Herunterladen als PDF: Mai 18

Good News: Schulbauprogramm

Der Zustand vieler Schulen in Berlin ist ein trauriges Dauerthema. Nun gibt es einen großen Schritt vorwärts. Drei Senator/innen stellten den „Schulbaufahrplan“ vor. Darin werden alle geplanten Baumaßnahmen für die einzelnen 720 Schulen beschrieben. Nach Bezirken geordnet, gibt es damit erstmals eine transparente tabellarische Darstellung: Was genau soll gemacht werden? Wer ist zuständig? Wann wird mit der Maßnahme begonnen und wann soll sie fertig sein? Aus welchen Töpfen wird sie finanziert? Insgesamt gibt es rund 30 Schulen, an denen es einen Sanierungsbedarf von über 10 Millionen Euro gibt. In den kommenden Jahren sollen rund 60 (!) neue Schulen gebaut werden, um den stark wachsenden Bedarf zu decken.

Gebet:

  • Dank für den konkreten Fortschritt
  • Bitte um schnelle, effektive Umsetzung

Aktuelle Good News 2: Ruhiger 1. Mai

Das Kreuzberger „MyFest“ inklusive „MaiGörli“, die 18-Uhr-Demo (mit – laut Polizei – nur 6.000 Leuten) – alles ohne größere Zwischenfälle. Christen waren mit Gebet, Dauer-Lobpreis und evangelistischen Teams vor Ort.

Dank und Lob, dass Gott Gebet erhört!

Zukunft und Potentiale von Berlin

„Eine neue Begeisterung für die deutsche Hauptstadt wächst in der Welt. In Berlin dagegen überwiegt der Ärger über alltägliche Mängel. Wie passt das zusammen?“, fragt Der Tagesspiegel in einem Artikel vom 22. April. Britische und US-Journalisten, die hier leben, loben Berlin als sauber und günstig mit exzellentem Nahverkehr. Der Tagesspiegel: „In Berlin erleben wir das weitgehend klassenlose Zusammenleben zwar als spannend, aber auch als Anstrengung. Wir sind stolz auf unsere Toleranz, aber die ist stressfrei kaum zu haben.“ Entgegen der verbreiteten Unzufriedenheit gibt es also viel mehr Positives, als wir wahrnehmen, z.B.: „Berlin hat Spezialisten in den schnell wachsenden Branchen Fintech, Gesundheit und Digitalindustrie, … 4 Volluniversitäten, 4 Kunst-Colleges, 7 Hochschulen, 50 zusätzliche Institute, 500 wissenschaftliche und technische Unternehmen. … In Berlin ballt sich Wissenschaft wie sonst an keinem anderen Ort in Deutschland. Der Senat vermarktet die Stadt denn auch als „Brain City“, mit ihren mehr als 70 außeruniversitären Einrichtungen, zwei Exzellenzunis. … Auf Interesse stößt im Ausland auch Berlins neues Einstein-Zentrum Digitale Zukunft, für das 55 neue Informatik-Professuren geschaffen werden. … Der Cluster-Effekt ist enorm. In Berlin ist Diversity nicht nur ein Wort, Leben und Arbeit sind räumlich stark durchmischt, das reduziert den Verkehr und die durchschnittliche Pendlerzeit. Berlin ist die Sharing-Hauptstadt des elektrischen Individualverkehrs mit Rädern, Rollern und Autos.“

In der Stadt selbst, so der Tagesspiegel, treffe das auf eine Phase der Verunsicherung. Wohin entwickelt sich Berlin eigentlich gerade? Verliert es seinen integrativen Charakter, verstärkt sich die Segregation (soziale Trennung)? Zwar ist die Berliner Durchschnittsmiete mit 780 Euro gegenüber 1.843 Euro in London immer noch sehr niedrig. Aber die Mieten stiegen bei uns in einem Jahr um 9,7 Prozent! Der Artikel resümiert: „Das, was an Berlin als so elektrisierend angesehen wird, hat sich also verschoben. Raus aus den Club-Spielplätzen für junge Erwachsene, hin zu professioneller Arbeit in Wissenschaft und Wirtschaft. Aber viel wird davon abhängen, ob es gelingt, der Stadt beides zu bewahren – und deren Funktionalität zu verbessern.“

Gebet:

  • Dank für so viele erstaunlich positive Entwicklungen und das gute Image der Stadt
  • Dass Berlin sein von Gott gegebenes Potential optimal entwickelt
  • Dass Gottes Gnade und menschliche Klugheit schädliche Einflüsse begrenzen

Generationen vereint

Aufbauend auf den ökumenischen Gebetstag EINS am 20. Januar (mit großer Beteiligung und Resonanz) gibt es nun auf Initiative von Berlin United, des Jugendnetzwerks von Gemeinsam für Berlin, die VEREINT-Tage mit den drei Schritten Beten – Dienen – Feiern.

Das Programm: 25.05., 19 bis 21 Uhr, Gebetsabend, Gemeinde auf dem Weg, Tegel. 26.05., 11 bis 13 Uhr, Auftakt, Lobpreis und Schulung, Lukas-Gemeinde Schöneberg. 13 bis 17 Uhr „Kingdom-Teams“ (evangelisieren und praktisch dienen) und Gemeindeaktionen stadtweit. 17:30 bis 19.30 Uhr Spaß, Essen, Gemeinschaft; 19:30 bis 21 Uhr, Lobpreisabend, beides Gemeinde auf dem Weg, Tegel.

Gebet:

  • Hohe Beteiligung verschiedener Generationen aus vielen Gemeinden der Stadt
  • Nachhaltige Wirkung und geistliche Frucht

Startup-Hauptstadt mit Problemen

Berlin ist bekannt für die umsatzstärkste Startup-Szene Deutschlands. Mit rund 100.000 Beschäftigen zählen Startups insgesamt zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Doch bei der Einstellung von Personal sind Startups mit erschwerten Bedingungen konfrontiert wie etwa bürokratische Hürden und einer ausbaufähigen Digitalisierung. So wirft der Bundesverband Deutscher Startups dem Regierenden Bürgermeister vor, die Szene insgesamt zu vernachlässigen. Die Innenverwaltung und der Regierende haben den Vorwurf zurückgewiesen.

Gebet:

  • Dank für die starke Startup-Szene und die Entstehung neuer Arbeitsstellen
  • Reduzierung der bürokratischen Hürden bei der Einstellung von Personal
  • Ausbau der Digitalisierung und des Antragswesens

Unruhige Rigaer Straße

1990/91 wurden in der Rigaer Straße mehrere Häuser besetzt, in die linke Wohngemeinschaften einzogen. In einigen der besetzten Häuser wurden kollektiv betriebene Kneipen und Veranstaltungsräume eröffnet. 1992 wurden einige der Hausbesetzungen durch den Abschluss von Mietverträgen legalisiert, andere wurden 1997 geräumt. Die Straße ist seither Schauplatz von Auseinandersetzungen linker Gruppen mit der Polizei. 2017 eskalierte die Situation in regelrechte Krawalle. Vor kurzem wurden mehrfach Steine auf Polizeiwagen geworfen. Aus dem Protest gegen Gentrifizierung und hohe Mieten wurde ein Kampf gegen jede Ordnungsmacht und ein Ventil für den Frust eines perspektivlosen Lebens. Die linksradikale Szene mobilisiert aktuell zu sogenannten „Diskussions- und Chaostagen“. Vom 10. bis 13. Mai soll diskutiert werden über „Strategien für weitreichende Kämpfe“. Zugleich wird zu „dezentralem Chaos“ an diesen Tagen und Nächten aufgerufen.

Gebet:

  • Für die Gemeinden im Kiez, dass sie sich nicht entmutigen lassen, für eine Veränderung der Situation zu beten
  • Dass die Protestler und Randalierer einen friedvollen Weg für ihre Anliegen finden
  • Schutz, Mut und Entschlossenheit für die Polizisten im Einsatz

Das Müllproblem

Berliner produzieren große Mengen an Müll – oft auch auf Straßen und in Parks. Davon wird häufig berichtet. Worüber wir eher selten etwas hören ist der Müll in Seen und sonstigen Gewässern Berlins. Kürzlich fand die jährliche Frühjahrsputz-Aktion am Flughafensee statt, bei der Taucher des Berliner Tauchvereins, der Wasserwacht, der Feuerwehr und der Polizei gemeinsam drei Kubikmeter Müll aus dem See holten. Ähnlich sieht es in anderen Gewässern aus. Gefunden werden u. a. Fahrräder, Tresore, Schrott, Glasflaschen, Plastik. Und jährlich nimmt die Menge des Mülls zu. Auf öffentlichen Wasserstraßen sind Spezialschiffe zum regelmäßigen Müllsammeln unterwegs. Am Flughafensee soll nun künftig die Stadtreinigung (BSR) für die Reinigung der Grünanlagen zuständig sein. Man hofft, dass die sauberen Grünanlagen dort positiven Einfluss auch auf die Sauberkeit des Sees haben.

Gebet:

  • Dank für den freiwilligen Einsatz der Taucher und anderer auf den Gewässern
  • Für ein neues Umweltbewusstsein bei den Berlinern und allen, die bisher Seen und Flüsse als Mülldeponie benutzt haben

Zu wenige Kita-Plätze

In Berlin fehlen zurzeit ca. 3000 Kita-Plätze. Recherchen des rbb haben gezeigt, dass es eigentlich genug Räumlichkeiten in den bestehenden Kitas gibt, um die Kapazitäten auszubauen. Es fehlt vor allem an ausgebildeten Erzieherinnen. Ein Grund dafür ist, dass diese in Berlin schlechter bezahlt werden als etwa in Brandenburg. Viele wandern ab oder arbeiten nicht mehr in ihrem Beruf. Die Bürgerplattformen haben mit Kitaleiterinnen und Eltern konkrete Vorschläge erarbeitet, um die Ausbildung von Erzieherinnen voranzubringen. Bisher hat die zuständige Staatssekretärin Frau Klebba jedoch behauptet, dass es genug praktikable Möglichkeiten gibt, um die Erzieherausbildung voran zu bringen.

Gebet

  • Offenheit der Verantwortlichen für neue Ideen und Zusammenarbeit mit den Bürgerplattformen
  • Mehr gut ausgebildete Erzieherinnen
  • Höherer Lohn für Erzieherinnen

Dran bleiben: Probleme an Schulen

In der Innenstadt bleibt Eltern oft nur die Auswahl zwischen Schulen mit den gleichen Problemen: Die soziale Spaltung hat sich weitgehend durchgesetzt. Schüleranteile von über 90 Prozent nicht deutschsprachiger Herkunft und aus Familien von Transferleistungsempfängern sind keine Seltenheit. An einem Drittel der staatlichen Schulen stimmt die soziale Mischung nicht, der Lehrermangel ist dramatisch, die Zahl der Quereinsteiger hoch.

Termine:

  • 09.05., 18 Uhr: Gebet für die Stadt, Rotes Rathaus
  • 25. – 26.05.: VEREINT – siehe Artikel oben!

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Good News: School Construction Programme

The condition of many schools in Berlin is a sad ongoing theme, but now there is a big step forward. Three senators have presented the „school construction timetable“. It describes all planned construction measures for the individual 720 schools sorted by districts. This is the first time a transparent tabular presentation has been made: What exactly should be done? Who is responsible? When will the measure begin and when will it be ready? Who will finance it? In total, there are around 30 schools where there is a need for refurbishment of more than 10 million euros. In the coming years, around 60 (!) new schools are to be built to meet the rapidly growing demand.

Prayer:

  • Thank God for this specific progress
  • Ask God for fast, effective implementation

Current Good News 2: May 1st

The Kreuzberg „MyFest“ including „MaiGörli“, the 6pm demo (with – according to police – only 6,000 people) – all without major incidents. Christians were on-site with prayer, perpetual praise and evangelistic teams.

Thanksgiving and praise that God answers prayer!

The Future and Potential of Berlin

“Excellently organized, affordable, cool: a new enthusiasm for the German capital is growing in the world. In Berlin, on the other hand, anger predominates over everyday shortcomings. How does that fit together?” asks DER TAGESSPIEGEL in an April 22 article. British and American journalists living here praise Berlin as clean and cheap with excellent public transport. „In Berlin, we experience the largely classless living together as exciting, but also as an effort. We are proud of our tolerance, but it is hardly stress-free.” Contrary to widespread dissatisfaction, there are obviously many more positive things than we realize – such as university and academic excellence: „Berlin has specialists in the fast-growing sectors fintech, health and digital industry. Berlin has four full-time universities, four art colleges, seven colleges, 50 additional institutes, and 500 scientific and engineering companies. … In Berlin, science is clustered together like no other place in Germany. The Senate also markets the city as the „Brain City“, with its more than 70 non-university institutions, two “universities of excellence”…the Charité … and the humanities are considered world leaders. Berlin’s new Einstein Digital Future Centre, where 55 new computer science professorships are being created, is also attracting interest abroad. … The cluster effect is enormous. In Berlin, diversity is not just a word, life and work are spatially mixed, which reduces traffic and commuting time. Berlin is the capital of sharing of electric individual transport with wheels, scooters and cars.“

In the city itself, according to the Tagesspiegel, this encounters a phase of uncertainty. Where is Berlin developing right now? Will it lose its integrative character, is segregation (social separation) increasing? The average Berlin rent is still low at 780 euros compared to 1,843 euros in London, but rents rose 9.7 percent in one year. The article sums up: „What is considered so electrifying about Berlin has shifted – from club playgrounds for young adults to professional work in science and business. But much will depend on whether it succeeds in preserving the city – and improving its functionality.“

Prayer:

  • Thank God for some amazingly positive developments and for the image of the city
  • Pray that Berlin optimally develops its God-given potential
  • Pray that God’s grace and human wisdom limit harmful influences

Generations pray, evangelize and celebrate together

Building on the ecumenical day of prayer EINS on January 20 (with great interest and resonance), the VEREINT-Tage with three steps: praying – serving – celebrating is now being initiated by Berlin United, the

youth network of Together for Berlin.

The programme: May 25, 7-9pm, prayer evening, Gemeinde auf dem Weg, Tegel. May 26, 11am to 1 pm, Launch, praise and training, Lukas-Gemeinde Schöneberg. 1 pm to 5 pm „Kingdom Teams“ (evangelism and practical service) and citywide church activities. 5:30 to 7:30 pm Fun, Food, Fellowship; 7:30-9pm, worship evening, both at the Gemeinde auf dem Weg, Tegel.

Prayer:

  • Pray for high participation of different generations from many districts in the city
  • Pray for sustainable impact and spiritual fruit

Start-up-Capital with Problems

Berlin is known for the highest-turnover start-up scene in Germany. With around 100,000 employees, start-ups are one of the biggest employers in the city. But when it comes to recruiting, start-ups are facing more difficult conditions, such as bureaucratic hurdles and digitization that needs improvement. The Federation of German Start-ups accuses the Governing Mayor of neglecting the scene as a whole. The interior administration and the government authorities rejected the accusation.

Prayer:

  • Thank God for the strong start-up scene and the creation of new jobs
  • For a reduction of bureaucratic hurdles in recruiting staff
  • Pray for the development of digitization and application procedures

Restless Riager Straße

In 1990/91 several houses were occupied in the Rigaer Straße, and leftist communes moved in. In some of the occupied houses, collectively operated pubs and meeting rooms were opened. In 1992, some of the squatters were legalized through rental contracts; others were vacated in 1997. Since then, the street has been the scene of clashes between left-wing groups and the police. In 2017, the situation escalated into riots. Recently, stones were repeatedly thrown at police cars. In the neighbourhood there were increasingly similar incidents in recent weeks. Over the years, the (partly legitimate) protest against gentrification and high rents became a fight against any regulatory power and an outlet for the frustration of a life without a perspective for the future.

Prayer:

  • Pray for the churches in the neighbourhood, that they would not become discouraged in praying for a change in the situation
  • Pray for people who go to the living quarters as ambassadors of the good news
  • Pray that the protesters and rioters find a peaceful path for their concerns
  • Pray for protection, courage and determination for the police

The Garbage Problem

Berlin is home to many people who produce large amounts of garbage – often on the streets and in the parks. This is often reported. What we rarely hear about is the garbage in lakes and other waters of Berlin. Recently, the annual spring cleaning action took place at the airport lake, where divers of the Berliner Tauchverein, the Wasserwacht, the fire brigade and the police together took three cubic meters of garbage out of the lake. The situation is similar in other waters. There are bicycles, safes, scrap metal, glass bottles, plastic and much more, and the amount of garbage is increasing annually. On public waterways special ships are doing regular garbage collection. At the airport lake, the BSR will now be responsible for cleaning the green areas around the lake. It is hoped that the clean green areas around the lake will have a positive influence on the cleanliness of the lake.

Prayer:

  • Thank God for the volunteer divers and for all the other „garbage collectors“ on the waters of Berlin
  • Pray for a new environmental awareness among Berliners and all those who have used lakes and rivers as landfill sites

Too few day-care places

There are currently about 3000 day-care places missing in Berlin. Research by the rbb has shown that there are actually enough rooms in the existing kindergartens to increase capacities. Above all, there is a lack of educated educators. One reason for this is that they are paid less in Berlin than in Brandenburg. Many are leaving or no longer working in their profession. The Civic Platforms, day-care workers and parents have developed concrete proposals to promote the education of day-care workers. So far, however, Secretary of State Ms Klebba has claimed that there are enough viable ways to educate day-care workers.

Prayer

  • Pray for openness among those responsible for new ideas and cooperation with the Civic Platforms
  • Pray for more well-educated day-care workers
  • Pray for higher pay for day-care workers

Keeping On: Problems in Schools

In the city centre, parents often have only the choice between schools with the same problems – the social divide has largely prevailed everywhere. It’s not uncommon to have more than 90% of the students coming from non-German speaking backgrounds from families who are receiving welfare or immigrant benefits. In one-third of public schools, the social mix is not good; the shortage of teachers is dramatic; the number of lateral newcomers is high.

Dates:

  • May 9, 6pm: Prayer for the City, Rotes Rathaus
  • May 25-26: VEREINT – see article above!

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Herunterladen als PDF: April 2018

Good News: Bürgerplattform Spandau

In Bürgerplattformen verbinden sich Initiativen, Vereine und Religionsgemeinschaften, um gemeinsam an Lösungen für ihren Kiez oder Stadtteil zu arbeiten. Nach Neukölln, Berlin Südost und Moabit-Wedding wurde nun die vierte Berliner Bürgerplattform im Bezirk Spandau gegründet. Engagierte Christen sind dabei. Eine Reihe von Kirchengemeinden sind beteiligt, ebenso einige Moscheegemeinden. Sie wollen miteinander Themen angehen, die viele Spandauer/innen bewegen, und mit der Politik auf Augenhöhe über Lösungen verhandeln. Rund 450 Menschen aus bisher 15 Gruppen kamen zur Gründungsversammlung.

Gebet:

  • Dank, dass sich Christen und andere Menschen guten Willens für mehr Lebensqualität einsetzen
  • Dank, dass sie auch auf diese Weise der Stadt und ihren Menschen dienen

Personal-Notstand bei den Gerichten

Seit Jahren ist die Berliner Justiz überlastet und die Situation ist weiter angespannt. Besonders betroffen ist das Landgericht in Berlin-Moabit: Zu wenig Personal für zu viele Fälle und dazu noch fehlende Gerichtssäle. Dadurch kommt es oft zu langen Verzögerungen in den Verhandlungen teils schwerer Verbrechen. Verfahren können aufgrund steigender Zahlen von Straffällen nicht zügig abgeschlossen werden. Häftlinge werden aus der Untersuchungshaft entlassen, weil aufgrund der Verzögerung des Prozessbeginns die Dauer der gesetzlich erlaubten Untersuchungshaft überschritten ist. 19 von 40 Strafkammern gelten offiziell als überlastet. Bis zum Sommer sollen fünf neue Strafkammern eingerichtet und zudem neue Stellen besetzt werden – mit dem Ziel, die Gesamtlage zu entspannen. Neue Hochsicherheitssäle sind geplant, doch die Baugenehmigung fehlt.

Gebet:

  • Entlastung des aktuellen Arbeitspensums der Richter und Staatsanwälte
  • Zeitnahe Besetzung neuer Stellen in den Strafkammern
  • Rasche Aufarbeitung der bisher zurückgestellten Verhandlungen
  • Rückgang der Zahl von Straftaten in Berlin

Stolpersteine

Die Stolpersteine sind ursprünglich ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit den kleinen Gedenktafeln soll an die Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet oder deportiert wurden. Rund 7.800 Steine sind in Berlin verlegt worden. Am 20. März fand bundesweit ein „Frühjahrsputz der Stolpersteine“ statt. Die Stolpersteine und die Putzaktion richten sich gegen das Vergessen und Verdrängen unserer deutschen Geschichte. Es bedeutet ein Innehalten im hektischen Alltag, um die Schrift am Boden zu entziffern. Es erfordert Demut, sich auf offener Straße hinzuknien, um durch das Putzen die Erinnerung präsent zu halten. Was geschehen ist, könnte sich wiederholen, wenn wir aus dieser Erfahrung nicht lernen. So erlebten wir in Berlin in den letzten Monaten, wie Stolpersteine herausgerissen wurden und ein israelischer Restaurantbesitzer verbal heftig antisemitisch attackiert wurde.

Für eine praktische Umsetzung des Mottos „Nie wieder“ braucht es Mut. Jeder ist gerufen, in seinem alltäglichen Leben antisemitischen Sprüchen oder Vorbehalten entgegen zu treten. Eine weitere Möglichkeit aktiv zu werden, ist die Teilnahme am „Marsch des Lebens“, der sich gegen das Vergessen und gegen den modernen Antisemitismus richtet. Auftakt des Marschs ist am 18.04.18 um 18 Uhr am George-Grosz-Platz (Ecke Kurfürstendamm und Schlüterstraße).

Gebet:

  • Dass unsere besondere deutsche und christliche Verantwortung für Juden und Israel bewusst bleibt
  • Schutz von israelischen und jüdischen Mitbürgern und Einrichtungen
  • Mut und Entschlossenheit, gegen Antisemitismus einzustehen
  • Große Teilnehmerzahl und öffentliche Wirkung beim „Marsch des Lebens“

Wirtschaftsstandort Berlin

In Berlin gibt es gute Nachrichten aus dem Wirtschaftssektor. Es werden neue Arbeitsplätze geschaffen (55.000 in 2017) und dadurch sinkt die Arbeitslosigkeit. Berlin ist ein attraktiver Standort für Unternehmen aus der Digitalwirtschaft, Tourismus und Medien. Das Wirtschaftswachstum lag in den letzten Jahren immer wieder über dem der restlichen Bundesrepublik. Doch aus gesamtdeutscher Sicht sieht Berlins wirtschaftlicher Beitrag nicht so glorreich aus. Berlin trägt nur vier Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei und drückt sogar das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen. Aktuelle Umfragen zeigen, dass das Potential des Wirtschaftsstandorts Berlin zwischen Berlin und anderen Bundesländern stark auseinander geht. Damit die Wirtschaft Berlins weiterhin wächst und der Wirtschaftsstandort an Attraktivität gewinnt, nennen Führungskräfte als Wachstumspotentiale insbesondere: bessere Bildung, Optimierung der Verwaltung, mehr Offenheit, mehr Investitionen und bessere Infrastruktur.

Gebet:

  • Dank für das wirtschaftliche Wachstum und die neuen Arbeitsplätze
  • Bitte um einen vorausschauenden Blick der Politik, der die Wachstumspotentiale Berlins jetzt angeht
  • Dass neue Unternehmen gut Fuß fassen und bestehende stabil bleiben

Kreuzberg und der 1. Mai

Viele Jahre dachte man beim 1. Mai in Kreuzberg an Randale und Unruhe. Seit 2003 setzen sich Christen für einen friedlichen 1. Mai ein – mit öffentlichen Gottesdiensten vor Ort, Straßengebetsteams und Lobpreiszeiten. Wie wird es in diesem Jahr sein?

Wie in den Vorjahren veranstalten Bezirk und Anwohner das MyFest mit acht Bühnen von 11 bis ca. 22 Uhr rund um die Oranienstraße. Neu ist der MaiGörli von 12 bis 23 Uhr auf zwei Bühnen im Görlitzer Park mit umfassenden Zugangskontrollen. Die Revolutionäre 1. Mai Demo ist angekündigt, wird aber wohl wieder nicht offiziell angemeldet werden; sie soll am Oranienplatz starten und steht unter dem Motto „Für soziale Revolution“ und „Die rebellische Stadt sichtbar machen“.

Und Folgendes planen christliche Gruppen:

„BURN“ ab 30.4.,12 Uhr, bis 1.5., 24 Uhr: Lobpreis und Anbetung im Gebetskeller am Kotti, 36 Stunden lang. Fürbitte-Zeiten eingebettet in BURN (30.4., 20 Uhr, 1.5., 12, 16 und 20 Uhr).

Begleitendes Gebet im Vorfeld und während der Demo: Montag, 30.4., 18 Uhr, entlang der Demo-Strecke und 1.5. ab ca. 17 Uhr parallel zur Demo

Evangelisation in kleinen Teams am 1. Mai ab 13 Uhr auf dem MyFest; gemeinsamer Start mit einem Sendungsgottesdienst.

Wer mitmachen möchte, bei info@gfberlin.de melden!

Gebet:

  • Dank für den jahrelangen deutlichen Rückgang von Gewalt und Randale rund um den 1. Mai
  • Für einen friedlichen Verlauf des Tages rund um das MyFest und beim MaiGörli
  • Für einen friedlichen Verlauf der 18-Uhr-Demo (und eventueller anderer Demos)
  • Weises, deeskalierndes und wirkungsvolles Handeln der Polizei

Bessere Luftqualität durch Tempo 30

In Berlin liegt wie in vielen anderen Städten die Belastung mit Stickstoffdioxid an stark befahrenen Straßen über dem zulässigen Grenzwert. Das gefährdet die Gesundheit (nicht nur) der Anwohner, Fußgänger und Radfahrer. Studien zeigen, dass langsamer und gleichmäßig rollender Verkehr die Belastung senkt. So ergaben über drei Jahre durchgeführte Tests in Berlin eine Senkung zwischen sieben und 13 Prozent. Bei Feinstaub und dem darin enthaltenen giftigen Ruß waren die Effekte geringer, aber ebenfalls messbar. Nach den Osterferien macht nun Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos, für die Grünen) ernst. Sie will nur dort Tempo 30 vorschreiben, wo es Sinn macht. Die Testphase beginnt auf der Leipziger Straße in Mitte. Dort wird der Grenzwert bisher um 65 Prozent überschritten, so viel wie an keiner anderen der rund 30 vom Senat betriebenen Messstellen an Hauptverkehrsadern.
(Der Tagesspiegel 22.03.2018)

Gebet:

  • Effektive und sinnvolle Maßnahmen zur Senkung der Schadstoffe
  • Versachlichung der oft emotional und ideologisch überfrachteten Diskussion
  • Dass mittelfristig die Luftqualität in Berlin steigt – und damit die Gesundheit

Dran bleiben: Antisemitismus

In einer Tempelhofer Grundschule (mit 95 Prozent Migrationsanteil!) ist ein jüdisches Mädchen von einer muslimischen Klassenkameradin beschimpft und bedroht worden, weil sie nicht an Allah glaubt. Der Fall schlägt Wellen bis in die Bundespolitik. Der neue Außenminister Heiko Maas verurteilte während seines Antrittsbesuchs in Israel den Vorfall und generell jede Art von Judenfeindschaft. Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble äußerte sich entsprechend. In der betroffenen Schule soll das Problem nach den Osterferien mit externer fachlicher Hilfe pädagogisch angegangen werden. Ein solcher Vorfall ist wahrscheinlich nur „die Spitze des Eisbergs“. Es gibt offenen Antisemitismus sowohl in muslimischen Kreisen als auch bei Deutschen mit rechter Gesinnung.

Unser Gebet und praktischer Einsatz gegen Antisemitismus und Judenhass bleiben leider aktuell.

Termine:

11.04., 18 Uhr: Gebet für die Stadt, Rotes Rathaus

18.04.,18 Uhr: Marsch des Lebens (siehe Artikel oben), George-Grosz-Platz, Charlottenburg, https://www.facebook.com/events/167260303984412/

30.04. und 01.05.: Gebet rund um den 1.Mai (Details im Artikel oben)

 

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Good News: Community Organizing Platform Spandau

Initiatives, associations and religious communities are joining together in so-called Community Organizing Platforms to work together on solutions for their neighbourhood or district. Following Neukölln, Berlin Südost and Moabit-Wedding, the fourth Berlin Community Organizing Platform was founded in the district of Spandau. Christians are taking part. A number of churches are involved as well as some mosque communities. They want to tackle issues together that are on the hearts of many in Spandau and negotiate with politicians face-to-face about solutions. Around 450 people from 15 groups came to the founding meeting.

Prayer:

  • Thank God that Christians and other people of good will are working together for better quality of life
  • Thank God that in this way they are serving the city and its residents

Personnel Emergency in the Courts

The Berlin judiciary has been overburdened for years, and the situation is still tense. The district court in Berlin-Moabit is particularly affected – Too few staff for too many cases and in addition, not enough courtrooms. This often leads to long delays in court cases, in part those concerning serious crimes. Proceedings cannot be completed quickly due to increasing numbers of offenses. Due to the delay in beginning the trials, prisoners are released from pre-trial detention because the duration of the legally allowed pre-trial detention has been exceeded. 19 out of 40 criminal chambers are officially overburdened. By summer, five new criminal court divisions will be set up, and new jobs will be filled – aiming for relaxing the overall situation. New high-security courtrooms are planned, but the building permit has not been granted yet.

Prayer:

  • Pray for the relief in the current workload of judges and prosecutors
  • Pray for timely filling of new posts in the criminal courts
  • Pray for rapid processing of the cases that have been postponed
  • Pray for a decline in the number of crimes in Berlin

Stumbling Blocks

The stumbling blocks are originally a project of the artist Gunter Demnig. The small commemorative plaques are intended to commemorate the people who were persecuted, murdered or deported during the National Socialist era. Around 7,800 stones have been laid in Berlin. On March 20, a nationwide „spring cleaning of the stumbling blocks“ took place. The stumbling blocks and the cleaning action are directed against the forgetting and suppression of our German history. It means pausing in hectic everyday life to decipher the writing on the ground. It requires humility to kneel down on the street to keep the memory present by brushing. What has happened may be repeated if we do not learn from past experiences. In Berlin, for example, in recent months, stumbling blocks have been torn out and an Israeli restaurant owner was verbally violently attacked with anti-Semitic rhetoric.

It takes courage to practically implement the motto „Never again“. Everyone is called to oppose anti-Semitic sayings or prejudices in their everyday lives. Another way to take action is to participate in the „March of Life“, which is directed against forgetting and against modern anti-Semitism. The march begins on April 18 at 6pm at George-Grosz-Platz (corner of Kurfürstendamm and Schlüterstraße).

Prayer:

  • That people will remain conscious of our special German and Christian responsibility for Jews and Israel
  • Pray for the protection of Israeli and Jewish citizens and institutions
  • Pray for courage and determination to stand up against anti-Semitism
  • Pray for a large number of participants and public impact from the „March of Life“

Business Location Berlin

There is good news from the business sector in Berlin. New jobs will be created (55,000 in 2017) and this will reduce unemployment. Berlin is an attractive location for companies from the digital economy, tourism and the media sectors. In recent years, economic growth in Berlin has repeatedly exceeded that of the rest of the Federal Republic. But from an all-German point of view, Berlin’s economic contribution does not look so glorious. Berlin contributes only four percent to the gross domestic product and even pushes the average per capita income down. Current surveys show that the potential of the business location Berlin is very different between Berlin and other federal states. In order for the economy of Berlin to continue to grow and the business location to become more attractive, executives cite in particular better education, optimization of administration, more openness, more investment and better infrastructure as areas of needed growth.

Prayer:

  • Thank God for the economic growth and the new jobs
  • Pray for politics which look to the future and address the areas of needed growth in Berlin
  • Pray that new companies gain a foothold and existing ones remain stable

Kreuzberg and May 1st

For many years May 1st in Kreuzberg meant riots and unrest. Since 2003, Christians have been promoting a peaceful May 1st – with local public church services, street prayer teams, and worship times. How will it be this year?

As in previous years, the district and local residents are organizing the MyFest with eight stages from 11am to 10 pm around the Oranienstraße. The MaiGörli from noon to 11pm on two stages in the Görlitzer park with extensive entrance controls is new this year. The Revolutionary May 1st demonstration has been announced, but once again will probably not be officially registered. The demonstration under the motto of „For social revolution“ and „Make the rebellious city visible“ is supposed to start at the Oranienplatz.

Christian groups are planning the following:

„BURN“ from April 30, noon to May 1st. midnight: Praise and worship in the prayer cellar at Kottbusser Tor, for 36 hours. Intercession times embedded in BURN (April 30, 8 pm, May 1st, noon, 4 pm and 8pm).

On-site Prayer coming up to and during the demonstration: Monday, April 30, 6pm, along the demo route and May 1st beginning about 5pm parallel to the demo.
Evangelization in small teams on May 1st from 1pm at MyFest; joint start with a sending worship service.
If you want to join, please contact info@gfberlin.de!

Prayer:

  • Thank God for the years of significant decline in violence and riots surrounding May 1st
  • Pray for a peaceful day at the MyFest and MaiGörli
  • Pray for a peaceful 6pm demonstration (and any other demos)
  • Pray for wise, deescalating and effective action on the part of the police

Better Air Quality Through Tempo 30

In Berlin, as in many other cities, the level of nitrogen dioxide pollution on busy roads is above the permissible limit. This endangers the health (not only) of local residents, pedestrians and cyclists. Studies show that slower, evenly rolling traffic reduces the pollution level. For example, over three years of testing in Berlin Tempo 30 resulted in a reduction of between seven and 13 percent. In the case of fine dust and the toxic soot it contains, the effects were lower, but also measurable. After the Easter holidays, the Senator for the Environment Regine Günther (independent, for the Greens) wants to take the matter seriously. She wants to dictate Tempo 30 only where it makes sense. The test phase begins at Leipziger Straße in Mitte. There, the limit has been exceeded by 65 percent, more than at any other of the approximately 30 measuring points on major arteries operated by the Senate.

(Der Tagesspiegel 03/22/2018)

Prayer:

  • Pray for effective and sensible measures to reduce pollutants
  • Pray that the often emotionally and ideologically overloaded discussion will become more objective
  • Pray that the air quality in Berlin improves in the short-term term – and thus also health

Keeping On: Anti-Semitism

In a Tempelhofer elementary school (with 95 percent pupils with migrant background!), a Jewish girl was insulted and threatened by a Muslim classmate because she does not believe in Allah. The case is making waves all the way up to in federal politics. During his inaugural visit to Israel, the new Foreign Minister Heiko Maas condemned the incident and any kind of anti-Semitism in general. In addition, Bundestag President Wolfgang Schäuble commented accordingly. In the affected school, the problem will be addressed pedagogically after the Easter holidays with external assistance. Such an incident is probably just the “tip of the iceberg”. There is open anti-Semitism both in Muslim circles and among Germans with right-wing sentiments.

Our prayer and practical work against anti-Semitism and hatred of the Jews reflects an unfortunate continuing need.

Dates:

April 11, 6pm: Prayer for the City, Rotes Rathaus

April 18, 6pm: March for Life (see article above), George-Grosz-Platz, Charlottenburg, https://www.facebook.com/events/167260303984412/

April 30 and May 1: Prayer Surrounding May 1st (Details in the article above)

 

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Good News: Weniger Kriminalität rund um das Kottbusser Tor

Öfter haben wir hier zum Gebet für das Kottbusser Tor in Kreuzberg aufgerufen. Die Kriminalität ist dort ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Das geht laut rbb aus der Statistik des zuständigen Polizeiabschnitts hervor. Der Rückgang betrifft die Gewaltdelikte Körperverletzung und Raub sowie Taschendiebstähle, die 2016 auf 2017 um 14 Prozent abnahmen. Bei den Taschendiebstählen ging die Zahl sogar um 42 Prozent zurück. Angestiegen ist dagegen leider die Zahl der Drogendelikte. Dank und Bitte zugleich!

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Sexuelle Vielfalt in Kitas

Für die Kindertagesstätten von Berlin ist – vom Senat finanziert – eine neue Pädagogische Handreichung herausgegeben worden mit dem Titel „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“. Die Zielgruppe, 1-6-jährige Kita-Kinder, soll sich mit allen möglichen Formen sexueller und geschlechtlicher Identität, Orientierung und Lebensweisen in Form von Bilderbüchern und Geschichten beschäftigen. Die Kita-Pädagoginnen werden angeleitet, die sexuelle und geschlechtliche Identität der Kleinkinder zu hinterfragen und sie darin zu unterstützen, ihre sexuelle Orientierung zu finden. Die Themen dieser Broschüre wurden im Auftrag des Senats von der LGBT-Interessengruppe „Queerformat“ entwickelt. Bei aller auch vom christlichen Glauben her gebotenen Toleranz für unterschiedliche geschlechtliche Orientierungen befürchten doch viele Fachleute, dass Kinder dadurch überfordert sind und schwerwiegende Eingriffe in deren psychische Entwicklung genommen werden. Sollten Eltern sich auf ihr grundgesetzlich garantiertes elterliches Erziehungsrecht berufen und nicht mitmachen wollen, droht die Broschüre bereits indirekt mit Entzug des Sorgerechts. Im Übrigen widersprechen die in der neuen Broschüre propagierten Einstellungen den an biblischer Ethik orientierten Maßstäben. Wir verweisen auf eine Online-Petition dagegen: http://www.citizengo.org/de/ed/156998-kein-vielfalts-sex-kitas-indoktrinierende-broschuere-sofort-zurueckziehen. Außerdem könnte Berliner Initiative Vorbildcharakter für andere Bundesländer haben.

Gebet:

  • Konzentration auf das Kindeswohl und nicht auf ideologische Vorgaben
  • Rücknahme der Handreichung

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Böses durch Gutes überwinden –Transforum-Konferenz

„Böses durch Gutes überwinden“ ist laut Römer 12,21 Chance und Aufgabe der Christen. Wie kann der Geist Christi, der ein Geist der Feindesliebe und der Versöhnung ist, in unseren Städten wirksamer werden – durch uns? Welche gelungenen Modelle gibt es? Dies und mehr thematisiert die Transforum-Konferenz von Gemeinsam für Berlin vom 8. bis 10. März in der Josua-Gemeinde in Spandau. Spannende Plenumsgäste und 24 Workshops laden zum Hören und Mitmachen ein. Das ganze Programm und Anmeldung hier: https://transforum-berlin.de/startseite/

Gebet:

  • Wegweisende und nachhaltige Impulse durch die Konferenz
  • Dass Berlin und andere Städte mehr und mehr durch den versöhnenden Geist des Evangeliums verändert werden

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