Herunterladen als PDF: März 2018

Sexuelle Vielfalt in Kitas

Für die Kindertagesstätten von Berlin ist – vom Senat finanziert – eine neue Pädagogische Handreichung herausgegeben worden mit dem Titel „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“. Die Zielgruppe, 1-6-jährige Kita-Kinder, soll sich mit allen möglichen Formen sexueller und geschlechtlicher Identität, Orientierung und Lebensweisen in Form von Bilderbüchern und Geschichten beschäftigen. Die Kita-Pädagoginnen werden angeleitet, die sexuelle und geschlechtliche Identität der Kleinkinder zu hinterfragen und sie darin zu unterstützen, ihre sexuelle Orientierung zu finden. Die Themen dieser Broschüre wurden im Auftrag des Senats von der LGBT-Interessengruppe „Queerformat“ entwickelt. Bei aller auch vom christlichen Glauben her gebotenen Toleranz für unterschiedliche geschlechtliche Orientierungen befürchten doch viele Fachleute, dass Kinder dadurch überfordert sind und schwerwiegende Eingriffe in deren psychische Entwicklung genommen werden. Sollten Eltern sich auf ihr grundgesetzlich garantiertes elterliches Erziehungsrecht berufen und nicht mitmachen wollen, droht die Broschüre bereits indirekt mit Entzug des Sorgerechts. Im Übrigen widersprechen die in der neuen Broschüre propagierten Einstellungen den an biblischer Ethik orientierten Maßstäben. Wir verweisen auf eine Online-Petition dagegen: http://www.citizengo.org/de/ed/156998-kein-vielfalts-sex-kitas-indoktrinierende-broschuere-sofort-zurueckziehen. Außerdem könnte Berliner Initiative Vorbildcharakter für andere Bundesländer haben.

Gebet:

  • Konzentration auf das Kindeswohl und nicht auf ideologische Vorgaben
  • Rücknahme der Handreichung

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