Die Urlaubszeit beginnt und daher erscheint diese Gebetsmail für Juli und August zusammen. Wir wünschen allen Betern eine erholsame Urlaubszeit. Wie gut, dass unser Gott keinen Urlaub macht!
Herzlich grüßt das Redaktionsteam

Good News: Kriminalität sinkt

Logo GruenIn den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Straftaten in Berlin um 12,5 Prozent gefallen. Aber Linksextreme, Internet-Gauner und ausländische Straftäter belasten die Bilanz. Die Hauptstadt der Kriminalität ist Berlin schon lange nicht mehr. Dies stellte Polizeipräsident Dieter Glietsch bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 2009 fest. Im Zehn-Jahres-Vergleich sei die Zahl der Straftaten um 12,5 Prozent gefallen. Bei Raub habe es in diesem Zeitraum sogar einen Rückgang von fast 30 Prozent gegeben, bei Autodiebstahl 34 Prozent.
Deutliche Zunahmen gab es vor allem in der Internetkriminalität, die erstmals 2005 erfasst wurde und seitdem um fast 150 Prozent gestiegen ist. Berlin liegt bei der Aufklärungsquote von fast 50 Prozent unter den Stadtstaaten an der Spitze. (Der Tagesspiegel 20.04.2010)

Good News – Bordell verboten

Das Verwaltungsgericht entschied: Das umstrittene Bordell an der Kurfürstenstraße in Berlin-Schöneberg darf nicht gebaut werden. Die Begründung: Ein neues Etablissement in der bereits vom Rotlichtmilieu geprägten Gegend würde gegen das Gebot der Rücksichtnahme verstoßen.  Nach Ansicht der Richter wäre ein solches Bordell grundsätzlich zulässig. Doch wäre damit Prostitutions-Gewerbe in einem nicht mehr vertretbaren Umfang hinzugekommen. In der Gegend um die Kurfürstenstraße gibt es ohnehin bereits einen ausgeprägten Straßenstrich. Diese »Niveau-Absenkung« hätte zu einem weiteren Attraktivitätsverlust des Gebiets geführt. Der Kläger kann noch vor dem Oberverwaltungsgericht in Berufung gehen.
Gebet:
  • Dank für die Entscheidung des Gerichts, für die wir mehrfach zum Gebet aufgefordert haben
  • dass es bei dieser Entscheidung bleibt und die Prostitution in der Gegend zurückgeht
  • Dank für alle Christen, die sich, wie z. B. »Neustart e.V.«,  um Prostituierte kümmern.

Urlaub und Ferien

Der Sommer ist traditionell die Zeit, in der Familien gemeinsam Urlaub machen. Das bietet die Chance, durch gemeinsame Erlebnisse den familiären Zusammenhalt zu stärken. Andererseits entladen sich in den Ferien häufig lang angestaute Spannungen und nicht bewältigte Konflikte.
Für viele Singles ist die Ferienzeit nicht einfach – sie brauchen gute Alternativen oder die richtigen Reisepartner, wenn sie nicht alleine Urlaub machen wollen. Auch für Erwerbslose und sozial schwache Menschen ist es nicht einfach, wenn sie andere verreisen sehen, sich selbst aber keine Reise leisten können.
Gebet:
  • schöner, erholsamer und begegnungsreicher Urlaub für Familien, Paare und Freunde, die zusammen verreisen
  • Auftanken und neue Kraft für alle, die erschöpft und müde sind – insbesondere für Menschen in Leitungsverantwortung
  • gute Alternativen und dennoch Freude für diejenigen, für die Reisen nicht möglich ist

Sommereinsätze

Verschiedene Gruppen werden auch in diesem Sommer mit kreativen und karitativen Aktionen in der Stadt unterwegs sein, um Menschen auf Jesus aufmerksam zu machen, ihnen zu dienen und für sie zu beten. Die Aktion »Summer2go« wird – von Berlin aus organisiert – in eine Reihe anderer Städte gehen. Im Vorfeld gab es in Berlin unter dem Motto »Berlin2go« und an weiteren Orten Schulungen, die (nicht nur) junge Leute für Evangelisation auf vielfältige Weise vorbereiten. Die Vision ist: Mobilisierung, Ermutigung und Schulung von Christen in Evangelisation. Geplant sind monatliche Treffen mit Lehre, Austausch und Zeugnissen und dem Sammeln von Ideen für z.B. Altersheim, Krankenhaus, Internet oder Straßeneinsatz. Mehr unter www.nolimit.eu
Gebet:
  • von Gott inszenierte Begegnungen mit Menschen, die offen für ihn sind
  • Sensibilität für die Veranstalter, die richtige Form der Ansprache zu wählen
  • dass Gott selbst die Herzen von Menschen vorbereitet, berührt und zu sich zieht

In eigener Sache: Finanzen GfB

Durch Sonderspenden zum Jahresende konnte das Finanzloch erst einmal gestopft und die Arbeit weitergeführt werden. Auch wenn viel Arbeit bei Gemeinsam Für Berlin ehrenamtlich geschieht, gibt es doch laufende Kosten für Büro, Organisation und fest 2,5 angestellte Mitarbeiter. Die laufenden Einnahmen genügen derzeit nicht, um die monatlichen Kosten zu decken. Deshalb ist Gemeinsam Für Berlin immer wieder auf Sonderspenden und finanzielle Wunder angewiesen – gerade in der Sommerzeit.
Gebet:
  • Dank für alle bisher erlebte finanzielle Unterstützung und alle großen und kleinen Wunder
  • Gottes Versorgung in den Sommermonaten (kein Sommerloch!) und auch längerfristig
  • Neue Spender – Privatpersonen, Gemeinden, Organisationen  die die Arbeit von GfB unterstützen

Bedrohung der inneren Sicherheit

Am Rande der letzten Demonstration gegen die Sparpläne der Bundesregierung wurde auf Polizisten ein Sprengsatz geworfen, der schwere Verletzungen hervorgerufen hat. Wahrscheinlich versuchen Polit-Extremisten, die sich entwickelnde Protestbewegung für ihre Zwecke zu nutzen. »Die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung gegen staatliche Einrichtungen und Vertreter der staatlichen Gewalt ist gesunken«, sagte der Innensenator betont sachlich. Bis jetzt sind die Täter nicht gefasst worden.
Der neue Bericht des Verfassungsschutzes verzeichnet in der linken Szene eine Zunahme der Aggressivität – bei gleichbleibender Zahl der Aktivisten. Es gibt ca. 1.100 Linksextremisten in Berlin. Nach unseren  Gebeten ging die Zahl der angezündeten Autos in diesem Jahr deutlich zurück. Während im Jahr 2009 noch 170 Autos aus politischer Motivation angezündet wurden, waren es in diesem Jahr »nur« 16.
Eine weitere Bedrohung der inneren Sicherheit stellt der Einfluss der islamischen Richtung des »Salafismus« in Berlin durch radikale Prediger auf Jugendliche dar. Salafisten betrachten nicht nur Juden und Christen als Ungläubige, sondern auch Muslime, die ihre Auffassung vom Islam nicht teilen. Sie weisen jegliche Integrationskonzepte zurück und verbieten den Kontakt zu »Ungläubigen«. In Berlin gehören dieser Richtung die Prediger der Neuköllner Al-Nur-Moschee an. Der Innensenator sucht nun nach  Maßnahmen, wie Radikalisierung unter jungen Muslimen verhindert werden kann.
Die Bedrohung durch Rechtsradikale nimmt in Berlin dagegen ab. Die rechtsextremen Parteien stehen nach Einschätzung des Verfassungsschutzes kurz vor ihrem Ende. Allerdings organisieren sie sich teilweise in neuen Formen, etwa in sog. Kameradschaften.
Gebet:
  • Für wirksame Maßnahmen gegen die Bedrohung der inneren Sicherheit durch Extremisten jeder Art
  • Schutz und Segen für die Polizisten bei ihren oft gefährlichen Aufgaben
  • Aufdeckung von Anschlagsplänen extremistischer Gruppen

Projekte der Hoffnung: Blu:boks

In dem Projekt arbeiten Profis aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz und Film für neun Monate mit Jugendlichen in Lichtenberg und bringen zusammen mit ihnen eine professionelle Produktion auf die Bühne. Die Angebote zielen darauf ab, das Selbstwertgefühl der jungen Generation zu fördern und zu entwickeln. Sie bewirken mit diesen und anderen Angeboten einen erlebbaren Unterschied in den Biographien von inzwischen 54 Kindern und Jugendlichen. 2,5 Hauptamtliche, 9 Honorarkräfte und 14 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen investieren sich mit Leidenschaft und Herz in diese Arbeit. Sie entwickeln junge Persönlichkeiten und geben ihnen Mut und Hoffnung. Ziel ist es, ihnen eine Zukunftsperspektive für ihr Leben zu geben. Das Projekt wurde von Christen entwickelt und fördert auf diesem Wertehintergrund die jungen Menschen, die aus sozial benachteiligten Hintergründen stammen.
Gebet:
  • Für eine breite öffentliche Unterstützung des Programms – auch finanziell
  • Dass diese Initiative das Leben vieler Jugendlicher grundlegend positiv verändert
  • Dank für alle, die sich dort engagieren

Terminvorschau

  • 11. 8. – 9. 9.: 30 Tage Gebet für die islamische Welt, eine Initiative der Evangelischen Allianz im deutschsprachigen Raum. Gebetshefte im Büro  von GfB.
  • 3. 10., 17:00 – 20:00 Uhr, Herz-Jesu-Gemeinde, Fehrbelliner Str. 99, 10571 Berlin: Danken-Feiern-Beten. Ökumenischer und interkultureller Gottesdienst aus Anlass von 20 Jahren Deutsche Einheit, anschließend Begegnung und Imbiss, veranstaltet von GfB zusammen mit der Berliner Ökumene