Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin – Mai 2016]

Good News: Razzia in Großbordell

Offensichtlich erfolgreich war eine Großrazzia im Artemis, dem größten Bordell Berlins und bei 16 weiteren Adressen. Nach polizeilichen Ermittlungen haben die Prostituierten bei „Artemis“ – direkt am Stadtring Ausfahrt Kurfürstendamm – nicht selbständig, sondern weisungsbefugt gearbeitet. Es besteht der Verdacht auf massiven Steuerbetrug (über 23 Millionen Euro) sowie Zwangsprostitution und Menschenhandel. Sechs Haftbefehle – unter anderem gegen die beiden Betreiber – wurden vollstreckt. Sie wollten in der Nähe des geplanten Flughafen BER ein weiteres Großbordell eröffnen. Das sichergestellte Beweismaterial wird jetzt ausgewertet. Das Bordell ist allerdings immer noch geöffnet.

Gebet:

  • Dank für diesen Schlag gegen Menschenhandel und Ausbeutung von Frauen
  • Gebet für weitere erfolgreiche Maßnahmen gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel in Berlin
  • Schließung des Artemis und keine weiteren Großbordelle

Aktuelles zum 1. Mai

Bei Redaktionsschluss war die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen den Anmeldern der linken „Revolutionären 1. Mai-Demo“ und der Polizei noch nicht entschieden. Die Demo will mitten durch die große Straßenparty „Myfest“ ziehen, was ihr wegen Sicherheitsrisiken vom Verwaltungsgericht untersagt wurde. Berufung ist allerdings möglich. In mehreren östlichen Stadtteilen sind auch rechte Demos angemeldet, die eher klein sein dürften. In den letzten Jahren war der 1. Mai nahezu gewaltfrei geworden. Er braucht aber weiterhin unser Gebet.

Die Gebetsaktionen und der Gottesdienst stehen dieses Jahr unter dem Motto „Frieden den Nahen und Fernen – Gebet für einen friedlichen 1. Mai 2016“.

  • Gebetsgottesdienst 1.5., 14 Uhr: Gemeinde Gospel Believers International, St. Simeon-Kirche, Wassertorstr. 21 A, 10969 Berlin
  • 4., 20 Uhr, bis 1.5., 24 Uhr, BURN – 28 Stunden Lobpreis im Gebetskeller Kreuzberg vom. Genaueres: http://www.gebetskeller-kreuzberg.de
  • 5. um 12, 16 und 20 Uhr: Fürbitte-Zeiten Gebetskeller Kreuzberg
  • Straßengebet: Wie in den vergangenen Jahren werden auch wieder kleine Teams auf den Straßen während der Demonstrationen beten.

Gebet:

  • Gute Entscheidung über die Demo-Route
  • Dass es in er ganzen Stadt friedlich bleibt
  • Deeskalierende Polizei-Einsätze
  • Schutz des Myfests

Integrationskonzept

Mitte März wurde vom Berliner Senat den „Masterplan Integration und Sicherheit“ beschlossen. Die Handlungsfelder dabei sind: Schnelle Arbeitsmarktintegration, gute Ausbildung und Bildung, Schaffung von Wohnraum und Verhinderung der Segregation (Ausgrenzung einer Minderheit), mehr Sicherheit und aktive Prävention, sowie eine offene und integrative Stadtgesellschaft. Dies beinhaltet u.a. die Einrichtung des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten. Der Rat der (Bezirks-)Bürgermeister begrüßt das grundsätzlich, fordert jedoch eine vertiefte Weiterentwicklung in allen Bereichen und finanzielle wie personelle Unterstützung für die Bezirke. Parallel hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf für das Integrationsgesetz erstellt, welcher noch vor der Sommerpause vom Bundestag beschlossen werden soll.

Gebet:

  • Weisheit bei der Weiterentwicklung und Diskussion dieser Integrationskonzepte
  • Effektive Umsetzung gemäß christlichen Werten in allen Handlungsfeldern
  • Für ein Aufeinander zugehen in der Gesellschaft

NeuköllnKriminelle Clans / schwierige Bezirke

Unter der Überschrift „Die Hauptstadt ist verloren“ schrieb die Tageszeitung „Die Welt“ kürzlich: „Kriminelle arabische Großfamilien beherrschen ganze Stadtviertel, vor allem in Berlin. Nun rekrutieren sie auch in Flüchtlingsheimen. Ihr Hauptargument: Selbst im Knast ist es besser als im Krieg.“ Auch wenn die meisten Berliner das für übertrieben halten, gibt es ein echtes Problem. Etwa 40 % der organisierten Kriminalität wie etwa Glücksspiel, Raubüberfälle, Schutzgelderpressung liegt in Berlin in den Händen von etwa sechs arabischen Großfamilien. Die Clans hatten in der Vergangenheit Aufsehen erregende Verbrechen verübt – etwa den Schmuckraub im KaDeWe am helllichten Tage, möglicherweise auch den Sprengstoffanschlage auf das Auto eines „Konkurrenten“. In letzter Zeit versuchen sie verstärkt, enttäuschte und gelangweilte junge Männer in Flüchtlingsheimen zu rekrutieren. Bei einer Großrazzia im Mai konnten acht mit Haftbefehl gesuchte Mitglieder eines Clans verhaftet werden. Der Erfolg war möglich, weil die Polizei von Insidern Informationen erhielt.

Immer wieder wird auch von „rechtsfreien Räumen“ in Stadtvierteln mit hohem Migrationsanteil gesprochen. Tatsächlich kann sich die Polizei in manche Straßen nur in Mannschaftsstärke wagen, weil sich Teile der Anwohner etwa bei Kontrollen oder Festnahmen mit den Verdächtigten solidarisieren. Die Zustände sind aber nicht vergleichbar mit den von Terroristen als Schutzraum genutzten Stadtteilen von Paris und Brüssel.

Gebet:

  • Lasst uns glauben und beten: Die Hauptstadt ist nicht verloren!
  • Dank für diesen Schlag gegen die organisierte Kriminalität
  • Gebet für weitere Erfolge der Polizei gegen das organisierte Verbrechen
  • Misslingen der Pläne, Flüchtlinge zur Mitarbeit zu gewinnen
  • Verhinderung von rechtsfreien Räumen

Christliche Schule Christburg Campus

Der Träger von evangelischen Kitas und Schulen in Berlin bietet christliche Bildung vom Kleinkindalter bis zur 10. Klasse an, und ab 2017 ist die erste 11. Klasse zum Abitur geplant. Neben den etablierten Standorten in Prenzlauer Berg, Spandau und Hellersdorf wird in diesem Jahr eine weitere Kita in Moabit geöffnet werden, letztere in Zusammenarbeit mit dem Reformations-Campus an der Reformationskirche. Besonders in sozialen Brennpunkten in Hellersdorf und Spandau, sowie am neuen Standort in Moabit gibt es große familiäre Herausforderungen der Kinder und ihrer Familien. Der Christburg Campus ist dankbar für Gebete für seine Mitarbeitenden und die ihm anvertrauten Kinder. Wegen des Wachstums sucht er immer wieder nach Erzieher/innen und Lehrer/innen. Mehr Info unter: http://www.Christburg-Campus.de

Gebet:

  • Gelingende Neugründungen von Kitas
  • Für die besonderen Herausforderungen der Brennpunktschulen
  • Mehr gläubige Lehrer/innen und Erzieher/innen

Wahlen im September

Am 18. September finden in Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus (sonst „Landtag“) statt. SPD und Linke haben ihre Wahlprogramme schon verabschiedet. Hatte bei der letzten Wahl zum Abgeordnetenhaus die Piratenpartei die angestrebte Koalitionsbildung unmöglich gemacht, wird bei der kommenden Wahl die Stärke der AfD eine entscheidende Rolle spielen. SPD und CDU hätten evtl. keine Regierungsmehrheit mehr. Dann müssten Dreierkoalitionen (Rot-Rot-Grün oder Rot-Schwarz-Grün) ausgelotet werden.

Bei der SPD verschieben sich zurzeit die Machtverhältnisse in der Führungsspitze. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller will jetzt auch das Amt des Parteivorsitzenden übernehmen. Am 30. April stellt er sich zur Wahl. Der bisherige Vorsitzende Jan Stöß, der Müller 2012 verdrängt hatte, hat auf eine Kampfkandidatur verzichtet. Der Fraktionsvorsitzende Raed Saleh unterstützt Müllers Kandidatur.

Vor der Abgeordnetenhauswahl 2011 begann im Mai ein regelmäßiges Gebet im Vorfeld, das sich schließlich zu dem einmal im Monat stattfindenden politischen Stadtgebet am Rathaus entwickelte. Auch diese Wahl soll mit Gebet vorbereitet werden.

Gebet:

  • Dass unterschiedliche Lösungsansätze der Parteien für die Probleme der Stadt von den Medien sachgemäß verdeutlicht werden
  • Dass verborgene oder schädliche Planungen ans Licht kommen und die Kandidaten auch von Gottes Geist „durchleuchtet“ werden
  • Dass sich immer mehr Christen in das Gebet für die Wahl einklinken

Dran bleiben: „Kotti und Görli“

Die Gegend vom Kottbusser Tor bis zum Görlitzer Park ist eine Hochburg für Taschendiebe und Drogenhandel. Die Zahl der Zwischenfälle ist in den letzten Monaten gestiegen. Gewerbetreibende, Anwohner und Polizei scheinen bisher machtlos zu sein. Hier ist neben besserer Polizeitaktik göttliches Eingreifen nötig, um Veränderung zum Positiven zu bringen.

Gebet:

  • Schutz der Anwohner und Passanten vor Gewalt, Drogen und Raub
  • Effektive Strategien für die Überwachung und Befriedung der Gegend
  • Hinwendung von Schlüsselpersonen der Szene zu Christus.

Termine

  • 5., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus

Download PDF: [Prayer for Berlin – May 2016]

Good News: Raid in Large Brothel

A large raid in “Artemis”, the largest brothel in Berlin, and at 16 further addresses was obviously successful.

According to police investigation, the prostitutes at “Artemis”, which is directly on the city-ring exit Kurfürstendamm, were not working independently but were rather forced to work for a common authority. Massive tax fraud (23 million Euros), forced prostitution and human trafficking are suspected.

Six arrest warrants – including some against the two operators – have been issued. They wanted to open another large brothel near the planned BER airport.

The evidence which was seized is now being evaluated, but the brothel is still open.

Prayer:

  • Thank God for this blow to human trafficking and the exploitation of women
  • Pray for further successful action against forced prostitution and human trafficking in Berlin
  • Pray that the “Artemis” will be closed and that no further large brothels will be opened

Integration Concept

The Berlin Senate’s “Master Plan Integration and Safety” was finalized. The action points include: Integration into the workplace, good education and training, creation of housing, and prevention of segregation (exclusion of a minority), more security and active prevention, as well as an open and inclusive urban community.

This includes, among other things, the establishment of a State Office for Refugee Affairs. The Council of the Mayor agrees in principle, but calls for in-depth development in all areas and financial and personnel support for the districts.

In addition, the federal government drafted an Integration Act, which is to be adopted by the Bundestag before the summer break.

Prayer:

  • Pray for wisdom in the development and discussion of these integration concepts
  • Pray for effective implementation according to Christian values in all fields
  • Pray for a “coming-together“ in society

Criminal Clans and Difficult Neighborhoods

The daily newspaper “Die Welt” recently published an article with the title, “The Capital is Lost”.

The article explained, “Criminal Arab extended families dominate entire neighborhoods, especially in Berlin. Now they are recruiting in refugee camps. Their main argument: Even in prison, it is better than war.”

Although most Berliners feel that is exaggerated, there is a real problem. Approximately 40% of organized crime such as gambling, robberies, and extortion in Berlin is in the hands of about six Arab extended families. The clan has committed sensational crimes in the past, such as the jewelry robbery in KaDeWe (a high-price shopping center) in broad daylight and possibly bomb attacks on the car of a „competitor“. Recently they have been increasingly recruiting disappointed and bored young men in refugee camps.

In a major raid in May eight members of a clan were arrested. The success was possible because the police had received insider information. People are beginning to speak of “lawless areas” in neighborhoods with a high percentage of immigrants. In fact, the police can venture into some streets only in large numbers, because some of the residents side with those being controlled or arrested. These circumstances however cannot be compared with those areas being used by terrorists for shelter in Paris and Brussels.

Prayer:

  • Let us believe and pray that the capital is not lost!
  • Thank God for this blow against organized crime
  • Pray for continued success for police against organized crime
  • Pray that plans to recruit refugees will fail
  • Pray for the prevention of „lawless areas“

Christian School “Christburg Campus” is growing

Evangelical pre-schools and schools in Berlin provide education from infancy through to 10th grade, and in 2017 the first 11th grade class will be formed, leading to graduation.

In addition to the established locations in Prenzlauer Berg, Spandau and Hellersdorf, another pre-school will be opened in Moabit this year in collaboration with the Reformation Campus at the Reformationskirche. Particularly in the deprived areas of Hellersdorf and Spandau and in the new location of Mobait, the children and families are faced with huge family challenges.

The Christburg campus is grateful for prayers for its employees and the children entrusted to them. Because of the growth, the school is continually looking for teachers. More information can be found at: http://www.Christburg-Campus.de

Prayer:

  • Pray for successful establishment of new pre-schools
  • Pray for the special challenges of schools in deprived areas
  • Pray for more Christian teachers

Elections in September

Elections for the state parliament will be held in Berlin on September 18. The SPD (Social Democrats) and Left have finalized their campaign platforms. In the last election, the “Pirate Party” made the desired coalition impossible; in the coming election, it will be the strength of the AFD (Alternative for Germany) which will play a crucial role.

SPD and CDU (Christian Democrats) could possibly no longer have a government majority, so three-party coalitions are being explored (red-red-green or red-black-green).

Within the SPD the balance of power in the leadership is currently changing. Mayor Michael Müller now took over the post of party chairman. The former chairman, Jan Stöß, who was displaced by Müller in 2012 has decided not to run. The parliamentary chairman Raed Saleh supports Müller’s candidacy.

In May, 2011 before the election for the House of Representatives a regular prayer meeting began, which developed into the current monthly prayer for city politicians in front of the Rotes Rathaus. The upcoming election also needs to be bathed in prayer.

Prayer:

  • Pray that different approaches of the parties will be explained clearly in the media
  • Pray that hidden or malicious plans come to light and that God’s Spirit will bring things about the candidates to light
  • Pray that more Christians will be in prayer for the elections

Keeping On: “Kotti” and “Görli“

The area between the Kottbusser Tor (“Kotti”) and Görlitzer Park (“Görlki”) is a stronghold for pickpockets and drug trafficking. The number of incidents has increased in recent months.

Tradespeople, residents and police seem powerless. Divine intervention and better police tactics are needed to bring positive change.

Prayer:

  • Pray for protection for residents and bystanders from violence, drugs, and robbery
  • Pray for effective strategies for monitoring and bringing peace to the area
  • Pray for effective on-site prayer
  • Pray that key figures in the scene will come to Christ

Dates

May 9, 6pm: Prayer for city politicians in front of the Rotes Rathaus.

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin – April 2016]

Good News: Flüchtlingsausweis

Das bislang unerträgliche Chaos bei der Registrierung von Asylsuchenden in Berlin scheint sich langsam zu ordnen. Berlin hat als erstes Bundesland einen eigenen Ausweis für Flüchtlinge eingeführt, der unter anderem den Fingerabdruck und andere persönliche Daten speichert. In ganz Deutschland sollen Asylsuchende ab Ende Mai den speziellen Ausweis erhalten. Die Registrierung soll jetzt schneller klappen.

Wer in Berlin ankommt, wird inzwischen meist innerhalb von 24 Stunden registriert. Der große Rückstau von nicht registrierten Flüchtlingen ist im Wesentlichen abgebaut. Aber noch längst sind nicht alle Probleme beseitigt; beispielsweise klappt die regelmäßige Auszahlung für Lebensmittel an bereits registrierte Flüchtlinge noch nicht reibungslos.

Neues vom Flughafen BER

Karsten Mühlenfeld ist jetzt seit einem Jahr Geschäftsführer der Flughafengesellschaft. Seine Arbeit macht wesentlich weniger Schlagzeilen als die seiner Vorgänger Schwarz und Mehdorn. Er hat sich ein Team aufgebaut, in dem jeder seine Aufgabe genau kennt. Für ihn war es enorm wichtig, die Mitarbeiter zu ermutigen. „Baustelle tut weh“, sagte er in einem Interview.

Größtes noch nicht bewältigtes Problem ist immer noch die Entrauchungsanlage. Hier und an einigen anderen Stellen macht die Genehmigungsbehörde (Landkreis Dahme-Spree) weiterhin Auflagen. Am 22. April wird Mühlenfeld bei der nächsten Sitzung des Aufsichtsrates ankündigen, ob der BER noch im Jahr 2017 eröffnet werden kann.

Gebet:

  • Dank für die Arbeit des Geschäftsführers und aller anderen auf der Baustelle Tätigen
  • Dass die letzten Probleme der Entrauchungsanlage gelöst werden können
  • Zügige Fertigstellung noch 2017

firstofmayMyfest findet verändert statt

Das Myfest ist in Form von drei politischen Versammlungen angemeldet worden. Nach Jahren, in denen vorwiegend mit lauter Musik und Verpflegungsständen gefeiert wurde, sollen die politischen Themen nun wieder mehr im Vordergrund stehen. Die Polizei bestätigte, dass sie die Anmeldung als sogenannte Versammlung, also als politische Kundgebung im Gegensatz zu einer Feier-Veranstaltung, akzeptiert habe. Eine Reihe von rechtlichen und Sicherheitsfragen sind immer noch offen.

Somit ist der Kiez SO36 und vor allem die Oranienstraße mit Veranstaltungen belegt. Dennoch kündigten die Anmelder der traditionellen linksradikalen 18-Uhr-Demonstration am 1. Mai an, auf ihrer alten Strecke durch die Oranienstraße ziehen zu wollen. „Wir werden unserer Demonstrationsrecht notfalls einklagen“, erklärten die Veranstalter.

Gebet:

  • Ein gewaltfreier Mai-Feiertag in Berlin
  • Weisheit für die Polizei, dass ihre Maßnahmen deeskalierend wirken
  • Dass die 18 Uhr-Demo eine Route außerhalb des Myfests bekommt

Antisemitische Übergriffe

Immer mehr Juden werden wegen ihrer jüdischen Kopfbedeckung (Kippa) angegriffen. Vermehrt werden Mahnmale beschmiert und auf Kundgebungen antisemitische Parolen gebrüllt. Die Informationsstelle Antisemitismus berichtet von einem Anstieg solcher Vorfälle um mehr als 30 % gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Juden verstecken inzwischen ihre Kippa unter einem Basecap und tragen im öffentlichen Raum keine Davidsterne.

In Berlin wie auch in ganz Deutschland wird immer deutlicher, dass Muslime aus dem arabischen Kulturkreis en dort weit verbreiteten und anerzogenen Hass auf Israel auch hier ausleben. In den Schulen sind die Lehrer bislang nicht ausreichend darauf vorbereitet, diesem Hass wirksam entgegenzutreten. Es fehlt ein Konzept des Senats für den Bildungsbereich.

Den starken Anstieg der Zahl der Geflüchteten aus dem arabischen Kulturraum sehen Juden auch in Berlin sehr kritisch. Es gibt inzwischen vermehrt jüdische Mitbürger, die sich nicht länger auf der Straße verstecken wollen und deswegen nach Israel auswandern. Die Jewish Agency unterhält ein Büro in Berlin, das bei den Formalitäten für eine Ausreise behilflich ist.

Gebet:

  • Schutz für die jüdischen Mitbürger
  • Für ein Bildungskonzept, dass Lehrer befähigt, mit dem muslimischen Antisemitismus umzugehen
  • Dass antisemitische Vorfälle aufgedeckt und wirksam unterbunden werden können

Der Fall McKinsey – Diwell

Ende September hatten McKinsey-Berater mit der Arbeit am Lageso zur Optimierung der bis dahin katastrophalen Registrierung der Flüchtlinge begonnen. Zunächst arbeitete das Unternehmen pro bono (kostenlos), später sollte es für 238.000 Euro ein Integrationskonzept ausarbeiten. Der Ex-Staatssekretär Lutz Diwell (SPD) soll davon profitiert haben. Die Vergabe erfolgte – angeblich aus Zeitdruck – ohne Ausschreibung. Nach viel Kritik an dem Verfahren hört McKinsey am Lageso auf. Der verantwortliche Chef der Senatskanzlei, Björn Böhning, musste am 23.3. vor dem Innenausschuss des Abgeordnetenhauses Rede und Antwort stehen. Er wies jeden Verdacht der Einflussnahme von sich. Eine Reihe von Fragen blieb offen. Die Aufklärung geht nach den Osterferien weiter.

Gebet:

  • Vollständige Aufklärung des Falles
  • Mehr Transparenz beim Senat
  • Dass der Fall keine Lähmung des Politikbetriebs oder der Arbeit des Lageso bewirkt

Schutz für geflüchtete Christen

Nach wie vor kommt es wöchentlich zu verbalen und tätlichen Angriffen gegen geflüchtete Christen in den Flüchtlingsunterkünften – bis hin zu Todesdrohungen. Insgesamt sind weit über hundert Fälle bekannt geworden. Die häufig islamischen Sicherheitsdienstmitarbeiter schauen weg oder agieren selbst aggressiv gegen Christen.

Bisher hat der Senat noch kein Konzept zu verbessertem Schutz für die Christen vorgelegt. Der Vorschlag des Ökumenischen Rates, die Anzahl von Christen auf wenigstens 10% pro Unterkunft zu erhöhen, wurde bisher nicht aufgegriffen.

Gebet:

  • Gottes Schutz und Bewahrung für unsere Geschwister
  • Entwicklung eines nachhaltigen Sicherheitskonzeptes
  • Dass Berliner Christen geflüchtete Christen in ihren Häusern und Gemeinden aufnehmen

Dran bleiben: Schutz vor Terror

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) zufolge existieren in der Bundeshauptstadt keine von Islamisten geprägten Parallelgesellschaften wie etwa im Brüsseler Stadtteil Molenbeek. Es gebe zwar bekannte Treffs und Moscheevereine, in denen die Szene zusammenkomme, „doch solche Islamistenhochburgen wie Molenbeek haben wir bei uns nicht.“ Allerdings sei es schon eine Herausforderung, dass der relevante Personenkreis sehr dynamisch wächst. Schwerpunkte der Salafistenszene befinden sich nach den Worten Henkels beispielsweise in den Stadtteilen Neukölln oder Wedding. Derzeit würden dem salafistischen Bereich 710 Menschen zugeordnet, von denen rund die Hälfte als gewaltorientiert eingeschätzt werde.

Henkel zufolge funktioniert die präventive Terrorbekämpfung in Deutschland bislang recht gut, nimmt die Kapazitäten von Polizei und Geheimdiensten jedoch stark in Anspruch. Größtes Problem der Berliner Sicherheitsbehörden seien aktuell rund 50 Rückkehrer aus den Kriegsgebieten im Irak und Syrien. „Grundsätzlich steht Berlin natürlich auf der Liste möglicher Anschlagsziele.“ Berlins Verfassungsschutzchef Palenda hatte im Februar von Erkenntnissen gesprochen, nach denen der Islamische Staat eine europaweite Anschlagsagenda verfolgt, zielgerichtet auf alle europäischen Großstädte.

Weiterhin gilt in Berlin eine abstrakt hohe Gefährdung. (Der Tagesspiegel 24.3.)

Gebet:

  • Gott sei Dank, dass unsere Stadt bisher vor Terroranschlägen verschont blieb
  • Gottes Schutz über Stadt und Land
  • Effektive Präventionsarbeit und frühzeitige Aufdeckung
  • Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden auf Bundes- und Europa-Ebene

Termine

  • 4., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus

Gebetsaktionen und Gottesdienst am 1. Mai stehen dieses Jahr unter dem Motto Friede den Nahen und Fernen – Gebet für einen friedlichen 1. Mai 2016. Postkarten sind ab 1.4. verfügbar und im GfB-Büro zu bestellen. Im Einzelnen ist geplant:

  • Gebetsgottesdienst 1.5., 14 Uhr: Gemeinde Gospel Believers International, St. Simeon-Kirche, Wassertorstr. 21 A, 10969 Berlin
  • 4., 20 Uhr, bis 1.5., 24 Uhr, BURN – 28 Stunden Lobpreis im Gebetskeller Kreuzberg vom. Genaueres: www.gebetskeller-kreuzberg.de
  • 5. um 12, 16 und 20 Uhr: Fürbitte-Zeiten Gebetskeller Kreuzberg
  • Straßengebet: Wie in den vergangenen Jahren werden auch wieder kleine Teams auf den Straßen im Voraus und während der Demonstrationen beten. Wer sich daran beteiligen will, kann hier nähere Informationen anfordern: info@gfberlin.de

Download PDF: [Prayer for Berlin – April 2016]

Good News: Refugee ID Card

The intolerable chaos in the registration of asylum seekers in Berlin that had been happening up until recently is slowly getting better organized. Berlin was the first state to introduce its own document for refugees, which stores the fingerprint and other personal data, among other things. Asylum seekers throughout Germany will be receiving this special pass from the end of May on.

Registration should now work faster. Anyone who arrives in Berlin is now usually registered within 24 hours. The large backlog of unregistered refugees has been reduced substantially. However not all problems have been eliminated–for example the regular payments for food for refugees.

  • Thank God for the progress made in registration of refugees

News from the BER Airport

Karsten Mühlenfeld has been the CEO of the airport company for a year now. His work has been associated with significantly fewer headlines than his predecessors Black and Mehdorn. He has a team set up in which everyone knows exactly what his job is. It was very important for him to encourage the employees. “Construction sites hurt,” he said in an interview.

The largest problem still not solved is the smoke exhaust system. The authorities (Dahme-Spreewald) continue to make further requirements. On April 22 during the next meeting of the supervisory board, Mühlenfeld will announce if the airport can be opened in 2017.

Prayer:

  • Thank God for the work of the manager and all other on-site workers
  • Pray that the recent problems with the smoke exhaust system can be solved
  • Pray the construction can be completed in 2017

Myfest takes place in different form

firstofmayThe Myfest was filed in the form of three political meetings. After years where the Myfest was celebrated mainly with loud music and food stalls, the political issues are now in the foreground once again. The police have confirmed that they have accepted the Myfest as a so-called meeting (Versammlung), that is, a political rally as opposed to a public event. A number of legal and security issues are still open.

Thus, the district SO36 and especially the Oranienstrasse is filled with events. Nevertheless organizers of the traditional radical leftist 6pm demonstration want to use their old route through the Oranienstrasse. “We will sue for our right to demonstrate if necessary,” said the organizers.

Prayer:

  • Pray for a non-violent May Day in Berlin
  • Pray for wisdom for the police and that their measures will lead to de-escalation
  • Pray that the 6pm demonstration will get a route outside of the Myfest.

Anti-Semitic Incidents

More and more Jews are being attacked because of their Jewish caps (kippah). The numbers of memorials being smeared and incidents of anti-Semitic shouting at rallies are increasing. The official Antisemitism Observation Committee reported an increase in such incidents by more than 30% over the previous year. Most Jews hide now their kippahs under a baseball cap and do not wear Stars of David in public places.

In Berlin, as in the whole of Germany, it is becoming increasingly clear that Muslims who come from Arab cultures are living out the widespread instilled hatred of Israel here. Teachers in schools are not sufficiently prepared to confront this hatred effectively. The Ministry of Education needs to develop a concept.

Jews in Berlin view the sharp increase in the numbers of refugees from Arab cultures very critically. There is an increasing tendency among Jews who no longer want to hide their identity on the streets to emigrate to Israel. The Jewish Agency has an office in Berlin which assists with the formalities for emigration.

Prayer:

  • Pray for the protection of Jewish residents
  • Pray that an educational concept can be developed to help teachers deal with Muslim anti-Semitism
  • Pray that anti-Semitic incidents can be discovered beforehand and prevented

The McKinsey-Diwell Case

The end of September the McKinsey consultants began work to optimize the registration of refugees at the LaGeSo which hitherto had been disastrous. Initially the company worked pro bono (free). Later 238,000€ were to be paid for drawing up integration plans. Ex-Secretary Lutz Diwell (SPD) is accused of profiting from the deal. The contract was made – supposedly because of time pressure – without a tender between Christmas and the New Year.

After much criticism McKinsey has stopped working at the LaGeSo. On March 23, Björn Böhning, who is in charge of the Senate Chancellery, had to answer questions before the Internal Affairs Committee of the Lower House. He refused to accept any responsibility. A number of questions remained open. The investigation will continue after the Easter holidays.

Prayer:

  • Pray for a complete investigation of the case
  • Pray for more transparency in the Senate
  • Pray that the case does not paralyze the political situation or the work of the Lageso

Protection for Christian Refugees

Verbal and physical attacks against Christians in refugee housing continue to happen weekly. There have even been death threats. More than one hundred cases have been reported. Security forces, which often have an Islamic background, look away or even take part in aggressive behavior towards Christians. So far, the Senate still has not presented a concept to improve the protection of Christians. The Ecumenical Council suggested that the number of Christians in each housing unit be increased to at least 10%, but this has not been put into practice.

Prayer:

  • Pray that God will protect and preserve our brothers and sisters in Christ
  • Pray for the development of a sustainable safety concept
  • Pray that Berliners will take Christian refugees into their homes and churches

Keeping On: Protection from Terrorism

According to Berlin’s Senator of the Interior Frank Henkel (CDU), no parallel Islamic societies exist in the capital like those in the Brussels district of Molenbeek. Although there are “known meeting places and mosque associations where Muslims meet, we do not have Islamists strongholds like Molenbeek.” However it is quite a challenge because the “relevant group of people is growing dynamically.”

According to Henkel, the main Salafist scene is in the districts of Neukölln or Wedding. Currently around 710 people have been identified as Salafists, of which approximately half are considered to be “violence-oriented”. Henkel thinks that the “fight against terror” in Germany is currently working “quite well”, but is sharply increasing the responsibilities of the police and home security. The biggest current problem of the Berlin authorities is the approximately 50 returnees from war zones in Iraq and Syria… Of course, Berlin is on the list of possible terrorist targets.

In February Berlin’s State Protection Chef Palenda spoke of knowledge that the Islamic State has a “European-wide attack agenda targeted to all major European cities.” An ‘abstract high risk’ continues in Berlin. (Der Tagesspiegel 3/24)

Prayer:

  • Thank God that our city has so far been spared from terrorist attacks
  • Pray for God’s protection over the city and the country
  • Pray for effective prevention work and early detection
  • Pray for cooperation between security authorities at the federal and European level

Dates

  • April 13, 6pm: Prayer for city politicians in front of the Rote Rathaus

Prayer events and worship service take place on May 1 with the motto “Peace to Those Near and Far—Prayer for a Peaceful May 1, 2016”. Postcards are available as of April 1 and can be ordered through the Together for Berlin office. Plans include:

  • Prayer Service May 1, 2pm: Gemeinde Gospel Believers International, St. Simeon-Kirche, Wassertorstr. 21 A, 10969 Berlin
  • April 30, 8pm – May 1 midnight BURN – 28 hours of praise in the Gebetskeller Kreuzberg More info: http://www.gebetskeller-kreuzberg.de
  • May 1 12 noon, 4pm and 8pm Intercessory Prayer at Gebetskeller Kreuzberg
  • On-site prayer on the streets: As in past years small teams will again be on the streets praying before and during the demonstrations. Those desiring to take part can find more information here: info@gfberlin.de

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin – März 2016]

Good News

6.000 Studienplätze für Geflüchtete: In unserer Dezember-Mail berichteten wir über die Kiron University. Mit Crowdfunding und durch zwei Stiftungen wurden die ersten 1.000 Studienplätze finanziert. Jetzt hat eine Stiftung 5.000 weitere Stipendien zugesagt.

Weitere Zunahme beim Tourismus: Im Jahr 2015 zählte Berlin über 30 Millionen Übernachtungen (2010 waren es noch 21 Millionen), davon 39 Prozent aus dem Ausland. Das ist eine Zunahme von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Rückgang der Armut: In Berlin ist erstmals seit 2006 das Armutsrisiko spürbar zurückgegangen. Die Armutsquote sank im Jahr 2014 auf 20 Prozent – ein Minus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen Armutsbericht vom 23. Februar hervor. Trotz der positiven Entwicklung gehört Berlin weiter zu den ärmsten Bundesländern Deutschlands – nach Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Auch das braucht weiter Gebet.

Gebet:

  • Dank für die Studienplätze und die steigende touristische Attraktivität Berlins
  • Dank für den Rückgang der Armut, aber Gebet für noch an Armut leidenden Menschen

Wohnraum für Geflüchtete

Die Pläne des Senats, noch mehr Flüchtlinge auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof unterzubringen, stoßen auf viel Kritik in der Bevölkerung. Sie will Ghettobildung vermeiden und fordern menschenwürdige Unterbringung für Geflüchtete. Zahlreiche verschiedene Initiativen helfen Flüchtlingen dabei, Wohnraum zu finden: in WGs, Familien, und Wohnungen. Oder sie entwickeln gemeinsame Wohnmöglichkeiten wie beispielsweise das Sharehaus Refugio. Oder Ideen, Leerstand zu nutzen oder Huckepack- Wohnkuben, die man auf Flachdächer bauen kann – etwa auf Gemeindehäuser oder Werkstätten. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Die Umsetzung scheitert zum Teil an der Finanzausstattung, aber häufig auch an der schleppenden Bürokratie. Hier werden gerade gemeinsam Lösungen gesucht.

Gebet:

  • Dank für alle kreativen Ansätze
  • Wohlwollende, reibungslose Zusammenarbeit zwischen Initiativen und Behörden
  • Viele Familien und WGs, die Geflüchteten Wohnraum geben

Netzwerk für geflüchtete Christen

Am LaGeSo und in Massenunterkünften werden geflüchtete Christen häufig von radikalen Moslems wegen ihres Glaubens angegriffen – verspottet, bedroht, geschlagen. Die (häufig muslimischen) Sicherheitskräfte schauen weg oder prügeln in einzelnen Fällen sogar mit. Um die Christen wirksam zu schützen, wäre es nötig, die Zustände den Verantwortlichen bekannt zu machen – zum Beispiel durch Petitionen oder Briefe an Abgeordnete. Und Wohnräume zu schaffen, in denen bedrohte Christen unterkommen können. Hier sind gerade auch christliche Gemeinden gefragt. Eine ökumenische Initiative wurde gestartet.

Gebet:

  • Schutz unserer Glaubensgeschwister
  • Mehr Menschen, die sich für die auch hierzulande verfolgten Christen einsetzen
  • Christen, die Lösungen entwickeln, um bedrohte Christen unterzubringen
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Foto: rgbstock

Wohnungsbau

Laut Senat ist es schon in vier Jahren möglich, dass die Einwohnerzahl Berlins die 4 Millionen-Grenze überschreitet. Benötigt werden für den geschätzten jährlichen Bevölkerungszuwachs von 40.000 Menschen pro Jahr 20.000 neue Wohnungen, sagt der Staatssekretär für Bauen und Wohnen der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Lütke Daldrup. Doch wurden 2015 nur 11.500 neue Wohnungen von den 15.000 geplanten gebaut. In den letzten Jahren sind vor allem teure Häuser und Wohnungen entstanden und „der Nachholbedarf im sozialen Wohnungsbau ist riesig“, so Lütke Daldrup.

Nun ist bis 2020 der Bau von 60.000 landeseigenen Wohnungen geplant. Neben dem Wohnungsbau muss zwingend auch die Einbindung des Umlandes und der Ausbau der Nahverkehrssysteme und digitalen Infrastruktur in die Stadtplanung einbezogen werden. (Quelle: tagesspiegel.de)

Gebet

  • Weisheit für den Senat in allen Entscheidungen
  • Schnelle und gute Umsetzung der Pläne
  • Erweiterung der sozialen Wohnungsbauvorhaben

Masterplan Integration

Für das laufende Jahr wird mit einem ähnlich starken Zuzug von Flüchtlingen wie 2015 gerechnet. Die Unternehmensberater von McKinsey sind vom Senat beauftragt worden, einen Masterplan für die Integration von Flüchtlingen zu erarbeiten.

Jetzt muss der Integrationsprozess geplant und eingeleitet werden. Diese komplexe Aufgabe kann die Verwaltung in kurzer Zeit nicht alleine bewältigen. In dem Masterplan sollen die Fragen rund um Bildung, Integration in den Arbeitsmarkt, Wohnungsbau, Sicherheitsfragen und die Koordination freiwilliger Helfer zusammenfassend bearbeitet werden.

Im März soll dieser Plan fertig werden. McKinsey hatte dem Senat auf freiwilliger Basis schon bei der Neuordnung des Lageso (Landesamt für Gesundheit und Soziales) geholfen.

Gebet:

  • Weisheit für diesen Plan
  • Dass ganz neue Wege entwickelt werden, wie Flüchtlinge gut integriert werden können

Myfest am 1. Mai ungewiss

Seit 13 Jahren ist das Myfest in Kreuzberg am 1. Mai eine Attraktion für Menschen weit über Berlin hinaus. Erfolgreich hat es (neben viel öffentlichem und verborgenem Gebet) dazu beigetragen Ausschreitungen zu verhindern. Der 1. Mai war zuletzt nahezu gewaltfrei. Doch ob das 14. Myfest 2016 stattfinden kann, ist ungewiss. Es gibt derzeit einen letzten Rettungsversuch: Zwischen Bezirk, Polizei, Senat und Abgeordnetenhaus laufen intensive Gespräche, um noch eine Lösung zu finden. Dabei spielen auch Befürchtungen eine Rolle, dass am 1. Mai ohne Myfest wieder mehr Gewalt droht. Kann das Fest mit dem Ziel, Gewalt einzudämmen, als politische Versammlung oder Demonstration bei der polizeilichen Versammlungsbehörde angemeldet werden? Oder ist es als Straßenfest anzusehen wie der Karneval der Kulturen, was die Vorbereitungen und das Genehmigungsverfahren stark verkomplizieren würde? Darum wird gerungen. Bis zum 1.3. gab es noch kein Ergebnis.

Gebet:

  • Unterstützen wir mit unserem Gebet das Ringen um eine gute Lösung
  • Gewaltfreie Demos und Frieden am 1. Mai

Gewalt am Kotti

In letzter Zeit nehmen kriminelle Aktivitäten am sozialen Brennpunkt Kottbusser Tor deutlich zu. Es gibt 50 Prozent mehr Überfälle, 100 Prozent mehr Diebstähle. Ex-Hausbesetzer und türkische Gastronomen verlangen, dass härter durchgegriffen wird. Laut „Tagesspielgel“ (18.2.) wurden in den vergangenen Monaten am Kottbusser Tor fast täglich Passanten umringt, um Portemonnaies, Telefone, Handtaschen zu stehlen. Klappte das nicht, schlugen die Täter zu, manche besprühten ihre Opfer mit Reizgas oder zogen Messer. Einigen Frauen wurde an den Busen gefasst oder ins Gesicht geschlagen. Szenen wie in der Kölner Silvesternacht gibt es am Kottbusser Tor mit dem gleichen Täterprofil.

Die Polizei hat eine Statistik zum Taschendiebstahl am Kotti erstellt. Die Täter kommen aus 17 Ländern. Osteuropäer und deutsche Staatsbürger sind dabei. Ganz oben aber stehen Tunesier, Libyer, Marokkaner, Ägypter. Die Zahl arabischsprachiger Täter steigt rasant – und die Gewalt bis hin zum Mord ebenso.

Obwohl es mehr Polizeieinsätze gibt, gab es keine Besserung. Nun helfen sich die Anwohner selbst: Die Wirte und Ladenbetreiber warnen sich über eine Telefonkette. Zieht eine Gang durch den Kiez, rufen sie einander an. Am Wochenende bewachen Türsteher die Bars.

Respekt vor der Polizei fehlt bei den Tätern, die eine andere Härte aus ihren Ländern gewohnt sind; sowohl Polizei als auch Justiz schrecken sie nicht ab.

Gebet:

  • Unterstützung für Innensenator Henkel im Bemühen, rechtsfreie Räume nicht zuzulassen
  • Dass die reale Gefahr für die Bewohner erkannt wird und Polizei und Justiz geeignete Maßnahmen zur Eindämmung ergreifen
  • Schutz für Anwohner und Passanten

Dran bleiben: Innere Sicherheit

Die unspezifische Gefahr durch islamistische Terroranschläge ist auch in Berlin weiter hoch. Beten wir besonders für den Schutz der Engel Gottes für „weiche Ziele“, also Bahnhöfe, Großveranstaltungen wie Fußballspiele, Straßenfeste, Konzerte usw. – und für effektive Aufklärungsarbeit der Sicherheitsbehörden rechtzeitig im Vorfeld geplanter Anschläge.

Termine

  • 3.-5.3.: Transforum-Konferenz über Lebenswelten in Berlin, Christus-Gemeinde Hohenschönhausen. Frühgebet Freitag und Samstag 8:30 Uhr. Viele Workshops, u.a. über „Erkundung von Lebenswelten durch Gebetsgänge“ und. „Verändert dein Gebet deinen Kiez?“ Mehr unter http://www.transforum-berlin.de Bitte auch bei zeitweiser Teilnahme unbedingt anmelden!
  • 9.3., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus
  • 1. und 29.4., 17:00, Gebetskeller am Kotti, Adalbertstr. 97: Gebetsgang im Vorfeld des 1. Mai

Download PDF: [Prayer for Berlin – March 2016]

Good News

6.000 University Places for Refugees: In our December mail we reported about the Kiron University. With crowdfunding and funding from two foundations, the first 1,000 places have been funded. Now a foundation has pledged 5,000 more scholarships.

Further increase in tourism: In 2015, Berlin had more than 30 million overnight stays (2010 there were 21 million), of which 39 percent came from abroad. This is an increase of 5.4 percent over the previous year.

Reduction in poverty: In Berlin the risk of poverty has declined noticeably for the first time since 2006. According to the latest poverty report from February 23, the poverty rate fell in 2014 to 20 percent – a decline of 1.4 percent from the previous year. Despite positive trends, Berlin continues to be one of the poorest states in Germany – after Bremen, Mecklenburg-Western Pomerania and Saxony-Anhalt. Let us continue to pray for this issue.

  • Thank God for the university places and for the growing attractiveness of Berlin for tourists
  • Thank God for the reduction in poverty, but continue to pray for those affected by persistent poverty

Refugee Housing

The plans of the Senate to accommodate more refugees on the grounds of the former Tempelhof airport are encountering much criticism among the population. They want to avoid making a ghetto and plead for more decent accommodation for refugees. More than a dozen different initiatives help refugees find housing – in shared flats, families, and homes. Or they develop common housing options such as the Share House Refugio or ideas to use vacancies or piggyback residential cubes that you can build on flat roofed-buildings – for instance government buildings or workshops. The creativity is almost unlimited, but implementing these ideas often fails because of financing or sluggish bureaucracy. Good solutions are being sought.

Prayer:

  • Thank God for all the creative approaches
  • Pray for favourable and smooth cooperation between initiatives and authorities
  • Pray that many families and shared apartment groups will offer refugees a place to live

Network for Christian refugees

At the LaGeSo and in the mass accommodations, Christian refugees have frequently been attacked by radical Muslims because of their faith—they have been mocked, threatened, and beaten. Security personnel (often Muslims) have looked the other way, or in some cases have even taken part in the beatings. To effectively protect the Christians, it would be necessary to alert officials to the situation—for example through petitions or letters to parliament representatives—and to create living spaces where endangered Christians can stay. Christian churches could do this. An ecumenical initiative has been launched.

Prayer:

  • Pray for the protection of fellow Christians
  • Pray that more people would support persecuted Christians, also here in Berlin
  • Pray that Christians can develop solutions for housing for Christians who are being threatened
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Photo: rgbstock

Housing Construction

According to the Senate, it is possible that Berlin will reach the 4-million mark in four years. Thus, an estimated 20,000 new housing units will be needed annually for the estimated annual growth in the population of 40,000 people according to Lütke Daldrup, Secretary of Housing and the Berlin Senate Department for Urban Development and Environment. But in 2015 only 11,500 new homes were built of the 15,000 which had been planned. In recent years, more expensive housing has been built, and the “back-log of social housing is huge,“ says Daldrup. Now, the construction of 60,000 state-owned apartments is planned by 2020. In addition to the housing, the surrounding areas and mass transit and digital infrastructure must be included in the urban planning. (Tagesspiegel.de)

Prayer:

  • Pray for wisdom for the Senate in all decisions
  • Pray for fast and good implementation of the plans
  • Pray for the expansion of social housing projects

Masterplan Integration

A similarly strong influx of refugees is expected for the current year as in the year 2015. Consultants from the McKinsey Company have been mandated by the Senate to draft a master plan for the integration of refugees. Now is the time when the integration process must be planned and initiated. This complex task cannot be done by the administration in such a short time. Issues concerning education, integration into the labour market, housing, security issues and the coordination of volunteers must also be considered collectively. This plan is to be completed in March. McKinsey has already been helping the Senate on a voluntary basis in the reorganisation of the LaGeSo.

Prayer:

  • Pray for wisdom for this plan
  • Pray that new ways to integrate refugees can be developed

Myfest on May 1st uncertain

For 13 years the Myfest in Kreuzberg on May 1 has been an attraction for people far beyond Berlin. It has successfully helped to prevent violence (along with much public and private prayer). In recent times, May 1st has been almost nonviolent. But whether the 14th Myfest can take place in 2016 is uncertain. Currently a last effort is being made to save it. Interim District, police, Senate and House are discussing intensely in order to find another solution. There is fear that without the MyFest violence would once more threaten May 1st. Can this festival which aims to curb violence be registered as a political meeting or demonstration with the police authorities? Or is it to be regarded as street party such as the Carnival of Cultures, which would greatly complicate the preparations and the approval process? This is the question that is being wrestled with. As of March 1 there was still no result.

Prayer:

  • Let us support this wrestling for a solution with our prayers
  • Pray for nonviolent demonstrations and peace on May 1

Violence at Kotti

Lately criminal activities have been increasing in the inner-city area of Kottbusser Tor. There have been 50 percent more assaults, 100 percent more thefts. Ex-squatters and Turkish restaurant owners are demanding more strict action. According to „Tagesspiegel“ (2/18) in recent months, passers-by were surrounded almost daily at Kottbusser Tor. Wallets, phones, and handbags were stolen. If that didn’t work, the perpetrators assaulted the victims. Some sprayed their victims with pepper spray or pulled knives on them. Some grabbed women’s bosoms or punched them in the face. The same sorts of scenes that happened in Cologne on New Year’s Eve have been happening here with the same offender profile. The police have compiled statistics for pickpocketing at Kotti. The perpetrators come from 17 countries. Eastern Europeans and German citizens are also represented, however Tunisians, Libyans, Moroccans, and Egyptians are at the top of the list. The number of Arabic-speaking perpetrators is increasing rapidly – and the violence and even murder as well.

Although there is more police action, there has been no improvement. Now the residents are starting to help themselves: Pub owners and shopkeepers warn each other through a telephone chain. If a gang is seen walking through the district, they call each other. Bouncers guard bars on the weekends. Perpetrators, who are used to much harder reprisals in their home countries, have no respect for the police. Neither the police nor the justice system scares them.

Prayer:

  • Pray for support for Interior Senator Henkel in not allowing a lawless area
  • Pray that this very real danger for residents will be recognized and that police and the justice system take appropriate measures to curb it
  • Pray for protection for residents and passers-by

Keeping On: Homeland Security

The non-specific threat posed by Islamist terrorist attacks also remains high in Berlin. Let us pray especially that God’s angels will protect the „soft targets“, such as train stations, major events such as soccer matches, festivals, concerts, etc. – and for effective investigative work on the part of security authorities well in advance of planned attacks.

Dates

March 3-5: Transforum-Conference about life worlds in Berlin, Christus Gemeinde Hohenschönhausen. Early morning prayer Friday and Saturday at 8:30. Many workshops, among others about „Exploring worlds through prayer walks“ and „Are your prayers changing your district?” More at http://www.transforum-berlin.de Please register even if attending only some parts!

March 9, 6pm: Prayer for city politicians in front of the Rote Rathaus

April 1 and 29, 5pm, Gebetskeller on the Kotti, Adalbertstr. 97: Prayer walk in preparation for May 1st

PDF herunterladen: [Gebet für Berlin – Februar 2016]

Good News: Körperwelten-Ausstellung verboten

Im Februar 2015  eröffnete die dauerhafte Körperwelten-Ausstellung, das „Menschen-Museum“, am Alexanderplatz. Mehrfach ist der Bezirk Berlin-Mitte deswegen vor Gericht gegangen. Im Dezember fiel nun das Urteil: Nach der Auffassung des Oberverwaltungsgerichts fallen die plastinierten Ausstellungsstücke auch nach ihrer Herstellung unter den Begriff der Leiche im Sinne des Berliner Bestattungsgesetzes und unterliegen damit grundsätzlich dem im Gesetz geregelten Ausstellungsverbot.

Die Chance auf die nun benötigte Genehmigung für die Ausstellung der Leichen ist sehr gering, jedoch könnte es trotzdem noch bis zu einem Jahr dauern, bis dieses Urteil rechtskräftig ist. So lange bleibt das Museum geöffnet. Zusätzlich ist nun das regelmäßige Angebot eines Anatomie-Workshops für 8- bis 12-jährige Kinder anhand der Präparate geplant. Die mögliche Jugendgefährdung wird derzeit noch geprüft.

Gebet:

  • Dank für das gerichtliche Ausstellungsverbot
  • Dass das Urteil schnell rechtskräftig wird und auch die Anatomie-Workshops für Kinder verboten werden können

Humboldtforum: neuer Intendant kommt, Projektleiter geht

Beim Berliner Stadtschloss, dem künftigen Humboldtforum, gibt es Personalwechsel. Der Vorstand der Stiftung und bisherige Manager der Großbaustelle, Manfred Rettig, lässt sich zum 1.3. in den (altersmäßig schon fälligen) Ruhestand versetzen. Der ausgewiesene Fachmann hatte schon den Regierungsumzug von Bonn nach Berlin gemanagt. Er geht ins Kuratorium der Schloss-Stiftung, beendet aber seine berufliche Projektleitung. Als für den Baufortschritt verantwortlicher Ingenieur fasziniere ihn zwar das Projekt weiterhin, aber er könne weitere bauliche Veränderungen im Inneren und in der Nutzung nicht mittragen, sagte Rettig. Das ist insofern delikat, als neben den beiden Gründungsintendanten Parzinger und Bredekamp in diesen Tagen der Brite Neil MacGregor nach Berlin kam. Seine Berufung durch Kultur-Staatssekretärin Monika Grütters war viel gerühmt worden: ein ausgewiesener Deutschland-Kenner und kreativer Kopf – mit Nähe zum christlichen Glauben. Er will nochmal nachdenken über die Bedeutung des Humboldt-Forums als Schloss der Kulturen der Welt – gerade jetzt, wo so viele Menschen wie nie zuvor aus allen Kulturen der Welt in Berlin und im Land stranden. Solches Nachdenken passte dem Bauplaner Rettig offenbar nicht.

Gebet:

  • Dank für den bisherigen Baufortschritt im Zeit- und Kostenrahmen (eine Ausnahme!)
  • Dass der Bund und das Land Berlin sich schnell auf einen Nachfolger einigen
  • Konstruktive und kreative Weiterarbeit am Schloss zum Wohl von Stadt und Land

Gebet für Berliner Ämter: LaGeSo

Im Berliner Wahljahr 2016 wollen wir besonders für die Berliner Verwaltung beten. Sie hat in den letzten Jahren immer mal wieder Schlagzeilen gemacht, leider meist keine positiven. Für Veränderung ist politischer Wille nötig – und Gebet, dass die richtigen Menschen die nötigen Maßnahmen erkennen und anpacken.

Wir beginnen die Gebetsserie mit dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales, kurz LaGeSo. Es hat vielfältige Aufgaben: Gesundheit – also z.B. auch Zulassung von Ärzten, Fürsorge für Menschen mit Behinderung und den großen Bereich „Soziales“, zu dem in Berlin bisher auch die Betreuung von Flüchtlingen gehört. Durch veraltete Computertechnik und massiven Stellenabbau war das Amt schon vor 2015 an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit geraten. Der Zustrom an Flüchtlingen im Jahr 2015 führte zur völligen Überforderung. Die Menschen müssen tagelang und nächtelang anstehen, um überhaupt eine Chance zu haben dranzukommen. Viele Flüchtlinge waren wochenlang obdachlos. Der bisherige Leiter des LaGeSo bat im Dezember 2015 nach massiver Kritik an seiner Amtsführung um Rücktritt. Sein kommissarischer Nachfolger für etwa ein Jahr ist Sebastian Muschter. Er kommt nicht aus der Verwaltung, sondern der Unternehmensberatung und kennt sich vor allem in IT-Optimierung gut aus. Der Bereich „Flüchtlingshilfe“ soll aus dem LaGeSo ausgegliedert und zu einem eigenen Amt werden.

Gebet:

  • Dank für die vielfältigen Aufgaben, die das LaGeSo für die Berliner Bürger wahrnimmt
  • Schnelle Lösungen für die vielen Menschen – besonders die Geflüchteten – die unter den ineffizienten Strukturen leiden
  • Nachhaltige Verbesserung der IT und Prozesse und eine gute Struktur und Team für das neue Flüchtlingsamt

Abgeordnetenhaus-Wahl September

Am 18. September 2016 wählen die Berliner das neue Abgeordnetenhaus. Am selben Tag werden auch die Bezirksverordnetenversammlungen neu gewählt. Die meisten Direktkandidaten für das Abgeordnetenhaus wurden bereits innerhalb der Parteien festgelegt. Zum Beispiel wählte die SPD im Wahlkreis 4 den regierenden Bürgermeister Müller mit 100% der Stimmen.

Nach aktueller Forsa-Umfrage sieht es so aus, als würde sich bei der Sitzverteilung bei den vier stärksten Parteien nur geringfügig etwas ändern. Aber die Piraten-Partei ist derzeit unter die 5%-Marke gefallen und die Mehrheit der bisherigen Abgeordneten will Die Linke unterstützen. Möglicherweise könnte die AfD als fünfte Partei einziehen. Bei der letzten Wahl 2011 lag die Wahlbeteiligung bei 60,2%, ein leichter Anstieg gegenüber dem Tiefpunkt 2006.

Gebet:

  • Dass Gottes Wille bei der Wahl und der nachfolgenden Koalitionsbildung geschieht
  • Dass die Wahlbeteiligung weiter steigt

Berliner des Jahres – Flüchtlingshelfer

Im vergangenen Jahr sind rund 80.000 Flüchtlinge nach Berlin gekommen. Tausende Berliner haben sich in allen Bezirken dabei engagiert, Flüchtlingen zu helfen. Die Berliner Morgenpost wählte jetzt zusammen mit RTL104,6 einen der Flüchtlingshelfer als “Berliner des Jahres“. Der Student Phillipp Bertrams war Helfer der ersten Stunde, als das ehemalige Rathaus Wilmersdorf zu einer Flüchtlingsunterkunft umgewandelt wurde. Er organisierte die Facebook-Gruppe „Wilmersdorf hilft“, die sofort nach Gründung am ersten Tag 200 Hilfsbereite mobilisieren konnte, um bei der Einrichtung der Unterkunft mitzuhelfen. Pro Tag helfen vor Ort immer noch 150 bis 200 Freiwillige und Phillipp Bertrams hat inzwischen sein Studium unterbrochen und wurde stellvertretender Leiter der Unterkunft. Mit ihm werden alle diejenigen geehrt, die sich heute Tag für Tag um das Wohl der Flüchtlinge kümmern.

Gebet:

  • Dank für alle, die sich unermüdlich für die Flüchtlinge einsetzen
  • Dass die Helfer noch mehr Unterstützung auch von den staatlichen Stellen erfahren
  • Dass die Kreativität der Helfer erkannt und wo möglich gefördert wird zum Wohl aller
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Flüchtlingsdorf in Tempelhof

Die Anzahl der Flüchtlinge fordert neues und unkonventionelles Denken auf vielen Ebenen. Entscheidungen müssen schneller und unbürokratischer gefällt werden können. Wie schwierig das aber ist, zeigt sich schon an der Planung für temporäre Flüchtlingsunterkünfte, von denen einige auch neu gebaut werden sollen – so etwa auf dem Tempelhofer Feld. Nach einem Volksentscheid darf das Tempelhofer Feld nämlich nicht bebaut werden. Geplant ist nun eine temporäre Randbebauung, die ca. 7000 Menschen eine Unterkunft bieten soll. Mit einer Änderung des Tempelhof-Gesetzes geht es aber nicht so schnell voran, wie sich das der Regierende Bürgermeister Müller wünscht. Darüber muss das Parlament beraten, was erst Ende Januar geschehen soll. Gleichzeitig muss der Bau von Wohnungen für die auch durch Zuzug wachsende Anzahl der Berliner politisch geplant und staatlich gefördert werden. Auch viele sozial schwache Berliner finden nur noch sehr schwer Wohnraum.

Gebet:

  • Dass es gelingt, verfestigte, hemmende Vorgaben beim Wohnungsbau abzubauen
  • Dass eine rasche Lösung für die Planungen am Tempelhofer Feld gefunden wird
  • Dass eine Ankurbelung des Wohnungsbaus allen Berlinern zugutekommt

Dran bleiben: Terrorgefahr

Die Zahl der dem Verfassungsschutz bekannten Salafisten wächst in Berlin an. Mehr als 100 davon sind bereits nach Syrien und dem Irak ausgereist, um dort zu kämpfen. Etwa 30 halten sich inzwischen als Rückkehrer aus Syrien hier auf. Etliche davon werden als „Gefährder“ eingestuft.

Gebet:

  • Beten wir um weiteren Schutz vor Anschlägen und um Bekehrungen unter Salafisten

Termine

  • 10. 2., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus
  • 3.-5.3.: Transforum-Konferenz von Gemeinsam für Berlin, u.a. mit einem Workshop über „Erkundung von Lebenswelten durch Gebetsgänge“ und Frühgebet. Mehr unter http://www.transforum-berlin.de
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