Diese Website wird zukünftig nicht mehr aktualisiert, aber Gebet-für-Berlin bleibt bestehen und die Berliner Gebetsanliegen werden weiterhin per Email versendet und online veröffentlicht unter:

https://www.gfberlin.de/mitmachen_3/gebet-fuer-berlin

This website will no longer be updated, but Prayer-for-Berlin will further on send out prayer requests via email and publish them online at:

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Good News 1: Jede Woche 900 Jobs

„Berlin Partner“ und die Bundesagentur für Arbeit sehen Berlin als Deutschlands größten Magneten für Fachkräfte. Die Gesamtzahl der Beschäftigten ist 2018 um 3,7 Prozent gestiegen – so stark wie in keinem anderen Bundesland. Seit 2014 sind 216.000 Stellen neu entstanden, fast die Hälfte davon wurde von Hochqualifizierten besetzt. Für dieses Jahr werden 900 neue Jobs pro Woche (!) prognostiziert.

  • Danke, Gott, für diese gute Entwicklung

 

725 Millionen für Berlins Infrastruktur

Solange die Steuergelder in Berlin noch üppig fließen, will der Senat überschüssige Gelder für wichtige Investitionsvorhaben und Rücklagen einsetzen. Seit 2012 produziert der Berliner Etat Überschüsse, ist mit 57,6 Milliarden Euro aber immer noch hoch verschuldet. Aus dem Jahresüberschuss 2018 in Höhe von 2,4 Milliarden Euro sollen 725 Millionen Euro dem „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt“ (Siwana) zugeführt werden. Darauf haben sich die Koalitionäre von SPD, Linken und Grünen jetzt geeinigt. 75 Millionen gehen in den Nachhaltigkeitsfonds als Rücklage für die Zeiten der Schuldenbremse (ab 2020).

Am meisten wird in den Nahverkehr investiert, u.a. in Elektrobusse, Radwege, WLAN in U-Bahnen. Schulen und Kitas werden mit 65 Millionen Euro gefördert. Weitere große Posten der Liste: 70 Millionen für den Wohnungsbau sowie die Ausübung des Vorkaufsrechts in Milieuschutzgebieten; 57,5 Millionen für Flüchtlinge und Integration; 20 Millionen für neue Großgeräte der Charité-Klinik. Das interreligiöse „House of One“ erhält 10 Millionen (plus 10 Millionen vom Bund) und 2 Millionen gehen in die Planung für den Wiederaufbau der Synagoge Fraenkelufer.

Gebet:

  • Dank für die Haushaltsüberschüsse und Neuinvestitionen
  • Bitte um verantwortliches Wirtschaften mit den beschlossenen Mitteln
  • Schnelle Umsetzung zum Besten der Stadt, ihrer Bürger und Besucher

Streiks im öffentlichen Dienst

Nach mehreren Warnstreiks riefen die Gewerkschaften GEW und ver.di zu Streiks in Berlin für den 26. und 27. Februar auf. Verhandelt wird am 28. Februar und 1. März. Der Streikaufruf betrifft alle Beschäftigten der Kita-Eigenbetriebe, der staatlichen Schulen, der Universitäten und Hochschulen (außer HTW), der Bezirksämter sowie alle sonstigen im Land Berlin Beschäftigten. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst arbeiten in der Mehrheit sehr engagiert und hingegeben bei relativ wenig öffentlicher Anerkennung.

Gebet:

  • Guter und schneller Abschluss der Tarifverhandlungen
  • Angemessene Löhne und Gehälter
  • Segen, Ausdauer und Augenmaß für alle im öffentlichen Dienst Tätigen
  • Mehr Stellen für Erzieher/innen

 

Anti-Mobbing-Kampagnen

Mobbing an Berliner Schulen ist ein reales und allzu oft unterschätztes Problem. Schon lange weiß man von Gewalt von Schülern gegen Schüler, von Ausgrenzungen und Verunglimpfungen, auch Mobbing genannt. Das geschieht in der Schule, aber auch über die sozialen Netzwerke. Die betroffenen Schüler sind dem Mobbing oft hilflos ausgeliefert und finden wenig bis keine Unterstützung von anderen Schülern und auch nicht von Erwachsenen. Schon 2016 wurde von der Berliner Schulbildungsverwaltung ein „Programm gegen Gewalt an Schulen“ in Auftrag gegeben. Das Programm soll Prävention, Aufklärung, Anti-Mobbing-Training in Schulen und Fortbildung von Lehrern enthalten. Zudem sollen mehr Sozialarbeiter, Schulpsychologen und Schüler-Konfliktlotsen an den Schulen arbeiten. Auch die Eltern sollen über einen Beauftragten für Elternarbeit eingebunden werden. Die Polizei bietet bereits an, auf Anfrage Präventionsteams an die Schulen zu schicken. Nach dem Selbstmord eines elfjährigen Mädchens – wahrscheinlich wegen Mobbings – wurde nun auch die Schüler-für-Schüler-Initiative „Wir gegen Mobbing “ durch Schüler ins Leben gerufen. Hier können Projekte von Schülern gegen Mobbing unterstützt werden: https://www.gofundme.com/anti-mobbing-app

Gebet:

  • Für alle Schüler, die gemobbt werden, dass sie in ihrer Not gesehen werden und Menschen finden, die ihnen helfen
  • Sensibilisierung der Lehrer/innen und Sozialarbeiter/innen, um Mobbing zu erkennen und ihm zu begegnen
  • Dass in den Familien Achtung vor der Würde des Einzelnen gelebt wird und die Eltern auf ihre Kinder einwirken können

Wohnungsbau

Ein erster Hoffnungsschimmer im Bereich der immer höher steigenden Mieten ist, dass der Senat die planmäßige Mieterhöhung für 46.200 Sozialwohnungen in Berlin zum 1. April ausgesetzt hat. Damit wird verhindert, dass selbst Sozialwohnungen immer teurer und damit für finanzschwache Bürger unbezahlbar werden. In Bezug auf den Neubau zeichnet sich jedoch ein Streit zwischen Bausenatorin Lompscher und den Wohnungsbaugesellschaften ab. Das ursprünglich angestrebte Ziel von 30.000 neuen Wohnungen wurde mehrfach nach unten korrigiert. Zurzeit können nur 24.000 Wohnungen in den nächsten Jahren entstehen. Ein großes Problem bleibt dabei, dass die Preise für Neubau-Sozialwohnungen auch für Geringverdiener nur mit hohen Subventionen bezahlbar sind. Der FDP-Politiker Czaja schlug einen Baugipfel mit kommunalen Wohnungsgesellschaften, Genossenschaften, Investoren, Bezirken, Senat und Opposition vor.

Gebet:

  • Dank für die Aussetzung der Mieterhöhung in diesem Jahr
  • Dass Senatorin Lompscher die richtigen Entscheidungen trifft, um den Wohnungsbau schnell voranzubringen
  • Konstruktive Vereinbarungen für sozialen Wohnungsbau auch mit Privatinvestoren

 

Bürgerplattform

Die Bürgerplattform Neukölln WIN (Wir in Neukölln) ist in diesem Jahr wieder intensiv dabei, eine Themenkampagne zu starten. Ziel ist es, möglichst viele Stimmen aus den ca. 20 verschiedenen Mitgliedsgruppen zu hören. Die GfB-Gruppe traf sich in der International Mission Church (mehrheitlich Inder und Tamilen) und der iranischen Gemeinde. Die Themen, die hier sichtbar wurden, waren u.a. der fehlende Wohnraum für Studierende und Geflüchtete – und die Situation in den Schulen. Alle genannten Themen werden bis Ende März zusammengetragen und dann in einer großen gemeinsamen Aktion ausgewertet. Es sollen zwei Themen ermittelt werden, die dann gemeinsam auf politischer Ebene mit Verantwortlichen voran gebracht werden sollen.

Gebet:

  • Dass ein guter Prozess in der Themenauswahl stattfindet
  • Dass sich Menschen motivieren lassen, an den Themen zu arbeiten
  • Offene Türen bei Entscheidungsträgern

 

Neues Forum Familie

Anfang Februar wurde das Forum „Ehe und Familie“ von Gemeinsam für Berlin gegründet. Ein vielversprechender Start mit 48 Vertreter/innen von Familienzentren, Werken und Initiativen, Stiftungen, einer Hebammenpraxis, eines Brautmoden-Geschäfts kamen zusammen! Darunter waren Ehe- und Familienberaterinnen, Pastoren, Mentoren, Seelsorger, Therapeutinnen, Psychologen, Pädagoginnen und Ausbilder. Unser Ziel war es, miteinander zu überlegen, wie wir die verschiedenen Dienste besser miteinander vernetzen können. Aber auch wie das bestehende Angebot einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann oder was perspektivisch noch entwickelt werden könnte.

Gebet:

  • Gute Auswahl der ersten Themen, die gemeinsam angegangen werden
  • Finanzen für Öffentlichkeitsarbeit
  • Offene Türen in Politik und Gesellschaft

 

Geplanter Umbau bei der Polizei

Polizeipräsidentin Barbara Slowik ist seit zehn Monaten im Amt. Nun stellte sie ihre Pläne für eine umfassende Strukturreform vor. Es handele es sich vorerst nur um „Grobpläne“, die nun mit Gewerkschaften und Personalräten im Detail besprochen werden sollen. Slowik will die Polizei gehörig umkrempeln. In den zentralen Stadtteilen soll es zum Beispiel eine neue Brennpunkt-Direktion geben, die dort die Polizeipräsenz verdreifacht. Eine neue Landespolizeidirektion soll sich auf die strategische Ausrichtung konzentrieren. Führungsstrukturen und Entscheidungsprozesse sollen gestrafft, die Strafverfolgung gebündelt werden. Die Verkehrspolizei wird zu einer Direktion aufgewertet. Das Landeskriminalamt erhält die neue Abteilung Terrorabwehr. Die weit reichenden Vorschläge rufen auch Kritik von Opposition und Berufsverbänden hervor.

Gebet:

  • Konstruktiver Abstimmungsprozess über die Polizeireform
  • Effektive Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit und Bekämpfung der Kriminalität

 

Dran bleiben: Clan-Kriminalität

Polizei und Justiz gehen weiter verstärkt gegen kriminelle Familien-Clans vor. Obwohl Taten arabischer Großfamilien nur einen Bruchteil der organisierten Kriminalität ausmachen, rüstet der Staat auf. Maskierte Spezialkräfte stürmten allein im Vorjahr fast ein Dutzend Mal Wohnungen oder Lokale. Die zuständige Oberstaatsanwältin wird von Personenschützern begleitet. Drei Senatoren planen derzeit neue Schritte im Anti-Clan-Kampf.

Beten wir weiter für wirksame Maßnahmen und sichtbare Fortschritte.

 

Termin

13.3., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus

 

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Good News: 900 jobs every week

„Berlin Partner“ and the Federal Employment Agency see Berlin as Germany’s largest magnet for skilled workers. The total number of employees increased by 3.7 percent in 2018 – more than in any other federal state. Since 2014, 216,000 new jobs have been created, almost half of which were filled by highly qualified people. For this year 900 new jobs per week (!) are forecasted.

  • Thank you, God, for this good development

Strikes in the Civil Service Sector

After several warning strikes, the unions GEW and ver.di called for strikes in Berlin on February 26th and 27th. Negotiations will be held on February 28th and March 1st. The call for a strike concerns all employees of the public day-care centres, public schools, universities and colleges (except HTW), district offices and all other employees of the state of Berlin. The majority of civil servants work very hard and receive relatively little public recognition.

Prayer:

  • Pray for a good and quick completion of wage negotiations
  • Pray for reasonable wages and salaries
  • Pray for blessing, perseverance, and sound judgment for all public service workers
  • Pray for more jobs for pre-school teachers

725 Million for Berlin’s Infrastructure

As long as taxpayers‘ money in Berlin is still abundant, the Senate wants to spend surplus funds on important investment projects and reserves. Since 2012, the Berlin budget has been producing surpluses, but with 57.6 billion euros, Berlin is still deep in debt. 725 million euros of the 2.4 billion euros surplus income for the year 2018 are to be allocated to the „Special Fund Infrastructure of the Growing City“ (Siwana). This has now been agreed upon by the coalition parties of the SPD, Left and Greens. 75 million will go into the sustainability fund as a reserve for the times of the nationwide debt brake (beginning 2020).

The largest amount will be invested in public transport, such as in electric buses, bike paths, Wi-Fi in subways. Schools and day-care centres will receive funding of 65 million euros. Other major items on the list: 70 million for housing and the exercise of pre-emptive rights in protecting the architectural and social mix of individual neighbourhoods; 57.5 million for refugees and integration; 20 million for new large equipment of the Charité Clinic. The interreligious „House of One“ will receive 10 million (plus 10 million from the federal government) and 2 million will go into the planning for the reconstruction of the synagogue Fraenkelufer.

Prayer:

  • Thank God for the budget surpluses and new investments
  • Pray for responsible management of the allocated money
  • Pray for quick implementation that will serve the best interests of the city, its residents and visitors

 

Anti-Bullying-Campaigns

Bullying in Berlin schools is a real and often underestimated problem. For a long time people have been aware of students‘ violence against students, of marginalization and denigration, also called bullying. This happens in schools, but also through social networks. The affected students are often helpless and find little to no support from other students and adults as well. In 2016, the Berlin School Education Administration commissioned a „program against violence in schools“. The program will include prevention, education, and anti-bullying training in schools and teacher training. In addition, more social workers, school psychologists and student conflict counsellors will be hired to work in schools. Parents can get involved through a parental representative. Police are already offering to send prevention teams to schools on request. After the suicide of an eleven-year-old girl – probably because of bullying – the student-to-student initiative „We Against Mobbing“ was also launched by students. Projects of students against bullying can be supported here: https://www.gofundme.com/anti-mobbing-app

Prayer:

  • Pray for all students who are being bullied, that someone will see their distress, and that they can find people to help them
  • Pray that teachers and social workers can identify and respond to bullying
  • Pray that respect for the dignity of the individual will be modelled in families and that parents can influence their children

Housing Construction

A first glimmer of hope in the area of rising rents is that the Senate has suspended the scheduled rent increase for 46,200 social housing in Berlin on April 1. This prevents even public housing projects from becoming more expensive and thus unaffordable for financially weak residents. With regard to the new building, however, a dispute between building Senator Lompscher and the housing societies is emerging. The original target of 30,000 new apartments has been revised downwards several times. At present, only 24,000 apartments can be built in the next few years. A major problem remains in that the prices for new housing for low-income earners are only affordable with high subsidies. The FDP politician Czaja has proposed a construction summit with municipal housing societies, cooperatives, investors, districts, Senate and opposition.

Prayer:

  • Thank God for the suspension of the rent increase this year
  • Pray that Senator Lompscher makes the right decisions to speed up housing construction
  • Pray for constructive agreements for social housing also with private investors

 

The Community Organizing

The community organizing “We in Neukölln” is intensively involved again this year in launching a thematic campaign. The goal is to hear as many voices as possible from the approximately 20 different member groups. The Together for Berlin group met in the International Mission Church (mostly Indians and Tamils) and the Iranian church. The topics that were visible here were, among others, the lack of living space for university students and refugees – and the situation in the schools. All these topics will be collected by the end of March and then evaluated in a large joint action. Two topics will be chosen to be jointly addressed on a political level with those responsible.

Prayer:

  • Pray for a good process in the topic selection
  • Pray that people will be motivated to work on the topics
  • Pray for open doors on the part of the decision makers

 

New Family Forum

At the beginning of February, the forum „Marriage and Family“ was founded by Together for Berlin. A promising start with 48 representatives of family centres, organisations and initiatives, foundations, a midwife practice and a bridal fashion business came together! Among them were marriage and family counsellors, pastors, mentors, therapists, psychologists, educators. The goal was to work together on how to better connect the different services, but also how the existing offer can be made accessible to a wider public or what else could still be developed.

Prayer:

  • Pray for a good selection of the first topics to be tackled together
  • Pray for the finances for public relations
  • Pray for open doors among politicians and in society

 

Planned Reorganisation of the Police

The Berlin Police Director Barbara Slowik has been in office for ten months. She has now presented her plans for a comprehensive structural reform. For the time being, these are only „rough plans“, which will now be discussed in detail with trade unions and staff councils. Slowik wants to turn the police around. In the central districts, for example, there is to be a new focal point directorate which triples its police presence there. A new State Police Directorate will focus on strategic direction. Management structures and decision-making processes will be streamlined and law enforcement bundled. The traffic police will be upgraded to a directorate. The state criminal police will include the new department of terrorism. The far-reaching proposals have provoked criticism from opposition politicians and professional associations.

Prayer:

  • Pray for a constructive voting process on police reform
  • Pray for effective measures to increase security and fight crime

 

Keeping On: Clan Crime

The police and the judiciary continue to intensify their efforts against criminal family clans. Although crimes committed by large Arab families make up only a fraction of organized crime, the state is upgrading. Masked Special Forces stormed homes or restaurants nearly a dozen times in the previous year alone. The responsible senior prosecutor is being escorted by bodyguards. Three senators are currently planning new steps in the anti-clan struggle.

Let us continue to pray for effective action and visible progress.

 

Dates

March 13, 6pm: Prayer for city politics in front of the Rote Rathaus

 

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Good News: Gebetstag EINS

Am 19. Januar fand der Berliner Gebetstag (auch als Abschluss der Allianz-Gebetswoche) zum zweiten Mal statt. In einer bundesweit wohl einmaligen Breite sind Gemeinsam für Berlin mit seinem Jugendnetzwerk Berlin United, die Evangelische Allianz und der Ökumenische Rat gemeinsame Veranstalter. Am Nachmittag feierten und beteten rund 450 Christ/innen aus 95 (!) Kirchen und Gemeinden miteinander. Den Rahmen bildeten zwei kurze Plenumsteile mit geistlichem Impuls, musikalisch bereichert durch die Lobpreisband der russisch-deutschen Gemeinde „Quelle des Lebens“ und den Chor der äthiopisch-orthodoxen Gemeinde. 18 Gebetsstationen dienten zum Kennenlernen verschiedener christlicher Gebetstraditionen oder zur gemeinsamen Fürbitte. Es folgte eine Zeit der Begegnung beim Essen. Am Abend kamen noch einmal rund 500 überwiegend junge Leute zum Gebetskonzert zusammen.

Gebet:

  • Dank für den gelungenen Tag und das Zeugnis der Einheit in Vielfalt
  • Bitte, dass daraus eine Bewegung wird, die Gott ehrt und die Stadt verändert

Weniger Kriminalität, mehr Gewalt

2018 gab es positive Entwicklungen bei der Kriminalität. So sank die Gesamtzahl der Delikte um 1,5 Prozent, auch die Zahl der Diebstähle nahm ab. Die Zahl der Taschendiebstähle sank um mehr als 20 Prozent. Das sagte Polizeichefin Barbara Slowik bei der Vorstellung der Kriminalitäts-Statistik. Auch die Zahl der Einbrüche in Einfamilienhäuser sei erneut zurückgegangen, um etwa 16 Prozent. Dass es auch 15 Prozent weniger Autodiebstähle gab, liegt nach ihrer Aussage an einer besseren Zusammenarbeit mit der polnischen Polizei. Gesunken ist auch die Zahl der Fahrraddiebstähle.

Allerdings ist die Zahl der schweren Gewaltdelikte immer noch bedenklich hoch. Auch die Zahl der Gewaltdelikte gegen die Polizei ist letztes Jahr erneut um 3 Prozent gestiegen. Die meisten Angriffe passieren nicht etwa bei Randale-Demos, sondern bei ganz alltäglichen Einsätzen – etwa bei einer Verkehrskontrolle, wenn sich Autofahrer ungerecht behandelt fühlen. Schnell gefährlich werden kann es auch, wenn die Polizei wegen ruhestörenden Party-Lärms gerufen wird. Auch wenn Polizisten wegen häuslicher Gewalt alarmiert werden, müssen sie verstärkt auf „Eigensicherung“ achten. Denn nicht selten richtet sich die Aggression eines prügelnden Mannes auch gegen die Beamten. Brennpunkte der Gewalt gegen Polizisten sind vor allem bestimmte Kieze in Neukölln, Gesundbrunnen und Marzahn-Hellersdorf. Als Gründe für die vielen Angriffe auf ihre Beamten hat Slowik eine latente Aggressivität und eine gesunkene Hemmschwelle ausgemacht. Das sei auch ein gesamtgesellschaftliches Problem der Wertschätzung und Anerkennung für die Polizei. (Quelle: Berliner Kurier 27.12.2018)

Gebet:

  • Dank für teils sinkende Kriminalität
  • Schutz der Polizei vor Gewalt
  • Wirksame Maßnahmen zur Eindämmung von Gewalt und Kriminalität
  • Dass Gottes Friede Herzen, Gedanken und Taten der Täter berührt

Wohnungen – Neubau oder Rückkauf

Berlin braucht dringend mehr Wohnungen. Der Senat bleibt deutlich hinter seinen selbst gesetzten Neubauzielen zurück. Viele werfen ihm vor, er tue dafür viel zu wenig. Der Regierende Bürgermeister Müller, SPD, unterstützt einen Vorschlag seiner Koalitionspartner von den Grünen und Linken, der sehr kontrovers diskutiert wird.  Vom privaten Konzern Deutsche Wohnen sollen bis zu 50.000 Wohnungen zurückgekauft werden. So sollen die Mieten bezahlbar bleiben. Die ehemals kommunalen Wohnungen waren 2004 in Zeiten leerer öffentlicher Kassen privatisiert worden. Finanzsenator Kollatz, SPD, hat nun vor überzogenen Erwartungen gewarnt. Die Finanzmittel des Landes Berlin ließen höchstens „selektive Zukäufe“ zu und müssten wirtschaftlich vertretbar sein.  Kritiker bemängeln, dass durch Rückkauf keine einzige neue Wohnung entstehe und Milliardenbeträge für den dringend benötigten Neubau von Wohnraum nicht mehr verfügbar seien.

Gebet:

  • Dass der Senat den Neubau von Wohnungen zur tatsächlichen Priorität macht
  • Entideologisierung der Debatte um den Rückkauf von Wohnungen
  • Wirksame Maßnahmen zur Deckelung der Mieten

Mehr antisemitische Übergriffe

Seit vier Monaten hat die Generalstaatsanwaltschaft eine Antisemitismusbeauftragte, Oberstaatsanwältin Claudia Vanoni. Sie sagte: „In der letzten Zeit ist ein Anstieg von Hass gegen jüdische Mitbürger wahrzunehmen. Ich habe den Eindruck, Antisemitismus wird lauter, unverhohlener und aggressiver. Hinzu kommt, dass in Berlin im bundesweiten Vergleich die meisten antisemitischen Straftaten im Verhältnis zur Einwohnerzahl erfasst werden.“ Juden versuchen oft Orte zu meiden, an denen Antisemitismus am schlimmsten ist oder sie treffen könnte. Schulkindern ist das jedoch oft nicht möglich. Diese sind besonders gefährdet, weil sie zu ihrer Schule gehen müssen. Auf Grundlage von 227 Interviews kam die Frankfurter Soziologin Julia Bernstein zu dem Schluss, dass Lehrer oft dabei versagen, die antisemitische Natur des zunehmend alltäglichen Schimpfworts „Jude“ zu erkennen und Schulleitungen bestreiten, dass es Antisemitismus gibt – aus Angst, dem Ruf der Schule zu schaden.

Gebet:

  • Staatlicher Schutz für jüdische Menschen und Einrichtungen und aktives Eintreten von Christen gegen Antisemitismus
  • Segen für die Antisemitismusbeauftragte
  • Hilfe und Unterstützung für Lehrer im Umgang mit antisemitischen Vorfällen

Jubiläumsjahr: 30 Jahre Mauerfall

30 Jahre Mauerfall in Berlin: 2019 feiert Berlin und Deutschland das Jubiläum des Falls der Berliner Mauer im Jahr 1989. Anlässlich des historischen Ereignisses finden in der Hauptstadt eine Vielzahl an Veranstaltungen und Ausstellungen statt, die sich mit dem Bau der Berliner Mauer, der Teilung Berlins, dem Kalten Krieg und der Friedlichen Revolution von 1989 beschäftigen. Nicht nur im Vorfeld und unmittelbar rund um den 9. November, sondern ganzjährig finden in Berlin solche Veranstaltungen statt. Einen Überblick über bereits geplante Veranstaltungen gibt es hier: https://www.visitberlin.de/de/veranstaltungen-30-jahre-mauerfall

Gebet:

  • Weitere Förderung der Erinnerungskultur
  • Dass Gott die Ehre für sein Eingreifen in unsere Geschichte vor 30 Jahren bekommt

Serie Stadtforschung: Lebensqualität durch Entschleunigung

Für Lebensqualität braucht es Freiräume, das bedeutet Grünflächen, aber auch dass nicht jede Brache zugebaut wird. Außerdem bedeutet Lebensqualität auch Berliner Kiezstruktur, dass man alles für den alltäglichen Bedarf fußläufig oder mit dem Fahrrad erreichen kann. Ariane Sept promoviert zum Thema Entschleunigung in der Stadtentwicklung. Kerngedanken sind der Slow-Food-Initiative ähnlich, die im Gegensatz zum Fast-Food Wert auf Nähe zum Produkt durch lokale Küche legt. Das bedeutet eine stärkere Verbindung der Bürger/innen zu ihrer Stadt aufzubauen. Also etwa Begegnungsorte zu schaffen und Distanzen zu verringern, sodass Menschen weniger pendeln müssen. Denn wie soll man eine Verbindung zu einem Ort aufbauen, durch den man nur hindurchfährt? Deswegen ist nach Septs Meinung auch der beste Weg dahin das bürgerliche Engagement, da dies die Identifikation mit dem Ort und auch die Nachbarschaft stärkt.

Gebet:

  • Mehr Räume der Erholung, des Durchatmens, der Begegnung, die auch der gegenseitigen Entfremdung entgegenwirken
  • Dass die Menschen unserer Stadt immer wieder Momente der Besinnung, der Einkehr und Reflexion haben, in denen sie auf Lebensfragen und auf Gott stoßen

Brennpunkt-Schulen

Sprachdefizite, Schulschwänzen, Gewalt – besonders an Brennpunktschulen in Berlin haben Lehrer mit diesen Problemen zu kämpfen. Dort sind mehr als 80 Prozent der Kinder lernmittelbefreit. Meist haben sie auch einen hohen Anteil von Kindern aus Hartz-IV-Haushalten oder Migrations-Familien. Im Dezember wurde beschlossen, Brennpunkt-Lehrern rückwirkend zum Schuljahresbeginn monatlich 300 Euro Zulage zu zahlen. Damit will man die besonders schwierige Arbeit der Lehrkräfte an diesen Schulen würdigen. Von der neuen Zulage profitieren 2.298 Pädagogen an 58 Einrichtungen. Die Regelung gilt auch für Quereinsteiger und indirekt auch für das Personal in den Kitas.

Gebet:

  • Kraft, Geduld und Liebe für die Lehrkräfte

Dran bleiben: Tempo 30

An sechs Messstellen im Stadtgebiet wurde im vergangenen Jahr der Jahresgrenzwert von 40 Mikrogramm überschritten. Das zeigt eine Auswertung der vorläufigen stündlichen Messdaten der Berliner Umweltsenatsverwaltung, die das Umweltbundesamt veröffentlicht hat. An allen 17 Berliner Messstellen hat sich die Luftqualität nach dem 8. April verbessert – obwohl nicht überall Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt wurden. Das deutet darauf hin, dass bislang durch Tempo 30 keine Auswirkung auf die Luftqualität erkennbar wird.  –  Beten wir weiter um Verbesserung der Luftqualität, besonders an belasteten Straßen!

Termine

29.1., 19:30 Uhr: Holocaust-Gedenkveranstaltung der Initiative 27. Januar, Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28

13.2., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus 

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Download as PDF: February 2019

Good News: Day of Prayer EINS (ONE)

On January 19th, the Berlin Day of Prayer (also as the conclusion of the Alliance Week of Prayer) took place for the second time. Together for Berlin with its youth network Berlin United, the Evangelical Alliance and the Ecumenical Council organized the event—most probably unique nationwide because of its unique breadth. Around 450 Christians from 95 (!) churches and fellowships celebrated and prayed together. Two short plenary parts with spiritual input, musically enriched by the praise band of a Russian-German worship band and the choir of the Ethiopian Orthodox Church, were the framework of the event. 18 prayer stations helped people to get to know different Christian prayer traditions or to intercede together. Participants then had the opportunity to fellowship with one another over a meal. In the evening, around 500 mostly young people came together for a prayer concert.

Prayer:

  • Thank God for the blessed day and for the testimony of unity in diversity
  • Pray that a movement will evolve that honours God and transforms the city

Less Crime, more Violence

Police chief Barbara Slowik presented the 2018 crime statistics. In 2018, there were positive developments in crime. The total number of offenses fell by 1.5 percent, and the number of thefts decreased. The number of pickpockets fell by more than 20 percent. Also, the number of burglaries in single-family homes fell again by about 16 percent. Better cooperation with the Polish police resulted in 15 percent fewer car thefts. The number of bicycle thefts also fell. However, the number of serious violent crimes is still alarmingly high. Also, the number of violent crimes against the police increased again last year by 3 percent. Most attacks do not happen during riot demos, but in everyday operations – such as in traffic controls, when drivers feel wronged. It can also quickly become dangerous when the police are called because of disturbing party noise. Even if police are alerted about domestic violence, they must pay more attention to „self-security“, because not infrequently, the aggression of a violent man will also be directed against the officials in such situations. The focal points of violence against police officers are, above all, certain neighbourhoods in Neukölln, Gesundbrunnen and Marzahn-Hellersdorf. Slowik identified a latent aggressiveness and a lowered inhibition threshold as the reason behind many attacks on police officers. There is also a problem of lack of appreciation and recognition for the police in the general population. (Source: Berliner Kurier 12/27/2018)

Prayer:

  • Thank God for the decreasing crime rate
  • Pray for protection of the police against violence
  • Pray for effective action to reduce violence and crime
  • Pray that God’s peace will touch the hearts, minds and deeds of the perpetrators

Apartments – building new or buying back

Berlin urgently needs more apartments. The Senate clearly lays behind its self-imposed new building goals. Many accuse the Senate of doing too little. The Governing Mayor Müller, SPD, supports a proposal of his coalition partners from the Greens and the Left, which is being discussed very controversially. The Senate plans to buy back up to 50,000 apartments from the private housing company Deutsche Wohnen. This should mean that the rents will remain affordable. The former municipal apartments were privatized in 2004 when public coffers were empty. Finance Senator Kollatz, SPD, has now warned against exaggerated expectations. The financial resources of the federal state of Berlin allow for at most „selective acquisitions“ and would have to be economically justifiable. Critics complain that no new apartments would be made available through repurchase and that billions are no longer available for the much-needed new housing construction.

Prayer:

  • Pray that the Senate will make housing construction a real priority
  • Pray for a de-ideologisation of the debate about buying back flats
  • Pray for effective measures to cap rents

More anti-Semitic attacks

Since four months, the Prosecutor General’s Office has an anti-Semitism commissioner, Chief Prosecutor Claudia Vanoni. She said, „There has been a recent increase in hatred against Jewish citizens. I have the impression that anti-Semitism is becoming louder, more open and aggressive. In addition, in Berlin, the most anti-Semitic offenses are recorded in relation to the number of inhabitants nationwide.“ Jews often try to avoid places where anti-Semitism is bad or could be expected to hit them. This is often not possible for schoolchildren. They are particularly vulnerable because they have to go to their school. Based on 227 interviews, the Frankfurt sociologist Julia Bernstein came to the conclusion that teachers often fail to recognize the anti-Semitic nature of the increasingly common curse word „Jew“ and that school leaders deny that there is anti-Semitism – out of fear that the reputation of the school could be harmed.

Prayer:

  • Pray for state protection for Jewish people and institutions and that Christians will play an active role in advocacy against anti-Semitism
  • Pray for blessing for the anti-Semitism commissioner
  • Pray for help and support for teachers in dealing with anti-Semitic incidents

Anniversary year: 30 years of the fall of the Berlin Wall

30 years of the fall of the Berlin Wall in Berlin: In 2019, Berlin and Germany celebrate the anniversary of the fall of the Berlin Wall in 1989. To celebrate this historic event, a large number of events and exhibitions will take place in the capital, dealing with the construction of the Berlin Wall and the division of Berlin, the Cold War and the Peaceful Revolution of 1989. Not only in the run-up to and around the 9th of November, but all year long, such events will be taking place in Berlin. An overview of events already planned can be found here: https://www.visitberlin.de/de/veranstaltungen-30-jahre-mauerfall

Prayer:

  • Pray for further promotion of the culture of remembrance
  • Pray that God gets the honour for intervening in our history 30 years ago

Urban research series: quality of life is deceleration

Good quality of life requires open spaces, which means green areas, but also that not every wasteland space is built up. In addition, quality of life means a Berlin neighbourhood structure where you can reach everything for everyday needs by foot or by bike. Ariane Sept is doing her PhD on deceleration in urban development. Core ideas are similar to the Slow Food initiative, which places value on proximity to the product through local cuisine as opposed to fast food. This means building a stronger connection of the residents to their city, perhaps by creating meeting places and reducing distances, so that people have to commute less. After all, how should one build a connection to a place through which one only passes through? That’s why, according to Septs, active civic engagement is the best way to do that, as it strengthens identification with the place and the neighborhood.

Prayer:

  • Pray for more spaces of recreation, of respite, places to meet others, which also counteract the reciprocal alienation
  • Pray that the people of our city time and again have moments of reflection, contemplation and reflection, in which they encounter questions about life and God

Hotspot Schools

Language deficits, truancy, violence – teachers at hotspot schools in Berlin often have to deal with these problems. There, more than 80 percent of children are freed from having to pay for books and learning material, because their families are poor. Most of them also have a high proportion of children from Hartz IV households or migration families. In December, it was decided to pay teachers 300 Euros a month more with retroactive effect at the beginning of the school year. This is to acknowledge the particularly difficult work of the teachers in these schools. The new allowance will benefit 2,298 educators at 58 facilities. The regulation also applies to those who are changing careers and also indirectly to the staff in day-care centres.

Prayer:

  • Pray that educators will have strength, patience and love

Keeping on: Speed limit 30

At six measuring points in the city, the annual limit of 40 micrograms was exceeded last year. This is shown by an evaluation of the preliminary hourly data of the Berlin Environmental Senate Administration, published by the Federal Environment Agency. At all 17 Berlin measuring points, the air quality improved after April 8th – although speed limits had not been introduced everywhere. This suggests that so far no impact on air quality has been detected by speed limit 30 km per hour. – Let’s continue to pray for air quality improvement, especially on busy roads!

Dates

Jan. 29, 7:30pm: Holocaust Remembrance Event sponsored by the Initiative January 27, Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28

Feb. 13, 6pm: Prayer for City Politicians in front of the Rote Rathaus

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Download as PDF: December/January

Good News: Salary Increase for Elementary School Teachers

Beginning August 1, 2019, the Senate will pay all elementary school teachers 5,300 euros per month, which is equal to the salary of secondary school teachers. That means a salary increase of more than 500 euros a month. The higher pension entitlement will also be included – the two-year waiting period will be eliminated. Even those who reach retirement age before the cut-off date can receive the higher pension if their retirement is postponed accordingly. This has a positive side effect for elementary schools suffering from a dramatic shortage of teachers.

Prayer:

  • Thank God for this sign of appreciation of teachers at elementary schools
  • Pray that it will have a quick impact and reduce teacher shortages

Welcoming Culture

In the first months after September 2015, an average 1,860 refugees have come to Berlin every month. Initially, the administration was overwhelmed by the onslaught (long queues at the LaGeSo); in the meantime, accommodation and provision are running quite smoothly. The „Masterplan Integration and Security“ of the previous Senate is now following the „Overall Concept for the Integration and Participation of Refugees“ of the current city government. The already refugee-friendly policy (the fewest amount of refugees are deported from Berlin) will be even friendlier. According to the integration commissioner, the high motivation of the refugees after their arrival in the city should be utilized so that integration can succeed from the beginning. All refugees receive a language course as soon as they arrive; already 11,000 refugees were able to begin employment; 8,039 children from “welcome classes” were able to switch to a regular school. In order to be able to measure the results of the integration, all measures are scientifically monitored and evaluated.

Prayer:

  • Thank God that people who have come from crisis and war areas have found a safe place with us and for the successful integration efforts
  • Pray that the refugees find a (possibly temporary) home in Berlin
  • Pray for further successful integration which benefit asylum seekers but do not overwhelm the locals

BER – New Deficiencies and Problems

Following the last opening delay, the BER Airport, under construction since 2006, is scheduled to open in October 2020. But whether the airport director Lütke Daldrup can confirm the opening date as planned in the early summer of 2019 now seems to be up in the air again. Even in 2019 after the fire system, the previous “headache”, will finally be completed, a new headache is emerging again — the wiring of the entire airport. Many defects have been discovered on the completely new cables which were laid in 2012 (botched construction). The cable ducts on the southern runway are almost completely under water. Instead of remedying deficiencies, too many new problems are being produced. Instead of being reported by the executing companies, the inspection is being “abused“.

The head of the airport has now proposed simplifying the construction regulations of the state of Brandenburg as has been done in other federal states, so that the operating permit can be issued by the scheduled opening date. The Brandenburg Minister of Construction Schneider opposes this, but may be willing to grant permission, provided that at least all safety-relevant deficiencies are resolved (the others will follow later). In the past, Christians have repeatedly gathered to pray for the new BER airport and its commissioning. Let’s not stop!

Prayer:

  • Pray for quick detection and error-free investigation of all remaining defects
  • Pray that good solutions for issuing the operating permit can be found
  • Pray that the opening in October 2020 can actually take place

Diesel Ban in Berlin?

A diesel driving ban for a small part of the city ring along the A 100 highway by the radio tower is imminent. This motorway section is the busiest section of highway in Germany with more than 200,000 vehicles a day. The permissible value limit for air pollution is already being exceeded. The section between Kaiserdamm and ICC is affected by the possible driving ban for diesel vehicles. According to a ruling by the Administrative Court, the Senate must take measures by the end of March 2019 to comply with the limit. However, a diesel driving ban on such a short section of the highway hardly seems practicable let alone enforceable.

Prayer:

  • Pray that a practical solution can be found to reduce air pollution, including the section on the A 100 highway

Raids on Left-Wing Radicals

In Friedrichshain, Kreuzberg and Neukölln 560 officials officially searched four apartments. The police union said: „It is absolutely necessary to consistently tackle criminal offences, also in this area.” After the raid, residents of the homes that had been searched called for violence against police officers. Retaliation acts are feared.

Prayer:

  • Pray for protection for residents and all police working in the Rigaer Street area
  • Pray for divine intervention to pacify the entire district
  • Pray for understanding that violence is not the answer

Protection of the Christmas Markets

Two years ago, there was the gruesome attack with a truck on the Christmas market at the Gedächtniskirche. Since then, people have been more concerned about safety for the 70 different Christmas markets in Berlin. A security concept coordinated with the police and the fire brigade and approved by the respective district is in place for all markets. The market at the Gedächtniskirche has particularly high security.

Prayer

  • Pray for God’s protection over all Christmas markets and similar events
  • Pray that fear and insecurity will not dominate Berliners

Urban Research Series – Blockade as Common Ground

Many Berliners show a blockade attitude. „Instead of agreeing on something in common, they are often simply against it,“ notes innovation coach Arvin Schwerin. „Sometimes it seems to me that being against everything is the only thing that connects Berliners.“ This has also been scientifically studied by Professor Martina Loew, who researched several cities in terms of their „intrinsic logic“. Unlike other cities, where respondents can agree relatively easily on things like progress orientation or a good atmosphere in the city, Berliners cannot agree. „It seems most important that everyone is unique and that the city does not connect anything.“ Thus, good moderation and constructive joint decision-making are needed in all questions concerning public spaces.

Prayer:

  • Pray that commonality and uniqueness have a healthy balance
  • Pray that the perspective of what is best for the city is stronger than criticism and exaggerated individualism

ONE (EINS) Day of Prayer January 19

After the enthusiastic response in January 2018, „ONE in Christ – the prayer event for Berlin with the motto “Praying, celebrating, acting together” will take place for the second time. The invitation states: „We want to celebrate our unity and diversity and discover the beautiful treasure of different forms of prayer. To do this, we gather in the name of Jesus Christ and pray for the concerns of our city.“ The approximately 20 prayer stations will be accompanied by a short joint program. Then there is time for sharing while eating together. A prayer concert will conclude the even. Details below on dates!

Prayer:

  • Pray that celebrating unity in diversity will be successful, encouraging, and lead to sending

Keeping On: Homeless in Winter

In recent years, public transport operators opened certain subway stations to homeless people during the winter, but this year, this was not planned due to safety concerns. After tough conversations took place, the U-Bahn stations Moritzplatz and Lichtenberg are now open for emergency accommodation. The Senate Department for Social Affairs and the Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) agreed on a model project in which the districts of Lichtenberg and Friedrichshain-Kreuzberg as well as the Berlin City Mission and the Social Foundation Karuna are involved.

Dates

Dec. 6, 7pm: Hanukkah at the Brandenburg Gate, solidarity event for Jewish life

Dec. 12 and Jan. 9, 6pm: Prayer for the city politicians in front of the Rote Rathaus

Jan. 13-20: Evangelical Alliance Week of Prayer, dates at http://www.evangelische-allianz-berlin.de

Jan. 19, 3pm: ONE (EINS) – Prayer Event. 7pm prayer concert, EFG Schöneberg, Hauptstr. 125 A, 10827 Berlin. More: http://www.einsfürberlin.de

 

With this double issue for December and January, the editorial team wishes all prayer partners a happy Jesus birthday and a blessed 2019!

Herunterladen als PDF: Dezember/Januar

Good News: Gehaltssprung für Grundschullehrer

Der Senat will ab 1.8.2019 allen Grundschullehrer/innen 5.300 Euro im Monat zahlen – so viel wie Studienräten. Das bedeutet einen Gehaltssprung von mehr als 500 Euro im Monat. Auch den höheren Pensionsanspruch gibt es dann – die  zweijährige Wartefrist entfällt. Sogar wer vor dem Stichtag das Pensionsalter erreicht, kann die höhere Altersversorgung bekommen, falls der Ruhestand entsprechend hinausgeschoben wird. Das hat einen positiven Nebeneffekt für die Grundschulen, die unter dramatischem Lehrermangel leiden.

Gebet:

  • Dank für diese Wertschätzung der Lehrkräfte an Grundschulen
  • Bitte um schnelle Auswirkungen auf die Verringerung des Lehrermangels

Willkommenskultur

In den ersten Monaten ab September 2015 sind durchschnittlich tausend Flüchtlinge pro Tag nach Berlin gekommen. Anfangs war die Verwaltung mit dem Ansturm überfordert (lange Warteschlangen am LaGeSo), zwischenzeitlich läuft die Unterbringung und Versorgung recht reibungslos. Auf den „Masterplan Integration und Sicherheit“ des letzten Senats folgt nun das „Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation von Geflüchteten“ der aktuellen Regierung. Die bereits schon freundliche Flüchtlingspolitik (aus Berlin werden am wenigsten Flüchtlinge abgeschoben) soll noch freundlicher werden. Nach Angaben des Integrationsbeauftragten soll die hohe Motivation der Flüchtlinge nach ihrem Eintreffen in der Stadt genutzt werden, damit Integration von Anfang an gelingen kann. Alle Geflüchteten erhalten sofort nach ihrer Ankunft einen Sprachkurs; bereits 11.000 Geflüchtete konnten eine Arbeit aufnehmen; 8.039 Schüler aus Willkommensklassen konnten auf eine reguläre Schule wechseln. Um die Ergebnisse der Integration messen zu können, werden alle Maßnahmen wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

Gebet:

  • Danke, dass aus Krisen und Kriegen kommende Menschen einen sicheren Ort bei uns gefunden haben und für die bisher gelungenen Integrationsbemühungen
  • Dass die Geflüchteten in Berlin eine (ggf. vorübergehende) Heimat finden
  • Für weitere Integrationserfolge, die den Asylsuchenden nützen und die Einheimischen nicht überfordern

BER – neue Mängel und Probleme

Der seit 2006 im Bau befindliche Flughafen BER soll nach der letzten Terminverschiebung im Oktober 2020 eröffnet werden. Ob der Flughafenchef Lütke Daldrup wie geplant im Frühsommer 2019 den Eröffnungstermin bestätigen kann, scheint nun wieder offen. Nachdem das bisherige Sorgenkind Brandschutzanlage in 2019 endlich fertiggestellt werden soll, ist als neues Problemkind die Verkabelung des gesamten Flughafens wieder aufgetaucht. An den 2012 komplett neu verlegten Kabeln sind erneut viele Mängel (Bau-Pfusch) aufgetaucht. Die Kabelschächte an der Süd-Landebahn stehen fast vollständig unter Wasser. Anstatt Mängel zu beheben, wird zu oft neuer Pfusch produziert. Er wird nicht durch die ausführenden Firmen gemeldet, sondern der TÜV wird hierzu „missbraucht“.

Der Flughafenchef hat nun angeregt, die Bauordnung des Landes Brandenburg so wie in anderen Bundesländern zu vereinfachen, damit zum geplanten Eröffnungstermin die Betriebsgenehmigung erteilt werden kann. Dem widerspricht die Brandenburger Bauministerin Schneider zwar, ist aber ggf. bereit, die Erlaubnis zu erteilen, sofern zumindest alle sicherheitsrelevanten Mängel behoben sind (die anderen dann später). In der Vergangenheit haben sich immer wieder Christen zusammengefunden, die am und für den neuen Flughafen BER und seine Inbetriebnahme gebetet haben. Lasst uns damit nicht aufhören!

Gebet:

  • Schnelle Aufdeckung und fehlerfreie Behebung aller noch vorhandenen Mängel
  • Dass gute Lösungen für die Erteilung der Betriebserlaubnis gefunden werden
  • Dass die Eröffnung im Oktober 2020 tatsächlich stattfinden kann

Diesel-Fahrverbote in Berlin?

Ein Diesel-Fahrverbot für einen kleinen Teil des Stadtrings A 100 am Funkturm steht bevor. Dieser Autobahnabschnitt ist mit mehr als 200.000 Fahrzeugen täglich der am stärksten befahrene Autobahnabschnitt Deutschlands. Der zulässige Grenzwert für die Luftbelastung wird bereits überschritten. Von dem möglichen Fahrverbot für Dieselfahrzeuge ist der Abschnitt zwischen Kaiserdamm und ICC betroffen. Der Senat muss laut Urteil des Verwaltungsgerichts bis Ende März 2019 Maßnahmen ergreifen, damit der Grenzwert eingehalten wird. Ein Fahrverbot auf einem so kurzen Teilstück der Autobahn scheint allerdings kaum praktikabel geschweige denn kontrollierbar zu sein.

Gebet:

  • Dass für die Reduzierung der Grenzwerte der Luftbelastung auch auf der A 100 praktikable Lösung gefunden werden

Razzien bei Linksautonomen

In Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln haben 560 Beamte vier Wohnungen durchsucht. Die Gewerkschaft der Polizei hat sich wie folgt geäußert: „Es ist absolut notwendig, auch in diesem Bereich konsequent gegen Straftaten vorzugehen“. Nach der Razzia rufen Bewohner der durchsuchten Häuser zu Gewalt gegen Polizisten auf. Racheakte werden befürchtet.

Gebet:

  • Schutz für alle im Bereich Rigaer Straße tätigen Polizeikräfte und Bewohner/innen
  • Göttliches Eingreifen zur Befriedung des gesamten Stadtteils
  • Einsicht, dass Gewalt keine Lösung ist

Schutz der Weihnachtsmärkte

Vor zwei Jahren gab es den grauenvollen Anschlag mit einem LKW auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Seitdem macht man sich mehr Gedanken über Sicherheit für die 70 verschiedenen Weihnachtsmärkte in Berlin. Für alle gibt es ein mit Polizei und Feuerwehr abgestimmtes Sicherheitskonzept, das der jeweilige Bezirk genehmigt. Der Markt an der Gedächtniskirche ist besonders hoch gesichert.

Gebet

  • Gottes Schutz über allen Weihnachtsmärkten und ähnlichen Veranstaltungen
  • Dass die Berliner sich nicht von Angst und Unsicherheit bestimmen lassen

Serie Stadtforschung – Blockade als Gemeinsamkeit

Viele Berliner zeigen eine Blockadehaltung. „Anstatt sich auf etwas Gemeinsames zu einigen, sind sie sehr oft einfach dagegen“ stellt Innovationscoach Arvin Schwerin fest. „Manchmal scheint mir die Einstellung, dagegen zu sein, das Einzige zu sein, was Berliner verbindet“. Das wurde auch wissenschaftlich untersucht durch Professorin Martina Löw, die mehrere Städte bezüglich ihrer „Eigenlogik“ erforscht. Im Gegensatz zu anderen Städten, wo sich die Befragten relativ leicht einigen können auf z.B. Fortschrittsorientierung oder Gemütlichkeit der jeweiligen Stadt, ist das in Berlin nicht der Fall: „Es scheint das Wichtigste zu sein, dass jeder einzigartig ist und dass die Stadt nichts verbindet.“ Somit bedarf es einer guten Moderation und konstruktiver gemeinsamer Entscheidungsfindung in allen den öffentlichen Raum betreffenden Fragen.

Gebet:

  • Dass Gemeinsamkeit und Einzigartigkeit in eine gesunde Balance kommen
  • Dass der Blick auf das Beste der Stadt stärker wird als Kritikgeist und überzogener Individualismus

EINS Gebetstag 19. Januar

Nach dem begeistertem Zuspruch im Januar 2018 findet „EINS in Christus – das Gebetsevent für Berlin. Gemeinsam beten, feiern, handeln“ zum zweiten Mal statt. In der Einladung heißt es: „Wir wollen unsere Einheit und Vielfalt feiern und den wunderschönen Schatz der unterschiedlichen Gebetsformen entdecken. Dazu versammeln wir uns im Namen von Jesus Christus und beten für die Anliegen unserer Stadt.“ Die etwa 20 Gebetsstationen werden von einem kurzen gemeinsamen Programm umrahmt. Anschließend begegnet man einander beim Essen. Den Abschluss bildet das Gebetskonzert. Genaue Angaben unten bei Termine!

Gebet:

  • Dass das Feiern der Einheit in Vielfalt gelingt, ermutigt und sendet

Dran bleiben: Obdachlose im Winter

Nachdem die Verkehrsbetriebe in den vergangenen Jahren bestimmte Bahnhöfe im Winter nachts für Obdachlose geöffnet hatten, sollte es das Angebot dieses Jahr wegen Sicherheitsbedenken eigentlich nicht mehr geben. Nach zähem Ringen stehen nun doch die U-Bahnhöfe Moritzplatz und Lichtenberg als Notunterkunft offen. Die Senatsverwaltung für Soziales und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) einigten sich auf ein Modellprojekt, an dem die Bezirke Lichtenberg und Friedrichshain-Kreuzberg sowie die Berliner Stadtmission und die Sozialstiftung Karuna beteiligt sind.

Termine

06.12., 19 Uhr: Chanukka am Brandenburger Tor, Solidaritätsveranstaltung für jüdisches Leben

12.12. und 9.1., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus

13. bis 20.1.: Gebetswoche der Evangelischen Allianz, Termine http://www.evangelische-allianz-berlin.de

19.1., 15 Uhr: EINS – das Gebetsevent. 19 Uhr Gebetskonzert, EFG Schöneberg, Hauptstr. 125 A, 10827 Berlin. Mehr: http://www.einsfürberlin.de

 

Mit dieser Doppelnummer für Dezember und Januar wünscht das Redaktionsteam allen Betern einen frohen Jesus-Geburtstag und ein gesegnetes 2019!