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Good News: Wirtschaftswachstum

Berlin lag 2016 zusammen mit Sachsen auf Platz 1 beim Wirtschaftswachstum im bundesweiten Vergleich: 2,7% (Bundesdurchschnitt 1,9%). Das Wachstum ist vor allem in der starken Bautätigkeit begründet, zudem in der Zunahme bei Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Kommunikation. Auch steigende Einwohnerzahl und Tourismus trugen zum Anstieg bei. Wirtschaftswachstum bedeutet mehr Arbeitsplätze und Einnahmen für die Stadt.

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Gebet für einen friedlichen 1. Mai

Vom 29.4., 9 Uhr, bis 2.5., 12 Uhr gibt es 75 Stunden BURN – Lobpreis und Gebet im Gebetskeller am Kotti. Details unter www.Gebetskeller-kreuzberg.de

Am 1.5., jeweils 0 Uhr, 12 Uhr, 16 Uhr, 20 Uhr sind spezielle Fürbittezeiten. Parallel zur 18 Uhr-Demo, die ohne polizeiliche Anmeldung mitten durch das Myfest ziehen will, gibt es begleitendes Straßengebet. Infos im Büro von GfB: Tel. 030-23003403

Gebet:

  • Frieden den Nahen und Fernen
  • Dass sich die Berliner Christen zu Gebet und Fürbitte in dieser Zeit rufen lassen

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Antisemitismus in Berlin

Nach dem Bericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus RIAS gab es im Jahr 2016 in Berlin 470 antisemitische Vorfälle. Die Zahl der registrierten Vorfälle ist gegenüber dem Vorjahr um 16 % angestiegen. Die Anfeindungen gehen von Provokationen bis hin zu Vernichtungsdrohungen und beinhalten auch physische Angriffe. Insgesamt handelt es sich zumeist entweder um islamistischen oder rechtsradikalen Antisemitismus. Anfang April berichteten die Berliner Medien über einen jüdischen Jungen, der wegen Mobbing aus seiner Schule in Friedenau genommen werden musste. Hass gegen Juden wird in Berlin wieder erschreckend sichtbar. Gott segnet die, die Israel segnen (1. Mose 12, 3). Neben dem rechtradikalen Hass wird der islamische Antisemitismus zu wenig beachtet und es müssen dringend mehr Konzepte für die Schulung von Lehrern und Sozialarbeitern zur Prävention entwickelt werden.

Gebet:

  • Schutz für jüdische Mitbürger/innen und ihre Einrichtungen
  • Dass neue Konzepte gefördert werden, die Antisemitismus auch in der muslimischen Bevölkerung bearbeiten
  • Dass die Friedenauer Schulleitung erfolgreich gegen das Mobbing vorgeht

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Umweltsenatorin Regine Günther

Im seit Dezember 2016 arbeitenden Berliner Senat ist Regine Günther, 55, parteilos, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Zuvor leitete sie 16 Jahre lang das Klima- und Energiereferat des WWF Deutschland. Günther gilt als ausgewiesene Expertin für nationale und internationale Klimaschutzpolitik. Sie ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. In die Leitung einer Behörde muss sie sich erst einarbeiten. Für sie steht ein Fahrradgesetz ganz oben auf der Agenda. Die Resonanz auf das Fahrrad-Volksbegehren habe gezeigt, dass es ein großes Bedürfnis für bessere und sichere Mobilität für Radfahrer gibt. Deshalb müsse man verstärkt Alternativen zum Auto anbieten, also den öffentlichen Nahverkehr und die Infrastruktur zum Radfahren ausbauen. Günther meint, das Klimaproblem habe nicht zwangsläufig mit dem Auto zu tun, sondern damit, dass Öl verbrannt wird. Also wolle sie Elektromobilität auf Basis erneuerbarer Energien fördern. „Ich will niemandem das Autofahren verbieten, sondern für eine gesunde Mischung sorgen, in der ÖPNV und Radverkehr ebenso ihren Platz haben wie der Autoverkehr. Allerdings kann es in einer wachsenden Stadt nicht das Ziel sein, dass immer mehr Autos um immer weniger Platz zum Stehen und Fahren konkurrieren. Deshalb müssen wir den Menschen Alternativen anbieten. Indem wir die aufbauen, können wir den Autoverkehr reduzieren.“ (Interview Der Tagesspiegel 21.1.) Günther ist auch stellvertretendes Mitglied im Bundesrat für Berlin und Mitglied der Verkehrsministerkonferenz.

Gebet:

  • Effektive Einarbeitung der neuen Senatorin und Segen für sie und ihre Familie
  • Dass Berlin ein Modell für realistischen und bezahlbaren Klimaschutz wird
  • Für alle Beteiligte tragbare Kompromisse bei der Reduzierung des Autoverkehrs

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Kampagne: Wohnraum für Geflüchtete

Nach wie vor wohnen Tausende geflüchteter Menschen in Not- oder Gemeinschaftsunterkünften. Das erschwert das Ankommen und die Integration. Eine Gruppe von Initiativen sucht Berliner, die Geflüchteten für ein oder zwei Jahre oder länger ein Zimmer oder eine Wohnung anbieten. Gerade startet dazu eine Kampagne mit dem Motto Papa, rück die Bude raus / Mama, gib mein Zimmer her.

Christliche Flüchtlinge haben es in den Unterkünften oft besonders schwer. Sie erleben oft Mobbing – von Ausgrenzung über Drohungen bis hin zu körperlicher Gewalt. Eine Facebook-Gruppe hat sich formiert, die nach christlichen Familien und WGs sucht, die Glaubensgeschwister bei sich aufnehmen können. Die Miete zahlt das Amt. Interessierte Wohnungsgeber können sich auch an info@gfberlin.de wenden.

https://www.facbook.com/groups/1902079493367137/?fref=ts – Weitere Infos: www.nestwerkberlin.de

Gebet

  • Dass viele Berliner ihre Häuser für geflüchtete Menschen öffnen
  • Schutz, Bewahrung und sicherer Wohnraum für christliche Flüchtlinge

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Berliner Stadtmission aktuell

Die Zukunft der Flüchtlings-Einrichtungen und Integrationsmaßnahmen in Berlin ist an vielen Stellen nach wie vor nicht geklärt. Das betrifft auch die Notunterkünfte und Flüchtlingsprojekte der Stadtmission. Für die Mitarbeitenden ist es eine große Herausforderung, trotzdem mit Herz und Engagement diese wichtigen Aufgaben der Flüchtlingsarbeit weiterzuführen.

Am Bahnhof Zoo hat die Stadtmission die Möglichkeit bekommen, ihre Hilfe- und Beratungsarbeit zugunsten der Benachteiligten unserer Gesellschaft auszuweiten und auch ein christliches Bildungsprogramm zum Thema „Armut“ sowie geistliche Angebote aufzubauen. Es gibt bereits viel Unterstützung dafür. Zusätzlich soll dort der Zugang für Wohnungslose zur Psychiatrie und in die Pflege erleichtert werden. Diese komplexe Herausforderung zu lösen erfordert einen langen Atem bei den Verhandlungen mit unterschiedlichen Senatsverwaltungen. Auch die Finanzierung der laufenden Kosten ist noch nicht geklärt.

Gebet:

  • Dank für die langjährige treue Arbeit der Stadtmission und ihre aktuellen Chancen
  • Dass sich die Mitarbeitenden in den Flüchtlingseinrichtungen durch die ungewisse Situation nicht entmutigen lassen
  • Konstruktive Planungen mit den Behörden für das neue Projekt am Bahnhof Zoo und Klärung der Finanzierung

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Prostitution junger Flüchtlinge

Immer mehr junge Männer – Flüchtlinge aus dem arabischen und mittelasiatischen Raum – prostituieren sich. Es hat sich eine neue Stricherszene im Tiergraten gebildet, die Streetworkern auffällt und für die sie aus Personalmangel nicht genug Unterstützung anbieten können. Teilweise sind es Flüchtlinge, die keine Chancen auf einen Asylantrag haben oder auch gar keinen gestellt haben und in der Obdachlosigkeit leben. Der Verein „Hilfe für Jungs“ kümmert sich um diese Menschen. Es wären dringend mehr Streetworker und Sozialarbeiter nötig, um diese jungen Menschen zu beraten und ihnen zu helfen. Bis zum Alter von 18 Jahren werden Flüchtlinge noch als Jugendliche intensiv betreut – aber danach sind sie sich selbst überlassen und müssen auch nicht mehr zur Schule gehen. Die Möglichkeit sich zu prostituieren hat sich rasch herumgesprochen – ebenso die einschlägigen Orte. Daher wächst die Szene gerade stark an.

Gebet:

  • Geeignete Maßnahmen, um den Betroffenen zu helfen, und mehr Personal
  • Dass Politik und Verbände miteinander ein wirksames Konzept entwickeln
  • Neue Lebensperspektiven für die jungen Männer (und ihre „Kunden“)

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