Herunterladen als PDF:  September 2018

Good News 1: Brennpunktschulen

Nicht nur Lehrer/innen, sondern auch Erzieher/innen sollen von den mehr als 17 Millionen Euro profitieren, die Rot-Rot-Grün im Doppelhaushalt 2018/19 für Gehaltszuschläge in Brennpunktschulen vorgesehen hatte. Demnach könnten rund 2.000 Lehrkräfte etwa 300 Euro pro Monat zusätzlich erhalten. Bei den Erziehern hingegen ist keine bestimmte Summe vorgesehen. Stattdessen soll bei ihnen die nächsthöhere Gehaltsstufe zeitlich vorweggenommen werden.

  • Dank für diese konkrete Maßnahme

Good News 2: 41 Millionen für Berlin

Früher musste der Staat belegen, dass ein Vermögen illegal erworben wurde, seit einem Jahr ist die Beweislast umgekehrt. Das bescherte Berlin seither 41,5 Millionen Euro – und soll gleichzeitig im Kampf gegen organisierte Kriminalität helfen. Darin sind die 77 Immobilien im Wert von 9,3 Millionen Euro aus dem Besitz einer arabischstämmigen Großfamilie, die im Juli von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt wurden, noch nicht einmal enthalten. Die neue Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik kündigte an, es werde weiter mit Nachdruck gegen kriminelle Teile arabischer Clans ermittelt. Weiteres dazu im nächsten Artikel!

  • Dank für die Fahndungserfolge und die zusätzlichen Mittel für den Berliner Haushalt

Organisierte Kriminalität

Bei der Vorstellung des Berichts des Bundeskriminalamts zur organisierten Kriminalität in Deutschland wurde deutlich, dass Berlin den zweiten Platz mit 68 Fällen belegt. Das ist eine Zunahme in dem Bereich um 11% zum Vorjahr. In Berlin sind insbesondere deutsch- arabische Großfamilien aktiv. Man vermutet, dass sechs Clans in der organisierten Kriminalität tätig sind, aber auch osteuropäische Gruppen, zum Beispiel aus Bulgarien oder Russland. Seit einem Jahr gibt es die umgekehrte Beweislast in diesem Bereich. So konnten bei Razzien im April und im Juli Vermögen „unklarer Herkunft“ eingezogen werden. Dazu gehörten Immobilien und Luxusautos (siehe Good News). Bei den Durchsuchungen wurden auch Waffen und Drogen beschlagnahmt. Unter organisierter Kriminalität versteht man systematische Straftaten (Drogen- und Menschenhandel, Diebstahl und Hehlerei) in Kombination mit der versuchten Einflussnahme auf Politik, Verwaltung und Justiz.

Gebet:

  • Schutz für die zuständigen Polizisten in der Abteilung 4 im Landeskriminalamt
  • Dass die Machenschaften und mafiösen Strukturen aufgedeckt werden und zur Anklage kommen
  • Für Schutz arabischer Familien, die unter den Clans leiden (Schutzgelderpressung)
  • Dass junge Familienmitglieder aus diesen Clans aussteigen und keine kriminelle Laufbahn einschlagen

Begegnungsorte mit Zugewanderten

Im Fachgebiet „Transformation städtischer Räume im internationalen Kontext“ an der Technischen Universität Berlin erforscht Prof. Felicitas Hillmann, wie die Einbindung von Migrant/innen in die Stadtgesellschaft gelingen und der wachsenden Stadt dienlich sein kann. „Ganz häufig sind es die marginalen Orte, wo es weniger Reglementierung, mehr Armut und daher auch mehr Risiken und Unannehmlichkeiten im Zusammenleben gibt, die Ausgangspunkt für solche Veränderungsprozesse werden.“ Solche niedrigschwelligen Orte, die den Austausch zwischen unterschiedlichsten Menschen ermöglichen, sind in Berlin Quartierbüros und öffentliche Räume, wie z.B. Schwimmbäder, aber auch Museen und Bibliotheken haben das Potential dazu. Da es aktuell in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens (Vereine, Parteien und Feuerwehr u.a.) an Nachwuchs mangelt, könnte genau dort ganz praktisch die Verbindung hergestellt werden. Dann geschieht, was Hillmann „gehäkelte Integration“ nennt. Als großen Stolperstein jedoch sieht sie den geringen bezahlbaren Wohnraum in Berlin.

Gebet:

  • Für Förderung des Austausches durch verstärkte Schaffung dieser niedrigschwelligen Orte
  • Viel Austausch und gute Begegnungen zwischen Neuberlinern mit Migrationshintergrund und Altberlinern
  • Etablierung einer gesellschaftlichen Haltung des „Gemeinsam“

Christen in der Startup-Szene

Berlin ist bekannt für die umsatzstärkste Startup-Szene Deutschlands. Mit rund 100.000 Beschäftigten zählen Startups insgesamt zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Um das Potenzial dieser Szene zu nutzen und sie zum Segen für unsere Stadt zu entfalten, wurde unter dem Dach von Gemeinsam für Berlin eine neue Initiative mit dem Namen „Startup.life“ ins Leben gerufen. Ziel ist die Vernetzung von Christ/innen innerhalb der Startup-Szene, um im Austausch das gemeinsame Aktivwerden für die Stadt zu entdecken. Das erste Meetup am 3.9. ist bereits drei Wochen im Voraus mit 140 Tickets ausgebucht. Mittelfristig sind u.a. ein Mentoring-Programm, Coworking-Spaces sowie stadtrelevante Projekte geplant (www.startuplife.berlin).

Gebet:

  • Dass möglichst viele Christ/innen in der Startup-Szene durch das Projekt erreicht und als Gemeinschaft sichtbar werden
  • Dass das Projekt zum Segen für die Stadt wird
  • Entstehung einer nachhaltigen Arbeit, die zu einer messbaren Verbesserung der aktuellen Missstände in Berlin beiträgt

Stadtplanung in Berlin

Die Suche nach einer Wohnung wird in Berlin immer schwieriger. Betroffen sind vor allem Familien mit Kindern, Senioren und Studierende. Es braucht dringend  bezahlbaren Wohnraum. Dabei sollte die Stadtplanung soziale Anforderungen über die gewinnorientierten Interessen von Anlegern stellen. „Was fehlt, ist eine Vision“ sagt der Weimarer Professor für Städtebau, Steffen de Rudder.

Gebet:

  • Für Bausenatorin Katrin Lompscher, dass sie Fehler sieht und korrigiert und den Wohnungsbau effektiv voran bringt
  • Dass in der Stadtplanung nicht „Geld regiert“, sondern soziale Aspekte einen angemessenen Raum einnehmen
  • Für eine inspirierte Vision vom Leben im zukünftigen Berlin mit Lebensqualität und menschlicher Nähe

BER im Plan?

Die erste Eröffnung des BER war bereits für 2007 geplant – inzwischen gab es sechs Verschiebungen. Vor diesem Hintergrund fällt es schwer, Vertrauen in den nächsten geplanten Eröffnungstermin Ende Oktober 2020 zu haben. Im Juni 2018 hat der rot-rot-grüne Senat festgelegt, dass es keine weiteren Finanzierungshilfen mehr vom Senat für den BER geben soll, da es aus seiner Sicht keinen dringenden Nachschussbedarf gibt. Ein „Plan B“ zur Eröffnung des Flughafens im Oktober 2020 wurde ebenfalls abgelehnt. Der Senat hält trotz der Probleme mit der Sprinkleranlage, den Brandmeldeanlagen mit 30.000 Rauchmeldern, den Kabelgewerken und der Entrauchungssteuerung am Eröffnungstermin fest, da die Firma Siemens diese Probleme bis Dezember 2018 behoben haben will. Kritiker sehen das Festhalten am geplanten Eröffnungstermin kritisch, so u.a. der SPD-Verkehrsexperte Jörg Stroedter: „Denn noch ist die Zusage der FBB, dass das Hauptterminal 2020 ans Netz gehen kann, eine reine Glaubensfrage„. Das ist doch eine Steilvorlage zum Glauben und Beten!

Gebet:

  • Herr, wir glauben, dass dir nichts unmöglich ist: Greife Du ein, damit der BER wie geplant eröffnet werden kann!
  • Dass die ausführenden Firmen planmäßig alle Probleme dauerhaft beheben können
  • Dass die vorhandenen Gelder ausreichen und verantwortlich und zielgerichtet eingesetzt werden
  • Gründliche und gewissenhafte Ausführung aller Arbeiten, damit die Bauaufsicht schnell die Freigabe erteilen kann

Langsames Internet

Eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin zeigt, dass jede dritte Berliner Firma schnelleres Internet benötigt, als ihr aktuell zur Verfügung steht Das Internet ist einfach zu langsam. Kriegt Berlin das lahme Internet nicht in den Griff, ist die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt gefährdet.

Gebet:

  • Für Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, dass sie die richtigen Weichen stellt
  • Kluge Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt, um die Lebensgrundlage für viele zu sichern

Dran bleiben: Extremismus

In Berlin haben extremistische Gruppen nach Angaben des Verfassungsschutzes weiteren Zulauf. Wie der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf den noch unveröffentlichten Jahresbericht 2017 schreibt, stiegen die Zahlen erneut an: Salafisten um 12%, sogenannte Reichsbürger 25%, Anhänger der linksextremen Organisation „Rote Hilfe“ 11%. Ein bleibendes Anliegen!

Termine

  • Politisches Stadtgebet: 12.9., 18 Uhr, vor dem Roten Rathaus
  • Marsch für das Leben: 22.9., 13 bis 17:30 Uhr, Start am Reichstag, Abschluss mit Gottesdienst

 

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Good News 1: Hotspot schools

Both preschool teachers and teachers in schools should benefit from the more than 17 million Euros that the Red-Red-Green government earmarked in the 2018/19 dual budget for salary supplements in special schools. According to this, around 2,000 teachers could receive about an additional 300 Euros per month. No such specific sum has been named for preschool teachers, but they can anticipate a salary raise as well.

  • Thank God for this specific measure

Good News 2: 41 Million for Berlin

Previously, the state had to prove that personal assets had been acquired illegally. A year ago this was reversed. Last year, this brought 41.5 million Euros to Berlin, and at the same time, it helped to combat organized crime. This did not even include 77 properties worth 9.3 million Euros possessed by an Arab family clan which were confiscated by the public prosecutor’s office in July. The new Berlin police chief Barbara Slowik announced that criminal parts of Arab clans would continue to be thoroughly investigated. More in the next article!

  • Thank God for the investigative success and the additional funds available to Berlin’s budget

Organized Crime

When the report of the Federal Criminal Office on Organized Crime in Germany was presented, it became clear that Berlin, with 68 cases, occupied second place. This is an increase of about 11% compared to the previous year. In particular, German-Arabian extended families are active in Berlin. It is believed that six clans are active in organized crime, but also Eastern European groups, for example from Bulgaria or Russia. A year ago, the burden of proof was reversed in this area. Thus, in raids in April and July assets of „unclear origin“ were able to be confiscated. These included real estate and luxury cars (see Good News). During the searches weapons and drugs also confiscated. Organized crime refers to systematic offenses (drug and human trafficking, theft and stealing) in combination with attempted influence on politics, administration and justice.

Prayer:

  • Pray for protection for the responsible policemen in department 4 of the state criminal police
  • Pray that the machinations and mafia structures will be uncovered and result in court cases
  • Pray for protection of Arab families suffering from clans (protection racket)
  • Pray that young family members will get out of these clans and not pursue a criminal career

 

Meeting Places with Immigrants

In the department „Transformation of Urban Spaces in an International Context“ at the Technical University of Berlin, Prof. Felicitas Hillmann is investigating how the integration of migrants into urban society can succeed and serve the growing city. „Quite often it is the marginal places where there are fewer regulations, more poverty, and therefore more risks and inconveniences in living together, that will be the starting point for such processes of change.“ In Berlin, such low-threshold places that facilitate the exchange between the most diverse people are district offices and public spaces, such as swimming pools, but also museums and libraries have the same potential. Since there is currently a lack of young people in many areas of public life (clubs, political parties and fire departments, etc.), this is where the connection could be made in a very practical way. Then what Hillmann calls „crocheted integration“ happens, but she sees the low amount of affordable housing as a big stumbling block in Berlin.

Prayer:

  • Pray for the creation of these low-threshold places which would foster encounters between diverse people
  • Pray for many encounters between new Berliners with a migration background and old Berliners
  • Pray for the establishment of a social attitude of „together“

 

Christians in the Startup-Scene

Berlin is known as highest-revenue startup scene in Germany. With around 100,000 employees, startups are one of the biggest employers in the city. To further the potential of this scene and to make it a blessing for our city, a new initiative called „Startup.life“ was launched under the umbrella of „Gemeinsam für Berlin“. The goal is to connect Christians within the startup scene in order to discover possible joint activity for the city. The 140 tickets for the first Meetup on Sept. 3 have already all been sold. Among other things, a mentoring program, co-working spaces and city-related projects are planned mid-term (www.startuplife.berlin).

Prayer:

  • Pray that as many Christians as possible in the startup scene are reached through the project and become visible as a community
  • Pray that the project becomes a blessing for the city
  • Pray for the emergence of sustainable work that contributes to a measurable improvement of current deplorable situations in Berlin

City Planning in Berlin

The search for a place to live in Berlin is getting more and more difficult. Families with children, seniors and students are particularly affected. Berlin desperately needs affordable living space. Urban planning should place social demands higher than the profit-oriented interests of investors. „What’s missing is a vision,“ says the Weimar professor of urban planning, Steffen de Rudder.

Prayer:

  • Pray for Building Senator Katrin Lompscher to see and correct mistakes and effectively advance housing construction
  • Pray that urban planning is not ruled by money, but rather that social aspects receive appropriate attention
  • Pray for an inspired vision of life in the future in Berlin with quality of life and human closeness

New Airport Opening?

The opening of the BER was originally planned for 2007 – since then there have been six delays. In light of this background, it is difficult to have confidence in the next planned opening date at the end of October 2020. In June 2018, the Red-Red-Green Senate determined that there would be no more funding from the Senate for the BER, as there is no urgent need for additional funding. A „Plan B“ to the opening of the airport in October 2020 was also rejected. Despite the problems with the sprinkler system, the fire alarm systems with 30,000 smoke detectors, cable systems and smoke ventilation control system, the Senate is holding on to the opening date, since the company Siemens wants to have these problems resolved by December 2018. Critics see the adherence to the planned opening date negatively, for instance SPD traffic expert Jörg Stroedter: „The commitment of FBB that the main terminal can go online in 2020, remains a pure question of faith.“ That’s a good opportunity for faith and prayer!

Prayer:

  • Lord, we believe that nothing is impossible for you: intervene so that the BER can be opened as planned!
  • Pray that the executing companies can solve all problems on schedule
  • Pray that the available funds are sufficient and used responsibly and purposefully
  • Pray for thorough and conscientious execution of all work, so that the building inspection control can quickly grant approval

Slow Internet

A survey by the Berlin Chamber of Industry and Commerce (IHK) shows that every third Berlin company needs faster internet than it currently has available. The internet is simply too slow. If Berlin does not master the lame internet, the economic development of the city is in jeopardy.

Prayer:

  • Pray that Economics Senator Ramona Pop will set the right course
  • Pray for wise economic development in the city which will secure the livelihood for many

 

Keeping On:  Extremism

According to Homeland Security, extremist groups in Berlin are continuing to increase. The „Tagesspiegel“ citing the as yet un-published Annual Report 2017 reports that the numbers rose again: Salafists by 12%, so-called Reich Citizens 25%, supporters of the left-wing organization „Red Help“ 11%. An ongoing concern!

 

Dates

  • Prayer for City Politicians: September 12, 6pm in front of the Rote Rathaus
  • March for Life: September 22, 1:00-5:30pm start is at the Reichstag and ends with a worship service

 

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Herunterladen als PDF: Juli/August 18

Good news: Synagoge Fraenkelufer

Die Synagoge am Fraenkelufer war während der Pogrome 1938 schwer beschädigt worden. Nach einem Abriss in den 50er Jahren steht dort heute nur noch der Seitenflügel, in dem die dortige Synagogengemeinde bislang all ihre Aktivitäten unterbringt. Für den geplanten Wiederaufbau hat SPD-Fraktionschef Raed Saleh (muslimischer Herkunft!) namhafte und einflussreiche Unterstützer gewonnen Geplant ist ein vielfältig nutzbares Gemeindezentrum.

Gebet:

  • Dank für aktives jüdisches Leben in Berlin und breite Unterstützung für den Bau

Nächstes Schuljahr fehlen 500 Lehrer

Dramatische Prognose für das Schuljahr 2018/19: Es kommen zusätzlich 7.000 Schüler; 3.000 Pädagogen werden gebraucht. Doch der Markt ist leergefegt. Laut Bildungssenatorin Sandra Scheeres, SPD, werden nach den Sommerferien in den Berliner Schulen 500 bis 600 Lehrer/innen fehlen. Zwar wurde die Ausbildungs-Kapazität der Berliner Unis auf 2.000 Lehramts-Absolventen pro Jahr verdoppelt, aber der große erste Schwung kommt erst in zwei Jahren. Bislang setzt Berlin vor allem auf die Einstellung von Quereinsteigern. Weitere Maßnahmen: Lehrkräfte aus dem Ruhestand zurückholen, mehr Gehalt, Pensionierungen verschieben, freiwillig mehr Stunden unterrichten, geringer qualifizierte Unterrichtshelfer beschäftigen, Lehramtsstudenten in die Grundschulen schicken. Der ohnehin schon schlechte Bildungsstandard an Berliner Schulen wird durch den Personalmangel zusätzlich belastet.

Gebet:

  • Schnelle und wirksame Aufstockung des pädagogischen Personals
  • Begrenzung der Negativfolgen für Schüler

Kinder im Verkehr – tödliche Unfälle

Am 12.06. wurde ein 13-jähriges Mädchen in Rummelsburg von einer Tram überfahren und starb; am 13.06. wurde in Spandau ein 8-jähriger Junge auf seinem Fahrrad überfahren und ist tot. Der LKW bog rechts ab und hat dabei das Kind übersehen. 2017 gab es insgesamt 917 Unfälle mit Kindern im Verkehr, es wurden 157 Kinder schwer verletzt und ein Kind starb. Solche Nachrichten machen uns betroffen und es wird nach dem Warum gefragt und nach Wegen gesucht, dass solche Unfälle nicht mehr vorkommen. Zu rund 64 Prozent haben Kinder durch ihr eigenes Verhalten die Unfälle verursacht – die Verkehrsschulung der Kinder spielt also eine wichtige Rolle. Die Fuhrgewerbe-Innung fährt als Präventionsmaßnahme bereits mit LKWs in Schulen und zeigt den Schülern, wie begrenzt die Sicht des Fahrers ist. Für die Fahrzeuge selbst werden Abbiegeassistenten (Kamera- und Sensoren-Überwachung) entwickelt und auch bereits eingebaut, jedoch ist diese Technik nicht ausgereift, der Einbau ist auch noch nicht Pflicht und für viele Unternehmer zu teuer.

Gebet:

  • Schutz für alle Kinder im Straßenverkehr
  • Trost für Eltern der Opfer und Unfallfahrer
  • Effektive Abhilfe (Spiegel, Ampelphasen, Straßenschilder, Verkehrsführung)

Ausbau der Verwaltung und Wohnungsbau stockt

Auf der Klausur des Senats Ende Juni gab es leider kaum Fortschritte bei drängenden Themen. Über die Vorschläge einer Expertenkommission zur Verwaltungsreform konnten sich die drei Parteien bisher nicht einigen. Doch soll es noch in diesem Jahr einen „Zukunftspakt Verwaltung“ mit den Bezirken geben. Auch hält die Kritik an Senatorin Lompscher an, weil die dringend nötige Ankurbelung des Wohnungsbaus weiter hinter den selbst gesteckten Vorgaben zurück bleibt.

Gebet:

  • Mehr Einigkeit im Senat
  • Ideen und Beschleunigung bei Verwaltungs-Reformen und Wohnungsbau

Termine

4. bis 8.7., täglich ab 14 Uhr: „ICK BRAUCH KEEN HAWAII“, Jugendfestival auf dem Tempelhofer Feld. Nachmittags attraktives Jugend- und Familienprogramm mit Sport, Musik und Kunst. Abends evangelistischer Gottesdienst. Samstagnachmittag „Tanz-Battle“. Gebets-Unterstützung weiter sehr erwünscht!

Politisches Stadtgebet: 11.7. und 15.8., 18 Uhr, vor dem Roten Rathaus

 

Diese Doppelnummer Juli/August hat aus Zeitgründen nur eine Seite. Wir haben die aktuellen Anliegen knapp aufgelistet. Bitte betet auch in der Ferienzeit weiter für Berlin! Die nächste Nummer erscheint Ende August.

Die Redaktion wünscht allen Mitbetern eine erholsame und behütete Sommerzeit!

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Download as PDF: July/August 18

Good news: Synagogue Fraenkelufer

The synagogue on Fraenkelufer was badly damaged during the pogroms in 1938. After a demolition in the 50s, there was only the side wing left, where the local synagogue community currently accommodates all their activities. SPD parliamentary leader Raed Saleh (of Muslim origin!) has won well-known and influential supporters for a planned reconstruction. A multi-purpose community centre is planned.

Prayer:

  • Thank God for active Jewish life in Berlin and for the broad support for the construction project

500 Teachers will be missing next school year

Dramatic forecast for the school year 2018/19: There are an additional 7,000 students; 3,000 teachers are needed. But the market is empty. According to education senator Sandra Scheeres, SPD, 500 to 600 teachers will be missing after the summer holidays in the Berlin schools. The training capacity of the Berlin Universities for new teachers has been doubled to 2,000 graduating students per year, but the big first momentum comes in two years. So far, Berlin has relied mainly on the recruitment of transfers from other professions. Other measures: Retrieve teachers from retirement, increase salaries, postpone retirement, volunteer to teach for more hours, employ less qualified teaching assistants, send student teachers to elementary schools. The already poor education standard at Berlin schools will be additionally burdened by the lack of staff.

Prayer:

  • Pray for a rapid and effective increase of educational staff
  • Pray that the negative consequences for students will be limited

Children in Traffic – Fatal Accidents

On June 12, a 13-year-old girl in Rummelsburg was hit by a tram and died; on June 13, in Spandau an 8-year-old boy died when a truck turned right and overlooked him. In 2017 there were a total of 917 accidents involving children, 157 children were seriously injured and one child died. Such news affects us deeply, and people ask why and look for ways to prevent such accidents from occurring. About 64 percent of the accidents involving were caused by their own behavior. Thus the children’s traffic education plays an important role. As a preventative measure, the transportation industry has begun to drive lorries to schools to show the pupils how limited the driver’s view is. Turning assistance (camera and sensor monitoring) for the vehicles are being developed and already installed, but this technique is not mature. The installation is not yet mandatory and is too expensive for many trucking companies.

Prayer:

  • Pray for protection for all children in the traffic on the streets
  • Pray for comfort for the parents of victims and the accident drivers
  • Pray for effective remedies (mirrors, traffic light phases, street signs, traffic flow)

Expansion of Administration and Housing Construction is stagnating

Unfortunately, there was hardly any progress on the urgent topics at the Senate retreat at the end of June. The three parties of the coalition have so far failed to agree on the implementation of the 115 proposals from the report of an expert commission on administrative reform. Also, the criticism of Senator Lompscher continues, because the urgently needed boost in housing construction remains far behind the self-imposed targets.

Prayer:

  • Pray for more unity in the Senate
  • Pray for ideas and acceleration in administrative reforms and housing construction

Dates

July 4-7, daily beginning 2pm: „ICK BRAUCH KEEN HAWAII“ Youth Festival on the Tempelhofer Feld. Attractive youth and family programs every afternoon with sports, music and art. Evangelistic worship services in the evenings. Saturday afternoon „Dance Battle“. Prayer support continues to be very welcome!
Prayer for City politicians: July 11 and August 15, 6pm, in front of the Rote Rathaus

Because of time constraints, this double issue July/August has only one page with just a list of current concerns. Please continue to pray for Berlin during the holiday season! The next issue will be published the end of August. The editors wish all prayer partners a restful and safe summer!

Herunterladen als PDF: Juni 2018

Good News: Schülertickets günstiger

Schüler müssen fürs Fahren mit Bahnen und Bussen vom 1. August an weniger oder gar nichts mehr zahlen. Der Preis des Schülertickets sinkt von 29,50 Euro auf 21,80 Euro beim Barkauf. Im Abo reduziert er sich von 22,92 Euro auf 17 Euro. Die Geschwisterkarte entfällt. Wer Anspruch auf den Berlinpass hat, fährt gratis. Das Land gleicht die geringeren Einnahmen der Verkehrsunternehmen aus.

Dank für diese Maßnahme zu Gunsten der Kinder

 

Gewalt an Schulen – neue Zahlen

Nach einer aktuellen Statistik ist die Zahl der Straftaten an Berliner Schulen – insbesondere Körperverletzungen – gestiegen, insgesamt um über 10 Prozent in den vergangenen vier Jahren. Allerdings gingen Diebstähle deutlich zurück. Pro Schule werden bis zu 30 Straftaten pro Jahr registriert. Den höchsten Stand hat der Bezirk Mitte (inkl. Wedding und Moabit), gefolgt von Reinickendorf, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Neukölln. Die Gewalt geht von Schülern, Eltern und auch Schulfremden aus. In den letzten Jahren haben die Umzäunung einer Schule und der Einsatz von Wachschützern einen deutlichen Rückgang der Straftaten bewirkt. Neben den offiziell angezeigten Straftaten gibt es aber auch eine hohe Dunkelziffer etwa von Mobbing-Fällen an Schulen. Neben körperlicher Gewalt sind viele Schüler somit auch psychischer Gewalt ausgesetzt. Es gibt in anderen Städten in Deutschland und auch international Gebetsinitiativen, bei denen Gemeinden jeweils eine Schule in ihrer Nähe im Gebet „adoptieren“ und regelmäßig für sie beten.

Gebet:

  • Um Schutz und Bewahrung der Schüler vor körperlicher, psychischer und sonstiger Gewalt
  • Für viele Beter, die für Gottes Frieden an den Schulen beten
  • Dass Politik, Polizei und Schulleitungen gute Lösungen für die Probleme der Schulen finden

 

Neue Zukunftskommission „Gesundheitsstadt BERLIN 2030“

In der Gesundheitsbranche der Region erwirtschaften 370.000 Beschäftigte 25 Milliarden Euro Jahresumsatz. Berlin soll zum führenden Gesundheitsstandort in Europa weiterentwickelt werden, ausgehend von der Charité, Europas größter Universitätsklinik, und von Vivantes, Deutschlands größtem kommunalen Klinikkonzern. Pharmafirmen und Medizintechnik-Hersteller siedeln sich zunehmend in und um Berlin an. Der Regierende Bürgermeister Müller sagte in einem Interview (Tagesspiegel 16.5.): „Die Gesundheitsbranche ist ein echtes Pfund für Berlin. … Wir werden zunehmend als Stadt der Wissenschaft und Forschung wahrgenommen und als Kongressstadt in der Mitte Europas. … Die Wissenschaft ist unglaublich wichtig für unsere Start-up-Szene. Ausgründungen aus Hochschulen haben 20.000 neue Arbeitsplätze in Berlin geschaffen.“ Müller erwartet, dass Berlin künftig gar zum „Silicon Valley der Gesundheit“ wird.

Um diese Entwicklung zu beschleunigen, setzte der Senat im Mai die Zukunftskommission „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ ein. Sie soll konkrete Vorschläge erarbeiten. Die Kommissionsmitglieder sind sämtlich ausgewiesene Fachleute, die nicht aus Berlin kommen – offenbar ist der Blick von außerhalb erwünscht. Vorsitzender des elfköpfigen Gremiums ist der Gesundheitsexperte und SPD-Politiker Karl Lauterbach. Die elf Kommissionsmitglieder – darunter Krankenkassenfachleute, Hochschulforscher und Pflegeexperten – sollen ermitteln, welche Forschungs- und Versorgungsschwerpunkte sinnvoll sind und wie sich Hochschulen, Krankenhäuser und Firmen besser vernetzen lassen. (Quelle: Tagesspiegel 14.5.)

Gebet:

  • Dank, dass Berlin sich weiter in Richtung seines Potentials entwickelt
  • Schneller Start und kreative Arbeit der Zukunftskommission
  • Dass Berlin im medizinischen, sozialen und auch im geistlichen Sinn eine „Gesundheitsstadt“ werde

 

Unzufriedenheit mit der Senatspolitik

Laut einer Umfrage von Abendschau und Berliner Morgenpost – BerlinTREND Mai 2018 – sind die Berliner nicht wirklich zufrieden mit der Arbeit von Bürgermeister und Senat. Würde am Sonntag gewählt, wäre Die die Linke stärkste Partei. Die größte Oppositionspartei CDU liegt mit 21 Prozent knapp hinter der Linken, die SPD folgt mit 18 Prozent. Das ist der schlechteste Wert, den die SPD im BerlinTREND je für sich verbuchen musste. In zweieinhalb Wochen möchte sich Michael Müller wieder zum SPD-Landesvorsitzenden wählen lassen. In der Partei ist Müller anerkannt, wenn auch nicht unumstritten, aber nur 36 Prozent der Bevölkerung zeigen sich mit der Arbeit Müllers zufrieden. Die Stellvertreter des Bürgermeisters, Klaus Lederer (Linke) und Ramona Pop (Grüne), können ihre Zustimmungswerte steigern. Rund die Hälfte der Befragten gibt jedoch an, die beiden nicht zu kennen oder ihre Arbeit nicht beurteilen zu können. Bei der Frage nach dem Management des Stadtwachstums äußerten die Befragten massive Zweifel, ob dieser Senat und seine Behörden dem gewachsen sind. Zufrieden äußern sich nur 16 Prozent, unzufrieden dagegen 81 Prozent.

Gebet:

  • Neue Kraft und Zuversicht für alle Verantwortlichen im Berliner Senat und mehr Rückhalt in der Bevölkerung
  • Weisheit und Kreativität bei der Lösung der anstehenden Probleme
  • Einsicht, wo alte Wege verlassen oder Fehler korrigiert werden müssen

 

Gebet für Muslime im Ramadan

Seit dem 15. Mai fasten viele muslimische Mitbürger/innen auch hier in Berlin. Zu dieser Jahreszeit ist das eine besondere Herausforderung, da der Tag sehr lang ist und damit auch die Zeit, in der weder gegessen noch getrunken werden darf. Zudem ist es ungewöhnlich heiß. Es kommt immer wieder in Schulen zu Problemen, weil auch Kinder fasten und dann manchmal körperlich an ihre Grenzen kommen. Aber auch die Tatsache, dass erst frühestens um 21:15 Uhr gegessen werden darf, führt dazu, dass nicht nur die Kinder unausgeschlafen sind. Trotz dieser Herausforderungen ist für viele Muslime diese Zeit eine sehr wichtige. Viele fühlen sich Gott viel näher und erwarten sein aktives Hineinwirken in ihr Leben. Ein Grund mehr, in dieser Zeit besonders für muslimische Nachbarn und Bekannte zu beten. Anleitungen zum täglichen Gebet für die muslimische Welt gibt es noch bis zum 14.6. unter https://30tagegebet.de. In diesem Jahr wurde zum Beispiel am 29.5. besonders für die ca. 10.000 Tschetschenen in Berlin gebetet.

Gebet:

  • Dass Berliner Christen Beziehungen zu muslimischen Nachbarn aufbauen
  • Dass die Zeit des Ramadan in den Schulen nicht noch mehr Konflikte verursacht
  • Für die Tschetschenen in der Stadt, dass Jesus Christus ihnen begegnet

 

Neue Polizeipräsidentin

Seit dem 10. April ist Barbara Slowik die erste Präsidentin der Berliner Polizei. Ihr Vorgänger Klaus Kandt war vom Innensenator zuvor entlassen worden, weil keine zukunftsfähige Zusammenarbeit mehr zu erwarten sei. Als Juristin arbeitete die geborene Berlinerin in der Senatsverwaltung für Inneres, war dann im Bundesinnenministerium und machte sich einen Namen als Spezialistin für Terrorismusabwehr. Zuvor war sie dort zuständig für Personal und Führungskräfte. Sie setzte ein Programm auf, um junge Muslime zu deradikalisieren, und richtete das Gemeinsame Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum von Bund und Ländern ein. Das alles klingt nach viel Kompetenz, obwohl der Job an der Spitze der großen Berliner Behörde ein neues Feld für sie ist. Von ihr wird ein Neuanfang nach mancherlei Skandalen der Vergangenheit erwartet. Ihr Führungsstil sei „sehr kooperativ, direkt und pragmatisch“, sagt sie. Sie spricht über neue Wege zur Gewinnung von Nachwuchs und vom Abbau der Bürokratie, auch über Standards, etwa bei der Überwachung von Gefährdern. Wenn Kriminalität und Extremismus global seien, müsse sich die Kriminalitätsbekämpfung vernetzen. Der nahezu gewaltfreie 1. Mai war ein erster Erfolg auch für die Neue.

Gebet:

  • Dass die neue Polizeipräsidentin ihre Kompetenzen optimal einsetzen und ihre Pläne effektiv umsetzen kann
  • Vertrauen bei Bürgern, Politik und Polizei

 

Dran bleiben: Kitaplätze und -personal

Leider gibt es hier kaum Fortschritte. Am vergangenen Samstag gab es eine von Elterninitiativen organisierte Demo mit 3.000 Leuten für mehr Kitaplätze. Plätze gibt es zwar theoretisch genug, aber oft zu weit weg. Außerdem herrscht massiver Mangel an Erzieherinnen. Bei deren bisher schlechter Bezahlung bewegt sich nun der Senat und will drauf legen. Die Situation braucht weiter unser Gebet.

 

„Ick brauch keen Hawaii“ sucht Beter

Auch dieses Jahr wird es wieder vom 4. bis 8.7. das Jugendfestival auf dem Tempelhofer Feld geben. Veranstalter ist der CVJM in Kooperation mit BerlinUnited, Gemeinsam für Berlin, der SMD und Mitwirkenden aus rund 30 Gemeinden. Start ist täglich um 14 Uhr. Es wird am Nachmittag ein attraktives Jugend- und Familienprogramm geben mit Sport, Musik und Kunst. Abends findet ein evangelistischer Gottesdienst statt. – Während der gesamten Zeit soll gebetet werden. Dafür suchen wir noch Unterstützung aus den Gemeinden. Bei Interesse bitte bei meyerhoff@gfberlin.de melden.

 

Termine:

13.6., 18 Uhr: Gebet für die Stadt, Rotes Rathaus

4.–8.7. „Ick brauch keen Hawaii“ – s. Artikel oben

Download as PDF: June 2018

Good News: Student tickets cheaper

Students will have to pay less or no more for traveling by train and bus from 1 August. The price of the student ticket is dropping from 29,50€ to 21,80€ when buying with cash. With a subscription, the fee is reduced from 22,92€ to 17€. The sibling card is discontinued. If you are eligible for the Berlin Pass, you travel free. The state is offsetting the lower revenue of transport companies.

Thank God for this favourable measure for children

 

Violence in Schools – new Numbers

According to a recent statistic, the number of crimes committed in Berlin schools – in particular personal injuries – has risen by a total of more than 10 percent over the past four years. However, the number of thefts declined significantly. Up to 30 offenses per year are registered per school. The highest level is in the Mitte district (including Wedding and Moabit), followed by Reinickendorf, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg and Neukölln. The violence is begun by pupils, parents, but also strangers. In recent years, the erection of fences around one of the schools and the use of security guards have caused a significant reduction in crime. However, in addition to the officially reported crimes, there is also a high number of unreported cases in schools such as bullying. In addition to physical violence, many students are also exposed to psychological violence. There are prayer initiatives in other cities in Germany and also internationally, where churches each „adopt“ a school nearby and pray for them on a regular basis.

Prayer:

  • Pray for protection of students from physical, mental and other forms of violence
  • Pray that many would pray for God’s peace in schools
  • Pray that politicians, police and school superintendents find good solutions to the problems of the schools

 

New Commission for the Future: “City of Health BERLIN 2030”

In the region’s healthcare sector, 370,000 employees generate 25 billion euros in annual sales. Berlin is to be developed into the leading health care location in Europe, starting with the Charité, Europe’s largest university hospital, and Vivantes, Germany’s largest municipal hospital group. Pharmaceutical companies and medical technology manufacturers are increasingly settling in and around Berlin. The Governing Mayor Müller said in an interview (Tagesspiegel 5/16): „The health industry is great for Berlin. … We are increasingly perceived as a city of science and research and as a congress city in the middle of Europe. … Science is incredibly important to our start-up scene. University spin-offs have created 20,000 new jobs in Berlin.” Müller expects Berlin to become the „Silicon Valley of Health” in the future.

In order to accelerate this development, the Senate set up the Commission for the Future „City of Health BERLIN 2030“ in May. It will develop concrete proposals. The commission members are all proven experts who do not come from Berlin – apparently the view from outside is welcome. Chairman of the eleven-member panel is the health expert and SPD politician Karl Lauterbach. The eleven members of the commission – including health insurance experts, university researchers and nursing experts – are to determine which research and care priorities are meaningful and how universities, hospitals and companies can network better with one another. (Source: Tagesspiegel 5/14)

Prayer:

  • Thank God that Berlin continues to develop in the direction of its potential
  • Pray for a fast start and creative work of the Commission for the Future
  • Pray that Berlin becomes a „city of health“ in the medical, social and spiritual sense

 

Dissatisfaction with the Senate Policy

According to a survey by Abendschau and Berliner Morgenpost – BerlinTREND May 2018 – Berliners are not really satisfied with the work of the mayor and senate. If elected on Sunday, Die Linke would be the strongest party. With 21 percent, the largest opposition party CDU is just behind the Linke, the SPD follows with 18 percent. That is the worst percentage for the SPD ever recorded in BerlinTREND. In two and a half weeks, Michael Müller wants to be re-elected as SPD chairman for the federal state of Berlin. Müller is recognized in the party, though not without controversy, but only 36 percent of the population is satisfied with his work. The deputies of the mayor, Klaus Lederer (Die Linke) and Ramona Pop (Greens), can increase their approval ratings. However, about half of the respondents stated that they either did not know them or could not assess their work. When asked about the management of city growth, the respondents expressed massive doubts as to whether this Senate and its authorities are up to it. Only 16 percent are satisfied, 81 percent are dissatisfied.

Prayer:

  • Pray for new strength and confidence for all those responsible in the Berlin Senate and for more support among the population
  • Pray for wisdom and creativity in solving the pending problems
  • Pray for insight on where to leave old ways or where mistakes need to be corrected

 

Prayer for Muslims during Ramadan

Since 15 May many Muslim residents also here in Berlin are fasting. This is a special challenge at this time of the year, as the day is very long and therefore also the time during which you can neither eat nor drink. It is also unusually hot. There are always problems in schools because children also fast and sometimes physically reach their limits. In addition, the fact that it is not possible to eat until 9:15 pm at the earliest results in not only the children being tired. Despite these challenges, for many Muslims this time is a very important one. Many feel closer to God and expect him to be actively involved in their lives – one more reason to pray during this time especially for Muslim neighbours and acquaintances. A daily prayer guide for the Muslim world is available until 14 June at https://30tagegebet.de. This year, for example, on May 29, there was prayer especially for the approximately 10,000 Chechens in Berlin.

Prayer:

  • Pray that Christians in Berlin build relationships with Muslim neighbours
  • Pray that the time of Ramadan does not cause even more conflicts in schools
  • Pray that the Chechens in the city would encounter Jesus Christ

 

New Police Chief

Since 10 April Barbara Slowik is the first female Chief of Police in Berlin. Her predecessor Klaus Kandt had previously been dismissed by the Interior Senator, because future-oriented cooperation could no longer be expected. Ms. Slowik was born in Berlin and worked as a lawyer in the Senate Department for the Interior, then in the Federal Ministry of the Interior, and has made a name for herself as a specialist in counter-terrorism. Previously, she was responsible for personnel and top-level managers. She set up a program to de-radicalize young Muslims and set up the Joint Extremism and Terrorism Defense Center at both the federal and state levels. All this sounds like a lot of competence, although the job at the head of this large Berlin public authority is a new field for her. People are expecting her to make a fresh start after the many scandals of the past. She says her leadership style is „very cooperative, direct and pragmatic.” She talks about new ways of attracting young trainees and reducing bureaucracy, but also about standards such as monitoring potential terrorists. If crime and extremism are global, the fight against crime must be networked globally. The nearly violence-free 1 May was a first success also for the new police president.

Prayer:

  • Pray that the new police chief can make the best use of her skills and effectively implement her plans
  • Pray for trust from residents, politicians and the police staff

 

Keeping On: Day-Care Places and Personnel

Unfortunately, there is little progress here. Last Saturday there was a demo for more day-care places organized by parents‘ initiatives with 3,000 people. There are theoretically enough places, but often too far away. In addition, there is a massive shortage of personnel. The Senate has taken into consideration the poor pay and now desires to raise the salaries of the personnel. The situation needs our prayer.

 

„Ick brauch keen Hawaii“ is looking for prayer support

Once again this year, the youth festival will take place from 4-8 July. The organizer is the YMCA in cooperation with Berlin-United, Together for Berlin, the SMD and volunteers from about 30 churches. It will start daily at 2pm. There will be an attractive youth and family program in the afternoon with sports, music and art. In the evening there will be an evangelistic worship service. – Prayer should take place during the entire time. We are still looking for prayer support from churches. If interested, please contact meyer-hoff@gfberlin.de

 

Dates:

13 June, 6pm: Prayer for the City Rotes Rathaus

4–8 July „Ick brauch keen Hawaii“ – see article above.

Herunterladen als PDF: Mai 18

Good News: Schulbauprogramm

Der Zustand vieler Schulen in Berlin ist ein trauriges Dauerthema. Nun gibt es einen großen Schritt vorwärts. Drei Senator/innen stellten den „Schulbaufahrplan“ vor. Darin werden alle geplanten Baumaßnahmen für die einzelnen 720 Schulen beschrieben. Nach Bezirken geordnet, gibt es damit erstmals eine transparente tabellarische Darstellung: Was genau soll gemacht werden? Wer ist zuständig? Wann wird mit der Maßnahme begonnen und wann soll sie fertig sein? Aus welchen Töpfen wird sie finanziert? Insgesamt gibt es rund 30 Schulen, an denen es einen Sanierungsbedarf von über 10 Millionen Euro gibt. In den kommenden Jahren sollen rund 60 (!) neue Schulen gebaut werden, um den stark wachsenden Bedarf zu decken.

Gebet:

  • Dank für den konkreten Fortschritt
  • Bitte um schnelle, effektive Umsetzung

Aktuelle Good News 2: Ruhiger 1. Mai

Das Kreuzberger „MyFest“ inklusive „MaiGörli“, die 18-Uhr-Demo (mit – laut Polizei – nur 6.000 Leuten) – alles ohne größere Zwischenfälle. Christen waren mit Gebet, Dauer-Lobpreis und evangelistischen Teams vor Ort.

Dank und Lob, dass Gott Gebet erhört!

Zukunft und Potentiale von Berlin

„Eine neue Begeisterung für die deutsche Hauptstadt wächst in der Welt. In Berlin dagegen überwiegt der Ärger über alltägliche Mängel. Wie passt das zusammen?“, fragt Der Tagesspiegel in einem Artikel vom 22. April. Britische und US-Journalisten, die hier leben, loben Berlin als sauber und günstig mit exzellentem Nahverkehr. Der Tagesspiegel: „In Berlin erleben wir das weitgehend klassenlose Zusammenleben zwar als spannend, aber auch als Anstrengung. Wir sind stolz auf unsere Toleranz, aber die ist stressfrei kaum zu haben.“ Entgegen der verbreiteten Unzufriedenheit gibt es also viel mehr Positives, als wir wahrnehmen, z.B.: „Berlin hat Spezialisten in den schnell wachsenden Branchen Fintech, Gesundheit und Digitalindustrie, … 4 Volluniversitäten, 4 Kunst-Colleges, 7 Hochschulen, 50 zusätzliche Institute, 500 wissenschaftliche und technische Unternehmen. … In Berlin ballt sich Wissenschaft wie sonst an keinem anderen Ort in Deutschland. Der Senat vermarktet die Stadt denn auch als „Brain City“, mit ihren mehr als 70 außeruniversitären Einrichtungen, zwei Exzellenzunis. … Auf Interesse stößt im Ausland auch Berlins neues Einstein-Zentrum Digitale Zukunft, für das 55 neue Informatik-Professuren geschaffen werden. … Der Cluster-Effekt ist enorm. In Berlin ist Diversity nicht nur ein Wort, Leben und Arbeit sind räumlich stark durchmischt, das reduziert den Verkehr und die durchschnittliche Pendlerzeit. Berlin ist die Sharing-Hauptstadt des elektrischen Individualverkehrs mit Rädern, Rollern und Autos.“

In der Stadt selbst, so der Tagesspiegel, treffe das auf eine Phase der Verunsicherung. Wohin entwickelt sich Berlin eigentlich gerade? Verliert es seinen integrativen Charakter, verstärkt sich die Segregation (soziale Trennung)? Zwar ist die Berliner Durchschnittsmiete mit 780 Euro gegenüber 1.843 Euro in London immer noch sehr niedrig. Aber die Mieten stiegen bei uns in einem Jahr um 9,7 Prozent! Der Artikel resümiert: „Das, was an Berlin als so elektrisierend angesehen wird, hat sich also verschoben. Raus aus den Club-Spielplätzen für junge Erwachsene, hin zu professioneller Arbeit in Wissenschaft und Wirtschaft. Aber viel wird davon abhängen, ob es gelingt, der Stadt beides zu bewahren – und deren Funktionalität zu verbessern.“

Gebet:

  • Dank für so viele erstaunlich positive Entwicklungen und das gute Image der Stadt
  • Dass Berlin sein von Gott gegebenes Potential optimal entwickelt
  • Dass Gottes Gnade und menschliche Klugheit schädliche Einflüsse begrenzen

Generationen vereint

Aufbauend auf den ökumenischen Gebetstag EINS am 20. Januar (mit großer Beteiligung und Resonanz) gibt es nun auf Initiative von Berlin United, des Jugendnetzwerks von Gemeinsam für Berlin, die VEREINT-Tage mit den drei Schritten Beten – Dienen – Feiern.

Das Programm: 25.05., 19 bis 21 Uhr, Gebetsabend, Gemeinde auf dem Weg, Tegel. 26.05., 11 bis 13 Uhr, Auftakt, Lobpreis und Schulung, Lukas-Gemeinde Schöneberg. 13 bis 17 Uhr „Kingdom-Teams“ (evangelisieren und praktisch dienen) und Gemeindeaktionen stadtweit. 17:30 bis 19.30 Uhr Spaß, Essen, Gemeinschaft; 19:30 bis 21 Uhr, Lobpreisabend, beides Gemeinde auf dem Weg, Tegel.

Gebet:

  • Hohe Beteiligung verschiedener Generationen aus vielen Gemeinden der Stadt
  • Nachhaltige Wirkung und geistliche Frucht

Startup-Hauptstadt mit Problemen

Berlin ist bekannt für die umsatzstärkste Startup-Szene Deutschlands. Mit rund 100.000 Beschäftigen zählen Startups insgesamt zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Doch bei der Einstellung von Personal sind Startups mit erschwerten Bedingungen konfrontiert wie etwa bürokratische Hürden und einer ausbaufähigen Digitalisierung. So wirft der Bundesverband Deutscher Startups dem Regierenden Bürgermeister vor, die Szene insgesamt zu vernachlässigen. Die Innenverwaltung und der Regierende haben den Vorwurf zurückgewiesen.

Gebet:

  • Dank für die starke Startup-Szene und die Entstehung neuer Arbeitsstellen
  • Reduzierung der bürokratischen Hürden bei der Einstellung von Personal
  • Ausbau der Digitalisierung und des Antragswesens

Unruhige Rigaer Straße

1990/91 wurden in der Rigaer Straße mehrere Häuser besetzt, in die linke Wohngemeinschaften einzogen. In einigen der besetzten Häuser wurden kollektiv betriebene Kneipen und Veranstaltungsräume eröffnet. 1992 wurden einige der Hausbesetzungen durch den Abschluss von Mietverträgen legalisiert, andere wurden 1997 geräumt. Die Straße ist seither Schauplatz von Auseinandersetzungen linker Gruppen mit der Polizei. 2017 eskalierte die Situation in regelrechte Krawalle. Vor kurzem wurden mehrfach Steine auf Polizeiwagen geworfen. Aus dem Protest gegen Gentrifizierung und hohe Mieten wurde ein Kampf gegen jede Ordnungsmacht und ein Ventil für den Frust eines perspektivlosen Lebens. Die linksradikale Szene mobilisiert aktuell zu sogenannten „Diskussions- und Chaostagen“. Vom 10. bis 13. Mai soll diskutiert werden über „Strategien für weitreichende Kämpfe“. Zugleich wird zu „dezentralem Chaos“ an diesen Tagen und Nächten aufgerufen.

Gebet:

  • Für die Gemeinden im Kiez, dass sie sich nicht entmutigen lassen, für eine Veränderung der Situation zu beten
  • Dass die Protestler und Randalierer einen friedvollen Weg für ihre Anliegen finden
  • Schutz, Mut und Entschlossenheit für die Polizisten im Einsatz

Das Müllproblem

Berliner produzieren große Mengen an Müll – oft auch auf Straßen und in Parks. Davon wird häufig berichtet. Worüber wir eher selten etwas hören ist der Müll in Seen und sonstigen Gewässern Berlins. Kürzlich fand die jährliche Frühjahrsputz-Aktion am Flughafensee statt, bei der Taucher des Berliner Tauchvereins, der Wasserwacht, der Feuerwehr und der Polizei gemeinsam drei Kubikmeter Müll aus dem See holten. Ähnlich sieht es in anderen Gewässern aus. Gefunden werden u. a. Fahrräder, Tresore, Schrott, Glasflaschen, Plastik. Und jährlich nimmt die Menge des Mülls zu. Auf öffentlichen Wasserstraßen sind Spezialschiffe zum regelmäßigen Müllsammeln unterwegs. Am Flughafensee soll nun künftig die Stadtreinigung (BSR) für die Reinigung der Grünanlagen zuständig sein. Man hofft, dass die sauberen Grünanlagen dort positiven Einfluss auch auf die Sauberkeit des Sees haben.

Gebet:

  • Dank für den freiwilligen Einsatz der Taucher und anderer auf den Gewässern
  • Für ein neues Umweltbewusstsein bei den Berlinern und allen, die bisher Seen und Flüsse als Mülldeponie benutzt haben

Zu wenige Kita-Plätze

In Berlin fehlen zurzeit ca. 3000 Kita-Plätze. Recherchen des rbb haben gezeigt, dass es eigentlich genug Räumlichkeiten in den bestehenden Kitas gibt, um die Kapazitäten auszubauen. Es fehlt vor allem an ausgebildeten Erzieherinnen. Ein Grund dafür ist, dass diese in Berlin schlechter bezahlt werden als etwa in Brandenburg. Viele wandern ab oder arbeiten nicht mehr in ihrem Beruf. Die Bürgerplattformen haben mit Kitaleiterinnen und Eltern konkrete Vorschläge erarbeitet, um die Ausbildung von Erzieherinnen voranzubringen. Bisher hat die zuständige Staatssekretärin Frau Klebba jedoch behauptet, dass es genug praktikable Möglichkeiten gibt, um die Erzieherausbildung voran zu bringen.

Gebet

  • Offenheit der Verantwortlichen für neue Ideen und Zusammenarbeit mit den Bürgerplattformen
  • Mehr gut ausgebildete Erzieherinnen
  • Höherer Lohn für Erzieherinnen

Dran bleiben: Probleme an Schulen

In der Innenstadt bleibt Eltern oft nur die Auswahl zwischen Schulen mit den gleichen Problemen: Die soziale Spaltung hat sich weitgehend durchgesetzt. Schüleranteile von über 90 Prozent nicht deutschsprachiger Herkunft und aus Familien von Transferleistungsempfängern sind keine Seltenheit. An einem Drittel der staatlichen Schulen stimmt die soziale Mischung nicht, der Lehrermangel ist dramatisch, die Zahl der Quereinsteiger hoch.

Termine:

  • 09.05., 18 Uhr: Gebet für die Stadt, Rotes Rathaus
  • 25. – 26.05.: VEREINT – siehe Artikel oben!

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