesse werden.“ Solche niedrigschwelligen Orte, die den Austausch zwischen unterschiedlichsten Menschen ermöglichen, sind in Berlin Quartierbüros und öffentliche Räume, wie z.B. Schwimmbäder, aber auch Museen und Bibliotheken haben das Potential dazu. Da es aktuell in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens (Vereine, Parteien und Feuerwehr u.a.) an Nachwuchs mangelt, könnte genau dort ganz praktisch die Verbindung hergestellt werden. Dann geschieht, was Hillmann „gehäkelte Integration“ nennt. Als großen Stolperstein jedoch sieht sie den geringen bezahlbaren Wohnraum in Berlin.

Gebet:

  • Für Förderung des Austausches durch verstärkte Schaffung dieser niedrigschwelligen Orte
  • Viel Austausch und gute Begegnungen zwischen Neuberlinern mit Migrationshintergrund und Altberlinern
  • Etablierung einer gesellschaftlichen Haltung des „Gemeinsam“

Christen in der Startup-Szene

Berlin ist bekannt für die umsatzstärkste Startup-Szene Deutschlands. Mit rund 100.000 Beschäftigten zählen Startups insgesamt zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Um das Potenzial dieser Szene zu nutzen und sie zum Segen für unsere Stadt zu entfalten, wurde unter dem Dach von Gemeinsam für Berlin eine neue Initiative mit dem Namen „Startup.life“ ins Leben gerufen. Ziel ist die Vernetzung von Christ/innen innerhalb der Startup-Szene, um im Austausch das gemeinsame Aktivwerden für die Stadt zu entdecken. Das erste Meetup am 3.9. ist bereits drei Wochen im Voraus mit 140 Tickets ausgebucht. Mittelfristig sind u.a. ein Mentoring-Programm, Coworking-Spaces sowie stadtrelevante Projekte geplant (www.startuplife.berlin).

Gebet:

  • Dass möglichst viele Christ/innen in der Startup-Szene durch das Projekt erreicht und als Gemeinschaft sichtbar werden
  • Dass das Projekt zum Segen für die Stadt wird
  • Entstehung einer nachhaltigen Arbeit, die zu einer messbaren Verbesserung der aktuellen Missstände in Berlin beiträgt

Stadtplanung in Berlin

Die Suche nach einer Wohnung wird in Berlin immer schwieriger. Betroffen sind vor allem Familien mit Kindern, Senioren und Studierende. Es braucht dringend  bezahlbaren Wohnraum. Dabei sollte die Stadtplanung soziale Anforderungen über die gewinnorientierten Interessen von Anlegern stellen. „Was fehlt, ist eine Vision“ sagt der Weimarer Professor für Städtebau, Steffen de Rudder.

Gebet:

  • Für Bausenatorin Katrin Lompscher, dass sie Fehler sieht und korrigiert und den Wohnungsbau effektiv voran bringt
  • Dass in der Stadtplanung nicht „Geld regiert“, sondern soziale Aspekte einen angemessenen Raum einnehmen
  • Für eine inspirierte Vision vom Leben im zukünftigen Berlin mit Lebensqualität und menschlicher Nähe

BER im Plan?

Die erste Eröffnung des BER war bereits für 2007 geplant – inzwischen gab es sechs Verschiebungen. Vor diesem Hintergrund fällt es schwer, Vertrauen in den nächsten geplanten Eröffnungstermin Ende Oktober 2020 zu haben. Im Juni 2018 hat der rot-rot-grüne Senat festgelegt, dass es keine weiteren Finanzierungshilfen mehr vom Senat für den BER geben soll, da es aus seiner Sicht keinen dringenden Nachschussbedarf gibt. Ein „Plan B“ zur Eröffnung des Flughafens im Oktober 2020 wurde ebenfalls abgelehnt. Der Senat hält trotz der Probleme mit der Sprinkleranlage, den Brandmeldeanlagen mit 30.000 Rauchmeldern, den Kabelgewerken und der Entrauchungssteuerung am Eröffnungstermin fest, da die Firma Siemens diese Probleme bis Dezember 2018 behoben haben will. Kritiker sehen das Festhalten am geplanten Eröffnungstermin kritisch, so u.a. der SPD-Verkehrsexperte Jörg Stroedter: „Denn noch ist die Zusage der FBB, dass das Hauptterminal 2020 ans Netz gehen kann, eine reine Glaubensfrage„. Das ist doch eine Steilvorlage zum Glauben und Beten!

Gebet:

  • Herr, wir glauben, dass dir nichts unmöglich ist: Greife Du ein, damit der BER wie geplant eröffnet werden kann!
  • Dass die ausführenden Firmen planmäßig alle Probleme dauerhaft beheben können
  • Dass die vorhandenen Gelder ausreichen und verantwortlich und zielgerichtet eingesetzt werden
  • Gründliche und gewissenhafte Ausführung aller Arbeiten, damit die Bauaufsicht schnell die Freigabe erteilen kann

Langsames Internet

Eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin zeigt, dass jede dritte Berliner Firma schnelleres Internet benötigt, als ihr aktuell zur Verfügung steht Das Internet ist einfach zu langsam. Kriegt Berlin das lahme Internet nicht in den Griff, ist die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt gefährdet.

Gebet:

  • Für Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, dass sie die richtigen Weichen stellt
  • Kluge Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt, um die Lebensgrundlage für viele zu sichern

Dran bleiben: Extremismus

In Berlin haben extremistische Gruppen nach Angaben des Verfassungsschutzes weiteren Zulauf. Wie der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf den noch unveröffentlichten Jahresbericht 2017 schreibt, stiegen die Zahlen erneut an: Salafisten um 12%, sogenannte Reichsbürger 25%, Anhänger der linksextremen Organisation „Rote Hilfe“ 11%. Ein bleibendes Anliegen!

Termine

  • Politisches Stadtgebet: 12.9., 18 Uhr, vor dem Roten Rathaus
  • Marsch für das Leben: 22.9., 13 bis 17:30 Uhr, Start am Reichstag, Abschluss mit Gottesdienst

 

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Herunterladen als PDF: Juli/August 18

Good news: Synagoge Fraenkelufer

Die Synagoge am Fraenkelufer war während der Pogrome 1938 schwer beschädigt worden. Nach einem Abriss in den 50er Jahren steht dort heute nur noch der Seitenflügel, in dem die dortige Synagogengemeinde bislang all ihre Aktivitäten unterbringt. Für den geplanten Wiederaufbau hat SPD-Fraktionschef Raed Saleh (muslimischer Herkunft!) namhafte und einflussreiche Unterstützer gewonnen Geplant ist ein vielfältig nutzbares Gemeindezentrum.

Gebet:

  • Dank für aktives jüdisches Leben in Berlin und breite Unterstützung für den Bau

Nächstes Schuljahr fehlen 500 Lehrer

Dramatische Prognose für das Schuljahr 2018/19: Es kommen zusätzlich 7.000 Schüler; 3.000 Pädagogen werden gebraucht. Doch der Markt ist leergefegt. Laut Bildungssenatorin Sandra Scheeres, SPD, werden nach den Sommerferien in den Berliner Schulen 500 bis 600 Lehrer/innen fehlen. Zwar wurde die Ausbildungs-Kapazität der Berliner Unis auf 2.000 Lehramts-Absolventen pro Jahr verdoppelt, aber der große erste Schwung kommt erst in zwei Jahren. Bislang setzt Berlin vor allem auf die Einstellung von Quereinsteigern. Weitere Maßnahmen: Lehrkräfte aus dem Ruhestand zurückholen, mehr Gehalt, Pensionierungen verschieben, freiwillig mehr Stunden unterrichten, geringer qualifizierte Unterrichtshelfer beschäftigen, Lehramtsstudenten in die Grundschulen schicken. Der ohnehin schon schlechte Bildungsstandard an Berliner Schulen wird durch den Personalmangel zusätzlich belastet.

Gebet:

  • Schnelle und wirksame Aufstockung des pädagogischen Personals
  • Begrenzung der Negativfolgen für Schüler

Kinder im Verkehr – tödliche Unfälle

Am 12.06. wurde ein 13-jähriges Mädchen in Rummelsburg von einer Tram überfahren und starb; am 13.06. wurde in Spandau ein 8-jähriger Junge auf seinem Fahrrad überfahren und ist tot. Der LKW bog rechts ab und hat dabei das Kind übersehen. 2017 gab es insgesamt 917 Unfälle mit Kindern im Verkehr, es wurden 157 Kinder schwer verletzt und ein Kind starb. Solche Nachrichten machen uns betroffen und es wird nach dem Warum gefragt und nach Wegen gesucht, dass solche Unfälle nicht mehr vorkommen. Zu rund 64 Prozent haben Kinder durch ihr eigenes Verhalten die Unfälle verursacht – die Verkehrsschulung der Kinder spielt also eine wichtige Rolle. Die Fuhrgewerbe-Innung fährt als Präventionsmaßnahme bereits mit LKWs in Schulen und zeigt den Schülern, wie begrenzt die Sicht des Fahrers ist. Für die Fahrzeuge selbst werden Abbiegeassistenten (Kamera- und Sensoren-Überwachung) entwickelt und auch bereits eingebaut, jedoch ist diese Technik nicht ausgereift, der Einbau ist auch noch nicht Pflicht und für viele Unternehmer zu teuer.

Gebet:

  • Schutz für alle Kinder im Straßenverkehr
  • Trost für Eltern der Opfer und Unfallfahrer
  • Effektive Abhilfe (Spiegel, Ampelphasen, Straßenschilder, Verkehrsführung)

Ausbau der Verwaltung und Wohnungsbau stockt

Auf der Klausur des Senats Ende Juni gab es leider kaum Fortschritte bei drängenden Themen. Über die Vorschläge einer Expertenkommission zur Verwaltungsreform konnten sich die drei Parteien bisher nicht einigen. Doch soll es noch in diesem Jahr einen „Zukunftspakt Verwaltung“ mit den Bezirken geben. Auch hält die Kritik an Senatorin Lompscher an, weil die dringend nötige Ankurbelung des Wohnungsbaus weiter hinter den selbst gesteckten Vorgaben zurück bleibt.

Gebet:

  • Mehr Einigkeit im Senat
  • Ideen und Beschleunigung bei Verwaltungs-Reformen und Wohnungsbau

Termine

4. bis 8.7., täglich ab 14 Uhr: „ICK BRAUCH KEEN HAWAII“, Jugendfestival auf dem Tempelhofer Feld. Nachmittags attraktives Jugend- und Familienprogramm mit Sport, Musik und Kunst. Abends evangelistischer Gottesdienst. Samstagnachmittag „Tanz-Battle“. Gebets-Unterstützung weiter sehr erwünscht!

Politisches Stadtgebet: 11.7. und 15.8., 18 Uhr, vor dem Roten Rathaus

 

Diese Doppelnummer Juli/August hat aus Zeitgründen nur eine Seite. Wir haben die aktuellen Anliegen knapp aufgelistet. Bitte betet auch in der Ferienzeit weiter für Berlin! Die nächste Nummer erscheint Ende August.

Die Redaktion wünscht allen Mitbetern eine erholsame und behütete Sommerzeit!

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Herunterladen als PDF: Juni 2018

Good News: Schülertickets günstiger

Schüler müssen fürs Fahren mit Bahnen und Bussen vom 1. August an weniger oder gar nichts mehr zahlen. Der Preis des Schülertickets sinkt von 29,50 Euro auf 21,80 Euro beim Barkauf. Im Abo reduziert er sich von 22,92 Euro auf 17 Euro. Die Geschwisterkarte entfällt. Wer Anspruch auf den Berlinpass hat, fährt gratis. Das Land gleicht die geringeren Einnahmen der Verkehrsunternehmen aus.

Dank für diese Maßnahme zu Gunsten der Kinder

 

Gewalt an Schulen – neue Zahlen

Nach einer aktuellen Statistik ist die Zahl der Straftaten an Berliner Schulen – insbesondere Körperverletzungen – gestiegen, insgesamt um über 10 Prozent in den vergangenen vier Jahren. Allerdings gingen Diebstähle deutlich zurück. Pro Schule werden bis zu 30 Straftaten pro Jahr registriert. Den höchsten Stand hat der Bezirk Mitte (inkl. Wedding und Moabit), gefolgt von Reinickendorf, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Neukölln. Die Gewalt geht von Schülern, Eltern und auch Schulfremden aus. In den letzten Jahren haben die Umzäunung einer Schule und der Einsatz von Wachschützern einen deutlichen Rückgang der Straftaten bewirkt. Neben den offiziell angezeigten Straftaten gibt es aber auch eine hohe Dunkelziffer etwa von Mobbing-Fällen an Schulen. Neben körperlicher Gewalt sind viele Schüler somit auch psychischer Gewalt ausgesetzt. Es gibt in anderen Städten in Deutschland und auch international Gebetsinitiativen, bei denen Gemeinden jeweils eine Schule in ihrer Nähe im Gebet „adoptieren“ und regelmäßig für sie beten.

Gebet:

  • Um Schutz und Bewahrung der Schüler vor körperlicher, psychischer und sonstiger Gewalt
  • Für viele Beter, die für Gottes Frieden an den Schulen beten
  • Dass Politik, Polizei und Schulleitungen gute Lösungen für die Probleme der Schulen finden

 

Neue Zukunftskommission „Gesundheitsstadt BERLIN 2030“

In der Gesundheitsbranche der Region erwirtschaften 370.000 Beschäftigte 25 Milliarden Euro Jahresumsatz. Berlin soll zum führenden Gesundheitsstandort in Europa weiterentwickelt werden, ausgehend von der Charité, Europas größter Universitätsklinik, und von Vivantes, Deutschlands größtem kommunalen Klinikkonzern. Pharmafirmen und Medizintechnik-Hersteller siedeln sich zunehmend in und um Berlin an. Der Regierende Bürgermeister Müller sagte in einem Interview (Tagesspiegel 16.5.): „Die Gesundheitsbranche ist ein echtes Pfund für Berlin. … Wir werden zunehmend als Stadt der Wissenschaft und Forschung wahrgenommen und als Kongressstadt in der Mitte Europas. … Die Wissenschaft ist unglaublich wichtig für unsere Start-up-Szene. Ausgründungen aus Hochschulen haben 20.000 neue Arbeitsplätze in Berlin geschaffen.“ Müller erwartet, dass Berlin künftig gar zum „Silicon Valley der Gesundheit“ wird.

Um diese Entwicklung zu beschleunigen, setzte der Senat im Mai die Zukunftskommission „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ ein. Sie soll konkrete Vorschläge erarbeiten. Die Kommissionsmitglieder sind sämtlich ausgewiesene Fachleute, die nicht aus Berlin kommen – offenbar ist der Blick von außerhalb erwünscht. Vorsitzender des elfköpfigen Gremiums ist der Gesundheitsexperte und SPD-Politiker Karl Lauterbach. Die elf Kommissionsmitglieder – darunter Krankenkassenfachleute, Hochschulforscher und Pflegeexperten – sollen ermitteln, welche Forschungs- und Versorgungsschwerpunkte sinnvoll sind und wie sich Hochschulen, Krankenhäuser und Firmen besser vernetzen lassen. (Quelle: Tagesspiegel 14.5.)

Gebet:

  • Dank, dass Berlin sich weiter in Richtung seines Potentials entwickelt
  • Schneller Start und kreative Arbeit der Zukunftskommission
  • Dass Berlin im medizinischen, sozialen und auch im geistlichen Sinn eine „Gesundheitsstadt“ werde

 

Unzufriedenheit mit der Senatspolitik

Laut einer Umfrage von Abendschau und Berliner Morgenpost – BerlinTREND Mai 2018 – sind die Berliner nicht wirklich zufrieden mit der Arbeit von Bürgermeister und Senat. Würde am Sonntag gewählt, wäre Die die Linke stärkste Partei. Die größte Oppositionspartei CDU liegt mit 21 Prozent knapp hinter der Linken, die SPD folgt mit 18 Prozent. Das ist der schlechteste Wert, den die SPD im BerlinTREND je für sich verbuchen musste. In zweieinhalb Wochen möchte sich Michael Müller wieder zum SPD-Landesvorsitzenden wählen lassen. In der Partei ist Müller anerkannt, wenn auch nicht unumstritten, aber nur 36 Prozent der Bevölkerung zeigen sich mit der Arbeit Müllers zufrieden. Die Stellvertreter des Bürgermeisters, Klaus Lederer (Linke) und Ramona Pop (Grüne), können ihre Zustimmungswerte steigern. Rund die Hälfte der Befragten gibt jedoch an, die beiden nicht zu kennen oder ihre Arbeit nicht beurteilen zu können. Bei der Frage nach dem Management des Stadtwachstums äußerten die Befragten massive Zweifel, ob dieser Senat und seine Behörden dem gewachsen sind. Zufrieden äußern sich nur 16 Prozent, unzufrieden dagegen 81 Prozent.

Gebet:

  • Neue Kraft und Zuversicht für alle Verantwortlichen im Berliner Senat und mehr Rückhalt in der Bevölkerung
  • Weisheit und Kreativität bei der Lösung der anstehenden Probleme
  • Einsicht, wo alte Wege verlassen oder Fehler korrigiert werden müssen

 

Gebet für Muslime im Ramadan

Seit dem 15. Mai fasten viele muslimische Mitbürger/innen auch hier in Berlin. Zu dieser Jahreszeit ist das eine besondere Herausforderung, da der Tag sehr lang ist und damit auch die Zeit, in der weder gegessen noch getrunken werden darf. Zudem ist es ungewöhnlich heiß. Es kommt immer wieder in Schulen zu Problemen, weil auch Kinder fasten und dann manchmal körperlich an ihre Grenzen kommen. Aber auch die Tatsache, dass erst frühestens um 21:15 Uhr gegessen werden darf, führt dazu, dass nicht nur die Kinder unausgeschlafen sind. Trotz dieser Herausforderungen ist für viele Muslime diese Zeit eine sehr wichtige. Viele fühlen sich Gott viel näher und erwarten sein aktives Hineinwirken in ihr Leben. Ein Grund mehr, in dieser Zeit besonders für muslimische Nachbarn und Bekannte zu beten. Anleitungen zum täglichen Gebet für die muslimische Welt gibt es noch bis zum 14.6. unter https://30tagegebet.de. In diesem Jahr wurde zum Beispiel am 29.5. besonders für die ca. 10.000 Tschetschenen in Berlin gebetet.

Gebet:

  • Dass Berliner Christen Beziehungen zu muslimischen Nachbarn aufbauen
  • Dass die Zeit des Ramadan in den Schulen nicht noch mehr Konflikte verursacht
  • Für die Tschetschenen in der Stadt, dass Jesus Christus ihnen begegnet

 

Neue Polizeipräsidentin

Seit dem 10. April ist Barbara Slowik die erste Präsidentin der Berliner Polizei. Ihr Vorgänger Klaus Kandt war vom Innensenator zuvor entlassen worden, weil keine zukunftsfähige Zusammenarbeit mehr zu erwarten sei. Als Juristin arbeitete die geborene Berlinerin in der Senatsverwaltung für Inneres, war dann im Bundesinnenministerium und machte sich einen Namen als Spezialistin für Terrorismusabwehr. Zuvor war sie dort zuständig für Personal und Führungskräfte. Sie setzte ein Programm auf, um junge Muslime zu deradikalisieren, und richtete das Gemeinsame Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum von Bund und Ländern ein. Das alles klingt nach viel Kompetenz, obwohl der Job an der Spitze der großen Berliner Behörde ein neues Feld für sie ist. Von ihr wird ein Neuanfang nach mancherlei Skandalen der Vergangenheit erwartet. Ihr Führungsstil sei „sehr kooperativ, direkt und pragmatisch“, sagt sie. Sie spricht über neue Wege zur Gewinnung von Nachwuchs und vom Abbau der Bürokratie, auch über Standards, etwa bei der Überwachung von Gefährdern. Wenn Kriminalität und Extremismus global seien, müsse sich die Kriminalitätsbekämpfung vernetzen. Der nahezu gewaltfreie 1. Mai war ein erster Erfolg auch für die Neue.

Gebet:

  • Dass die neue Polizeipräsidentin ihre Kompetenzen optimal einsetzen und ihre Pläne effektiv umsetzen kann
  • Vertrauen bei Bürgern, Politik und Polizei

 

Dran bleiben: Kitaplätze und -personal

Leider gibt es hier kaum Fortschritte. Am vergangenen Samstag gab es eine von Elterninitiativen organisierte Demo mit 3.000 Leuten für mehr Kitaplätze. Plätze gibt es zwar theoretisch genug, aber oft zu weit weg. Außerdem herrscht massiver Mangel an Erzieherinnen. Bei deren bisher schlechter Bezahlung bewegt sich nun der Senat und will drauf legen. Die Situation braucht weiter unser Gebet.

 

„Ick brauch keen Hawaii“ sucht Beter

Auch dieses Jahr wird es wieder vom 4. bis 8.7. das Jugendfestival auf dem Tempelhofer Feld geben. Veranstalter ist der CVJM in Kooperation mit BerlinUnited, Gemeinsam für Berlin, der SMD und Mitwirkenden aus rund 30 Gemeinden. Start ist täglich um 14 Uhr. Es wird am Nachmittag ein attraktives Jugend- und Familienprogramm geben mit Sport, Musik und Kunst. Abends findet ein evangelistischer Gottesdienst statt. – Während der gesamten Zeit soll gebetet werden. Dafür suchen wir noch Unterstützung aus den Gemeinden. Bei Interesse bitte bei meyerhoff@gfberlin.de melden.

 

Termine:

13.6., 18 Uhr: Gebet für die Stadt, Rotes Rathaus

4.–8.7. „Ick brauch keen Hawaii“ – s. Artikel oben

Herunterladen als PDF: April 2018

Good News: Bürgerplattform Spandau

In Bürgerplattformen verbinden sich Initiativen, Vereine und Religionsgemeinschaften, um gemeinsam an Lösungen für ihren Kiez oder Stadtteil zu arbeiten. Nach Neukölln, Berlin Südost und Moabit-Wedding wurde nun die vierte Berliner Bürgerplattform im Bezirk Spandau gegründet. Engagierte Christen sind dabei. Eine Reihe von Kirchengemeinden sind beteiligt, ebenso einige Moscheegemeinden. Sie wollen miteinander Themen angehen, die viele Spandauer/innen bewegen, und mit der Politik auf Augenhöhe über Lösungen verhandeln. Rund 450 Menschen aus bisher 15 Gruppen kamen zur Gründungsversammlung.

Gebet:

  • Dank, dass sich Christen und andere Menschen guten Willens für mehr Lebensqualität einsetzen
  • Dank, dass sie auch auf diese Weise der Stadt und ihren Menschen dienen

Personal-Notstand bei den Gerichten

Seit Jahren ist die Berliner Justiz überlastet und die Situation ist weiter angespannt. Besonders betroffen ist das Landgericht in Berlin-Moabit: Zu wenig Personal für zu viele Fälle und dazu noch fehlende Gerichtssäle. Dadurch kommt es oft zu langen Verzögerungen in den Verhandlungen teils schwerer Verbrechen. Verfahren können aufgrund steigender Zahlen von Straffällen nicht zügig abgeschlossen werden. Häftlinge werden aus der Untersuchungshaft entlassen, weil aufgrund der Verzögerung des Prozessbeginns die Dauer der gesetzlich erlaubten Untersuchungshaft überschritten ist. 19 von 40 Strafkammern gelten offiziell als überlastet. Bis zum Sommer sollen fünf neue Strafkammern eingerichtet und zudem neue Stellen besetzt werden – mit dem Ziel, die Gesamtlage zu entspannen. Neue Hochsicherheitssäle sind geplant, doch die Baugenehmigung fehlt.

Gebet:

  • Entlastung des aktuellen Arbeitspensums der Richter und Staatsanwälte
  • Zeitnahe Besetzung neuer Stellen in den Strafkammern
  • Rasche Aufarbeitung der bisher zurückgestellten Verhandlungen
  • Rückgang der Zahl von Straftaten in Berlin

Stolpersteine

Die Stolpersteine sind ursprünglich ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit den kleinen Gedenktafeln soll an die Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet oder deportiert wurden. Rund 7.800 Steine sind in Berlin verlegt worden. Am 20. März fand bundesweit ein „Frühjahrsputz der Stolpersteine“ statt. Die Stolpersteine und die Putzaktion richten sich gegen das Vergessen und Verdrängen unserer deutschen Geschichte. Es bedeutet ein Innehalten im hektischen Alltag, um die Schrift am Boden zu entziffern. Es erfordert Demut, sich auf offener Straße hinzuknien, um durch das Putzen die Erinnerung präsent zu halten. Was geschehen ist, könnte sich wiederholen, wenn wir aus dieser Erfahrung nicht lernen. So erlebten wir in Berlin in den letzten Monaten, wie Stolpersteine herausgerissen wurden und ein israelischer Restaurantbesitzer verbal heftig antisemitisch attackiert wurde.

Für eine praktische Umsetzung des Mottos „Nie wieder“ braucht es Mut. Jeder ist gerufen, in seinem alltäglichen Leben antisemitischen Sprüchen oder Vorbehalten entgegen zu treten. Eine weitere Möglichkeit aktiv zu werden, ist die Teilnahme am „Marsch des Lebens“, der sich gegen das Vergessen und gegen den modernen Antisemitismus richtet. Auftakt des Marschs ist am 18.04.18 um 18 Uhr am George-Grosz-Platz (Ecke Kurfürstendamm und Schlüterstraße).

Gebet:

  • Dass unsere besondere deutsche und christliche Verantwortung für Juden und Israel bewusst bleibt
  • Schutz von israelischen und jüdischen Mitbürgern und Einrichtungen
  • Mut und Entschlossenheit, gegen Antisemitismus einzustehen
  • Große Teilnehmerzahl und öffentliche Wirkung beim „Marsch des Lebens“

Wirtschaftsstandort Berlin

In Berlin gibt es gute Nachrichten aus dem Wirtschaftssektor. Es werden neue Arbeitsplätze geschaffen (55.000 in 2017) und dadurch sinkt die Arbeitslosigkeit. Berlin ist ein attraktiver Standort für Unternehmen aus der Digitalwirtschaft, Tourismus und Medien. Das Wirtschaftswachstum lag in den letzten Jahren immer wieder über dem der restlichen Bundesrepublik. Doch aus gesamtdeutscher Sicht sieht Berlins wirtschaftlicher Beitrag nicht so glorreich aus. Berlin trägt nur vier Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei und drückt sogar das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen. Aktuelle Umfragen zeigen, dass das Potential des Wirtschaftsstandorts Berlin zwischen Berlin und anderen Bundesländern stark auseinander geht. Damit die Wirtschaft Berlins weiterhin wächst und der Wirtschaftsstandort an Attraktivität gewinnt, nennen Führungskräfte als Wachstumspotentiale insbesondere: bessere Bildung, Optimierung der Verwaltung, mehr Offenheit, mehr Investitionen und bessere Infrastruktur.

Gebet:

  • Dank für das wirtschaftliche Wachstum und die neuen Arbeitsplätze
  • Bitte um einen vorausschauenden Blick der Politik, der die Wachstumspotentiale Berlins jetzt angeht
  • Dass neue Unternehmen gut Fuß fassen und bestehende stabil bleiben

Kreuzberg und der 1. Mai

Viele Jahre dachte man beim 1. Mai in Kreuzberg an Randale und Unruhe. Seit 2003 setzen sich Christen für einen friedlichen 1. Mai ein – mit öffentlichen Gottesdiensten vor Ort, Straßengebetsteams und Lobpreiszeiten. Wie wird es in diesem Jahr sein?

Wie in den Vorjahren veranstalten Bezirk und Anwohner das MyFest mit acht Bühnen von 11 bis ca. 22 Uhr rund um die Oranienstraße. Neu ist der MaiGörli von 12 bis 23 Uhr auf zwei Bühnen im Görlitzer Park mit umfassenden Zugangskontrollen. Die Revolutionäre 1. Mai Demo ist angekündigt, wird aber wohl wieder nicht offiziell angemeldet werden; sie soll am Oranienplatz starten und steht unter dem Motto „Für soziale Revolution“ und „Die rebellische Stadt sichtbar machen“.

Und Folgendes planen christliche Gruppen:

„BURN“ ab 30.4.,12 Uhr, bis 1.5., 24 Uhr: Lobpreis und Anbetung im Gebetskeller am Kotti, 36 Stunden lang. Fürbitte-Zeiten eingebettet in BURN (30.4., 20 Uhr, 1.5., 12, 16 und 20 Uhr).

Begleitendes Gebet im Vorfeld und während der Demo: Montag, 30.4., 18 Uhr, entlang der Demo-Strecke und 1.5. ab ca. 17 Uhr parallel zur Demo

Evangelisation in kleinen Teams am 1. Mai ab 13 Uhr auf dem MyFest; gemeinsamer Start mit einem Sendungsgottesdienst.

Wer mitmachen möchte, bei info@gfberlin.de melden!

Gebet:

  • Dank für den jahrelangen deutlichen Rückgang von Gewalt und Randale rund um den 1. Mai
  • Für einen friedlichen Verlauf des Tages rund um das MyFest und beim MaiGörli
  • Für einen friedlichen Verlauf der 18-Uhr-Demo (und eventueller anderer Demos)
  • Weises, deeskalierndes und wirkungsvolles Handeln der Polizei

Bessere Luftqualität durch Tempo 30

In Berlin liegt wie in vielen anderen Städten die Belastung mit Stickstoffdioxid an stark befahrenen Straßen über dem zulässigen Grenzwert. Das gefährdet die Gesundheit (nicht nur) der Anwohner, Fußgänger und Radfahrer. Studien zeigen, dass langsamer und gleichmäßig rollender Verkehr die Belastung senkt. So ergaben über drei Jahre durchgeführte Tests in Berlin eine Senkung zwischen sieben und 13 Prozent. Bei Feinstaub und dem darin enthaltenen giftigen Ruß waren die Effekte geringer, aber ebenfalls messbar. Nach den Osterferien macht nun Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos, für die Grünen) ernst. Sie will nur dort Tempo 30 vorschreiben, wo es Sinn macht. Die Testphase beginnt auf der Leipziger Straße in Mitte. Dort wird der Grenzwert bisher um 65 Prozent überschritten, so viel wie an keiner anderen der rund 30 vom Senat betriebenen Messstellen an Hauptverkehrsadern.
(Der Tagesspiegel 22.03.2018)

Gebet:

  • Effektive und sinnvolle Maßnahmen zur Senkung der Schadstoffe
  • Versachlichung der oft emotional und ideologisch überfrachteten Diskussion
  • Dass mittelfristig die Luftqualität in Berlin steigt – und damit die Gesundheit

Dran bleiben: Antisemitismus

In einer Tempelhofer Grundschule (mit 95 Prozent Migrationsanteil!) ist ein jüdisches Mädchen von einer muslimischen Klassenkameradin beschimpft und bedroht worden, weil sie nicht an Allah glaubt. Der Fall schlägt Wellen bis in die Bundespolitik. Der neue Außenminister Heiko Maas verurteilte während seines Antrittsbesuchs in Israel den Vorfall und generell jede Art von Judenfeindschaft. Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble äußerte sich entsprechend. In der betroffenen Schule soll das Problem nach den Osterferien mit externer fachlicher Hilfe pädagogisch angegangen werden. Ein solcher Vorfall ist wahrscheinlich nur „die Spitze des Eisbergs“. Es gibt offenen Antisemitismus sowohl in muslimischen Kreisen als auch bei Deutschen mit rechter Gesinnung.

Unser Gebet und praktischer Einsatz gegen Antisemitismus und Judenhass bleiben leider aktuell.

Termine:

11.04., 18 Uhr: Gebet für die Stadt, Rotes Rathaus

18.04.,18 Uhr: Marsch des Lebens (siehe Artikel oben), George-Grosz-Platz, Charlottenburg, https://www.facebook.com/events/167260303984412/

30.04. und 01.05.: Gebet rund um den 1.Mai (Details im Artikel oben)

 

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Herunterladen als PDF: März 2018

Good News: Weniger Kriminalität rund um das Kottbusser Tor

Öfter haben wir hier zum Gebet für das Kottbusser Tor in Kreuzberg aufgerufen. Die Kriminalität ist dort ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Das geht laut rbb aus der Statistik des zuständigen Polizeiabschnitts hervor. Der Rückgang betrifft die Gewaltdelikte Körperverletzung und Raub sowie Taschendiebstähle, die 2016 auf 2017 um 14 Prozent abnahmen. Bei den Taschendiebstählen ging die Zahl sogar um 42 Prozent zurück. Angestiegen ist dagegen leider die Zahl der Drogendelikte. Dank und Bitte zugleich!

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