Download als PDF: Gebet für Berlin – Mai 2008

Good News

Es gibt in Berlin immer mehr Räume, in denen man rund um die Uhr beten kann. Der neueste befindet sich in den Caféräumen für Arbeit mit Drogenabhängigen von Teen Challenge am Kottbusser Tor (Skalitzer Straße 134). Vom 27.4. bis 4.5. wird dort rund um die Uhr gebetet, also auch über den 1. Mai.

Unter www.24-7prayerberlin.de kann man sich für Gebetszeiten eintragen.

MyFest 2007

1. Mai mittendrin

»Stell dir vor, es ist 1. Mai und kein Stein fliegt«, schrieb kürzlich die Berliner Zeitung. Anders als in vorangegangenen Jahren heizt die Presse nicht schon im Vorfeld zum 1. Mai die Stimmung auf, sondern erhofft und erwartet mit den Bürgern einen friedlichen 1. Mai. Dieses Jahr wird der Gottesdienst zum 1. Mai nicht mehr wie bisher am Rande des Maifestes stattfinden, sondern mitten im Herzen des Festes am Heinrichplatz (Oranienstraße). Das ist ein Zeichen dafür, dass wir als Christen beim MYFEST willkommen sind – sicher auch Frucht der langjährigen Zusammenarbeit mit den Mitwirkenden, die das praktische Engagement der Christen wie etwa beim Müllbeseitigen schätzen. Dieser Gottesdienst ist auch eine Möglichkeit, dass Menschen mit dem Evangelium in Berührung kommen, die sonst kaum einen Gottesdienst besuchen würden. Außerdem sollen bei diesem Gottesdienst zwei Projekte als »Zeichen der Hoffnung« für den Kiez vorgestellt werden: ein christliches und ein kommunales.

Gebet

  • Gottesdienst: für zügigen und reibungslosen Aufbau der Bühne und Technik
  • für eine geistliche Dichte des Gottesdienstes, Segen und Inspiration auf allen, die beim Gottesdienst etwas beitragen
  • dass der Gottesdienst nachhaltig im Kiez etwas verändert

Berlin als Regierungssitz

Als 1991 nur eine knappe Mehrheit von 18 Bundestagsabgeordneten für Berlin als Regierungssitz stimmte, war nicht abzusehen, was der Umzug von Parlament und Regierung nach Berlin für diese Stadt bedeuten würde. Nun wird schon mehr als acht Jahre von Berlin aus regiert. Aber immer noch gibt es einen regen Pendelverkehr zwischen Berlin und Bonn, weil sieben Bundesministerien nach wie vor dort ihren Hauptsitz haben. Die dadurch entstehenden Kosten führen in letzter Zeit im Parlament vermehrt zu der Überlegung, ob sich diese Zweiteilung überhaupt noch lohnt. 1991 gab es noch große Vorbehalte gegen einen Umzug der Regierung, vor allem im Blick auf die Geschichte. Denn als Berlin noch Reichshauptstadt war, wurden hier schreckliche politische Beschlüsse gefasst, die Leid über die ganze Welt gebracht haben. Nun wird hier wieder Politik gemacht, die weitreichende Auswirkungen auf Europa und darüber hinaus hat. Daher sind vermehrt Beter nötig, die sich besonders für die Regierung einsetzen. Die Öffentlichkeit erfährt nur wenig davon, was es für die Bundestagsabgeordneten und die Mitglieder der Regierung persönlich bedeutet, in dieser Stadt zu leben und zu arbeiten. Welchem Druck sind sie oder ihre Familien ausgesetzt? Wie gelingt es christlichen Abgeordneten, ihren Glauben zu leben?
Die Initiative GEBET FÜR DIE REGIERUNG ermutigt Berliner Gemeinden dazu, einmal wöchentlich eine besondere Zeit des Gebets für die Regierung zu gestalten. Info: http://www.tos.info/Berlin.75.0.html

Gebet

  • Mehr Beter, die für Regierung, Parlament und Berlin als ihren Sitz beten
  • Segen und Stärkung für die Ehen und Familien der Minister und Abgeordneten
  • baldige Entscheidung für die Zusammenlegung aller Ministerien in Berlin

Nahostkonferenz in Berlin

Die Bundesregierung hat für Anfang Juni eine internationale Konferenz zur Unterstützung beim Aufbau eines unabhängigen Palästinenserstaats in Berlin einberufen. Das Treffen soll dazu beitragen, die Voraussetzungen für eine Zwei-Staaten-Lösung zu schaffen und die Palästinenser auf den Tag vorbereiten, an dem sie nach einem Frieden mit Israel ihren eigenen Staat organisieren müssen. Zu diesem Zweck soll vor allem über die Ausbildung der palästinensischen Polizei gesprochen werden. Außerdem soll es darum gehen, den Aufbau eines Rechtssystems und Justizapparats zu fördern.
Mit der Berliner Konferenz soll zum ersten Mal ein neuer diplomatischer Weg gegangen werden: Die internationale Gemeinschaft will bereits vor einem Friedensschluss signalisieren, wie sie diesen fördern würde.
In den vergangenen Jahrzehnten sind unzählige Ansätze gescheitert, eine dauerhafte Lösung im Nahost-Konflikt zu finden. Berlin hat die Berufung und Gabe, Neues hervorzubringen. Was hier entwickelt und erprobt wird, hat oft Auswirkung auf die ganze Welt. Quelle: Süddeutsche Zeitung 14.3.08

Gebet

  • Entwicklung neuer, kreativer Lösungswege für den Nahost-Konflikt durch die Konferenz
  • dass die Bundesregierung weiterhin Wege findet, wie sie Israel unterstützen kann

Homosexuelle in Berlin

Mit rund 300.000 praktizierenden Schwulen und Lesben ist Berlin nach London und Amsterdam die dritte Homosexuellen-Metropole Europas. Berlin ist auf Grund des liberalen Klimas und der über hundertjährigen Geschichte öffentlich praktizierter und mehr oder weniger akzeptierter Homosexualität ein Anziehungspunkt für viele Schwule und Lesben aus ländlichen Gegenden, in denen sie mehr Repressalien ausgesetzt sind. Die Berliner Homoszene unterhält etwa 150 Kneipen, viele weitere Bars, ein Museum, Clubs, Hotels, Wellness-Oasen, Fitnessclubs, Sportvereine, Verlage, Buchläden. Unzählige Veranstaltungen vom Christopher Street Day bis hin zu Tanzkursen, Sprachkursen, Radiosendungen, Filmfestspielen werden von Schwulen und Lesben veranstaltet. Eine Vielzahl von Organisationen, Begegnungs- und Beratungszentren, Vereine und sonstige Anlaufstellen sind auf die Bedürfnisse dieser Gruppierung fixiert.
In Berlin konzentriert sich die schwul-lesbische Szene vor allem auf Schöneberg mit dem Nollendorf-Kiez, Teile von Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Friedrichshain.
Die meisten Menschen aus der Schwulen- und Lesbenszene haben kaum Kontakt mit Christen, die ihnen den Glauben nahe bringen könnten. Viele Christen tun sich auf Grund divergierender ethischer Überzeugungen schwer, unbefangenen auf homosexuelle Menschen zuzugehen. Die Berührungsängste sind sicher beidseitig. Auch wenn Homosexuelle häufig sehr erfolgreich sind, herrscht bei vielen ausgeprägte Lebenssehnsucht und Orientierungslosigkeit – nicht zuletzt, weil sie durch die AIDS-Problematik so häufig wie kaum eine andere Bevölkerungsgruppe mit dem Tod konfrontiert sind. Quelle: Berlin Tourist Information

Gebet

  • dass Schlüsselpersonen aus der Schwulen- und Lesbenszene mit dem Evangelium erreicht werden
  • mehr Christen, die Freundschaften zu Menschen aus der Szene pflegen und ihnen die Liebe Gottes nahe bringen
  • Trost, Gottes Nähe und Eingreifen für Homosexuelle, die an AIDS erkrankt sind

Beten mit indischen Gästen

Einige Erwachsene und eine Gruppe Mädchen des Missionswerkes »Christliche Initiative für Indien« sind auf einer Tournee durch Deutschland mit dem Titel »INSPIRATION – Gemeinsam für Erweckung« und besuchen Partner-Gemeinden in verschiedenen Städten. Am Pfingstmontag wirken sie mit bei einem ökumenischen Gottesdienst von fünf Gemeinden im Märkischen Viertel in Berlin-Reinickendorf. Ab 14 Uhr gehen sie nach einer gemeinsamen Lobpreiszeit in indisch-deutsch gemischten Kleingruppen betend durch das Märkische Viertel. Mitbeter sind willkommen. Die Gebetsanliegen sollen an einem exemplarischen Ort (z.B. Schule, Ärztehaus, ehemalige Mauer) in der nahen Umgebung das Gebet für bestimmte Menschengruppen oder Gesellschaftsbereiche des Viertels, der Stadt und des Landes fokussieren.

  • Termin: 12. Mai. 10 Uhr: Gottesdienst. 14 Uhr Gebet.
  • Ort: Apostel-Johannes-Gemeinde, Dannenwalder Weg 167, 13439 Berlin

Weitere Termine:

  • Interkultureller Gottesdienst am Pfingstsonntag, 11.5., 10 Uhr, Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Str., Kreuzberg, mit afrikanischem Chor. Anschließend Konzert mit dem Nasser Kilada und Band.
  • 11. Mai: Global Day of Prayer. Christen auf der ganzen Welt beten für ihr Land in Kirchen, Stadien, Hallen und auf Plätzen. Infos: www.globaldayofprayer.com
  • 24. Mai: Übergemeindlicher Lobpreis-Gottesdienst in der Lukas-Gemeinde. Infos: www.umgotteswillen.de
  • 31. Mai: Go Worship – übergemeindlicher Anbetungsabend in der Berliner Stadtmission. Infos: www.goworship.de

Längerfristige Termine immer auf unserer Terminübesicht.