Herunterladen als PDF: Juli/August 2017

Neue Senatorin: Elke Breitenbach

Die 56-jährige Elke Breitenbach ist für die Partei Die Linke Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales. In Hessen aufgewachsen, studierte sie in Berlin Politik. Sie arbeitete unter anderem für ein Forschungsprojekt über Berufsschulen und Gewerkschaft und an der Gedenkstätte Sachsenhausen. 1992 bis 1997 war sie Gewerkschaftssekretärin. Sie erlebte selbst ein Jahr Arbeitslosigkeit. Von 2002 bis 2003 war sie persönliche Referentin der Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz. Sie ist seit 1998 Mitglied der PDS (jetzt Die Linke) und deren stellvertretende Parteivorsitzende. Die DDR-Vergangenheit der Partei sieht sie durchaus kritisch. Von 2003 an war sie Mitglied des Abgeordnetenhauses und Sprecherin für die Bereiche Arbeit, Soziales, Inklusion sowie Senioren. Wegen der von ihr befürworteten Trennung von Amt und Mandat gab sie letzteres im Januar ab. Breitenbach wohnt seit 20 Jahren mit einer Studienfreundin in einer WG, in der auch ihr Lebenspartner lebt. Später will sie eine Dreier- oder noch größere WG gründen, um der Isolation im Alter entgegen zu wirken (Interview BILD 13.12.2016).

Anliegen der Senatorin ist u.a. die Anhebung des Mindestlohns. Ein kleiner Erfolg ist, dass der Senat ihn zum 1.7. um 50 Cent erhöht – für seine eigenen Angestellten. Auch die Regelsätze für Hartz IV müssten auf jeden Fall angehoben werden, vor allem die für Kinder. Sie setzt sich dafür ein, dass Arbeitsplätze für Langzeiterwerbslose und für Geflüchtete zur Verfügung gestellt werden, Qualifizierung angeboten wird und die Arbeitgeber dafür einen Lohnkostenzuschuss erhalten. Auch solle es wieder öffentlich geförderte Beschäftigung geben; der Bund müsse aber für eine solide Finanzierungsgrundlage sorgen.

Gebet:

  • Chancen der Umsetzung für die sinnvollen sozialen Forderungen der Senatorin
  • Gelingen der Vorhaben ihrer Senatsverwaltung zum Besten der Benachteiligten
  • Persönlicher Segen für die Senatorin

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