Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin – Februar 2012]

Good News 1: Neue Gebetshäuser

Ein gute Nachricht zum Jahresbeginn: In Berlin entstehen immer mehr Gebetshäuser! Seit einer Reihe von Jahren schon betreibt die Jerusalem-Gemeinde ihr »Gebethaus für alle Nationen« (www.gebetshaus-berlin.de).

Seit Oktober hat eine ökumenische Gebetshaus-Initiative vorwiegend junger Christen ein eigenes Haus in Pankow, in dem perspektivisch ebenfalls einmal 24-7, also durchgehend, Anbetung und Gebet stattfinden soll: www.rundumdieuhr.org.

Ferner gibt es zwei weitere Projekte: Eins davon baut gerade Kellerräume am Kottbusser Tor aus, mitten in einem sozialen Brennpunkt. Eine Gebetserhörung, denn über Jahre schon haben wir besonders um den 1. Mai herum für neues geistliches Leben in diesem Teil von Kreuzberg gebetet! Das andere ist noch im Projektstadium und betet für (derzeit leer stehende) Räume unterm Fernsehturm auf dem Alexanderplatz.

Wie verheißungsvoll, dass an vier verschiedenen Stellen der Stadt 24-Stunden-Gebets-Räume entstehen! Unterstützen wir diese Initiativen praktisch und mit unserem Gebet!

Good News 2: Viele beten mit

Vielen Dank an alle, die sich schon an unserer Online-Umfrage beteiligt haben! Wir freuen uns, dass so viele die Gebetsmail zur Information und als Inspiration zum Gebet nutzen. Wir haben derzeit 484 Abonnenten der deutschen und 116 Abonnenten der englischen Fassung.

Gern würden wir noch von mehr Lesern hören, wie sie die Gebetsmail nutzen. Bitte den kurzen Fragebogen ausfüllen (2 Minuten): http://tinyurl.com/7ktgkae

Unter »View results« bei jeder Frage könnt ihr die bisherigen Ergebnisse einsehen.

Gesundheitsstadt Berlin

Healthcare upcloseBerlin hat viele Potenziale, durch deren Entwicklung sich die Stadt profilieren kann. Seit einigen Jahren bemüht sich der Senat, bestimmte Schwerpunktbereiche zu stärken. Dazu gehört auch der Plan, Berlin als Gesundheitsstadt in der ganzen Welt attraktiv zu machen. Der Senat hat schon im Jahr 2005 unter dem Titel »Gesundheitsregion Berlin« einen Masterplan für die Entwicklung der Region Berlin/Brandenburg bis 2015 entworfen. Darin heißt es: »Berlin erbringt im internationalen Vergleich in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens herausragende Spitzenleistungen; es verfügt über ausreichende Kapazitäten, um die gesamte Wertschöpfungskette von der Ausbildung über Forschung und Entwicklung bis zu Produktherstellung, Leistungserbringung und Markterschließung abzubilden. Qualitativ erbringen Krankenhäuser Berlins deutschland-, europa- und teilweise weltweit Spitzenleistungen (Beispiele: Herztransplantationen im Deutschen Herzzentrum, Organtransplantationen in der Charité, verschiedene Bereiche der Onkologie, minimal-invasive Chirurgie).«

Ein Entwicklungsfeld sollte die Förderung des internationalen »Patiententourismus« sein. Inzwischen zeichnen sich etliche Erfolge ab. Im vergangenen Jahr ließen sich rund 3.500 ausländische Patienten in Berlin behandeln. In den letzten Jahren stieg diese Zahl beträchtlich an, denn es wird verstärkt von der Tourismusbranche dafür geworben. Alle großen Berliner Kliniken haben sich auf ausländische Patienten eingestellt. Besonders viele kommen ans Deutsche Herzzentrum. Gegenüber München mit fast 17.000 ausländischen Patienten kann Berlin noch aufholen. Was die Fort- und Weiterbildung im medizinischen Bereich anbelangt, steht die Hauptstadt jedoch an der Spitze! In keiner anderen deutschen Stadt finden mehr Kongresse zu diesem Bereich statt als in Berlin.

Gebet:

  • Dank und Segen für alle Menschen, die im medizinischen Bereich arbeiten und das oft unter großen persönlichen Einsatz tun
  • Bitte um medizinische Entdeckungen, die zum Wohl der Menschen dienen
  • dass Berlin bekannt wird als eine Stadt, in der Menschen an Leib, Geist und Seele geheilt werden, weil sie Gottes umfassendes Heil hier erfahren

Der neue Senator für Inneres und Sport

Frank Henkel (geb.1963) ist Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Berlin, Mitglied des Bundesvorstands der CDU Deutschland und seit Dezember 2011 der neue Senator für Inneres und Sport. Da das Thema innere Sicherheit für ihn ein Schwerpunkt im Wahlkampf war, hat er nun die Gelegenheit, diesen Bereich politisch zu gestalten. Ob Berlin zum Beispiel unter Frank Henkel ein Alkoholverbot im gesamten öffentlichen Nahverkehr bekommt?

Im Koalitionsvertrag wurden unter anderem folgende Maßnahmen vereinbart: »Wir setzen auf eine verbesserte Polizeipräsenz und werden die Zahl der Polizeivollzugsbeamten um 250 erhöhen. … Wir machen uns für ein Verbot der NPD stark und treten entschieden links- und rechtsextremistischen Tendenzen entgegen. … Bei der Jugendkriminalität setzen wir auf Prävention und ein schnelles und vernetztes Eingreifen der Behörden im Sinne des Schwellen- und des Intensivtäterkonzepts und des beschleunigten Jugendstrafverfahrens (Neuköllner Modell).« (Quelle: http://tinyurl.com/762lo6z)

Die 250 Polizeibeamten müssen allerdings erst einmal ausgebildet werden, so dass nicht sofort mit einer verbesserten Polizeipräsenz zu rechnen ist. Die besondere Ermittlungsgruppe, mit der die Polizei nach Autobrandstiftern fahndete, wird jetzt aufgelöst, da die Brandstiftungen deutlich zurück gegangen sind.

Frank Henkel möchte sich besonders gegen Extremismus aller Art einsetzen. Da sowohl die Rechtsextremen als auch die Linksextremen in dieser Stadt immer wieder durch große Gewalttätigkeit auffallen, liegt hier eine besondere Herausforderung an den neuen Amtsinhaber. Weil es immer noch keinen neuen Polizeipräsidenten gibt, sondern die Stelle neu ausgeschrieben wird, wird am 1. Mai weiterhin kommissarisch die stellvertretende Polizeipräsidentin Koppers die Berliner Polizei führen.

Gebet:

  • dass es dem Senator durch weise Entscheidung gelingt, den inneren Frieden dieser Stadt zu fördern
  • für ein gutes Gelingen der Zusammenarbeit mit den neuen und vorhandenen Mitarbeiter/innen
  • der oder die Richtige für den Posten des Polizeipräsidenten

Viele Fußgänger-Tote im Straßenverkehr

»Passanten leben auf Berlins Straßen nicht besonders sicher. Sie sind umzingelt von Rambo-Rasern, Kamikaze-Radlern, schnellen Bussen und zu leisen Straßenbahnen. In Berlin waren von 54 Verkehrstoten im vergangenen Jahr 29 zu Fuß unterwegs.

Im ganzen Jahr 2010 starben 44 Menschen; rund die Hälfte von ihnen waren Fußgänger, und ebenfalls rund die Hälfte traf keine Schuld. Kein anderer Verkehrsteilnehmer in Berlin lebt statistisch so gefährlich. Doch mit 30 Prozent Verkehrsanteil sind die Fußgänger in Berlin die größte Randgruppe, gleichauf mit den Autofahrern.« (Der Tagesspiegel 8.1.2012)

Gebet:

  • mehr Vorsicht bei Fußgängern und Rücksicht bei Autofahrern
  • verkehrspolitische Maßnahmen zum Schutz der Fußgänger

Stipendium für Politiker an der UdK

Die Universität der Künste in Berlin (UdK) vergibt zum 1. April ein sechsmonatiges Stipendium für einen Berliner Politiker, das die Teilnahme an allen Veranstaltungen des Semesters umfasst. Die Auseinandersetzung mit der alltäglichen Kunstpraxis soll in der Diskussion mit politischen Abläufen ein vertieftes gegenseitiges Verständnis bewirken. Oft hapert es in der Kulturpolitik an der gemeinsamen Sprache und dem Verständnis für die jeweilig andere Praxis.

Gebet:

  • für die Auswahl der richtigen Person
  • dass die Begegnung zwischen Politik und Kunst echtes Verstehen befördert

Transforum-Konferenz

Gemeinsam für Berlin richtet vom 23. bis 25. Februar die nächste Transforum-Konferenz für christliche Arbeit in Großstädten aus. Thema ist »Hinsehen. Aufstehen. Einmischen. Gerechtigkeit für die Stadt«. In fünf Plenumsveranstaltungen und 25 Workshops können Engagierte aus Berlin und anderen Städten Ideen und Projekte kennenlernen und miteinander über die Veränderung der Herzen und Verhältnisse arbeiten. Zweck und Ziel der Tagung: »Wir suchen gemeinsam Antworten. Wir machen uns auf den Weg mit Jesus. Wir ermutigen uns gegenseitig. Wir setzen uns kritisch auseinander.«

Der biblische Grundgedanke: aus Gottes geschenkter Gerechtigkeit kommt die Kraft, sich auch für Gerechtigkeit der anderen einzusetzen. Mehr unter www.transforum-berlin.de

Es gibt auch Tageskarten und einen Kulturabend am 24.2. um 19 Uhr mit der Gruppe »2Flügel«.

Ort: Christusgemeinde Hohenschönhausen, Landsberger Allee 225, 13055 Berlin

Parallel findet am 24. und 25. 2. ein »Business Transforum« in einem nahe gelegenen Hotel statt.

Gebet:

  • wesentliche Impulse für alle Teilnehmenden für ihre Städte oder Stadtteile
  • Ermutigung, dass mit Gottes Geist Transformation möglich ist
  • Gelingen für das »Business Transforum«