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Good News: Öffentlicher Dienst – mehr Geld für Mangelberufe

Für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst haben sich Gewerkschaften und Bundesländer auf einen Kompromiss geeinigt. Voraus gegangen waren massive Warnstreiks auch in Berlin. Rückwirkend zum 1. Januar bekommen die Angestellten nun 2 Prozent, aber mindestens 75 Euro mehr Lohn. Dieser Mindestbetrag sichert Geringverdienern unter den Landesbeschäftigten eine prozentual höhere Lohnsteigerung. Insgesamt beträgt die Lohnerhöhung 4,35 Prozent über eine Laufzeit von zwei Jahren. Berliner Landesangestellte erhalten ab Dezember 2017 zusätzlich weitere 1,5 Prozent. Damit holt Berlin seinen Rückstand gegenüber anderen Bundesländern auf. Fast jede zweite Lehrkraft in der Hauptstadt ist angestellt – somit profitieren über 10.000 von der Erhöhung. Lehrer/innen werden in Berlin besonders dringend gesucht. Auch für Beschäftigte in Kitas, Krankenpflege und Sozialarbeit – ebenfalls Mangelberufe – handelten die Gewerkschaften Verbesserungen aus.

  • Dank für den Lohnkompromiss
  • Neue und engagierte Mitarbeiter in den pädagogischen und sozialen Berufen

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Wirtschaftssenatorin Ramona Pop

Seit Dezember 2016 ist der neue Senat im Amt. Wir stellen in einer kleinen Serie die Senatorinnen und Senatoren vor, die neu in der Berliner Landesregierung sind.

Ramona Pop, 39, ist für Bündnis 90/Die Grünen als Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe im neuen Senat. Zugleich ist sie als Bürgermeisterin stellvertretende Ministerpräsidentin. Sie stammt aus einer Familie von Banater Schwaben, einer katholischen deutschen Minderheit in Rumänien und lebte seit 1988 in Münster/Westfalen. Dort und an der Berliner Freien Universität studierte sie Politikwissenschaft. Seit 1997 ist sie Mitglied der Grünen. Seit 2001 gehört sie dem Berliner Abgeordnetenhaus an, war 2006-2009 stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Fraktion und arbeitsmarktpolitische Sprecherin, 2009-2016 Fraktionsvorsitzende. Bei der Wahl 2016 errang sie in Berlin-Mitte ein Direktmandat. Sie zählt zum Realo-Flügel ihrer Partei und ist um Ausgleich und Fairness bemüht.

Was weniger bekannt ist: Als einzige im neuen Senat neben dem Regierenden Bürgermeister leistete sie den Amtseid mit dem Zusatz „so wahr mir Gott helfe“. Bei einer Veranstaltung des Diözesanrats, der Laienvertretung im Erzbistum Berlin, sagte sie 2015 unter anderem, es gebe eine große Suche nach Werten und Gemeinschaft. Sie will das Engagement der Kirchen nicht nur auf die Wertediskussion beschränkt wissen. Als Beispiele nannte sie: Flüchtlinge, die soziale Arbeit, den Sonntagsschutz und die Ökologie. (Tag des Herrn, Kath. Wochenzeitung, 30.4.2015)

Ihre Ziele als Senatorin beschreibt Ramona Pop so (Der Tagesspiegel 7.2.2017): „Wir müssen Klimaschutz und Wirtschaftsdynamik zusammenbringen. Über die Wege dahin verhandele ich offen und intensiv mit allen Akteuren. Und sehr viele Unternehmen haben ja auch schon erkannt, dass sie mit grünen Ideen sehr gut schwarze Zahlen schreiben. Die Unternehmen sind da meist schon sehr viel weiter, als manche denken… Wir müssen uns Zukunftsthemen wie der Digitalisierung zuwenden… Unser Stadtwerk soll erneuerbare Energien selber produzieren und auch vertreiben. Wir wollen das Stadtwerk entfesseln, um es zu einem kraftvollen Akteur für die Energiewende und den Klimaschutz zu machen.“

GEBET:

  • Dass Frau Pop als „Frau des Friedens“ zum Gelingen der Senatsarbeit beiträgt
  • Gunst bei den Playern der Wirtschaft und Innovationen zum Besten der Stadt
  • Dass es Ramona Pop gelingt, auch christliche Werte in ihrem Amt umzusetzen

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Radikale Moschee geschlossen

Die Moschee „Fussilet 33“ in der Perleberger Straße im Berliner Stadtteil Moabit ist offenbar einem Verbot zuvorgekommen und hat von selbst geschlossen. Doch die Polizei muss nun beobachten, wohin die Szene ausweicht. Ob es einen Ersatzort gibt, ist derzeit noch offen. Die Berliner Innenverwaltung hat am 28.2. mitgeteilt, dass der Trägerverein der Moschee seit dem 15.2. verboten ist. Dort hatte der Anis Amri, der Attentäter vom Breitscheidplatz, verkehrt, außerdem eine Reihe weiterer sogenannter Gefährder. Fünf Vorständen und Anhängern wurde inzwischen wegen Terrorverdachts der Prozess gemacht. Amri war Tunesier, doch der Moscheeverein war vor allem ein Treffpunkt radikalislamischer Tschetschenen aus Berlin und Brandenburg. Er soll tschetschenische Kämpfer aus Deutschland nach Syrien begleitet und Flugtickets für sie bezahlt haben. In Berlin und Brandenburg gehören einige Tschetschenen seit Jahren zu den islamistischen Gefährdern, die von der Polizei beobachtet werden.

GEBET:

  • Dank, dass der Treffpunkt geschlossen ist
  • Bitte um Wachsamkeit und Schutz vor allen, die Anschläge planen
  • angemessene Maßnahmen zur Austrocknung der Islamisten-Szene

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Polizisten brauchen Segen und Schutz

Immer wieder wird berichtet, wie respektlos Polizisten entgegen getreten wird. Nun soll ein neues Bundesgesetz für einen besseren Schutz der Polizei sorgen. Übergriffe sollen stärker geahndet werden. Zusätzlich belastend ist für die Polizei in Berlin der Personalmangel. Besonders die Familien leiden, weil wochenlang am Stück ohne auch nur einen freien Tag gearbeitet werden muss – in Schichten von zehn oder zwölf Stunden. Das Durchschnittsalter der Polizist/innen liegt bei knapp 50 Jahren und viele werden in den nächsten Jahren pensioniert. Wegen der hohen Belastungen gibt es auch einen hohen Krankenstand. Die Stadt wächst jedes Jahr um rund 40.000 Einwohner – aber die Anzahl der Polizisten wächst nicht mit. Viele Jahre lang waren immer mehr Stellen abgebaut worden, so dass selbst mit Neueinstellungen der entstandene Engpass nicht schnell überwunden werden kann.

GEBET:

  • Dank an Gott für die Arbeit der Polizei
  • Segen auf ihrem Dienst und Schutz vor körperlichen und verbalen Übergriffen
  • Dass es bei Planungen gelingt, die Polizist/innen stärker zu entlasten

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Neue Generalstaatsanwältin

Seit November 2015 ist die – auch angesichts der Terrorbedrohung wichtige – Stelle des Berliner Generalstaatsanwalts ausgeschrieben. Eine fünfköpfige Auswahlkommission entschied sich nun für die Polizeivizepräsidentin Margarete Koppers anstatt ihrer Mitbewerberin Susanne Hoffmann, die Abteilungsleiterin im brandenburgischen Justizministerium ist. Diese Empfehlung ist stark umstritten, da nach der Einsetzung des neuen Justizsenators Dirk Behrendt die Auswahlkommission ausgetauscht worden ist. So verlangt die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Akteneinsicht rund um diese Neubesetzung der Kommission. Koppers war eine Zeit lang kommissarisch Polizeipräsidentin – und das durchaus erfolgreich. Zuvor war sie viele Jahre Vorsitzende Richterin einer großen Strafkammer, hat aber keinerlei Erfahrung als Staatsanwältin. Außerdem ist sie wegen langer Krankheit zu keinem Bewerbungsgespräch erschienen.

GEBET:

  • Dass die Vorgänge transparent gemacht und die Unstimmigkeiten geklärt werden
  • Dass die Generalstaatsanwaltschaft politisch unabhängig bleibt und schnell mit der gottgewollten Person besetzt wird

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Neuer BER-Technikchef

Die Position des BER-Bauleiters wurde im Alleingang von der Geschäftsführung neu besetzt, der bisherige Technikchef Jörg Marks gegen eine hohe Abfindung entlassen. Neue Verzögerungen hatten die Eröffnung 2018 wieder in Frage gestellt. Diese Entscheidung war jedoch nicht mit den Gesellschaftern abgestimmt. Am 1.3. trifft sich der Aufsichtsrat. Über eine Ablösung von Geschäftsführer Mühlenfeld wird bereits spekuliert.

GEBET:

  • Beschleunigung der Arbeiten durch den neuen Technikchef Bretschneider
  • Einigkeit und gute Sach- und Personalentscheidungen im Aufsichtsrat

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Dynamissio – Kongress in Berlin

Der Kongress für Evangelisation und Gemeindeaufbau findet vom 23. bis 25. März in Berlin statt. Veranstalter von DYNAMISSIO ist ein Bündnis missionarischer Werke und Verbände. Eingeladen sind Haupt- und Ehrenamtliche aus evangelischen Landes- und Freikirchen, Werken und Verbänden. Der Kongress will ermutigen und befähigen, den Glauben zu bezeugen, will helfen, dass Gemeinden sich aufmachen zu den Menschen, und anregen, dem Evangelium im eigenen Leben Gestalt zu geben. Die zentralen Veranstaltungen finden im Velodrom statt. Darüber hinaus gibt es über 100 Foren und Seminare sowie zahlreiche Projekte in Berlin, die über ihre Arbeit und Anliegen informieren. Eine Übersicht gibt es unter: http://dynamissio.de.

GEBET:

  • Anfachen des missionarischen Feuers
  • Inspirierende Erfahrungen für Kongress-Teilnehmer aus Berlin und von auswärts

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