Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin – September 2016]

Good News:

Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer hat ein Austauschprogramm zwischen der Berliner und der israelischen Start-up-Szene in Tel Aviv angestoßen. Die Start-ups ziehen jeweils für einige Wochen in die andere Stadt. Freie Coworking Plätze sollen dabei genutzt werden. Kostenfrei soll das für beide Seiten sein und dem Kontakteknüpfen dienen. Ideen können so ausgetauscht werden. Für Israelis ist Berlin seit längerer Zeit ein Magnet. Solche Austauschprogramme fördern beide Seiten. Die israelische Start-up-Szene ist als extrem kreativ und erfolgreich bekannt.

  • Dank für diesen Austausch und Freisetzung kreativer Ideen

Wahlen in Berlin

Mitte August, vier Wochen vor der Wahl, traf der jetzige Regierende Bürgermeister Müller die Entscheidung, dass er nach der Wahl nicht mehr mit der CDU zusammen eine Koalition bilden möchte. Sein Wunschpartner sind die Grünen.

Vermutlich wird es aber mit einem einzigen Koalitionspartner keine Mehrheit geben, so dass es dann auf SPD, Linke und Grüne in einer Koalition hinaus laufen würde. Die Wähler haben es nach dieser Aussage schwer. Es könnte sein, dass manche nach solchen Festlegung gar nicht mehr wählen wollen.

Inwieweit sich diese Festlegung für die Wahl positiv oder negativ auswirkt, bleibt fraglich. Das Forum Gebet von Gemeinsam für Berlin lädt zu verstärktem Gebet im Vorfeld der Wahl ein (siehe Termine).

Gebet

  • Dass sich viele Bürgerinnen und Bürger an der Wahl beteiligen
  • Für die nach der Wahl beginnenden Koalitionsverhandlungen: Dass erkannt wird, was inhaltlich der Stadt in den nächsten Jahren dient
  • Für die Wahl von gottesfürchtigen Kandidaten, die das Beste für die Stadt suchen

Die Berliner Verwaltung

Viele beklagen, wie langsam die Berliner Verwaltung arbeitet – dabei sind die Leistungen von Bezirk zu Bezirk durchaus sehr unterschiedlich. Nur mit mehr Personal sind die Schwierigkeiten nicht zu beheben.

Im digitalen Zeitalter ist moderne Computertechnik nötig. Es gibt seit 2005 ein Informationstechnik- Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ), das über ein Glasfasernetz mit den Behörden verbunden ist. Darüber hinaus existieren noch 70 weitere IT-Dienststellen, die alle eigene Hard- und Software verwenden. Daher passen die Systeme der Behörden oft nicht zusammen, was z.B. ein Problem bei der Wahlvorbereitung war.

Innerhalb von sieben Jahren sollen einheitliche Standards für alle Behörden gelten und alles auf digitale Aktenführung umgestellt werden. Ines Fieder, die das ITDZ leitet, braucht viel menschliches und fachliches Geschick, um diese gewaltige Umstellung anleiten zu können. Wichtig ist die Kooperation von den Verwaltungen, und auch von den Mitarbeitern der 70 anderen IT-Zentren und letztlich den Behördenmitarbeitern.

Gebet

  • Dank für dieses Vorhaben und alle, die sich schon dafür einsetzen
  • Dass alle Beteiligten Freudigkeit zur Zusammenarbeit von Gott geschenkt bekommen
  • Weisheit für die Leitung (Ines Fieder) und Gelingen des Vorhabens

Neues Flüchtlingsamt

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo), das bisher für Asylbewerber zuständig war, war dem starken Anstieg des Flüchtlingszuzugs nicht gewachsen und machte häufig Negativschlagzeilen. Seit Anfang August ist mit dem Landesamt für Flüchtlinge (LAF) unter der Leitung der als kompetent, durchsetzungsstark und menschlich geltenden Juristin Claudia Langeheine dafür eine separate Behörde geschaffen worden.

Ein Ziel: Prozesse sollen optimiert und beschleunigt werden. Etwa soll ein einziger Sachbearbeiter einen Geflüchteten den ganzen Prozess hindurch begleiten. Außerdem ist das Amt in vier Regionalbereiche gegliedert, um mehr Kundenfreundlichkeit zu gewährleisten.

Eine Herausforderung, die das LAF nur mit Hilfe der Bevölkerung lösen kann, ist die Unterbringung der Geflüchteten. Da die vorhandenen Wohnungen nicht ausreichen, werden Wohnungsgeber gesucht. Außerdem Familien, sowie WGs, die Geflüchtete für ein bis zwei Jahre – das Amt zahlt die Miete – bei sich wohnen lassen und ihnen bei der Integration helfen.

Wer Wohnraum hat, kann sich bei den Berliner Wohnraum-Initiativen melden:

www.nestwerkberlin.de

Gebet:

  • Weisheit, die richtigen Prioritäten und Gelingen für Frau Langeheine und ihr Team
  • Effiziente Verbesserung der Prozesse
  • Dass viele Berliner geflüchteten Menschen Wohnraum zur Verfügung stellen

Spannungen in türkischer Community

In Berlin gibt es ca. 200.000 Personen, mit Migrationshintergrund aus der Türkei. Das sind ca. 6 % der Berliner Bevölkerung. Die Türken stellen damit in Berlin die größte ethnische nicht-europäische Zuwanderergruppe dar. Es ist aber keine in sich homogene Gruppe, da sie sich aus verschiedenen Ethnien zusammensetzt, darunter einer großen Zahl von Kurden.

Spannungen innerhalb der türkischen Gesellschaft haben sich auch schon früher auf Berlin übertragen. Nachdem vereitelten Militärputsch sind neue Spannungen hinzugekommen. Es gibt bei uns eine starke Gruppe nationalistischer AKP-Anhänger (der Partei von Staatspräsident Erdogan). Nach Schätzungen steht dieser eine ebenso starke Gruppe von Kurden und Aleviten gegenüber.

Auch zahlreiche Gülen-Anhänger leben in Berlin. Der in Amerika lebende Prediger Gülen wird von Erdogan beschuldigt, Drahtzieher des Aufstandes zu sein. Gülen-Anhänger werden nun auch in Berlin bedroht.

Gebet

  • Für ein friedliches Zusammenleben von Türken in Berlin
  • Weisheit für die Polizei und Politiker im Umgang mit den neuen Konflikten
  • Schutz für alle, die hier in ihrer Meinungsfreiheit bedroht werden

Marsch für das Leben

Am 17.09.2016 direkt vor der Wahl des Abgeordnetenhauses findet in Berlin der 12. Marsch für das Leben statt. Das Motto ist: „Ja zum Leben. Für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie! Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabhängig von Eigenschaften und Umständen.“

Seit Beginn sind die Teilnehmerzahlen gewachsen. 2016 sind 37 Sonderbusse geplant, um Menschen zu diesem stillen Aufruf für ein uneingeschränktes Lebensrecht nach Berlin zu bringen.

Dieser Aufruf wird von den Gegnern mit „Euer Schweigen könnt ihr euch schenken! Lieber Feminismus feiern!“ beantwortet, die erneut zu einer Gegendemonstration aufrufen. In der dazugehörigen Facebook-Veranstaltung wird dazu aufgerufen nach der antifaschistischen und queerfeministischen Demonstration den Marsch zu blockieren und zu sabotieren. Dafür haben (Stand 20.8.) bereits 158 Menschen zugesagt und 208 ihr Interesse bekundet. Weiterhin sind noch zwei andere Gegendemonstrationen geplant.

Auch rund um den Marsch für das Leben wollen wir uns im Gebet einsetzen (siehe Termine).

Gebet:

  • Dass viele am Marsch teilnehmen und der Ruf für das Leben hinausgeht und gehört wird in Politik und Gesellschaft
  • Schutz und freie Bahn für den Marsch und Weisheit für die Polizei
  • Dass Christen ein Zeichen von Gottes Liebe für die Gegendemonstranten sind

Dran bleiben: Bildung

Am 5. September ist Schulstart an den knapp 800 allgemeinbildenden Schulen in Berlin. Die Schülerzahlen steigen stärker als erwartet und es besteht ein akuter Lehrermangel. Im Bildungsvergleich hat Berlin im gesamtdeutschen Vergleich am schlechtesten abgeschlossen, was jedoch auch sehr stark von der sozialen Herkunft der Schüler beeinflusst wird.

Wir beten weiter für die Gewährleistung einer guten Ausbildung der Berliner Schüler.

Termine:

Im Vorfeld der Berliner Wahl gibt es folgende Gebetstermine für die Wahlen:

  • 31.8.,18 Uhr-21 Uhr Gebetshaus „Rund um die Uhr“, Dolomitenstr. 87, 13187 Berlin-Pankow
  • 7.9. 18-19 Uhr am Abgeordnetenhaus
  • 14.9. 18-19 Uhr am Roten Rathaus
  • 15.9. 20-22 Uhr in Gemeinde auf dem Weg, Waidmannsluster Damm 7c-e, 13507 Berlin

Zum Marsch für das Leben gibt es auch Gebet:

  • 16.9. 18- ca. 19:30 Uhr Start am Platz der Republik und Ende am August-Bebel-Platz
  • 17.9. 11:30 Uhr am Platz der Republik Parallelgebet zum Marsch

Download PDF: [Prayer for Berlin – September 16]

Good News:

Economics Senator Cornelia Yzer has initiated an exchange program between the start-up scene in Berlin and Tel Aviv, Israel. The start-ups will move to the other city for a few weeks where they will use free Co-working spaces. The exchange program will be free for both sides and is designed to help start-ups make new contacts. Berlin has been a magnet for Israelis for quite some time. Such exchange programs are good for both sides. The Israeli start-up scene is known for being extremely creative and successful.

  • Thank God for this exchange and for the development of creative ideas

Elections in Berlin

In mid-August, 4 weeks before the election, the current mayor Müller decided that he is unwilling to form a coalition with the CDU after the election. He would prefer to form a coalition with the Greens.

However, a majority will not be able to be reached with just a single coalition partner, so it would likely end up being SPD, Left and Greens in a coalition. This announcement makes it difficult for voters. It might mean that some will not even want to vote at all.

The extent to which this statement will have a positive or negative effect remains unclear. Together for Berlin’s prayer forum is inviting people to increased prayer before the election (see dates).

Prayer:

  • Pray that many citizens will participate in the election
  • Pray for the post-election coalition negotiations — that content which will serve the city in the coming years will be recognized
  • Pray that God-fearing candidates who seek the best for the city will be elected

Berlin’s Administration

Many complain about how slowly the Berlin administration works – whereby it varies greatly from district to district. The difficulties cannot be resolved simply by hiring more staff. In this digital age modern computer technology is necessary. The Information technology service center Berlin (ITDZ), which was established in 2005, is connected via a fiber optic network with the administrative offices. There are an additional 70 IT departments, which all use their own hardware and software. These systems are often not compatible with the systems of the administrative offices. This created a problem in preparing for the elections.

During the next seven years uniform standards will be applied by all administrative offices, and they will be converted to digital record keeping. Ines Fieder, the head of the ITDZ, needs a lot of social and professional skill to guide this massive change. It will also be important for the administration offices and also the staff of the other 70 IT departments and the government employees to cooperate with one another.

Prayer:

  • Thank God for this project and those who are already working to accomplish it
  • Pray that God will give all those involved the will to cooperate
  • Pray for wisdom for the leadership (Ines Fieder) and for the success of the project

New Agency for Refugees

The State Office of Health and Welfare (La-GESO), which was previously in charge of asylum seekers, was no match for the huge increase in refugees and often made negative headlines. The beginning of August a new separate State Agency for Refugees (LAF) was formed under the direction of Claudia Langeheine, a lawyer who is known as competent, assertive, and warm.

One goal is to optimize and accelerate processes. For instance, a single agent will accompany the same refugees throughout the whole process. In addition, the agency is divided into in four regional divisions to ensure better client service.

One challenge that the LAF can solve only with the help of the population is the accommodation of the refugees. Since there is not enough available housing, more apartments are being sought, as well as families and people in shared flats (WG) who are willing to have refugees live with them for one to two years and help them get integrated. The Agency will pay the rent.

Anyone who can offer housing space can contact the Berlin housing initiatives: www.nestwerkberlin.de

Prayer:

  • Pray for wisdom, right priorities, and success for Frau Langeheine and her team
  • Pray for efficient improvement in the processes
  • Pray that many residents in Berlin will offer accommodation for refugees

Tensions in the Turkish Community

There are about 200,000 people with a Turkish immigrant background living in Berlin. That’s about 6% of the population of Berlin. Thus, the Turks are the largest non-European ethnic immigrant group in Berlin. However, it is not a homogeneous group, since it is made up of various ethnic groups, including a large number of Kurds.

Previous tensions within Turkish society have often spread to Berlin. The foiled military coup has now added new tensions. In Berlin there is a strong group of nationalist AKP supporters (the party of President Erdogan). According to estimates this is offset by an equally strong group of Kurds and Alevi.

Numerous Gülen’s supporters live in Berlin. Gülen, whom Erdogan accuses of masterminding the uprising, is a cleric living in the USA. Gülen’s supporters are now also being threatened in Berlin.

Prayer:

  • Pray for a peaceful co-existence of Turks in Berlin
  • Pray for wisdom for the police and politicians in dealing with the new conflicts
  • Pray for protection for all whose freedom of speech is being threatened

March for Life

The 12th March for Life in Berlin will take place on September 17 directly in front of the House of Representatives. The motto is: „Yes to life. For a Europe without abortion and euthanasia! Everyone is equally valuable, regardless of characteristics and outward circumstances.“

The number of participants has been growing since the beginning. This year, 37 special buses will bring people to Berlin to participate in this silent call for unconditional right to life.

Opponents are using the motto to call for a counter-demonstration: „Your silence is worthless. Celebrate feminism instead!” Their Facebook event page is calling for people to block and sabotage the March for Life following their own anti-fascist and queer feminist demonstration. As of August 20, 158 people said they would attend the event, and 208 expressed interest. In addition, two other counter- demonstrations have been scheduled.

We want to surround the March for Life in prayer (see dates).

Prayer:

  • Pray that many will take part in the march and that the call for life will go out and be heard in politics and society
  • Pray for protection and that all will go well for the march and for wisdom for the police
  • That Christians will be testimony of God’s love to the counter-demonstrators

Keeping On: Education

School will start on September 5 at the nearly 800 general schools in Berlin. The student numbers increased more than expected, and there is an acute shortage of teachers. Berlin is at the bottom of the list of comparative education in all of Germany, but this is also strongly influenced by the social background of students.

We continue to pray for good education of pupils in Berlin.

Dates:

Prayer for Berlin’s elections before election day:

  • August 31, 6-9pm House of Prayer „Rund um die Uhr“, Dolomitenstr. 87, 13187 Berlin-Pankow
  • September 7, 6-7pm at the House of Representatives (Abgeordnetenhaus)
  • September 14, 6-7pm at the Rote Rathaus
  • September 15, 8-10pm in Gemeinde auf dem Weg, Waidmannsluster Damm 7c-e, 13507 Berlin

Prayer for the March for Life:

  • September 16, 6-7:30pm Begins at the Platz der Republik and ends on August-Bebel-Platz
  • September 17, 11:30pm on the Platz der Republik parallel to the march

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin – Juli/August 2016]

Good News: Niedrige Arbeitslosigkeit

Nur noch 9,7% Erwerbslose: Die Anzahl der Arbeitslosen liegt in Berlin erstmals seit der Wende 1990 unter 10%. Jobs entstehen vor allem im Bereich Transport und Tourismus, aber auch im Handel und Dienstleistungssektor. Auch Startups schaffen neue Arbeitsplätze.

Es sind aber laut Statistik in Berlin immer noch 181.166 Menschen ohne Arbeit. Viele der hierher geflüchteten Menschen suchen ebenfalls nach Studien-, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.

Gebet:

  • Dank für das Aufleben der Wirtschaft und die neuen Arbeitsplätze
  • Gute Entwicklung des Arbeitsmarktes – vor allem für die bisher Chancenlosen

Smart City

Das Robert-Koch-Forum an der Dorotheenstraße / Ecke Wilhelmstraße soll ein zentraler Standort werden, während Berlin den Weg zur digitalen Hauptstadt weiter beschreiten will. In der Hauptstadt gibt es sehr viele Start-Ups und wissenschaftliche Einrichtungen, die daran arbeiten, digitale Konzepte zu entwickeln.

Bürgermeister Müller und der Präsident der technischen Universität Christian Thomsen haben bereits einen 10-Punkte-Plan vorgelegt, wie Berlin zur digitalen Hauptstadt entwickelt werden soll. Dazu soll mit den Mitteln einer Stiftung das „Einstein-Zentrum Digitale Zukunft“ eingerichtet werden.

Im Robert-Koch-Forum gibt es dann Platz für über 30 Professoren und mehr als 50 IT-Forscher. Die Forschung wird verbunden mit der der vier Berliner Universitäten TU, FU, HU und UdK. Der Projektstart wird für Herbst 2017 anvisiert.

Gebet:

  • Dank für dieses zukunftsweisende Projekt
  • Bitte um göttlich inspirierte Erfindungen
  • Dass praxistaugliche IT-Lösungen entwickelt werden

Bezirkspolitik

In jedem Bezirk gibt es auch eine Bezirksverordnetenversammlung. Deren Kommunalpolitik ist eine wichtige Arbeit im Kleinen, bei der die Erfolgserlebnisse oft ausbleiben.

Die Kommunalpolitiker kennen ihre Kieze und wissen, was der Bezirk wirklich braucht. Aber weil Berlin Land und Stadt zugleich ist, gibt es eine zweistufige Verwaltung: oben steht der Senat, unten die Bezirke. Die Bezirksverordnetenversammlungen können daher kaum eigenständig entscheiden.

Zwischen dem Land Berlin und den Bezirken gibt es immer wieder Streit um Geld, Personal und Zuständigkeiten. Die Finanzen bekommen sie vom Senat zugewiesenen. 80% des Etats werden für Sozialleistungen und andere Pflichtaufgaben ausgegeben.

Es bleibt also nur ein kleiner Rest, mit dem die Bezirksverordneten eigenständig etwas gestalten können. Veraltete Computer und die Verschiebung von Investitionen, die aus verschiedensten Gründen nicht getätigt werden können, hemmen die Arbeit des Personals in den Bezirken.

Gebet:

  • Dank für alle, die sich in den Bezirken politisch engagieren
  • Mehr Finanzen, um gestalten zu können
  • Dass dringende Modernisierungen vorgenommen werden können

Al-Quds-Demo am 2. Juli

Für den 2. Juli 2016 wird zum zwanzigsten Mal zum Ende des Ramadan in der Berliner City zur „Al-Quds-Demonstration“ aufgerufen.

Im Iran wurde der Tag 1979 als Staatsfeiertag eingeführt, an dem die „Befreiung Jerusalems von den zionistischen Besatzern“ gefordert wird. Es geht um die Eroberung Jerusalems und die Vernichtung Israels.

Immer wieder wird diese Demonstration von antisemitischen Hassparolen begleitet, bis hin zu Todesrufen gegen Israel und Juden.

Es gibt auch Gegenkundgebungen, die zur Solidarität mit Israel und den Juden aufrufen (http://tinyurl.com/h564ze3). Christen treffen sich vor Ort auch zum Gebet (siehe Termine).

Gebet:

  • Eindämmung antisemitischer Parolen in der Öffentlichkeit mit allen gesetzlichen Mitteln
  • Mehr Solidarität mit Israel und Juden in der Bevölkerung
  • Segen für alle jüdischen Menschen, die in Berlin leben

Wahlvorbereitungen

Zum ersten Mal wird in Berlin bei der kommenden Wahl mit einer neuen Wahlsoftware gearbeitet, die in den letzten Monaten immer wieder getestet wurde. Die anfänglichen Probleme sollen inzwischen beseitigt worden sein. Dennoch gibt es in der Vorbereitung noch andere Hürden zu überwinden. Es fehlen zum Beispiel noch viele freiwillige Mitarbeiter für die Wahl.

Ein anderes Problem entsteht durch die Überlastung der Bürgerämter. Wer sich in Berlin mit seinem Wohnsitz anmelden will, muss oft monatelang warten. Eine Anmeldung ist aber die Voraussetzung für die Teilnahme an der Wahl.

Gebet

  • für die Überwindung der Hindernisse
  • dass die Probleme in den Bürgerämtern rasch gelöst werden
  • genug freiwillige Helfer für die Wahl

Urlaubszeit

Viele Menschen machen im Juli / August Urlaub. Wir als Redaktionsteam auch – deshalb gibt es eine Doppelnummer.

Gebet:

  • dass Menschen sich gut und tief erholen können – egal ob in Berlin oder unterwegs
  • dass Paare, Familie und Freunde in dieser Zeit näher zusammenfinden
  • Dass Berliner im Urlaub Gott begegnen

Dran bleiben: Flüchtlinge

In den letzten Monaten konnten einige Abläufe verbessert werden. Doch noch immer leben Zehntausende von Geflüchteten in Turnhallen, wünschen sich aber ein Zimmer in einer WG oder bei einer deutschen Familie. Sie warten lange auf Papiere und Gelder und sehnen sich danach hier wirklich anzukommen. Viele Minderheiten erleben – besonders in den großen Unterkünften – Diskriminierung.

Gebet:

  • Schaffung von Wohnraum
  • Abbau der Bürokratie
  • Für gelingende Integration

Schutz vor Terror

„Wenn der Herr nicht die Stadt bewacht, wachen die Wächter umsonst“ sagt die Bibel. In Berlin droht Terror von rechts in Form von Angriffen gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte. Aber auch Terror von links etwa in Form von Brandanschlägen gegen Autos und gegen Einrichtungen der Polizei. Und in Form von islamistischen Terroranschlägen gegen die gesamte westliche Gesellschaft.

Gebet:

  • Dank für erlebten Schutz
  • Bitte für Umkehr möglicher Täter
  • Bitte um Gottes Schutz für unsere Stadt

Termine:

  • 2. 7., 13 Uhr Gebet vor Al Quds-Tag-Demo Treffpunkt: Adenauerplatz vor der Apotheke Ecke Kurfürstendamm
  • 13. 7., 18 Uhr und 10.8., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet am Roten Rathaus
  • 20. – 24.7., 14-18 Uhr: „Ick brauch keen Hawai“ Tempelhofer Feld. Ab 18.30 öffnet dort eine Zeltkirche. Kontakt für Mithelfer und Beter über http://www.keenhawai.de

Download PDF: [Prayer for Berlin – July/August 2016]

Good News: Low Unemployment

Only 9.7% unemployed: The number of unemployed in Berlin has fallen below 10% for the first time since the fall of the wall in 1990. Jobs have been created mainly in the transport and tourism sectors, but also in trade and services. Even start-ups are creating new jobs.

But there are still 181,166 people in Berlin out of work. Many of the refugees are also looking for places to study at universities, training positions, and jobs.

Prayer:

  • Thank God for the revival of the economy and for new jobs
  • Pray for a good development of the labour market – especially for those who have previously had very little chance of finding employment

Smart City

The Robert Koch Forum on Dorotheenstraße / corner Wilhelmstrasse is to be a central location from which Berlin will prepare the way to be the digital capital. In the capital there are many start-ups and academic institutions that are working to develop digital concepts.

Mayor Miller and the President of the Technical University Christian Thomsen have already submitted a 10-point plan about how Berlin is to be developed into the digital capital. An “Einstein Centre Digital Future“ is to be set up with funds from a foundation.

In the Robert Koch Forum there will places more than 30 professors and more than 50 IT researchers. The research will be connected with the four universities in Berlin TU, FU, HU and UdK. The project launch is targeted for the fall of 2017.

Prayer:

  • Thank God for this pioneer project
  • Pray for divinely inspired inventions
  • Pray that practical IT solutions can be developed

District Politicians

There is a district assembly in each district. Local politics is an important work in miniature where which achievements often fail. Local politicians know their neighbourhoods and know what the district really needs, but because Berlin is both a city and a state, there is a two-step administration: The Senate is at the top, the districts are at the bottom.

The district assemblies can therefore hardly ever make independent decisions. There are always disputes about money, staff, and responsibilities between the State of Berlin and the districts. They receive allocation funding from the Senate, but 80% of the budget is spent on social benefits and other mandatory tasks.

Only a small part remains with which the district council can independently do something. Outdated computers and investments which cannot be made for a variety of reasons inhibit the work of the staff in the districts.

Prayer:

  • Thank God for all those who participate in politics in the districts
  • Pray for more finances that can actually be used
  • Pray that urgent modernization measures can be implemented

Al- Quds- Demonstration on July 2

On July 2, 2016 at the end of Ramadan, the “Al-Quds Demonstration” will take place in Berlin for the twentieth time.

This day, on which the “liberation of Jerusalem from the Zionist occupiers” is called for, was introduced as a national holiday in Iran in 1979. It is about the conquest of Jerusalem and the destruction of Israel. Again and again, this demo is accompanied by anti-Semitic hate speech, including calling out for the death of Jews and Israel. (http://tinyurl.com/h564ze3). Christians will be meeting meet on site for prayer (see dates).

Prayer:

  • Pray that anti-Semitic slogans in public will be stopped by all legal means
  • Pray for more solidarity with Israel and Jews among the population
  • Pray for blessing for all the Jewish people who live in Berlin

Preparations for Elections

A new software will be used for the first time in Berlin in the upcoming elections. It has been tested time and again in recent months. The initial problems have reportedly now been removed.

Nevertheless, there are still other hurdles to overcome in preparation for the elections. There are not enough volunteers for the elections. In addition, the Bürgerämter are overloaded. Anyone who wants to register his residence in Berlin often has to wait for months, but residence registration is a prerequisite for participation in the election.

Prayer

  • Pray that obstacles can be overcome
  • Pray that the problems in the Bürgerämter can be solved quickly
  • Pray for enough volunteers for the election

Summer Holidays

Many people are on holiday in July / August—including our editorial team. Therefore this prayer news is for two months.

Prayer:

  • That people can relax and be refreshed, whether in Berlin or elsewhere
  • Pray that couples, families and friends will come closer together during this time
  • That Berliners will encounter God during their holiday

Keeping On: Refugees

Some procedures were improved in recent months. But still, tens of thousands of refugees are living in gyms. They want to move to a room in a shared flat or live with a German family. They have to wait a long time for papers and financing and have a longing to actually really “arrive”.

Many minorities are experiencing discrimination, especially in large refugee housing.

Prayer:

  • Pray for creation of housing
  • Pray that bureaucracy can be reduced
  • Pray for successful integration

Protection from Terrorism

The Bible says, „Unless the Lord guards the city, the watchmen watch in vain.“ In Berlin there is a terrorism threat in the form of right-wing extremist attacks against refugees and their housing. But there is also a terrorism threat from left-wing arson attacks against cars and police facilities. And there continues to be a terrorism threat in the form of Islamist terrorist attacks against the entire Western society.

Prayer:

  • Thank God for His protection
  • Pray that possible terrorists would turn around
  • Pray for God’s protection for our city

Dates:

  • July 2, 1pm Onsite Prayer at the Al Quds-Tag-Demo Meeting Point: Adenauerplatz in front of the Apotheke on the corner of Kurfürstendamm
  • July 13, 6pm and August 10, 6pm: Prayer for City Politicians at the Rote Rathaus
  • July 20-24, 2-6pm: „Ick brauch keen Hawai“ (I don’t need Hawaii) A church tent will open at 6:30. Contact for helpers and prayer partners: http://www.keenhawai.de

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin – Juni 2016]

Good News: 1. Mai weitgehend ruhig

Danke an alle, die für einen friedlichen 1. Mai gebetet und sich eingesetzt haben! Er war es auch weitgehend ruhig, wofür wir Gott sehr dankbar sind. In Kreuzberg feierten tausende den ganzen Sonntagnachmittag über friedlich. Bei der Revolutionären 1.-Mai-Demo flogen nur am Ende ein paar Flaschen. Die Nacht zuvor blieb weitgehend ruhig. Die letzten zehn Minuten nach Ende der Demo am Lausitzer Platz lassen die Bilanz leider nur „überwiegend positiv“ aussehen. Die Zahl der Flaschenwürfe, Verletzten und Festgenommenen ist immer noch zu viel. Bleiben wir dran!

Gebet:

  • Dank für einen relativ friedlichen 1. Mai
  • Bitte für einen total friedlichen 1. Mai 2017

Fastenmonat Ramadan 6.6. bis 4.7.

Im Monat Ramadan, dem muslimischen Fastenmonat, fasten Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Sie dürfen in dieser Zeit weder essen noch trinken. Sie wollen in besonderer Weise Gott begegnen. Spezielle Bedeutung hat dabei die sogenannte „Nacht der Kraft“, in der Muslime sich Offenbarung von Gott ersehnen und erbitten. 2016 fällt der Ramadan auf die Zeit vom 6. Juni bis 4. Juli – die längsten Tage des Jahres. Mehrere Zehntausende von geflüchteten Muslimen leben derzeit in Notunterkünften mit Menschen anderer Religionen. Das bringt besondere Herausforderungen mit sich. Es sind Konzepte nötig für Versorgung mit Nahrung außerhalb der üblichen Essenszeiten. Daneben birgt der lange Flüssigkeitsentzug große gesundheitliche Gefahren von Kopfschmerzen bis Kreislaufzusammenbruch. Und schließlich ist es eine Herausforderung für ein friedliches Miteinander, wenn Tausende von – durch Durst und Hunger leichter reizbaren – Menschen mit normal essenden Nichtmuslimen auf engstem Raum zusammenleben. Die Gefahr von Auseinandersetzungen mit Angehörigen anderer Religionen ist im Ramadan in der Regel weit höher als zu anderen Zeiten. Das Gebetsheft „30 Tage Gebet für die muslimische Welt“ gibt jeden Tag Impulse für das Gebet. Es ist erhältlich bei der Deutschen Evangelischen Allianz: http://www.ead.de/30-tage-gebet.htm

Gebet:

  • Dass Gott den Muslimen in dieser Zeit in besonderer Weise begegnet
  • Wirksame Konzepte für Versorgung, Gesundheit und Sicherheit in den Notunterkünften während des Ramadan

Studie zur Situation von Christen in Flüchtlingsheimen

Am 9. Mai wurde in Berlin eine (nicht repräsentative) Studie des Hilfswerks Open Doors vorgestellt, die Gewaltübergriffe gegen Christen in Flüchtlingsheimen dokumentiert. 88 % der 231 befragten Christen (meist Konvertiten) in den Heimen berichteten von verschiedenen schweren Übergriffen auf sie wegen ihres Glaubens. Laut dem Leiter von Open Doors, Markus Rode, leben christliche Flüchtlinge in Deutschland in einem „Klima der Angst und Panik“. Dies gelte auch für Jesiden und andere Minderheiten. Die Möglichkeit, sich jemandem anzuvertrauen, sei gering, da nicht selten auch der – häufig muslimisch geprägte – Wachschutz gewalttätig werde. Minderheiten in Flüchtlingsheimen verlören ihr Vertrauen in den deutschen Staat.

Pfarrer Gottfried Martens von der Dreieinigkeitsgemeinde Berlin-Steglitz (Selbständig Evangelisch-Lutherische Kirche – SELK) hat in seiner Gemeinde viele iranische und afghanische Konvertiten. Immer wieder musste er einige sehr spontan auch privat unterbringen. Ein Anliegen ist es, dass sich Christen bereit erklären, diese bedrohten Geschwister aufzunehmen. Außerdem wird gerade über die Idee einer Beratungsstelle für christliche Geflüchtete diskutiert.

Gebet:

  • Um göttliche Lösungen zum Schutz der Minderheiten
  • Dass politisch Verantwortliche das Problem nicht länger verdrängen
  • Dass Wachpersonal anders ausgebildet, zusammengestellt und kontrolliert wird
  • Dass sich Türen öffnen für eine Beratungsstelle für christliche Geflüchtete

Bildung: Schulen und Lehrer werden knapp

Berlins Schulen müssen in den kommenden acht Jahren 40.000 Schüler mehr als ursprünglich geplant aufnehmen. Aber schon heute gibt es zu wenige Schulplätze. An den Berliner Schulen werden in den nächsten acht Jahren 3.000 mehr neue Lehrer benötigt, als noch vor einem Jahr erwartet worden war. Insgesamt müssen bis zum Schuljahr 2023/24 mehr als 16.000 Neueinstellungen erfolgen. Das geht aus einer aktuellen Modellrechnung der Senatsbildungsverwaltung hervor.

Die Senatsprognose geht von zusätzlichen 75.000 Schülern aus – ein Anstieg von 25 Prozent. Die höchsten Zuwächse gibt es im Bezirk Lichtenberg. Um den Bedarf zu decken, wirbt die Bildungsverwaltung auch um Lehrer aus Österreich und den Niederlanden. (Tagesspiegel 25.5.) Bisher gelang es nicht, das Wachstum in den jungen Bevölkerungsschichten mit neuen Schulen und Erweiterungsbauten aufzufangen. Allein zum kommenden Schuljahr würden laut Prognose der Bildungsverwaltung 1100 zusätzliche Grundschullehrer benötigt. Schon zum laufenden Schuljahr musste ein großer Teil der offenen Stellen an Grundschulen durch Studienräte oder Quereinsteiger besetzt werden, weil es nicht genügend ausgebildete Bewerber gab. Es gilt den Lehrerberuf wieder attraktiver werden zu lassen. Im Hauruckverfahren haben die Freie Universität und die Humboldt-Universität gemeinsam mit der Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) vereinbart, die Zahl der Studienplätze für angehende Grundschullehrer zu verdoppeln. Und zwar schon zum kommenden Wintersemester. Doch wer jetzt mit dem Studium beginnt ist erst in sechs Jahren mit der Ausbildung fertig (Morgenpost).

Die Bildung mit Schulplatz- und Lehrermangel und der schlechte Zustand der Gebäude ist auch ein großes Thema bei den bevorstehenden Wahlen. Die CDU lässt inzwischen gern in Diskussionen einfließen, dass der Sanierungsbedarf bei rund fünf Milliarden Euro liegen dürfte und wirbt mit der Wiedereinführung der Verbeamtung von Lehrern.

Gebet:

  • Dank für die neuen Studienplätze
  • Weitere wirksame Maßnahmen, um dem steigendem Bedarf zu begegnen
  • Bitte um Freisetzung von Ressourcen besonders für die Grundschulen
  • Berufung von Menschen in die Lehrberufe

Jugendfestival „Ick brauch keen Hawaii“

Vom 20. bis 24. Juli haben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene jeweils von 14 bis 18 Uhr Gelegenheit, den Sommer auf dem Tempelhofer Feld zu erleben – mit Sport, Kunst und Musik. Ab 18.30 Uhr öffnet die „Kirche“ ihre Türen. In einem 400 qm großen Zelt geben verschiedene Gäste Einblick in ihre Lebenssituationen und laden dazu ein, über Gott und das eigene Leben nachzudenken. Bei Musik und Cocktails klingt jeder der fünf Abende aus.

Veranstaltet wird das Festival vom CVJM Berlin in Kooperation mit Berlin UniteD, der Jugendschiene von Gemeinsam für Berlin, der Schüler-SMD, dem Gemeinschafts-Diakonieverband, sowie einer Reihe weiterer Gemeinden, Kirchen und Initiativen. Insgesamt beteiligen sich mehr als 30 Gruppen und mehr als 300 Ehrenamtliche an dem Event. Dieses Jahr sollen insbesondere auch jugendliche Geflüchtete eingeladen werden, dabei zu sein.

Gebet:

  • Dank für die Kooperation vieler christlicher Jugendgruppen in der Stadt
  • Gutes, stressfreies Miteinander
  • Ausreichende Finanzen durch Spender und Sponsoren
  • Göttlich vorbereitete Begegnungen und Gespräche über Glaubensfragen

Dran bleiben: Wahlen

Am 18. September wird das Abgeordnetenhaus von Berlin (der Landtag des Bundeslandes Berlin) neu gewählt. Mehrere Parteien beginnen bereits ihre ersten Plakatkampagnen im Wahlkampf. Die Parteiprogramme werden zurzeit in Klausuren diskutiert und bilden sich nach und nach heraus. Manch eine Partei sucht dabei auch den direkten Dialog zum Bürger.

Gebet:

  • Transparenter Wahlkampf mit realen Argumenten und Themen
  • Wahlkampf ohne Denunzierung der anderen Parteien
  • Umsetzung von Gottes Willen bei der Wahl und in der kommenden Regierungsperiode

In eigener Sache

Ende Juni des Jahres geht Pfarrer Axel Nehlsen nach fast 14 Jahren als Geschäftsführer von Gemeinsam für Berlin in den Ruhestand. Er war auch Mit-Initiator der Gebetsmail und ist bis heute im Redaktionsteam. In einer Sabbatzeit über den Sommer wird er vor Gott prüfen, wo künftig sein Auftrag im Bereich Gebet und an anderen Stellen sein soll.

Bis dahin hat Rosemarie Stresemann die redaktionelle Verantwortung. Ana Hoffmeister aus dem neuen Leitungsteam wird die Verantwortung im Sinne des Presserechts übernehmen.

Termine

  • 8. 6., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet am Roten Rathaus
  • 10. – 11. Juni: Seminar „Kulturverständnis entwickeln, islamische Kultur verstehen“ mit Andrea Meyerhoff, mit Besuch einer Moschee. Anmeldung: dte-training.de/anmeldung

Download PDF: [Prayer for Berlin – June 2016]

Good News: May 1 mostly peaceful

Thanks to all who prayed and worked for a peaceful May 1st! It was mostly quiet, for which we are very grateful to God. In Kreuzberg thousands celebrated all Sunday afternoon peacefully. Only a few bottles were thrown towards the end of the Revolutionary May 1st demonstration. The night before remained mostly calm. Unfortunately, the ten minutes after the demo on Lausitzer Platz ended resulted in the summary statement: only “mostly positive”. The numbers of bottle-throwing incidents and people injured and arrested are still too high. Let’s keep praying!

Prayer:

  • Thank God for a mostly peaceful May 1st
  • Pray for a completely peaceful May 1, 2017

Pray for Ramadan June 6-July 4

During the month of Ramadan, the Muslim fasting month, Muslims fast from sunrise to sunset. They do not eat or drink during this time. Their desire is to meet God in a special way. Special importance is given to the so-called „Night of Power“ in which Muslims desire and ask for a revelation from God. In 2016 Ramadan takes place from June 6 to July 4—the longest day of the year. Tens of thousands of Muslims refugees are currently living in shelters with people of other religions. This poses particular challenges. Plans to supply food outside of normal meal times must be made. In addition, the long period of time without anything to drink can be a major health hazard, resulting in headaches and even circulatory collapse. It also poses a challenge for a peaceful coexistence, when thousands of people who are easily irritable because of thirst and hunger are living in a confined space with those who are eating normally. The risk of clashes with members of other religions is usually far higher during Ramadan than at other times. The prayer booklet „30 days of prayer for the Muslim world“ gives inputs for daily prayer. It is available from the German Evangelical Alliance: http://www.ead.de/30-tage-gebet.htm

Prayer:

  • Pray that God will reveal Himself to Muslims during these days in special ways
  • Pray for successful concepts for food supply, health, and security in the refugee housing during Ramadan

Study on the Situation of Christians in Refugee Housing

On May 9, a (non-representative) study from Agency Open Doors was presented in Berlin, documenting the violent attacks on Christians in refugee camps. 88% of Christians surveyed 231 (mostly converts) in various refugee housing reported serious assaults on them because of their faith. According to the head of Open Doors, Markus Rode, Christian refugees in Germany are living in a „climate of fear and panic“. This also applies to Yazidis and other minorities. There are few opportunities tell someone about what is happening, because the security personnel, who are predominantly Muslims themselves, often become violent. Minorities in refugee camps are losing their trust in the German state. Pastor Gottfried Martens of the Dreieinigkeitsgemeinde Berlin-Steglitz (SELK) has many Iranian and Afghan converts in his church. Many times he has had to spontaneously provide private accommodations for them. He would like to see more Christians agree to take these threatened believers into their homes. The idea of a counselling centre for Christian refugees is also being discussed.

Prayer:

  • Pray that God will provide solutions to protect minorities
  • Pray that the politicians responsible to make decisions would no longer ignore the problem
  • Pray the security personnel would be trained, recruited, and controlled differently
  • Pray that doors will be opened for a counselling centre for Christian refugees

Education: schools and teachers are becoming scarce

Berlin schools must absorb 40,000 students more than originally planned during the next eight years. But even before the refugee crisis, there were already too few school places. 3,000 more new teachers will be needed in Berlin’s schools in the next 8 years than what was predicted a year ago. A total of more than 16,000 teachers must be hired by the school year 2023/24. These numbers emerge from a recent model calculation done by the Senate Education Administration. The Senate forecasts an additional 75,000 students – an increase of 25 percent. The highest increases are in the Lichtenberg district. To meet the demand, the educational administration is recruiting teachers from Austria and the Netherlands. (Tagesspiegel 25.5.) So far, it has not been possible to absorb the growth in population among young people with new schools and extensions. According to the forecasts of the educational administration, for the coming school year 1100 new primary school teachers would be needed. There are many teacher vacancies in primary schools even in the current school year that could not be filled because there were not enough trained applicants. Teaching must once again become more attractive. As an emergency measure, the Free University and the Humboldt University in collaboration with the Education Senator Sandra Scheeres (SPD) have agreed to double the number of places for prospective primary school teachers already for the coming winter semester. But those who are just now beginning their studies will not be finished for six years. (Morgenpost).

The challenge of providing education in light of the current shortages both in teachers and schools, along with the poor condition of school buildings, is also a big issue in the upcoming elections. The CDU is bringing the fact that the restauration costs are estimated to be around five billion euros into the discussions, and is advertising with the reintroduction of the tenure of teachers.

Prayer:

  • Thank God for new places for students of education at the universities
  • Pray for further successful measures to meet the increasing need
  • Pray that resources can be set free, especially for primary schools
  • Pray that people will be called to become teachers

Youth Festival „Ick brauch keen Hawaii“ (I don’t need Hawaii)

From July 20-24, children, adolescents and young adults will have the opportunity every day from 2-6 pm to experience the summer at the Tempelhof field with sports, art and music. Beginning at 6:30pm, the „church“, a 400-m² tent, will open its doors. Different speakers will provide insight into their lives and invite people to think about God and their own lives. Each of the five evenings will end with music and cocktails.

The festival is organized by the YMCA Berlin in cooperation with Berlin UniteD, the youth track of Together for Berlin, the student-SMD, the Gemeinschafts-Diakonieverband, as well as a number of other churches and initiatives. Overall, more than 30 groups and more than 300 volunteers will participate in the event. This year there will also be a particular emphasis on inviting young refugees to participate.

Prayer:

  • Thank God for the cooperation of many Christian youth organizations and youth groups in the city
  • Pray for good, stress-free cooperation
  • Pray for sufficient finances through donors and sponsors
  • Pray that God will prepare encounters and conversations about faith

Keeping On: Elections

On September 18, the Berlin House of Representatives (the parliament of the state of Berlin) will be elected. Several parties are already beginning their first poster campaigns in the election campaign. The party platforms are currently being discussed in various meetings are gradually being finished. Many parties are therefore seeking direct dialogue with residents in the city.

Prayer:

  • Pray for an transparent campaign with real arguments and topics
  • Pray for a campaign without denunciation of the other parties
  • Pray for the implementation of God’s will in the choice and in the coming period of government

On a Personal Note

At the end of June, Pfarrer Axel Nehlsen, who has been the director of Together for Berlin for 14 years, will be retiring. He was also the co-initiator of the prayer mail and is still in the editorial team.

During a sabbatical over the summer, he will pray about what his future role in the area of prayer and in other areas will be. Until then, Rosemarie Stresemann has editorial responsibility. Ana Hoffmeister from the new leadership team will be responsible in terms of the press.

Dates

  • June 8, 6pm: Prayer for city politicians at the Rote Rathaus
  • June 10– 11: Seminar “Developing Cultural Understanding – Understanding Islamic Culture” with Andrea Meyerhoff, including a visit to a mosque. Registration: dte-training.de/anmeldung

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin – Mai 2016]

Good News: Razzia in Großbordell

Offensichtlich erfolgreich war eine Großrazzia im Artemis, dem größten Bordell Berlins und bei 16 weiteren Adressen. Nach polizeilichen Ermittlungen haben die Prostituierten bei „Artemis“ – direkt am Stadtring Ausfahrt Kurfürstendamm – nicht selbständig, sondern weisungsbefugt gearbeitet. Es besteht der Verdacht auf massiven Steuerbetrug (über 23 Millionen Euro) sowie Zwangsprostitution und Menschenhandel. Sechs Haftbefehle – unter anderem gegen die beiden Betreiber – wurden vollstreckt. Sie wollten in der Nähe des geplanten Flughafen BER ein weiteres Großbordell eröffnen. Das sichergestellte Beweismaterial wird jetzt ausgewertet. Das Bordell ist allerdings immer noch geöffnet.

Gebet:

  • Dank für diesen Schlag gegen Menschenhandel und Ausbeutung von Frauen
  • Gebet für weitere erfolgreiche Maßnahmen gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel in Berlin
  • Schließung des Artemis und keine weiteren Großbordelle

Aktuelles zum 1. Mai

Bei Redaktionsschluss war die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen den Anmeldern der linken „Revolutionären 1. Mai-Demo“ und der Polizei noch nicht entschieden. Die Demo will mitten durch die große Straßenparty „Myfest“ ziehen, was ihr wegen Sicherheitsrisiken vom Verwaltungsgericht untersagt wurde. Berufung ist allerdings möglich. In mehreren östlichen Stadtteilen sind auch rechte Demos angemeldet, die eher klein sein dürften. In den letzten Jahren war der 1. Mai nahezu gewaltfrei geworden. Er braucht aber weiterhin unser Gebet.

Die Gebetsaktionen und der Gottesdienst stehen dieses Jahr unter dem Motto „Frieden den Nahen und Fernen – Gebet für einen friedlichen 1. Mai 2016“.

  • Gebetsgottesdienst 1.5., 14 Uhr: Gemeinde Gospel Believers International, St. Simeon-Kirche, Wassertorstr. 21 A, 10969 Berlin
  • 4., 20 Uhr, bis 1.5., 24 Uhr, BURN – 28 Stunden Lobpreis im Gebetskeller Kreuzberg vom. Genaueres: http://www.gebetskeller-kreuzberg.de
  • 5. um 12, 16 und 20 Uhr: Fürbitte-Zeiten Gebetskeller Kreuzberg
  • Straßengebet: Wie in den vergangenen Jahren werden auch wieder kleine Teams auf den Straßen während der Demonstrationen beten.

Gebet:

  • Gute Entscheidung über die Demo-Route
  • Dass es in er ganzen Stadt friedlich bleibt
  • Deeskalierende Polizei-Einsätze
  • Schutz des Myfests

Integrationskonzept

Mitte März wurde vom Berliner Senat den „Masterplan Integration und Sicherheit“ beschlossen. Die Handlungsfelder dabei sind: Schnelle Arbeitsmarktintegration, gute Ausbildung und Bildung, Schaffung von Wohnraum und Verhinderung der Segregation (Ausgrenzung einer Minderheit), mehr Sicherheit und aktive Prävention, sowie eine offene und integrative Stadtgesellschaft. Dies beinhaltet u.a. die Einrichtung des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten. Der Rat der (Bezirks-)Bürgermeister begrüßt das grundsätzlich, fordert jedoch eine vertiefte Weiterentwicklung in allen Bereichen und finanzielle wie personelle Unterstützung für die Bezirke. Parallel hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf für das Integrationsgesetz erstellt, welcher noch vor der Sommerpause vom Bundestag beschlossen werden soll.

Gebet:

  • Weisheit bei der Weiterentwicklung und Diskussion dieser Integrationskonzepte
  • Effektive Umsetzung gemäß christlichen Werten in allen Handlungsfeldern
  • Für ein Aufeinander zugehen in der Gesellschaft

NeuköllnKriminelle Clans / schwierige Bezirke

Unter der Überschrift „Die Hauptstadt ist verloren“ schrieb die Tageszeitung „Die Welt“ kürzlich: „Kriminelle arabische Großfamilien beherrschen ganze Stadtviertel, vor allem in Berlin. Nun rekrutieren sie auch in Flüchtlingsheimen. Ihr Hauptargument: Selbst im Knast ist es besser als im Krieg.“ Auch wenn die meisten Berliner das für übertrieben halten, gibt es ein echtes Problem. Etwa 40 % der organisierten Kriminalität wie etwa Glücksspiel, Raubüberfälle, Schutzgelderpressung liegt in Berlin in den Händen von etwa sechs arabischen Großfamilien. Die Clans hatten in der Vergangenheit Aufsehen erregende Verbrechen verübt – etwa den Schmuckraub im KaDeWe am helllichten Tage, möglicherweise auch den Sprengstoffanschlage auf das Auto eines „Konkurrenten“. In letzter Zeit versuchen sie verstärkt, enttäuschte und gelangweilte junge Männer in Flüchtlingsheimen zu rekrutieren. Bei einer Großrazzia im Mai konnten acht mit Haftbefehl gesuchte Mitglieder eines Clans verhaftet werden. Der Erfolg war möglich, weil die Polizei von Insidern Informationen erhielt.

Immer wieder wird auch von „rechtsfreien Räumen“ in Stadtvierteln mit hohem Migrationsanteil gesprochen. Tatsächlich kann sich die Polizei in manche Straßen nur in Mannschaftsstärke wagen, weil sich Teile der Anwohner etwa bei Kontrollen oder Festnahmen mit den Verdächtigten solidarisieren. Die Zustände sind aber nicht vergleichbar mit den von Terroristen als Schutzraum genutzten Stadtteilen von Paris und Brüssel.

Gebet:

  • Lasst uns glauben und beten: Die Hauptstadt ist nicht verloren!
  • Dank für diesen Schlag gegen die organisierte Kriminalität
  • Gebet für weitere Erfolge der Polizei gegen das organisierte Verbrechen
  • Misslingen der Pläne, Flüchtlinge zur Mitarbeit zu gewinnen
  • Verhinderung von rechtsfreien Räumen

Christliche Schule Christburg Campus

Der Träger von evangelischen Kitas und Schulen in Berlin bietet christliche Bildung vom Kleinkindalter bis zur 10. Klasse an, und ab 2017 ist die erste 11. Klasse zum Abitur geplant. Neben den etablierten Standorten in Prenzlauer Berg, Spandau und Hellersdorf wird in diesem Jahr eine weitere Kita in Moabit geöffnet werden, letztere in Zusammenarbeit mit dem Reformations-Campus an der Reformationskirche. Besonders in sozialen Brennpunkten in Hellersdorf und Spandau, sowie am neuen Standort in Moabit gibt es große familiäre Herausforderungen der Kinder und ihrer Familien. Der Christburg Campus ist dankbar für Gebete für seine Mitarbeitenden und die ihm anvertrauten Kinder. Wegen des Wachstums sucht er immer wieder nach Erzieher/innen und Lehrer/innen. Mehr Info unter: http://www.Christburg-Campus.de

Gebet:

  • Gelingende Neugründungen von Kitas
  • Für die besonderen Herausforderungen der Brennpunktschulen
  • Mehr gläubige Lehrer/innen und Erzieher/innen

Wahlen im September

Am 18. September finden in Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus (sonst „Landtag“) statt. SPD und Linke haben ihre Wahlprogramme schon verabschiedet. Hatte bei der letzten Wahl zum Abgeordnetenhaus die Piratenpartei die angestrebte Koalitionsbildung unmöglich gemacht, wird bei der kommenden Wahl die Stärke der AfD eine entscheidende Rolle spielen. SPD und CDU hätten evtl. keine Regierungsmehrheit mehr. Dann müssten Dreierkoalitionen (Rot-Rot-Grün oder Rot-Schwarz-Grün) ausgelotet werden.

Bei der SPD verschieben sich zurzeit die Machtverhältnisse in der Führungsspitze. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller will jetzt auch das Amt des Parteivorsitzenden übernehmen. Am 30. April stellt er sich zur Wahl. Der bisherige Vorsitzende Jan Stöß, der Müller 2012 verdrängt hatte, hat auf eine Kampfkandidatur verzichtet. Der Fraktionsvorsitzende Raed Saleh unterstützt Müllers Kandidatur.

Vor der Abgeordnetenhauswahl 2011 begann im Mai ein regelmäßiges Gebet im Vorfeld, das sich schließlich zu dem einmal im Monat stattfindenden politischen Stadtgebet am Rathaus entwickelte. Auch diese Wahl soll mit Gebet vorbereitet werden.

Gebet:

  • Dass unterschiedliche Lösungsansätze der Parteien für die Probleme der Stadt von den Medien sachgemäß verdeutlicht werden
  • Dass verborgene oder schädliche Planungen ans Licht kommen und die Kandidaten auch von Gottes Geist „durchleuchtet“ werden
  • Dass sich immer mehr Christen in das Gebet für die Wahl einklinken

Dran bleiben: „Kotti und Görli“

Die Gegend vom Kottbusser Tor bis zum Görlitzer Park ist eine Hochburg für Taschendiebe und Drogenhandel. Die Zahl der Zwischenfälle ist in den letzten Monaten gestiegen. Gewerbetreibende, Anwohner und Polizei scheinen bisher machtlos zu sein. Hier ist neben besserer Polizeitaktik göttliches Eingreifen nötig, um Veränderung zum Positiven zu bringen.

Gebet:

  • Schutz der Anwohner und Passanten vor Gewalt, Drogen und Raub
  • Effektive Strategien für die Überwachung und Befriedung der Gegend
  • Hinwendung von Schlüsselpersonen der Szene zu Christus.

Termine

  • 5., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus