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Good News: Evangelischer Kirchentag

105.000 Dauerteilnehmer, 30.000 Tageskarten – Berlin war vom 24. bis. 27. Mai voller Kirchentagsleute: von ganz fromm bis ganz liberal, Suchende und Evangelisierende, viele Junge und weniger Ältere – und nicht zuletzt Vertreter/innen aus Politik, Gesellschaft und anderen Religionen als Dialogpartner. Das kann man mögen oder auch nicht. Ja, man kann den ungebremsten Pluralismus und das häufig wenig erkennbare Glaubensprofil kritisieren; man kann sich aber auch daran freuen, dass in Bibelarbeiten und Podien, Konzerten und Marktständen das biblische Evangelium laut wurde. Wann sonst kommen so viele zu einer Großveranstaltung zusammen und kein einziger Zwischenfall wird bekannt? Die Polizei hatte ihre Freude an den friedlichen Christen. Wann sonst sind die Medien voll von kirchlichen Themen? Wann sonst beten Zehntausende gemeinsam? Trotz mancher Kritik besteht viel Grund zur Dankbarkeit!

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Kultursenator Klaus Lederer

Wir setzen unsere Serie über die neuen Mitglieder des rot-rot-grünen Senats fort, der seit Dezember 2016 im Amt ist. Dr. Klaus Lederer ist Senator für Kultur und Europa, für die Partei Die Linke auch einer der beiden Stellvertreter des Regierenden Bürgermeisters. Geboren 1974 in Mecklenburg, verbrachte er seine Jugend in Frankfurt/Oder. Nach dem Ende der DDR engagierte er sich in linken Jugendverbänden und seit 1992 in der

PDS, Vorläuferin der Linkspartei, deren Vorsitzender er seit 2005 war. Seit 2003 war er Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und dort zuletzt rechtspolitischer Sprecher der Linken. Der offen schwule Politiker lebt mit seinem langjährigen Lebensgefährten in eingetragener Lebenspartnerschaft und engagiert sich auch für gleiche Rechte für Homosexuelle. Er scheut keine faire Auseinandersetzung und setzt sich im neuen Senat für eine sachorientiere Arbeit der Koalitionspartner auf Augenhöhe ein.

Während bisher jeweils der Regierende Bürgermeister für das Ressort Kultur zuständig war, kann und will Lederer nun in der Kulturpolitik neue Akzente setzen. Er möchte insbesondere die freie Kulturszene fördern. Sofort wurde er mit dem Konflikt um die Neubesetzung der Intendanz der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz befasst. Nachfolger des linken Kult-Intendanten Frank Castorf soll ab 1.8. Chris Dercon werden. Den Vertrag mit Dercon hatten der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) und sein damaliger Kulturstaatssekretär Tim Renner schon 2015 verantwortet. Seitdem gab es hitzige Diskussionen um die Personalie. Dessen Gegner halten den Kulturmanager für ungeeignet, Nachfolger von Frank Castorf zu werden. Mitarbeiter der Volksbühne hatten in einem offenen Brief gegen ihn protestiert. Lederer will aber nach anfänglichem Zögern nun den Vertrag erfüllen. Damit würde an der Volksbühne tatsächlich ein neuer Geist einziehen.

Gebet:

  • Engagierte, kreative und möglichst ideologiefreie Kulturpolitik durch den Senator
  • Lösung des Konflikts mit dem Personal an der Volksbühne
  • Dass Berlins Kultur an internationaler Attraktivität gewinnt

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Ramadan 2017 vom 27.5. bis 24.6.

Fast den ganzen Juni hindurch begehen gläubige Muslime den Fastenmonat Ramadan. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang wird auf Essen, Trinken und Sex verzichtet. Der Ramadan ist eine Zeit, in der Muslime sich besonders intensiv mit ihrem Glauben beschäftigen und nach Gottesbegegnung suchen – gerade in der sogenannten Nacht der Kraft von 21. auf den 22.6.

Das Fasten ist – gerade in den Sommermonaten – für viele eine körperliche und seelische Belastung. In den Flüchtlingsunterkünften leben strenggläubige Muslime mit weniger streng gläubigen Muslimen und mit Christen und anders Gläubigen zusammen. Das kann zu Spannungen führen. Praktische Tipps und Ideen für Unterkünfte gibt es hier: http://blog.down-to-earth.de/willkommenskultur-leben/kerstin-hack-friedvoller-ramadan/

Gebet:

  • Dass viele Muslime in dieser Zeit tatsächlich Gott und seiner Liebe begegnen
  • Weisheit für die Betreiber von Flüchtlingsunterkünften für die Gestaltung dieser Zeit
  • Schutz der Nicht-Muslime vor verbalen und körperlichen Angriffen in dieser Zeit

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Stadtmission aktuell

Am ersten Sonntag im Monat bietet die Stadtmission „die etwas andere Dampferfahrt“ an: „Mit Gott auf der Spree“. Interessante Hintergrundinformationen und Erklärungen zum Stadtbild orientieren sich an spannenden Berliner Persönlichkeiten, die unsere Stadt in unterschiedlicher Weise auch vom Glauben her geprägt haben. Mit diesem touristischen Angebot möchte die Stadtmission einem breiten Publikum die Bedeutung des christlichen Glaubens für die Stadt nahebringen. Termine unter: http://www.berliner-stadtmission.de/wann-findet-was-statt/veranstaltungen/mit-gott-auf-der-spree

Gebet:

  • Dank für diese kreative Art der Verkündigung seit vielen Jahren
  • Dass bei den Schiffstouren viele Berliner und Touristen gute Impulse zum Glauben bekommen

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Der „Fall Amri“ und die Ermittler

Möglicherweise hätte der Attentäter vom Breitscheidplatz, der einen LKW auf den Weihnachtsmarkt steuerte und 12 Menschen tötete, schon früher wegen banden- und gewerbsmäßigen Drogenhandels inhaftiert werden können. Aufgrund der Arbeit des Sonderermittlers Bruno Jost besteht der Verdacht auf eine mögliche Vertuschung durch Beamte des Landeskriminalamts (LKA). Die Beweisakten könnten nachträglich verändert worden sein. Am 29.5. wurden deshalb Wohnungen von Polizisten durchsucht. Innensenator Geisel hat Anzeige erstattet. Alle Fraktionen des Abgeordnetenhauses wollen einen Untersuchungsausschuss noch vor der Sommerpause.

Gebet:

  • Effektive, schnelle Ermittlungen und gänzliche Aufklärung der Verdachtsmomente
  • Durchgreifende Konsequenzen von etwaigen Pannen oder Manipulationen

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Neutralitätsgebot in der Diskussion

Seit 27. Januar 2005 gilt das Gesetz zu Artikel 29 §2 der Verfassung von Berlin in folgender Form: „Lehrkräfte und andere Beschäftigte mit pädagogischem Auftrag in den öffentlichen Schulen nach dem Schulgesetz dürfen innerhalb des Dienstes keine sichtbaren religiösen oder weltanschaulichen Symbole, die für die Betrachterin oder den Betrachter eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft demonstrieren, und keine auffallenden religiös oder weltanschaulich geprägten Kleidungsstücke tragen. Dies gilt nicht für die Erteilung von Religions- und Weltanschauungsunterricht“ (gesetze.berlin.de). Das Gesetz wird nun aufgrund seiner Pauschalität und Striktheit als verfassungswidrig kritisiert. Im Jahr 2015 hat das Bundesverfassungsgericht bereits ein pauschales Kopftuchverbot als verfassungswidrig erklärt. Nun ist das Neutralitätsgebot durch den Fall einer Lehrerin an einer Schule im Wedding wieder stark in der Diskussion. Sie wurde per Dienstanweisung aufgefordert, das um ihren Hals getragene kleine Kreuz an einer Kette abzulegen. Die Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) sagte dazu im April: Sie habe nichts gegen ein „Schmuckstück“ (Der Tagesspiegel, 11.4.17). Die Lehrerin, die diese Kette ohne Beanstandungen schon bereits seit zwölf Jahren trotz Neutralitätsgebot trug, folgte der Aufforderung und tauschte das Kreuz gegen ein winziges christliches Fisch-Symbol. Doch auch hierauf kündigte die Schulleitung ein Gespräch an. Möglicherweise gibt andere Auseinandersetzungen im Hintergrund. Doch Bildungsstaatssekretär Mark Rackles (SPD) sagte im Abgeordnetenhaus dazu: „Der Fisch als solcher ist aus Berliner Sicht kein Problem und darf weiterhin in Schulen getragen werden“ (Der Tagesspiegel, 28.5.17).

Gebet:

  • Eine Gesetzesänderung, die die persönliche Glaubens- und Gewissensfreiheit gewährleistet, ohne Mitmenschen vor den Kopf zu stoßen
  • Gute Lösungen für die Einzelfälle

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Straßen-Evangelisation im Sommer

In den Sommermonaten suchen manche Berliner Gemeinden, aber auch Organisationen und Gruppen von außerhalb wie „Juden für Jesus“, Wege, mit Berlinern und Touristen ins Gespräch über den Glauben zu kommen – durch Barmherzigkeitsdienste, Straßeneinsätze, kreative Evangelisation.

Gebet:

  • Dass viele Berliner und Touristen erreicht werden und zum Glauben an Jesus finden

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