Herunterladen als PDF: November 2017

Obdachlose in Parks

Immer mehr Obdachlose übernachten in öffentlichen Grünanlagen. Jetzt ist das Problem öffentlich geworden, nachdem eine Frau im Tiergarten ermordet worden ist. Die Zahl der Obdachlosen in Berlin nimmt zu. Teilweise sind es abgelehnte Asylbewerber, Drogensüchtige, besonders viele Osteuropäer auf Arbeitssuche und auch Deutsche. Es gibt Alkoholismus, Drogenhandel; Jugendliche und junge Männer prostituieren sich. Wer das verhindern will, begegnet Hass und Gewalt. Die Polizei will nicht durchgreifen, weil sie nicht wegen zu großer Härte am Pranger stehen will. Die Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) berichtet, dass man in Zusammenarbeit mit der Caritas freiwillige Bus-Rückreisen für Obdachlose in osteuropäische EU-Länder organisiere.

Die Berliner Stadtmission spürt die deutliche Zunahme der Obdachlosigkeit oft als erstes. Sie ist eine bekannte Anlaufstelle und bietet für Obdachlose auch ein Hygienecenter an. Abschieben ist aus Sicht der Stadtmission keine Lösung. Auch für die Unterbringung der Obdachlosen braucht es verstärkte Anstrengungen und ein Konzept. Die Zahl der Plätze für den Winter reicht bei weitem nicht aus.

Gebet:

  • Dass für den Winter genügend Übernachtungsplätze bereit gestellt werden
  • Verstärkte Anstrengungen des Senats für eine Gesamtlösung für Obdachlosigkeit
  • Dank für alle Christen, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit viel Herz einsetzen

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