Download als PDF: Gebet für Berlin – September 2008

Good News: Straßenevangelisation

Direkt im Anschluss an eine 40-tägige Fasten- und Gebetskette machten sich etwa 100 Jugendliche auf, um im Rahmen von »Summer2go« in verschiedenen deutschen Großstädten, darunter auch Berlin, das Evangelium auf den Straßen zu verkündigen. Sie erlebten, wie Gott auf ihr Gebet hin Menschen zum Teil von Krankheiten wie MS, Bandscheibenvorfällen oder Blindheit und grauem Star heilte. Sie konnten mit vielen Menschen über den Glauben an Jesus sprechen. Etwa 700 Menschen entschieden sich, Jesus zu folgen, darunter auch einige Moslems. Auch andere Einsatzteams erlebten in Berlin große Offenheit für Jesus.

Gebet

  • Dank für die vielen Menschen, die jetzt Jesus folgen wollen
  • Dass die Menschen, die Jesus folgen wollen, in Beziehung zu anderen Christen kommen
  • Dass die Jugendlichen auch zurück im Alltag viel mit Gott erleben

Good News: Lange Tafel kommt an

Die griechische Schauspielerin und Regisseurin Isabella Mamatis hat mittlerweile in mehreren Berliner Bezirken erfolgreich das Projekt »Lange Tafel« durchgeführt. In einer Straße im Kiez wird ein langer Tisch aufgebaut, Essen und Getränke werden bereitgestellt. Jung und alt werden eingeladen, zu kommen und sich zu begegnen. Bisherige »lange Tafeln« in der Kreuzberger Bergmannstraße und dem Graefekiez sowie dem Reuterkiez in Neukölln waren ein voller Erfolg. Jung und alt begegneten sich, Deutsche und Migranten kamen ins Gespräch, Senioren übernahmen Schulpatenschaften für Kinder mit Problemen. Die lange Tafel ist ein tolles Modell. Sie bieten Menschen, die sonst kaum miteinander ins Gespräch kommen würden, die Möglichkeit der Begegnung. Das wäre auch eine hervorragende Idee für Gemeinden, die mit den Menschen ihres Kiezes in Kontakt kommen möchten.

Gebet

  • Dank für dieses erfolgreiche Modell
  • Viele weitere »lange Tafeln« und andere Orte der Begegnung in Berliner Bezirken
  • Dass Christen die Idee aufgreifen und als Möglichkeit der Begegnung mit Menschen in ihrem Umfeld nutzen

Hauptstadt der Geringverdiener

Überdurchschnittlich viele Berliner müssen mit sehr wenig Geld auskommen. Rund ein Viertel aller Erwerbstätigen verdient hier weniger als 900 € netto im Monat. Berlin gilt deshalb als eine »arme« Stadt. Die Zahl der Harz IV-Empfänger liegt deutlich über der anderer Großstädte. Vor kurzem bezifferte eine Studie, dass in Berlin 7% aller Erwerbstätigen, nämlich 110.000 Menschen, trotz regulärer Arbeit nicht genug verdienen, um davon ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Sie sind auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen. Zum Vergleich: in Frankfurt sind es 2,1% und in Hamburg 3,3% aller Beschäftigten. Die Zahl der Leiharbeiter verdoppelte sich seit 2003, auch die Zahl derer, die nur zwischen 400 und 800 € netto monatlich zur Verfügung haben (so genannte Midi-Jobber). Durch Leiharbeiter und Midi-Jobs werden immer mehr reguläre Arbeitsplätze ersetzt und das Lohnniveau weiter nach unten gedrückt. Frauen sind davon am stärksten betroffen. Ihr Anteil im Niedriglohnbereich ist weit höher als der der Männer. Arbeit gehört mit zur Würde des Menschen. Deswegen sollen Menschen das Recht haben, das Leben selbständig durch den Ertrag der eigenen Arbeit zu gestalten. Das Land Berlin will politisch die Situation der Geringverdiener verbessern, hat aber keinen großen Handlungsspielraum.

Gebet:

  • Für mehr gut bezahlte Arbeitsplätze
  • Effektive politische Maßnahmen zur Verbesserung der Situation
  • Dass betroffene Menschen nicht verzweifeln, sondern vorhandene Chancen erkennen und nutzen

30 Tage Gebet für die islamische Welt

Dieses Jahr fällt der islamische Fastenmonat Ramadan genau auf den Monat September. Der Ramadan ist traditionell eine Zeit, in der viele Moslems in besonderer Weise Gott suchen – und in der Christen dafür beten, dass ihre muslimischen Mitbürger und Moslems in anderen Ländern der Erde Gott persönlich kennen lernen und Jesus als dem Erlöser begegnen! Dieses Jahr wird unter anderem für die Afghanen in Deutschland, Muslime in der Schweiz und viele muslimische Volksgruppen weltweit gebetet. Zu der Aktion gibt es ein gleichnamiges Heft der Evangelischen Allianz mit vielen guten Hintergrundinfos und konkreten Gebetsanliegen.

Berliner Christen werden am 7. September in einem besonderen Stadtgebetsgottesdienst für die rund 300.000 Moslems in der Stadt (und weltweit) beten. Auch Christen mit muslimischem Hintergrund sind beteiligt.

Gebetsgottesdienst für die Muslime der Stadt, Sonntag, 7. September, 19 Uhr, Begegnungskirche Reinickendorf, Gotthardstr. 33

Gebet

  • Dank für die Initiative »30 Tage Gebet«
  • Dass Gott vielen Moslems in der Zeit des Ramadan begegnet und sie Jesus als Erlöser erkennen
  • Dass viele Christen mit Moslems ins Gespräch kommen, auch in Berlin

Volksbegehren für Wahlpflichtfach Ethik/Religion – die nächste Runde

Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat im Mai den Vorschlag der Initiative »Pro Reli« zur Einführung eines Wahlpflichtfachs Ethik/Religion wie erwartet mehrheitlich abgelehnt. Am 15. September startet die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren. Sollten die für die zweite Stufe notwendigen 170.000 Unterschriften zusammenkommen, könnte im Juni 2009, am Tag der Europawahl, der Volksentscheid stattfinden. Inzwischen machen die Gegner gegen das bisher erfolgreich verlaufene Volksbegehren mobil. Der Sprecher der »Initiative Pro Ethik« bezeichnete das Ansinnen für einen gleichberechtigten Religionsunterricht als »rückwärtsgewandt und lediglich an konfessionellen Interessen orientiert«. Die »Initiative Pro Ethik« sieht ihre Aufgabe darin, Leute davon abzuhalten, »etwas zu unterschreiben, ohne dass sie sich der Konsequenzen bewusst sind«. Prominenter Unterstützer der Aktion, die aus dem »Forum für ein gemeinsames Wertefach« hervorging, ist der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Walter Momper.

Gebet:

  • Dank für das Erreichen der ersten Stufe des Volksbegehrens
  • Für eine rege Beteiligung an der 2. Unterschriftsaktion und deren Erfolg
  • dass durch die faire Auseinandersetzung mit der Gegenaktion die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt wird

Interkultureller Gebetstag für unser Land am 3. Oktober 2008

»People praise and pray – interkulturell Gott loben und beten« – unter diesem Motto findet auch in diesem Jahr am 3. Oktober wieder eine Veranstaltung der besonderen Art statt. Im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche werden Berliner Musiker und Christen aus verschiedenen Kulturen von 15:30 bis etwa 22:00 Uhr gemeinsam Gott loben und für unser Land beten.

Um 15:30, 17:30 und 19:00 beginnt jeweils ein Block mit etwa 45 Min. Anbetungsmusik, dabei werden Christen aus Afrika, Russland, Europa und dem Orient uns mit hinein nehmen in die Anbetung. In jedem Block wird es eine Zeit des Gebets für unser Land geben, in der wir unter anderem für die geistliche Erneuerung, die Vollendung der deutschen Einheit, das Wahljahr 2009 sowie auch für die Flüchtlingssituation in Europa beten wollen.

Der 3. Oktober wurde im Rahmen der Interkulturellen Woche zum Tag des Flüchtlings ernannt und steht unter dem Motto: »Menschenrechte achten – Flüchtlinge schützen«. Dieses Thema wird auch an diesem Tag aufgegriffen und mit Erlebnissen und Informationen aus erster Hand veranschaulicht.

In den Pausen zwischen den Blöcken gibt es kulinarische Köstlichkeiten aus verschiedenen Erdteilen. Den Abschluss bildet eine »Jam Session« ab 20:30 Uhr, an der alle anwesenden Musiker und Beter eingeladen sind teilnehmen.

»People praise and pray« – Freitag, 3.Oktober 2008, 15:30 – 22:00 Uhr, Lukas-Gemeinde, Kurfürstenstr. 133, Berlin-Schöneberg

Bitte noch vorhandene DM-Münzen und -Scheine mitbringen! Sie werden für eine Hilfsaktion für Afghanistan gesammelt.

Termine

  • Dienstag, 16. Sept., 18:30 Uhr: Stadtgebetsgottesdienst für den Berliner Strafvollzug, JVA Tegel, Seidelstr. 39. Achtung: Nur mit Anmeldung bis zum 1. September unter Tel. 2300 3403!
  • 20. September, 12:00 Uhr, Neptunbrunnen, Berlin-Mitte (S-Bahn Alexanderplatz): »1.000 Kreuze für das Leben« – Kundgebung und Schweigemarsch für den Schutz des ungeborenen Lebens, Veranstalter: Bundesverband Lebensrecht e.V.