Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin Juli/August 2014]

Good News: Mehr Arbeitsplätze

Die Zahl der Erwerbstätigen nimmt seit Jahren in Berlin stärker zu als im Bundesdurchschnitt – einhergehend mit einer insgesamt guten wirtschaftlichen Entwicklung. Allein 2013 sind in der Hauptstadt rund 34.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Auch im ersten Quartal 2014 hat Berlin erneut den höchsten Zuwachs an Beschäftigten unter allen Bundesländern erreicht. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg um 1,4%.

Gebet:

  • Dank für die positive Entwicklung und Bitte um weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit

Urlaub und Ferien

Der Sommer ist traditionell die Zeit, in der Familien gemeinsam Urlaub machen. Das bietet die Chance, durch gemeinsame Erlebnisse den familiären Zusammenhalt zu stärken. Andererseits entladen sich in den Ferien häufig lang angestaute Spannungen und nicht bewältigte Konflikte. Für viele Singles ist die Ferienzeit nicht einfach – sie brauchen gute Alternativen oder die richtigen Reisepartner, wenn sie nicht alleine Urlaub machen wollen. Auch für Erwerbslose und sozial schwache Menschen sind die Sommermonate eine schwierige Zeit, wenn das Geld für eine Reise fehlt und man gezwungen ist, auf „Balkonien“ zu bleiben.

Es gibt viele Ferienangebote für Kinder, die nicht verreisen können. Kirchengemeinden veranstalten Freizeiten, an denen auch Freunde christlicher Kinder teilnehmen. Das ist für diese eine große Chance, das Evangelium kennen zu lernen.

Gebet:

  • schöner, erholsamer und begegnungsreicher Urlaub für Familien, Paare und Freunde, die zusammen verreisen
  • Auftanken und neue Kraft für alle, die erschöpft und müde sind – insbesondere für Menschen in Leitungsverantwortung
  • dass auf christlichen Freizeiten viele Kinder und Erwachsene zum Glauben finden

Berufsgruppen: Lehrer/Lehrerinnen

Foto: http://www.rgbstock.com/photo/mhe8QSe/SchoolDass der Lehrerberuf mehr als die reine Wissensvermittlung bedeutet, steht außer Frage. Persönlichkeitsentwicklung des Schülers steht zwar nicht explizit auf dem Stundenplan, ist aber nicht minder wichtig als Stoffvermittlung – und oftmals schwerer. Lehrende auch Vorbilder als Erzieherinnen, Pädagogen, Beraterinnen für Kinder, Jugendliche und Eltern. Es soll für alle Schüler eine ganzheitliche Bildung ermöglicht werden. Lehrer stehen vor einer Fülle von Aufgaben und Kompetenzanforderungen. Die Zahl der Kinder, die persönliche Unterstützung im Unterricht brauchen, wird immer größer. Jugendliche in der Pubertät brauchen ein ausgewogenes Maß von Feingefühl und Leitung.

Zudem herrscht an vielen Schulen Berlins Kleinkriminalität in Form von Gewalt und Drogenkonsum. In den vergangenen Jahren haben immer neue Schulreformen Lehrende, Lernende und Eltern irritiert, da die Neuerungen sich teilweise widersprachen, nicht ausreichend vorbereitet wurden oder das Personal dafür fehlt (Beispiel: die Inklusion von Behinderten). Entscheidend ist es, Freude am Umgang mit den Schülern zu behalten, auch wenn Probleme auftauchen. Eine offene Atmosphäre und gelingende Kommunikation sind Voraussetzungen für ein angenehmes Lern- und Entwicklungsklima.

Aktuell kommt ein akuter Lehrermangel hinzu. Der Senat bemüht sich intensiv um Anwerbung neuer Lehrkräfte. Auch massive Baumängel an Schulgebäuden werden leider immer häufiger.

Gebet:

· Bessere personelle, räumliche und sächliche Ausstattung von Schulen

· motivierte junge Männer und Frauen, die mit Freude diesen Beruf erlernen und Mut haben, Vorbild zu sein

· Freiräume zur Gestaltung einer Schule nach dem Bedarf ihres Einzugsgebietes

· effektive Drogenaufklärung/-beratung und Anti-Gewalt-Strategien für Lehrer

Sommereinsätze

Christliche Werke und Gemeinden werden auch in diesem Sommer mit kreativen und karitativen Aktionen in der Stadt unterwegs sein, um Menschen auf Jesus aufmerksam zu machen, ihnen zu dienen und für sie zu beten.

Wie berichtet, 9. bis 13. Juli, Tempelhofer Feld (Eingang Neukölln Oderstraße) „Ick brauch keen Hawaii“, kreative Evangelisation: 14 bis 18.30 Uhr kreative Unterhaltungsangebote und Zeltkapelle. Abends wird das Evangelium mit unterschiedlichen Elementen den Besuchern (Zielgruppe Alter 16 bis 26) Infos: http://www.keenhawaii.de Wer noch kurzfristig mithelfen will: mitmachen@keenhawaii.de

Unter anderen ist auch das Missionswerk „Juden für Jesus“ wieder auf den Berliner Straßen unterwegs. Nach einer Schulungszeit werden die an Jesus glaubenden Juden und Nichtjuden vom 7. bis 19. Juli ihre Einsätze machen. Hilfe und Beteiligung aus Berliner Gemeinden willkommen: http://www.judenfuerjesus.org

Gebet:

  • von Gott inszenierte Begegnungen mit Menschen, die offen für ihn sind
  • Weisheit für die Veranstalter, die richtige Form der Ansprache zu wählen
  • dass Gott selbst die Herzen von Menschen vorbereitet, berührt und zu sich zieht
  • gutes Wetter und Schutz für alle Aktionen

Gebet für muslimische Menschen

Im Rahmen der Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ beten weltweit und auch in Berlin Christen in der Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan (28. Juni bis 27. Juli) dafür, dass Menschen mit moslemischer Herkunft Jesus kennenlernen. Die Zeit des Ramadan ist für viele Moslems von besonderer spiritueller Suche gekennzeichnet. Für Moslems sind Träume sehr bedeutsam; es gibt viele Berichte, dass sie in Träumen Jesus begegnet sind und sich dann entschieden, ihm zu folgen.

In Berlin lebten 2013 laut Statistischem Landesamt 249.000 Menschen mit muslimischem Hintergrund, von denen bisher nur wenige den christlichen Glauben kennen geschweige denn je einem gläubigen Christen begegnet sind.

Das Gebetsheft kann bei info@ead.de bestellt oder herunter geladen werden: http://www.ead.de/gebet/30-tage-gebet/downloads-und-heftbestellung.html

Gebet:

  • dass viele Christen sich am Gebet für muslimische Menschen beteiligen
  • dass in der Zeit des Ramadan Berliner Moslems Begegnungen mit Jesus haben
  • für die wenigen Christen aus muslimischen Ländern in Berlin: Weisheit und Durchhaltevermögen für das Zeugnis gegenüber ihren Landsleuten

Umzug aller Ministerien nach Berlin

Nach Presseberichten bereitet sich die Bundesanstalt für Immobilien auf einen möglichen kompletten Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin vor. Die Bundesanstalt verwaltet die Bundesimmobilien und meint, dass es schon jetzt für alle Beschäftigten genug Platz und Büroflächen gäbe.

10.500 Ministeriumsbeschäftigte arbeiten in Berlin, 6.900 sind noch in Bonn tätig. Die Aufteilung liegt an dem Berlin-Bonn- Gesetz von 1994. Danach muss jedes Ministerium sowohl in Berlin als auch in Bonn mit je einem Sitz vertreten sein. Nur der Bundestag kann diesen Beschluss ändern. Immer mehr Abgeordnete und Minister finden diese Aufteilung für ein effizientes Arbeiten hinderlich. Der Zustand verschlingt auch viel Geld der Steuerzahler, da die Mitarbeiter für das Pendeln zwischen Berlin und Bonn bezahlt werden.

Gebet:

  • für einen neuen Bundestagsbeschluss, damit alle Ministerien nach Berlin verlagert werden können
  • Segen für die Belegschaften der Ministerien

Flughafen BER und kein Ende

In Berlin-Lichtenberg sind in zwei Müllcontainern auf offener Straße Akten zum Flughafen BER entsorgt worden. Laut offiziellen Angaben enthalten sie äußert brisante Informationen. Ermittler vermuten nach den bisherigen Erkenntnissen, dass die Akten aus einem Architekturbüro stammen, das in unmittelbarer Nähe sein Büro hatte. Es war Teil der früheren Flughafen-Planungsgemeinschaft, die am BER für die Objektüberwachung zuständig und 2012 von den Betreibern nach der geplatzten Eröffnung gekündigt worden war. Das Büro ging 2013 in die Insolvenz.

Inzwischen gibt es auch genauere Zahlen zu den Kosten: In einem Bericht an den Projektausschuss des Aufsichtsrats sind erstmals die Summen detailliert angeführt, die nötig werden, um den BER vielleicht fertig stellen zu können. Das sind zusammen rund eine Million Euro mehr als bisher geplant.

Gebet:

  • Bewahrung vor weiteren Pannen
  • Wahrhaftiger Umgang der Verantwortlichen mit Finanzen und Planungsunterlagen

Dran bleiben: Flüchtlinge

Am 24.06. begann die „Räumung“ der Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg. Seit eineinhalb Jahren hatten dort Flüchtlinge unter schlimmsten Bedingungen gehaust. Senat und Bezirk haben sich geeinigt, die unhaltbaren Zustände zu beenden und die Insassen in besseren Unterkünften unterzubringen. Allerdings gehen nicht alle freiwillig. Außerdem gibt es Demonstrationen der Unterstützer-Szene. Beten wir weiter um gewaltfreie, menschenwürdige Lösungen.

Termine

  • 1. 7., 18:30h, Gebetstreffen für Flüchtlinge, Tagungsraum Haus Leo, Berliner Stadtmission, Seydlitzstraße 22,10557 Berlin
  • 9.7., 18 Uhr, Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus