Download PDF: Gebet für Berlin – April 2010

Good News – Mehr Touristen

Berlins Anziehungskraft auf Touristen ist ungebrochen. Trotz der Krise war 2009 das beste Tourismusjahr aller Zeiten für Berlin. 8,3 Millionen Gäste übernachteten in Berliner Hotels. Dazu kommen noch zahlreiche Touristen, die sich auf eine andere Art und Weise eine Unterkunft besorgen und nicht zahlenmäßig erfasst werden können. Der Tourismus ist eine bedeutende Einnahmequelle für die Stadt. Großereignisse wie die Leichtathletik-WM oder die vielen Messen und Kongresse ziehen immer mehr Menschen nach Berlin.
Im Verhältnis zu anderen europäischen Großstädten sind Übernachtungen in Berlin günstig. Der Umsatz der Touristen brachte der Stadt 1,85 Milliarden Euro an Steuergeldern ein.

Gebet:
  • Dank für die große Anziehungskraft Berlins auf Menschen aus aller Welt
  • dass Gäste aus Berlin gute Impulse mitnehmen und Berlin so zum Segen wird

»Ostern 2 go«

Vom 1. – 4. April findet in Berlin eine Schulung statt, die Christen vermittelt, wie sie anderen Menschen das Evangelium klar, verständlich und kreativ nahebringen können. Das Gelernte wird auf den Straußen der Stadt gleich eingesetzt. Bei verschiedenen Einsätzen soll das Evangelium an Menschen in Berlin weitergegeben werden.
Infos und Anmeldung: www.nolimit.eu

Gebet:
  • Dass viele Christen sich für die Weitergabe des Evangeliums gewinnen und schulen lassen.
  • Für Offenheit und Resonanz bei den Berlinern.

Vorbereitungen für einen friedlichen 1. Mai (Teil 3)

Anfang April startet die Fasten- und Gebetskette für einen friedlichen 1. Mai (5.April. – 5. Mai). Christen der ganzen Stadt wollen mit verstärktem Gebet für den 1. Mai einen besonderen Beitrag zur Bewahrung des Friedens leisten. Information und Kalender zum Eintragen hier: http://tinyurl.com/yj2wfmx
Am 1. Mai 2010 wollen Neonazis aus dem Umfeld der »Freien Kräfte« einen bundesweiten Aufmarsch in Berlin durchführen. Unterstützt durch NPD sowie zahlreiche andere rechtsradikale Gruppierungen mobilisieren sie seit Monaten zu ihrer Demonstration. Aufmärsche wie der am 1. Mai in Berlin, haben für die rechte Szene einen hohen Symbolwert. Damit dieser Aufmarsch nicht gelingt, sind zahlreiche Gegendemonstrationen von SPD, Grünen, der Linkspartei und weiteren linken Gruppen angemeldet.
Sowohl bei den rechten Gruppen als auch bei den linken antifaschistischen Gruppen (Antifa) gibt es ein großes Potenzial gewaltbereiter Demonstranten.
In Kreuzberg wird es wieder eine Demonstrationen linker Gruppen um 18.00 geben. Von dieser so genannten »18 Uhr–Demo« ging in den letzten Jahren immer wieder extreme Gewalt aus.
Für das »Myfest«, das auch in diesem Jahr von den Anwohnern vorbereitet wird, sind erstmals sehr strenge Richtlinien erlassen worden, um den Alkoholkonsum und die Anzahl der für Randale zur Verfügung stehenden Wurfgeschosse einzudämmen. Es dürfen keine Getränke in Flaschen und Dosen verkauft werden, Geschäfte müssen geschlossen bleiben.
Gemeinsam für Berlin führt auch in diesem Jahr einen Open-Air-Gottesdienst durch, an den sich ein Gebetsgang anschließt. Er findet um 12:00 Uhr auf der Bühne am Mariannenplatz (Kreuzberg) vor der St.-Thomas-Kirche statt. Das Thema des Gottesdienstes lautet »Hunger nach Gerechtigkeit«.

Gebet:
  • Wirksamkeit und Schutz für alle Maßnahmen von Einwohnern, Christen und der Polizei, die Gewalt verhindern und dem Frieden dienen sollen
  • Dass der geplante Aufmarsch der Rechten mit friedlichen Mitteln verhindert werden kann
  • Schutz vor Gewaltausbrüchen bei allen Aktionen am 30.4. (Walpurgisnacht)
  • Dass alle Demonstrationen am 1. Mai friedlich verlaufen

Projekt der Hoffnung: Café Mandelzweig

In der Seestraße 101 hat der Verein »Neues Leben in Christus e.V.« seit September 2009 ein Café eröffnet, um Menschen aus der Umgebung einen Raum zu öffnen, in dem Gespräche und Beziehungen zu Christen möglich werden. Fragen über »Gott und die Welt« sind hier willkommen. Auch Menschen, die einsam oder in Notsituationen sind, wird ein Aufenthalt in liebevoller Atmosphäre ermöglicht. Ein kleines Team von Freiwilligen kümmert sich unter der Leitung von Christian Stockmann um die Gäste, die aus allen Gesellschaftsschichten kommen. Ein Langzeitarbeitsloser konnte angestellt werden und fand hinter den Tresen neue Arbeit. Soziales Miteinander wird beim Kochen, Backen und Bedienen ganz praktisch eingeübt.
An zwei Abenden wird ab 18 Uhr gemeinsamer Gottesdienst gefeiert, der mit einem gemeinschaftlichen Essen beginnt. An einem Nachmittag werden die Alkohol- und Drogenabhängigen auf dem Leopoldplatz mit Kaffee und Kuchen beschenkt.
Das Café Mandelzweig versucht auf eine neue Art und Weise Menschen mit der guten Botschaft von Jesus zu erreichen.
Finanziell ist die Arbeit auf Spenden angewiesen. Für die Arbeit werden noch stabile Mitarbeiter sowie Fürbitter gesucht. (www.cafemandelzweig.de)

Gebet:
  • Kraft und Weisheit für alle Mitarbeiter, mit den vielfältigen geistlichen und finanziellen Herausforderungen der Caféarbeit gut umgehen zu können
  • Für eine dauerhafte finanzielle Unterstützung zur Absicherung der Arbeit
  • Dass viele Menschen in diesem Café zu Jesus finden

Alle Welt betet im April für Berlin

In einer Auflage von 70.000 Stück ist der englischsprachige Global Prayer Digest (Weltweites Gebetsheft) des US Center for World Mission (US-Zentrum für Weltmission) erschienen. Thema des Aprilheftes ist ausschließlich Berlin!
Fokus des Gebets ist, dass für jede Volksgruppe in der Stadt eine christliche Gemeinschaft entsteht. Von den über 180 ethnischen Gruppen, die in Berlin vertreten sind, kann das Heft nur Informationen über 27 von ihnen bieten. Es geht um Kubaner, Aserbaidschaner, Nordkoreaner und viele andere. Es werden auch einzelne Missionare und Arbeitszweige vorgestellt, darunter Gemeinsam für Berlin. Ein wertvolles Heft zum Gebet für die Völker in Berlin!
Man kann die nur in Englisch erhältliche Broschüre herunterladen (http://tinyurl.com/ykprdgd) oder die Druckausgabe (40 Seiten) für 60 Cent pro Exemplar bei Gemeinsam für Berlin (Tel. 030-23003403, Fax 030-25798903) bestellen.
Einzelne, Gruppen und Gemeinden können sich einklinken und  im April gezielt für Berlin und die vielen unerreichten Volksgruppen in der Stadt beten.

Gebet:
  • Dass die Auswirkungen dieser Gebetsaktion sichtbar werden
  • Dass christliche Gruppen und Gemeinden unter den vom Evangelium unerreichten Volksgruppen entstehen

Dran bleiben: Gegen den Missbrauch

Fast täglich bringen die Medien Meldungen über weitere entdeckte Fälle von Kindesmissbrauch – in katholischen, säkularen und auch evangelischen Einrichtungen und Schulen. Immer neue Abgründe tun sich auf. Presse, Politik und Öffentlichkeit fordern mit Recht vollständige Aufklärung.
Die Bundesregierung hat einen Runden Tisch zur Thematik eingerichtet. Das Image von Kirchen und christlichem Glauben generell leidet massiv Schaden, bedingt auch durch die teils zögerliche Aufklärung und die zumindest in der Vergangenheit mangelnde Transparenz. Das Leid der Opfer tritt dabei manchmal in den Hintergrund.

Gebet:
  • Heilung und Wiederherstellung für die oft lebenslang geschädigten Opfer
  • Buße und Vergebung für die Täter
  • Unterscheidung zwischen zu verurteilenden menschlichen Sünden und der göttlichen Botschaft vom liebenden Gott

Termine

  • Gebets- und Fastenkette vom 5.April. – 5. Mai für einen friedlichen 1. Mai 2010 in Berlin (siehe Artikel oben).  http://tinyurl.com/yj2wfmx
  • Freitag, 16.4., Gebetsschulung »Draußen beten« – 18 bis 21:00 Uhr, Café Sehnsucht, Skalitzer Straße 133 (Nähe Kottbusser Tor)
  • Ökumenischer Gebetsabend 21.04., 20-22 Uhr, St. Adalbert, Torstr. 168, 10115 Berlin-Mitte: Das Ökumenische Zentrum Net for God und Gemeinsam für Berlin laden ein: »Miteinander unterwegs nach München- ein Abend des Gebets für den Ökumenischen Kirchentag«, an dem viele Berliner Gemeinden und Gruppe teilnehmen werden, auch Gemeinsam für Berlin.
  • Freiluft-Gebets-Gottesdienst für einen friedlichen 1. Mai, 12 Uhr, Bühne Mariannenplatz (Dank an Gott für die rechtzeitige Zusage in diesem Jahr!) – Ab 13:15 Uhr (geführte) Gebetsgänge in Gruppen durch den Kiez.