Herunterladen als PDF: Juli/August 18

Good news: Synagoge Fraenkelufer

Die Synagoge am Fraenkelufer war während der Pogrome 1938 schwer beschädigt worden. Nach einem Abriss in den 50er Jahren steht dort heute nur noch der Seitenflügel, in dem die dortige Synagogengemeinde bislang all ihre Aktivitäten unterbringt. Für den geplanten Wiederaufbau hat SPD-Fraktionschef Raed Saleh (muslimischer Herkunft!) namhafte und einflussreiche Unterstützer gewonnen Geplant ist ein vielfältig nutzbares Gemeindezentrum.

Gebet:

  • Dank für aktives jüdisches Leben in Berlin und breite Unterstützung für den Bau

Nächstes Schuljahr fehlen 500 Lehrer

Dramatische Prognose für das Schuljahr 2018/19: Es kommen zusätzlich 7.000 Schüler; 3.000 Pädagogen werden gebraucht. Doch der Markt ist leergefegt. Laut Bildungssenatorin Sandra Scheeres, SPD, werden nach den Sommerferien in den Berliner Schulen 500 bis 600 Lehrer/innen fehlen. Zwar wurde die Ausbildungs-Kapazität der Berliner Unis auf 2.000 Lehramts-Absolventen pro Jahr verdoppelt, aber der große erste Schwung kommt erst in zwei Jahren. Bislang setzt Berlin vor allem auf die Einstellung von Quereinsteigern. Weitere Maßnahmen: Lehrkräfte aus dem Ruhestand zurückholen, mehr Gehalt, Pensionierungen verschieben, freiwillig mehr Stunden unterrichten, geringer qualifizierte Unterrichtshelfer beschäftigen, Lehramtsstudenten in die Grundschulen schicken. Der ohnehin schon schlechte Bildungsstandard an Berliner Schulen wird durch den Personalmangel zusätzlich belastet.

Gebet:

  • Schnelle und wirksame Aufstockung des pädagogischen Personals
  • Begrenzung der Negativfolgen für Schüler

Kinder im Verkehr – tödliche Unfälle

Am 12.06. wurde ein 13-jähriges Mädchen in Rummelsburg von einer Tram überfahren und starb; am 13.06. wurde in Spandau ein 8-jähriger Junge auf seinem Fahrrad überfahren und ist tot. Der LKW bog rechts ab und hat dabei das Kind übersehen. 2017 gab es insgesamt 917 Unfälle mit Kindern im Verkehr, es wurden 157 Kinder schwer verletzt und ein Kind starb. Solche Nachrichten machen uns betroffen und es wird nach dem Warum gefragt und nach Wegen gesucht, dass solche Unfälle nicht mehr vorkommen. Zu rund 64 Prozent haben Kinder durch ihr eigenes Verhalten die Unfälle verursacht – die Verkehrsschulung der Kinder spielt also eine wichtige Rolle. Die Fuhrgewerbe-Innung fährt als Präventionsmaßnahme bereits mit LKWs in Schulen und zeigt den Schülern, wie begrenzt die Sicht des Fahrers ist. Für die Fahrzeuge selbst werden Abbiegeassistenten (Kamera- und Sensoren-Überwachung) entwickelt und auch bereits eingebaut, jedoch ist diese Technik nicht ausgereift, der Einbau ist auch noch nicht Pflicht und für viele Unternehmer zu teuer.

Gebet:

  • Schutz für alle Kinder im Straßenverkehr
  • Trost für Eltern der Opfer und Unfallfahrer
  • Effektive Abhilfe (Spiegel, Ampelphasen, Straßenschilder, Verkehrsführung)

Ausbau der Verwaltung und Wohnungsbau stockt

Auf der Klausur des Senats Ende Juni gab es leider kaum Fortschritte bei drängenden Themen. Über die Vorschläge einer Expertenkommission zur Verwaltungsreform konnten sich die drei Parteien bisher nicht einigen. Doch soll es noch in diesem Jahr einen „Zukunftspakt Verwaltung“ mit den Bezirken geben. Auch hält die Kritik an Senatorin Lompscher an, weil die dringend nötige Ankurbelung des Wohnungsbaus weiter hinter den selbst gesteckten Vorgaben zurück bleibt.

Gebet:

  • Mehr Einigkeit im Senat
  • Ideen und Beschleunigung bei Verwaltungs-Reformen und Wohnungsbau

Termine

4. bis 8.7., täglich ab 14 Uhr: „ICK BRAUCH KEEN HAWAII“, Jugendfestival auf dem Tempelhofer Feld. Nachmittags attraktives Jugend- und Familienprogramm mit Sport, Musik und Kunst. Abends evangelistischer Gottesdienst. Samstagnachmittag „Tanz-Battle“. Gebets-Unterstützung weiter sehr erwünscht!

Politisches Stadtgebet: 11.7. und 15.8., 18 Uhr, vor dem Roten Rathaus

 

Diese Doppelnummer Juli/August hat aus Zeitgründen nur eine Seite. Wir haben die aktuellen Anliegen knapp aufgelistet. Bitte betet auch in der Ferienzeit weiter für Berlin! Die nächste Nummer erscheint Ende August.

Die Redaktion wünscht allen Mitbetern eine erholsame und behütete Sommerzeit!

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