Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin – März 2015]

Good News: Haushalts-Überschuss

Das Land Berlin hat 2014 einen Haushaltsüberschuss erzielt. Der wird auch für 2015 erwartet. Dadurch wurde ein Sonder-Investitions-Programm des Senats möglich. Das ist nach Jahrzehnten von steigenden Schulden eine große Gebetserhörung. Obwohl die Wirtschaftskraft von Berlin weiter wächst, steigt auch die Zahl der Armen in der Stadt. Die soziale Schere geht weiter auseinander.

Gebet:

  • Dank für die Erfolge der Sparpolitik des Senats der letzten Jahre
  • Dank für Berlins wachsende Wirtschaftskraft
  • Für eine gute Verteilung der Mittel – besonders für Schulen, Straßen und zusätzlichen Wohnungsbau
  • Wirksame Maßnahmen zur Verringerung der Armut

Berufsgruppen im Einzelhandel

Jeder von uns begegnet ihnen fast täglich, meistens im Supermarkt an der Kasse. Wie oft steht man ungeduldig in der langen Schlange und ist froh, wenn man Brot und Milch bezahlt und den Laden verlassen hat, um sich anderen Aktivitäten zu widmen. Die Verkäufer dagegen bedienen jeden Tag hunderte von Kunden. Neben der Verkaufstätigkeit gehören u.a. die Instandhaltung des Ladens, Ein- und Ausladen der Regale und natürlich Kompetenz und Freundlichkeit im Kundenumgang zu den täglichen Aufgaben und Herausforderungen in diesem Berufsfeld. Das lässt sich fast besser selber beobachten als hier beschreiben.

Wir möchten in diesem Monat dazu anregen, „bewusst“ einkaufen zu gehen. Beim Griff zur Butter die Verkäuferin beachten, die im Kühlregal nebenan neue Joghurtbecher einsortiert – vielleicht bedankt man sich sogar dafür, dass sie Neues nachlegt!? Dem Gabelstapler im Gang nicht nur ausweichen, sondern den Verkäufer bei den Milchpaletten dahinter freundlich anlächeln. Wie wäre es, wenn man sich vom Stress an der Kasse nicht mitreißen lässt, sondern in Gedanken Gott für den Menschen an der Kasse dankt und ihn segnet! Klar, auch diese Leute machen „nur ihren Job“, aber er ist für uns alle lebensnotwendig und wertvoll! Der Trend zum verkaufsoffenen Sonntag nimmt immer mehr zu. Das stellt eine zusätzliche Stressbelastung für die Angestellten dar. Beten wir auch dafür, dass das Bewusstsein eines Ruhetages in unserer Gesellschaft wieder stärker wird.

Gebet:

  • Dank für Menschen, die uns mit „selbstverständliche“ Dienstleistungen sorgen
  • Abbau von Stress durch Zeichen der Freundlichkeit im Einkaufs-Alltag

Jüdisches Leben in Berlin

synagogue: synagogueIn der Jüdischen Gemeinde zu Berlin sind acht Synagogen unterschiedlicher Ausrichtung von liberal bis orthodox zusammengeschlossen. Jüdisches Leben hat sich verändert. Es findet neue Formen, seitdem immer mehr junge Juden nach Berlin ziehen. Besonders anziehend ist die Synagoge am Fraenkelufer. Dort gibt es die Initiative „Freunde des Fraenkelufers“, wo man sich einmal im Monat mit Betenden zu einem gemeinsamen Essen trifft. In jeder Woche gibt es dort auch Unterricht oder Gesprächskreise zu jüdischen Themen. Die jungen Menschen suchen nach einer neuen, authentischen Form, wie sie ihr jüdisches Leben gestalten können. Rabbinerstudenten bieten zum Beispiel lockere Treffen zum gemeinsam Beten und Lernen an. Das zieht besonders junge Leute an, die sonst nicht in die Synagogen-Gottesdienste gehen. Während die Jüdische Gemeinde seit Jahren darunter leidet, dass sie tief zerstritten ist, gibt es hier einen neuen Aufbruch. Viele junge Israelis kommen zum Studium in die Stadt oder einfach, um ein paar Jahre in Berlin zu leben. Schätzungen gehen von bis zu 50.000 Israelis in Berlin aus. Seit 15 Jahren werden am Abraham- Geiger-Kolleg wieder Rabbiner für deutschsprachige Gemeinden ausgebildet. In ganz Deutschland sind etwas über 100.000 Mitglieder in den jüdischen Gemeinden registriert, 10.157 davon in Berlin.

Der zunehmende Antisemitismus macht allerdings auch den Juden in Berlin zu schaffen. Aus Angst vor Anschlägen verschickt die Jüdische Gemeinde zukünftig ihre Gemeindezeitung nur noch verhüllt in einem Schutzumschlag. Nach den Anschlägen in Paris und Kopenhagen haben vor allem ältere Berliner Juden vermehrt Angst. Ein besonderes Highlight werden die 14. European Maccabi Games in Berlin sein. Es ist das größte jüdische Sportfest in Europa und findet vom 24. Juli bis 15. August statt. Rund 2.000 Athlet/innen werden in 24 Disziplinen antreten. Die Maccabi Games werden zum ersten Mal seit ihrem Bestehen in Deutschland veranstaltet! Die Planung dieses Events läuft zurzeit intensiv – hier gelten ganz besondere Sicherheitsstandards.

Gebet:

  • Dank für neue, attraktive Aufbrüche von jüdischem religiösen Leben
  • Schutz für alle jüdischen Mitbürger
  • Weisheit und Gelingen für die Planungen zu den Maccabi Sportspielen im Sommer

Schreien statt Diskutieren

Der Senat versucht zurzeit in Bürgerversammlungen mit den Bürgern über die Olympiabewerbung der Stadt ins Gespräch zu kommen. Bei einem ersten Bürgerforum konnte aber keine Diskussion stattfinden, weil eine Gruppe von Olympia-Gegnern lautstark alle anderen niederbrüllte. Ebenso erging es den Diskussionsveranstaltungen mit Anwohnern zur Umgestaltung des Görlitzer Parks in Kreuzberg. Drei Veranstaltungen haben schon stattgefunden und in jeder Versammlung wurden diejenigen niedergebrüllt, die eine Meinung äußerten, die eine bestimmte Gruppe nicht hören wollte. Das ist eine neue Form von Meinungsterror, der hier ausgeübt wird, und so werden die guten Ansätze, Bürger in konkrete Planung mit einzubeziehen, ad absurdum geführt. Bis jetzt haben die jeweiligen Veranstalter noch keinen guten Weg gefunden, damit umzugehen.

Gebet:

  • Dass auch politisch brisante Diskussionen mit Bürgerbeteiligung möglich bleiben
  • Weisheit und Mut für alle Verantwortlichen, die Meinungsfreiheit zu schützen

Olympia-Bewerbung

Berlin bewirbt sich ebenso wie Hamburg um die Austragung der Olympischen und Para-Olympischen Spiele im Jahr 2024 oder 2028. Ende März entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund, welche Stadt sich international bewerben kann. In Berlin sollen die Bürger über Olympia mitentscheiden können. In den nächsten Wochen wird auf Bürgerforen das Konzept vorgestellt. Bei einer ersten Befragung gab es in Hamburg mehr Zustimmung für eine Bewerbung als in Berlin. Ende Februar wurde die telefonische Umfrage wiederholt.

Gebet:

  • Eine klare Entscheidung für oder gegen Berlin in den nächsten Wochen
  • Dass Gottes Wille sich in dieser Entscheidung verwirklicht
  • dass Olympia kein neuer Streitpunkt wird

BER: neuer Flughafenchef

Der langjährige Rolls-Royce Manager Karsten Mühlenfeld wird neuer Flughafenchef. Etwas, das schief gelaufen ist, wieder in die richtige Bahn zu lenken ist weit schwerer, als etwas von vorne zu beginnen. In einem Interview sagte er: „Ich bin nicht entspannt. Aber optimistisch.“ Eine große Herausforderung besteht neben den vielfältigen technischen Problemen in der Konstellation des Unternehmens. An der Flughafengesellschaft sind der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg beteiligt. Sie sind sich nicht immer einig. Die beiden Vertreter des Bundes etwa stimmten gegen den Personalvorschlag, auf den sich Berlin und Brandenburg kurz zuvor geeinigt hatten. Mühlenfeld braucht für die Aufgabe Klarheit, Umsicht, Durchsetzungsvermögen und Einheit im Team und innerhalb der Gesellschafter.

Gebet:

  • Klare Strategien, wie Probleme bewältigt und das Projekt BER vorankommen kann
  • Einheit zwischen den Gesellschaftern und unter den Mitarbeitenden
  • Segen und Schutz für Karsten Mühlenfeld und seine Familie

Dran bleiben: Körperwelten

Die Ausstellung „Körperwelten“ durfte inzwischen vorläufig eröffnen, das öffentliche Interesse ist allerdings eher gering. Aktuell läuft noch ein gerichtliches Berufungsverfahren des Bezirks Mitte gegen die Ausstellung, da eine „Ausstellung von Leichen ohne die gebotene Würde dem Berliner Bestattungsgesetz widerspricht“.

Die Kirchen und viele Beter engagieren gegen die Ausstellung.

Termine

  • 11.3., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus
  • 21.3., 16 bis 20 Uhr: Gemeinsam für Berlin-Fest Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Schöneberg, Hauptstr. 125. Christen, Gemeinden und Initiativen aus den unterschiedlichen Kirchen und Traditionen, Generationen und Nationen feiern zusammen. In einem Bühnenprogramm „Berlin von seinen besten Seiten“ werden kreative Modelle und vorgestellt, wie das Evangelium in Berlin gelebt werden kann. Musik macht eine Gospelgruppe. Es gibt internationale Speisen.
  • 28.3.,15 bis 19 Uhr: Seminar als Vorbereitung für den Bußgottesdienst zur Mitschuld Deutschlands am Völkermord an den Armeniern, ChristusKirche Anklamer Str. 31; ab 19.30 Film „Aghet“
  • 29.3., 18 Uhr, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz: Ökumenischer Bußgottesdienst zur Mitschuld Deutschlands am Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren. Der armenische Erzbischof von Deutschland ist beteiligt.

Download PDF: [Prayer for Berlin – March 2015]

Good News: Budget Surplus

The State of Berlin achieved a budget surplus in 2014, and it is expected that there will be a surplus again in 2015. This made a special investment program of the Senate possible. This is a great answer to prayer after decades of rising debt.

Although the economic power of Berlin continues to grow, the number of poor is increasing in the city. The social gap is widening.

Prayer:

  • Thank God for the success of the Senate’s austerity programme in recent years
  • Thank God for Berlin’s growing economic power
  • Pray for good distribution of resources – particularly for schools, roads and additional housing
  • Pray for effective measures to reduce poverty

Occupational Groups: Retail Sector

Every one of us meets them almost daily, usually at supermarket checkout. We often stand impatiently in line and are happy as soon as we have paid for our bread and milk so that we can leave the store and pursue other activities. In contrast, the retailers serve hundreds of customers. In addition to sales, their daily duties and challenges include store maintenance, stocking and clearing shelves, and of course competence and friendliness in dealing with customers. This is easier to see than to describe here.

We want to encourage you this month to go shopping with “eyes wide open”. When you reach for the butter, be aware of the retailer who is sorting the yoghurt packages onto the shelves. Maybe you would even want to say thank-you that she is filling the shelves for you? Don’t just dodge the fork-lift—smile at the retailer behind the pallets of milk. How about if you don’t get irritated by the stress at the checkout, but rather thank God for the cashiers and bless them?

Of course, these people are “just doing their job”, but that job is vital and valuable for all of us. The trend of shops being open sometimes on Sundays is on the rise. This results in additional stress for employees. Let us pray that an understanding of the need for a day of rest will increase.

Prayer:

  • Thank God for people who provide us with services which are often overlooked
  • Pray for a reduction in stress through more friendliness in everyday shopping

Jewish Life in Berlin

synagogue: synagogueIn Berlin’s Jewish community, there are synagogues with eight different orientations, from liberal to orthodox. Jewish life has changed. It is finding new forms, since more and more young Jews are moving to Berlin. The synagogue on the Fraenkelufer is particularly appealing. There is an initiative called “Friends of Fraenkelufers” which meets there once a month for a meal with those who have gathered to pray. During the week there are also lessons or discussion groups on Jewish topics. The young people are looking for new, authentic ways of living as Jews. Rabbinical students, for example, offer casual meetings to pray and study together, which attract young people who do not go to synagogue worship otherwise.

Though the Jewish community has suffered for years because it is deeply divided, a new beginning is happening. Many young Israelis come to study in the city or just to live a few years in Berlin. It is estimated that there are up to 50,000 Israelis in Berlin. During the last years, rabbis have once again been trained at the Abraham-Geiger-Kolleg for German-speaking congregations. About 100,000 members of Jewish communities are registered in Germany, 10,157 of which live in Berlin.

However, increasing anti-Semitism is causing distress among Jews in Berlin. Because of fear of attacks, the Jewish community newspaper is now being delivered covered with a protective envelope. Following the attacks in Paris and Copenhagen, older Jews in Berlin in particular are experiencing an increase in anxiety. The 14th European Maccabi Games in Berlin will be a special highlight. It is the largest Jewish sports festival in Europe and will take place from July 24 to August 15. Around 2,000 athletes will compete in 24 disciplines. The Maccabi Games will be held for the first time since its inception in Germany!  Intense planning for this event is currently taking place, especially because of special safety standards.

Prayer:

  • Thank God for attractive new awakenings of Jewish religious life
  • Pray for protection of all Jewish citizens
  • Pray for wisdom and success for the planning of the Maccabi sports games in the summer

Screaming instead of Discussing

The Senate is currently trying to discuss with residents in town meetings the possibility of hosting Olympic games. However, in a first public forum, no discussion could take place, because a group of Olympics opponents screamed loudly at everyone else.  The same thing happened to the discussions with local residents about transforming the Görlitz Park in Kreuzberg. Three events have already taken place, and at each meeting, those who expressed an opinion a particular group did not want to hear were shouted down. This is a new form of opinion terror. Thus, good approaches designed to include residents in specific planning are being carried out ad absurdum. The organizers have yet to find a good way to deal with it.

Prayer:

  • Pray that even politically sensitive discussions with residents can remain possible
  • Pray for wisdom and courage for all those who carry the responsibility of protecting the freedom of opinion

Application for Hosting the Olympics

Berlin, as well as Hamburg, is applying to host the Olympics and Para-Olympic Games in 2024 or 2028. The end of March, the German Olympic Sports Confederation will decide which city can apply internationally. Berlin’s residents are to have a say in the decision. In the coming weeks, the concept will be presented in residents’ forums. In an initial survey, approval for an application was higher in Hamburg than in Berlin. The telephone survey was repeated the end of February.

Prayer:

  • Pray for a clear decision for or against Berlin in the next few weeks
  • Pray for God’s will to be done in this decision
  • Pray that the Olympics will not become a new point of contention

BER: The new Airport CEO

The long-standing Rolls-Royce Manager Karsten is the new airport manager. Getting something that went wrong back on the right track is far more difficult than starting something from scratch. In an interview he said, “I’m not relaxed. But optimistic.” In addition to the many technical challenges, a major challenge is the formation of the company. Both the federal government and the States of Berlin and Brandenburg are involved. The do not always agree. For instance, the two representatives of the federal government voted against the staff proposal to which Berlin and Brandenburg had recently agreed. Mühlenfeld needs clarity, discretion, perseverance, and unity within the team and between shareholders for his task.

Prayer:

  • Pray for clear strategies for solving problems and how to make progress with the project BER
  • Pray for unity between the shareholders and among employees
  • Pray for blessing and protection for Karsten Mühlenfeld and his family

Keeping On: Body Worlds

The exhibition “Body Worlds” was allowed to open for the time being. The decision to allow the exhibition is currently being appealed on the grounds that the exhibition contradicts Berlin’s laws concerning internment. Churches and many prayer partners are against the exhibition.

Dates

  • March 11, 6pm: Prayer for city politicians in front of the Rote Rathaus
  • March 21, 4-8pm, Together for Berlin-Festival Evangelisch-Freikirchliche-Gemeinde Schöneberg, Hauptstr. Christians, churches, and initiatives from various churches and spiritual traditions, generations and nations will celebrate together. A stage program will introduce creative models and ways the gospel can be lived out in Berlin. A gospel group will provide the music, and international food will be available.
  • March 28, 3-7pm: Seminar to prepare for a repentance service for the German complicity in the genocide of Armenians, Christus Kirche Anklamer Str. 31; the film Aghet will be shown, beginning at 7:30 pm.
  • March 29, 6pm Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-kirche, Breitscheidplatz: Ecumenical Repentance Service for German complicity in the genocide of Armenians 100 years ago. The Armenian Archbishop from Germany will participate.

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin – Februar 2015]

Good News: Iraner werden Christen

Schon seit Jahren sind immer wieder Berichte zu hören, dass sich bundesweit viele Iraner dem christlichen Glauben zuwenden. Oft haben sie dramatische Erfahrungen von Gefängnis und Flucht hinter sich.

In Berlin sind es insbesondere eher konservative Gemeinden wie die Selbstständig Evangelisch Lutherische Kirche (SELK) oder die Landeskirchliche Gemeinschaft in Buckow, in denen Iraner zu Dutzenden Christen werden und sich taufen lassen. Aber auch in der presbyterianischen Farsi sprechenden Gemeinde in Neukölln lassen sich viele nach einem Glaubenskurs taufen.

Es sind überwiegend gebildete jüngere Leute, die in Deutschland bleiben wollen und großes Interesse an einer schnellen Integration haben.

Linksextreme formieren sich neu

Mit der Auflösung der „Antifaschistischen Linken Berlins“ (ALB) und dem Zerfall der „Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin“ (ARAB) geht offensichtlich kein Rückgang linksextremer Straftaten einher. Im Gegenteil: Berliner Linksextremisten werden aktiver und aggressiver, wie Innensenator Frank Henkel berichtete. Im 1. Halbjahr 2014 gab es etwa 60 % mehr Straftaten als 2013, insgesamt 240. Die Anschläge werden immer brutaler. Es gab 57 Angriffe auf Polizisten, die ein besonderes Ziel linken Hasses sind. Bei den Auseinandersetzungen und Demonstrationen um geplante Flüchtlingsheime sind Teilnehmer von Linksextremisten mit Teleskopschlagstöcken angegriffen worden.

Da die 1. Mai-Demonstrationen inzwischen befriedet wurden, wird jetzt der Hass durch Aktionen in Kleingruppen auf die Straße getragen. Das geht über Angriffe auf Häuser, die durch Aufwertung einer Wohngegend vermeintlich zur Verdrängung beitragen, über Zerstörung von Läden in solchen Gebäuden bis zum Angriff auf das Wachpersonal.

Inzwischen haben sich die zersplitterten linksradikalen Gruppen zu einer neuen Gruppierung zusammengeschlossen unter dem Namen „Radikale Linke“. Ideologische Gräben scheinen nicht mehr unüberwindbar zu sein in der Szene. (Quelle: Tagesspiegel 3.u.18.1.15)

Gebet:

  • Dass Politik und Polizei wirksame Strategien zur Gewalteindämmung finden
  • Dass Gottes Liebe die hasserfüllten Herzen berührt und verändert
  • Dass geplante Anschläge aufgedeckt werden

Körperwelten-Ausstellung

In einem im Dezember verkündeten Urteil des Verwaltungsgerichts wurde das Verbot der geplanten Körperwelten-Ausstellung in Räumen unter dem Fernsehturm am Alexanderplatz aufgehoben. In der mündlichen Begründung war das Gericht der Meinung, dass es sich bei den ausgestellten Körpern nicht um Leichen handelt, weil man sie nicht bestatten kann und weil sie nicht verwesen können. Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) hat inzwischen das schriftliche Urteil genau prüfen lassen und hat erneut Rechtsmittel dagegen eingelegt. Die Initiatoren wollen die Ausstellung im Februar eröffnen. Der Bezirk hat für diesen Fall tägliche Strafgelder angedroht. Die Auseinandersetzung wird also wohl noch weitergehen.

Gebet:

  • Weisheit, dass alle Rechtsmittel ausgeschöpft werden, damit keine „Leichen“ sondern Leben, das Gott ehrt, in diese Räume einziehen kann

Stolpersteine

Foto: Stplpersteine-Berlin.de

Foto: Stplpersteine-Berlin.de

In Berlin findet man sie immer öfter: Kleine Gedenkplatten im Gehweg – quaderförmige Steine mit einer Oberfläche aus Messing, auf der der Name eines NS-Opfers eingraviert ist. Das sind die Mahnmale des deutschen Künstlers Gunter Demnig. Er versteht sie als Grabsteine zum Gedenken an die jüdischen Mitbürger, die einst in den Häusern gewohnt haben und dann umgebracht wurden. 1996 wurden die ersten Stolpersteine im Rahmen eines Kunstprojekts verlegt, bis heute sind es allein in Berlin über 6000.

Welche Auswirkungen diese Initiative auf die hier lebenden Menschen sowie die Nachfahren der Ermordeten hat, kann man in dieser längeren Geschichte erfahren: http://tinyurl.com/n3evgfg

In einer kurzen Moabiter Straße mit 27 Hausnummern entdeckt ein Bewohner den bisher einzig verlegten Stolperstein. Er fängt an zu recherchieren und erfährt, dass über hundert jüdische Bürger in seiner Straße gewohnt hatten, die alle ermordet worden sind. Er möchte nun selber einige Stolpersteine verlegen. Wer einen Stolperstein in Auftrag geben will, muss die biografischen Daten des Opfers kennen. Und hier beginnt die bewegende Geschichte: Die Nachbarn der Straße werden in der intensiven Suche zusammengebracht, Leben werden berührt und verändert – sowohl der Berliner vor Ort als auch der jüdischen Verwandten, die in der ganzen Welt verstreut leben.

Stolpersteine als eine Möglichkeit sich zu erinnern, Menschen dem Vergessen zu entreißen und sich mit der Geschichte (auch der eigenen Familiengeschichte) auseinanderzusetzen – was einmal als Kunstprojekt begann, hat sich inzwischen in 18 europäische Staaten verbreitet. Über 47.000 solcher Gedenksteine sind bisher verlegt worden. In Berlin gibt es 12 bezirkliche Stolperstein-Initiativen. Es werden sicherlich noch mehr werden. Mehr darüber im Internet bei http://www.stolpersteine-berlin.de/berlin

Gebet:

  • Dank für diese Initiative
  • Dass immer mehr Menschen sich dafür interessieren, ermordete jüdische Mitbürger durch Gedenken zu ehren
  • Etablierung einer nachhaltigen Gedenkkultur in der Stadt

Berliner Wohnungsmarkt

Die Angebote auf dem Berliner Wohnungsmarkt sind weiter rar und teuer. Hauptursachen sind stark steigende Einwohner- und Haushaltszahlen bei einer bis vor kurzem noch geringen Neubautätigkeit.

Im Jahr 2013 gab es ein Plus von rund 42.000 Einwohnern. Der Geburtenüberschuss gegenüber den Todesfällen betrug 8 Prozent, neben Hamburg der höchste in Deutschland. Der größte Faktor sind allerdings Wanderungsgewinne, vorwiegend aus dem Ausland. Im Jahr 2014 kam die stark wachsende Zahl der Flüchtlinge hinzu. Dem stehen nur rund 6.600 neu gebaut Wohnungen (2013) gegenüber. Der neue Regierende Bürgermeister Michael Müller hat den verstärkten Neubau von bezahlbaren Wohnungen zu einem Schwerpunkt seines Programms gemacht.

Zwar soll Mietern die für 2015 geplante Preisbremse Entlastung bringen, viele Menschen müssen sich nach Ansicht des Deutschen Mieterbunds dennoch auf steigende Mieten einstellen. Die Bundesregierung hatte den Gesetzentwurf im Oktober beschlossen. Ein Termin für die abschließende Beratung im Bundestag ist aber noch nicht in Sicht.

Laut Mietpreisbremse darf eine Wohnungsmiete bei einem Mieterwechsel nur noch so stark steigen, dass sie höchstens zehn Prozent teurer als eine vergleichbare Wohnung derselben Lage und Größe ist. Das soll aber nur in Gebieten gelten, die von den Bundesländern als “angespannte Wohnungsmärkte” ausgewiesen werden. Spitzenreiter bei der Mietpreissteigerung in Berlin ist Neukölln. In dem als neuem In-Bezirk gefeierten Quartier haben die Mieten in den letzten fünf Jahren um 54,5 Prozent am stärksten zugelegt. Aber auch in Kreuzberg, Treptow und Friedrichshain (42 bis 44 Prozent) sind die Angebotsmieten hochgeschnellt. Trotzdem ist das Wohnen in Berlin immer noch vergleichsweise günstig. Erst in 10 bis 20 Jahren werde hier das Miet- und Kaufpreisniveau anderer deutscher Metropolen erreicht, sagen Fachleute.

Gebet:

  • Schnelle Erfolge für das forcierte Wohnungsbauprogramm des Senats
  • Spürbare Auswirkungen der Mietpreisbremse besonders für Niedrigverdienende

Schutz vor Terror

Die Anschläge in Paris haben auch bei uns die Gefahr und Wachsamkeit vor möglichen Terroranschlägen islamistischer Kämpfer erhöht. Experten sagen, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis auch in deutschen Städten wie Berlin ein Anschlag verübt werde. Lasst uns dieser „säkularen Prophetie“ unser inständiges Gebet um Gottes Schutz entgegen setzen! Im Blick der Sicherheitsorgane sind besonders zurückkehrende IS-Kämpfer aus Syrien und dem Irak und junge Männer, die sich hier durch das Internet und salafistische Gruppen radikalisieren.

Gebet:

  • Dank für Gottes bisherige Bewahrung
  • Erfolgreiche Aufdeckung von Vorbereitungen und Verhinderung von Anschlägen
  • Verblassen der Faszination von IS und Al Qaida für junge Muslime
  • Echte Alternativen für Muslime durch Begegnung mit authentischen Christen

Dran bleiben: Flüchtlinge

Die Zahl der in Berlin ankommenden Flüchtlinge vor allem aus den Bürgerkriegsgebieten in Syrien, Irak und Nigeria ist weiterhin sehr hoch. Viele von ihnen sind verfolgte Christen.

Die Berliner Stadtmission hat seit Dezember beispielhaft ausgestattete Traglufthallen für die Erstaufnahme errichtet. Demonstrationen gegen neue Flüchtlingsunterkünfte werden eher weniger, die Willkommenskultur wird besser.

Termine

  • 11. 2., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus
  • 27. 1. bis 8.5.: 100 Tage Gebet für Deutschland und Israel – gedenken, umkehren, beten http://100tagegebet.de,
  • ab 18.2. zusammen mit 40 Tage beten und fasten für unser Land, http://www.40tagebetenundfasten.de. Wir ermutigen zur Beteiligung an den Gebetsaktionen.

Download PDF: [Prayer for Berlin – February 2015]

Good News: Iranians Becoming Christians

For years there have been reports that Iranians nationwide are turning to the Christian faith. They often have dramatic experiences of prison and escape behind them. In particular in Berlin, it is in the rather conservative churches such as the SELK (Independent Protestant Lutheran Church) or the Protestant Fellowship in Buckow, where dozens of Iranians are coming to Christ and being baptized. Following an introductory course about Christianity, many were baptized in the Presbyterian Farsi-language church. Many of them are educated young people who want to stay in Germany and are very interested in a quick integration.

Left-Wing Extremists Regroup

Even with the dissolution of the “Anti-Fascist Left Berlin” (ALB) and the collapse of the “Anti-Fascist Revolutionary Action Berlin” (ARAB) there is no noticeable decline in left-wing extremist crimes. On the contrary, according to Interior Minister Frank Henkel, Berliner left-wing extremists are becoming more active and more aggressive. In the first half of 2014, there were a total of 240 such crimes, about 60% more offenses than in all of 2013. The attacks are also getting more brutal. There were 57 attacks on police officers, who are especially hated by the left-wing extremists. Participants in demonstrations against planned refugee housing were attacked by left-wing extremists with telescopic batons during clashes.

Since the May 1 demonstrations have become more peaceful, the hatred is now being carried into the streets through small groups. This could be attacks on residential houses that are supposedly being upgraded, thus displacing them or the destruction of shops in such buildings, or even attacks on security personnel.

Meanwhile, the fragmented radical left-wing groups have joined together to form a new group called “Radical Leftists”. Ideological divides among them do not seem to be insurmountable. (Source: Tagesspiegel January 3 and January 18, 2015)

Prayer:

  • Pray that politicians and the police find effective strategies to curb violence
  • Pray that God’s love will touch and change hate-filled hearts
  • Pray that planned attacks will be revealed before they can be carried out

Body Worlds-Exhibition

The ruling of the Administrative Court in December prohibiting the planned Body Worlds-Exhibition in the rooms below the TV tower on the Alexanderplatz has been overturned. It is the opinion of the Court that the exhibited bodies are not corpses, because they cannot be buried, nor do they decay.

In the meantime District Mayor Christian Hanke (SPD) has had the new ruling closely examined, and has turned in an appeal against it. The initiators want to open the exhibition in February. The district has threatened daily fines if it opens. It seems the argument is not over yet.

Prayer:

  • Pray for wisdom to use all possible means of appeals so that life that honours God rather than “corpses” will move into these rooms

Stumbling Stones

Stolpersteine

Photo: stolpersteine-berlin.de

Small commemorative brass plates with the name of a Nazi victim engraved on them are being found more and more often on the sidewalks of Berlin. They are memorials made by the German artist Gunter Demnig. He views them as gravestones in memory of murdered Jewish citizens who once lived in the houses where they are laid. In 1996, the first stumbling stones were laid in the context of an art project. To date there are over 6000 such stones.

Here is an article about the impact this initiative has had on the people living there now as well as the impact on the descendants of those murdered: http://tinyurl.com/n3evgfg

In a short street in the district Moabite that has only 27 house numbers, a resident discovered the one stumbling stone that has been laid until now. He began to investigate and found out that over a hundred Jewish citizens had lived on his street, all of which were murdered. He now wants to lay more stumbling stones himself. Anyone desiring to order such stones must know the biographical information of the victim.

And that’s where the moving story begins: neighbours on the street are brought together in an intensive search, lives are touched and changed – both on-site in Berlin and among the Jewish descendants scattered all over the world.

Stumbling stones, which began as an art project, have become a way to keep people from forgetting and to confront the past (including your own family history). Stumbling stones have now spread to 18 European countries. About 47,000 such memorials have been laid so far. There are 12 stumbling stone initiatives in districts in Berlin. There will certainly be more. (http://www.stolpersteine-berlin.de/berlin)

Prayer:

  • Thank God for this initiative
  • Pray that more and more people will be interested in honouring murdered Jewish citizens with these memorials
  • Pray for the establishment of a sustainable commemorative culture in the city

Berlin Housing Market

The housing market in Berlin continues to be strained. The main cause is the rapid increase in residents and number of households compared to a low rate of construction of new housing (until recently).

In 2013 there was an increase of about 42,000 residents. Births exceeded deaths by 8 percent, the highest in Germany next to Hamburg in Germany. However, the biggest factor is the rise in people moving to Berlin, mostly from abroad. In addition, in 2014 the rapidly growing number of refugees was added. Only about 6000 new flats were built in 2013. The new Mayor Michael Müller has made the construction of new affordable housing a priority.

According to the Tenants Association, the price-brake planned for 2015 should help residents, but people are being warned that they should still assume that the rents will rise. The federal government passed the bill in October, but a date for the final consultation in the Bundestag has not been set yet. According to the rent-brake, housing rent for a tenant change may rise to be no more than ten percent more expensive than a comparable apartment of the same location position and size.

However, this applies only in areas that have been categorized as “tense housing markets” by the government. Neukölln has the highest rate of rent increase in Berlin. In Neukölln, which is celebrated as the new “In” district, rents have risen by 54.5 percent in the last five years. But also in Kreuzberg, Friedrichshain, and Treptow (with rises of 42 to 44 percent), the rents of available housing are sky-rocketing.

Nevertheless, living in Berlin is still comparatively inexpensive. Experts say the rental and purchase prices found in other German cities will not be reached in Berlin for another 20-30 years.

Prayer:

  • Pray for quick success of the accelerated housing program of the Senate
  • Pray that the rent-brake will have a significant impact, particularly for low-income earners

Protection against Terrorism

The attacks in Paris have increased the risk and vigilance against possible terrorist attacks from Islamist fighters.Experts say it is only a matter of time before such a terrorist attack will take place in a German city such as Berlin. Let us counter this “secular prophecy” with fervent prayer for God’s protection. Security agencies are particularly watching returning IS fighters from Syria and Iraq and young men who are being radicalized through the Internet and Salafist groups.

Prayer:

  • Thank God for His protection up until now
  • Pray for successful detection of attacks being prepared and for prevention of attacks
  • Pray that the fascination of IS and Al Qaeda for young Muslims will fade
  • Pray for real alternatives for Muslims through encounters with authentic Christians

Keeping-On: Refugees

The number of refugees arriving in Berlin, especially from the war zones in Syria, Iraq, and Nigeria is still very high.

Many of them are persecuted Christians. Since December, the Berlin Stadtmission has set up well-equipped air domes as reception centres. Demonstrations against new refugee shelters are diminishing; the welcoming culture is getting better.

Dates

  • Feb 11, 6pm: Prayer for City Politicians in front of the Rote Rathaus
  • Jan 27-May 8: 100 Days of Prayer for Germany and Israel – remember, turn around, pray – more at http://100tagegebet.de ,
  • from Feb. 18 on, together with 40 days of prayer and fasting for our nation, http://www.40tagebetenundfasten.de
    We encourage you to take part in these prayer events.

 

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin Dezember 2014 / Januar 2015]

Good News: Feiern zum Mauerfall

Tausende feierten das Jubiläum zum 25. Jahrestag des Mauerfalls friedlich und fröhlich. Die Bilder der Feierlichkeiten gingen um die Welt. An der Aktion LICHTGRENZE, die auf 15 km Länge den innerstädtischen Mauerverlauf mit tausenden beleuchteten Ballons nachzeichnete, beteiligte sich auch Gemeinsam für Berlin mit Ballonpaten, die die Ballons aufsteigen ließen und Lobpreis und Gebet am ehemaligen Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße.

Dank

  • für eine wunderbare Feier und gutes Wetter
  • dass eine „säkulare Botschaft“ der Leichtigkeit und des Lichts von Berlin ausging

Good News: Aktive Christen

Immer mehr Christen übernehmen Verantwortung in ihrem Wohnumfeld und suchen Wege, Menschen in ihrem Kiez zu erreichen. Ein Beispiel: Das „Schatzkästchen“ in Siemensstadt, ein Café-Laden, der Kunstgewerbe verkauft. Er bietet auch Konzerte, Lesungen, Mitmach-Veranstaltungen, Raum für Gespräche und Gebet. Am 13. Dez. von 13 bis 17 Uhr gibt es dort einen Romantischen Weihnachtsmarkt mit Kunst und Live-Musik: Rohrdamm 46, Hinterhof, 13629 Berlin

Gebet:

  • Dank für Christen, die sich für ihren Kiez engagieren
  • Gute Begegnungen mit Menschen, die dem Glauben noch fern stehen

Advents- und Weihnachtsaktionen

Weihnachten – Jesus wird geboren. Rund um Weihnachten werden Menschen – ob sie wollen oder nicht – mit einem eigentlich christlichen Anlass konfrontiert. Die schöne Seite des Festes mit Geschenken und Stimmung hat sich auch in unserer säkularen Kultur etabliert. Viele sind in diesen Tagen auf der Suche nach Ruhe, nach Frieden, nach Zuflucht und nach sich selbst. Was sie suchen ist eigentlich die Liebe Gottes in Jesus. Zu Weihnachten lädt Gott uns Christen ein, wach zu sein und von Jesus zu erzählen. Welch eine hervorragende Zeit, um Menschen zu zeigen, wonach sie sich sehnen! Welch ein hervorragender Anlass, Menschen mit der Liebe Gottes, die er uns durch die Geburt Jesu gezeigt hat, zu begegnen und ihnen Jesus vorzustellen! Um genau dies zu tun, gibt es verschiedene Aktionen auf Weihnachtsmärkten und in Einkaufszentren. Zwei davon sind am Samstag, 6.12., ab 10 Uhr im Rahmen der internationalen Aktion „winter 2go“: auf dem Alexanderplatz (Treffpunkt Every Nation Kirche, Heinrich-Roller-Str. 13, 10405 Berlin, Anmeldung: [No Limit]; im Märkischen Viertel (Treffpunkt Apostel-Petrus-Gemeinde, Wilhelmsruher Damm 163, Anmeldung: tobias.bleumer@t-online.de). Dort ist jeweils der Start mit Lobpreis, Einweisung und Ermutigung, um dann die Liebe Gottes den Menschen draußen zu bringen.

Gebet:

  • Freimut und Sensibilität für die Straßenevangelisten
  • Offene Ohren und vorbereitete Herzen

Neuer Bürgermeister und Senatoren

Michael Müller - Foto von Wikipedia

Michael Müller – Foto von Wikipedia

Der bisherige Stadtentwicklungssenator Michael Müller soll am 11. Dezember als Nachfolger des scheidenden Regierungschefs Klaus Wowereit im Berliner Abgeordnetenhaus gewählt werden. Wowereit tritt nach 13 Regierungsjahren – und zwei Jahre vor der nächsten Abgeordnetenhauswahl 2016 – zurück. Auch Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) stellt dann sein Amt zur Verfügung. Müller nominierte den ehemaligen Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank, Matthias Kollatz-Ahnen (SPD), als Finanzsenator. Berlin finde mit ihm jemanden, der Verwaltungserfahrung, Erfahrung in Unternehmen und im Finanzsektor mitbringt, sagte er bei seiner Vorstellung. Berlin stehe vor vielen Herausforderungen, sei in den vergangenen Jahren aber durchaus weit gekommen. Dennoch werde es wegen der von 2020 an gültigen Schuldenbremse nicht einfach.

Der erfahrene Kommunalpolitiker Andreas Geisel (SPD), seit 1995 Stadtrat und seit 2011 Bezirksbürgermeister von Lichtenberg, soll neuer Stadtentwicklungssenator werden. Geisel selbst erklärte, er strebe an, bezahlbare Wohnungen an den Markt zu bringen, um den Mietenanstieg in Berlin zu dämpfen.

Gebet:

  • Gesegneter Start für den neuen Regierenden Bürgermeister und die beiden Senatoren
  • Gelingende Zusammenarbeit in der Koalition mit der CDU
  • Gunst und kreative Ideen für beide Senatoren

Museum Körperwelten unter dem Fernsehturm

Die Dauerausstellung der plastinierten Leichen von Gunther von Hagens am Fuße des Fernsehturms öffnet nicht wie bisher geplant noch im Dezember. Das Team um den Mediziner teilte am Montag mit: „Aus Respekt vor dem Gericht haben wir uns dazu entschlossen, die mündliche Verhandlung gegen das Gesundheitsamt Mitte von Berlin am 16. Dezember abzuwarten“. Die Umbaumaßnahmen für das weltweit erste Körperwelten-Museum am Fuße des Fernsehturms mit rund 200 Teilkörper- und 20 Ganzkörper-Plastinaten liefen seit Wochen auf Hochtouren. Einer Eröffnung im Januar stehe deshalb nichts mehr entgegen. Allerdings nannten die Veranstalter keinen neuen Termin. Offensichtlich wollen sie die Eröffnung vom Verlauf des Gerichtsverfahrens abhängig machen und von der politischen Gemengelage im Bezirk. In Deutschland sind Bestattung der Toten und Totenruhe vorgeschrieben. Abweichen von dieser Regel dürfen nur Wissenschaftler, die Leichen zur Forschung untersuchen sowie kriminaltechnisch untersuchendes Personal. (Quelle: Tagesspiegel vom 17.11.14)

Gebet:

  • Dass Modelle, die Gottes Liebe für diese Stadt widerspiegeln, dort Raum finden
  • Dass sich Investoren finden, die solch ein Vorhaben unterstützen
  • Dass der Ort am Fernsehturm mit Leben gefüllt wird

Berufsgruppe: Ergotherapie

Ergotherapeutische Berufe füllen eine Bandbreite von Arbeitsbereichen aus. In der Kinder- und Jugendtherapie beispielsweise bei AD(H)S-Erkrankung oder Legasthenie (Lese- und Rechtschreibschwäche). Hier handelt es sich meistens um regelmäßige ambulante Betreuung. Neben der allgemeinen fachlichen Kompetenz brauchen die Therapeut/innen kreative Ideen und ein „Händchen“ für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Diese schämen sich zum Teil für ihre „Schwäche“ (aufgrund von Mobbing) und haben ein negatives Selbstbild.

In der Neurologie (Nervenheilkunde) werden Patienten behandelt, die unter Parkinson, Demenz oder Folgen von Schlaganfällen leiden. Betroffene werden hierbei in den häuslichen Verrichtungen nach lebensverändernden Einbrüchen unterstützt, meistens zunächst im Krankenhaus. Dabei geht es um die Wiederherstellung der Selbständigkeit bei Handlungen wie Essen und Körperpflege. Geduld spielt für den Genesungsprozess eine große Rolle. Auch erfordert es von den Therapeuten eine individuelle Wahrnehmung und Behandlung der jeweiligen Patienten meist fortgeschrittenen Alters. Das leidet jedoch oftmals unter Personal- und Zeitmangel. Krankenhäuser müssen als Wirtschaftsunternehmen agieren und stehen unter Kostendruck.

Relativ häufig sind Christen in diesen heilenden Berufen tätig. Es ist eine große Freude, wenn der Behandelte Entwicklungsfortschritte zeigt und die Orientierungshilfe im eigenen Alltag integriert. Dass Menschen sich trotz körperlicher oder geistiger Einschränkungen wertvoll fühlen, ist Gottes Wunsch.

Gebet:

  • Dass Patienten neu ihren Wert vor Gott und Menschen erfahren
  • Verbesserung der finanziellen und politischen Rahmenbedingungen

Gebetswoche Evangelische Allianz

„Jesus lehrt beten – das Vaterunser“ ist das Thema der Gebetswoche 2015. Dieses Mustergebet, das Jesus seinen Jüngern und der Christenheit gab, lehrt einfacher, erwartungsvoller und über Gemeindegrenzen hinweg zu beten. Das Thema ist eine Chance, in die Öffentlichkeit hinein zu kommunizieren, dass, wie und wofür wir beten. Dies gilt besonders für öffentliche Gebetsveranstaltungen, wie es sie auch in Berlin gibt: etwa im Rathaus des Bezirks Reinickendorf, in Schulen oder Krankenhäusern. Die Anregungen für das Thema kommen für ganz Europa diesmal aus Afrika. Das erinnert daran, umso mehr Geschwister aus den Migrationsgemeinden einzubeziehen. Alle Veranstaltungen unter http://www.evangelische-allianz-berlin.de. Es gibt zwei stadtweite Veranstaltungen:

Gebetskonzert – Jugend in Berlin, 16.01., 19 Uhr, Christuskirche Berlin, Anklamer Str. 31, 10115 Berlin

Abschlussgottesdienst, 18.01., 16 Uhr, Ev. Freikirchliche Gemeinde, Tempelhofer Damm 133-137, 12099 Berlin. Predigt Wolfgang Baake, Beauftragter der DeutschenEvangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages in Berlin

Gebet:

  • Dynamische und fröhliche Gebetstreffen
  • Stärkung der Einheit der Christen in Berlin
  • Gute Auswirkungen der Gebetstreffen an öffentlichen Orten

Termine

  • 3.12., 18:30: Gebetsgottesdienst für den Berliner Strafvollzug, Zentrum der Berliner Stadtmission, Lehrter Str. 6, 10557 Berlin
  • 10.12., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet, Treffpunkt vor dem Roten Rathaus
  • 11. bis 18. Januar: Gebetswoche der Evangelischen Allianz an rund hundert Berliner Orten
  • 14.01., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet, evtl. im Berliner Abgeordnetenhaus

Download PDF: [Prayer for Berlin – December 2014/January 2015]

Good News: Celebration of the Fall of the Wall

Thousands celebrated the 25th anniversary of the fall of the Berlin Wall peacefully and happily. The pictures of the celebrations went around the world. Together for Berlin took part in the “Border of Light”, which retraced the 15 km-long course of the Wall within the city using thousands of illuminated balloons. Together for Berlin balloon sponsors let go of their balloons and prayed and worshiped at the site of the former border crossing on the Heinrich-Heine-Straße.

Thank God

  • for a wonderful celebration and the good weather
  • that a “secular message” of lightness and light was sent out from Berlin

Good News: Active Christians

More and more Christians are taking responsibility in their districts and are looking for ways to reach people in their neighbourhoods. An example: The “Schatzkästchen” (Treasure Chest) in Siemensstadt, a cafe-shop that sells art. Concerts, lectures, hands-on events take place there, and the shop also provides a place for discussion and prayer.

On December 13th, from 1-5pm there will be a Christmas market with art and live music: Rohrdamm 46, 13629 Berlin

Prayer:

  • Thank God for Christians who are getting involved in their districts
  • Pray for good encounters with people who are still far away from faith

Advent and Christmas Activities

Christmas – Jesus is born. People – whether they like it or not – are confronted with a holiday which has Christian roots. The beautiful side of the celebration with gifts and the Christmas mood has also become established in our secular culture. Many people today are looking for peace, for refuge, and for their inner selves. What they are actually looking for is the love of God in Jesus. At Christmas, God invites us Christians to be alert and to tell others about Jesus. What a great time to show people what they are longing to hear about! What a wonderful occasion to encounter people with the love of God which He has shown us through the birth of Jesus and to introduce them to Jesus! There are several activities at Christmas markets and shopping centres designed to do just that. Two of them are on Saturday, Dec. 6, from 10:00 on as part of the international event called  “winter 2go” on the Alexanderplatz (meeting place Every Nation Church, Heinrich-Roller-Str 13, 10405 Berlin, register at: http://nolimit.eu/2go-movement/winter2go/anmeld-berlin/  ) and in the Märkische Viertel (meeting place Apostel-Petrus-Gemeinde, Wilhelmsruher Damm 163, Registration: tobias.bleumer@t-online.de). Both events will begin with worship, instruction, and encouragement to bring the love of God to the people.

Prayer:

  • Pray for courage and sensitivity for these street evangelism events
  • Pray for open ears and prepared hearts

New Mayor and Senators

Michael Müller - Foto von Wikipedia

Michael Müller – Source: Wikipedia

On December 11 in the Berlin House of Representatives, the former Urban Development Senator Michael Muller is due to be chosen as the successor to Klaus Wowereit, who resigned as ruling mayor. Wowereit is stepping down after 13 years of government – and two years before the next parliamentary election in 2016.

Finance Senator Ulrich Nussbaum (independent) will also give up his position. Müller nominated Matthias Kollatz-Tree (SPD), former Vice President of the European Investment-Bank, as the new Finance Senator. He introduced himself as “someone with experience in administration, business and in the financial sector.” Berlin is facing many challenges, but it has also come a long way in recent years. However, it will not be easy because of the debt brake which will begin in 2020.

Andreas Geisel (SPD), the experienced local politician and district mayor of Lichtenberg, who has been in the City Council since 1995, will become the new Urban Development Senator. Geisel declared that he will work towards bringing affordable housing to the market in order to slow down the rise in rent in Berlin.

Prayer:

  • Pray for God’s blessing for the start of the new Mayor and the two Senators
  • Pray for successful cooperation within the coalition with the CDU
  • Pray for favour and creative ideas for both Senators

Plastination Museum under TV Tower

The permanent exhibition of plastinated corpses by Gunther von Hagens at the foot of the TV tower will not open as originally planned in December. The physician’s team said on Monday, “Out of respect for the court, we have decided to wait until the hearing against Berlin Mitte’s public health department on December 16th”. The construction work for the world’s first plastination museum at the foot of the television tower with 200 partial-body and 20 full-body plastinated specimens has been in full swing for weeks. Therefore, nothing stands in the way of an opening in January, but the organizers did not mention a new opening-date. They obviously want to make the opening dependent on the results of the court-hearing and the political conflict situation in the district. In Germany burial of the dead and the peace of the dead are mandatory. This ruling can be set aside only for the examination of corpses for research and for criminal forensic investigations.  (Source: Tagesspiegel, Nov. 17, 2014)

Prayer:

  • Pray that models that reflect God’s love for this city will find a place
  • Pray that investors who support such ideas can be found
  • Pray that the rooms at the foot of the TV tower will be filled with life

Job Category: Occupational Therapy

Occupational therapy professions have a wide range of work areas, for instance in therapies for children with AD(H)S or dyslexia (difficulties in reading and writing), which are usually on a regular outpatient basis. In addition to general professional competence, therapists need creative ideas and a “knack” for dealing with children and young people who are often ashamed because of their “weakness” (for example because of bullying) and have a negative self-image.

In the field of neurology, patients suffering from Parkinson’s disease, dementia or injury resulting from stroke are treated, usually beginning while they are still in the hospital. The goal is the restoration of independence for everyday actions such as eating and personal hygiene. Patience plays a major role in the recovery process. The therapist must also be able to view each patient as an individual and develop an individual treatment plan for each patient, most of whom are elderly. This is often impeded by under-staffing and lack of time. Hospitals must function as commercial enterprises and are under cost pressure.

Quite often Christians are active in jobs in the health industry. It is a great joy when patients progress and integrate the help into their everyday life. God desires that people feel valuable despite physical or mental limitations.

Prayer:

  • Pray that patients will experience their value before God and man in new ways
  • Pray that financial and political conditions will improve

Evangelical Alliance Week of Prayer

“Jesus teaches us to pray – The Lord’s Prayer” is the theme of the Week of Prayer 2015. This model prayer, which Jesus gave to his disciples and Christianity as a whole, teaches how to pray simply and expectantly outside denominational boundaries. The theme is an opportunity to communicate to the public that we pray, how we pray, and what we pray for. This is especially true for public prayer meetings, such as those which take place in Berlin—for instance in town hall of the district Reinickendorf, or in schools or hospitals. This year, the inspirational thoughts about the theme (which will be same for all of Europe) come from Africa. This is a good reminder to involve more brothers and sisters from immigrant communities. All events are listed at http://www.evangelische-allianz-berlin.de.

There are two city wide events: Concert of Prayer – Youth Berlin, Jan. 16, 7pm, Christus Kirche Berlin, Anklamer Str. 31, 10115 Berlin and Closing Worship Service, Jan. 18, 4pm, Ev. Freikirchliche Gemeinde, Tempelhofer Damm 133-137, 12099 Berlin. Sermon by Wolfgang Baake, representative of the German Evangelical Alliance the German Bundestag in Berlin

Prayer:

  • Pray for dynamic and joyful prayer meetings
  • Pray that unity among Christians in Berlin would be strengthened
  • Pray for a good impact of the public prayer meetings

Dates

  • December 12, 6:30pm, prayer service for Berlin’s prisons, Berlin Stadtmission Centre, at main train station, Lehrter Str. 6, 10557 Berlin
  • December 10, 6pm, prayer for politicians, meeting-place in front of the Rote Rathaus
  • January 11-18: Week of Prayer sponsored by the Evangelical Alliance taking place in about 100 locations in Berlin
  • January 14, 6pm, prayer for politicians, possibly in the Berlin Parliament

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin – November 2014]

Good News: 25 Jahre Fall der Mauer

Dass Gott sichtbar in die Geschichte eingreift, erlebt man nicht oft. Aber am 9. November 1989 war so ein Moment, in dem Gott souverän und völlig überraschend Geschichte schrieb. Das unwahrscheinliche Geschehen trieb vielen Menschen Tränen in die Augen, ob im Westen oder Osten des Landes. Mit Schabowskis skurriler Pressekonferenz hat der Herr der Welt augenzwinkernd die politisch und militärisch Mächtigen ausgespielt. Das Wunder der Freiheit vollzog sich vor unseren Augen.

„Wahnsinn“ und „Wunder“ setzten sich in den darauf folgenden zehn Monaten bis zum 3. Oktober 1990 fort. Deutschland und damit auch Berlin waren in Frieden mit allen Nachbarn wieder eins. Am 3. Oktober haben wir unter dem Motto „danken-feiern-beten“ 24 Jahre deutsche Einheit gefeiert.

Zahlreiche Dokumentationen in diesen Monaten haben die Faktoren erneut vor Augen geführt, die die Wende auch mit beeinflusst haben: der wirtschaftliche Zusammenbruch der DDR, die Ereignisse in Polen und Ungarn, der Einfluss von Gorbatschow und Perestroika in der damaligen Sowjetunion und anderes. Dass aber letztlich der Umbruch eine friedliche Revolution wurde, ohne jegliche Gewalt und Blutvergießen, das ist und bleibt ein Wunder. Bei allen menschlichen und wirtschaftlichen Faktoren war es das Handeln und Zulassen Gottes „hinter den Kulissen der Geschichte“.

Immer wieder fasziniert der in diesen Tagen oft zitierte Satz eines Offiziers der NVA in Leipzig: „Wir waren auf alles vorbereitet, außer auf Kerzen und Gebete.“ Gott hat die Wende trotz der wenigen Beter herbeigeführt. Zwar haben manche über Jahre treu für den Fall der Mauer gebetet und es gab einige prophetische Hinweise. Dennoch kam all das am Ende absolut überraschend.

Gebet:

  • „Nun danket alle Gott!“
  • Dass das Staunen über Gottes wunderbares, gnädiges Handeln nicht aufhört
  • Dankbare Erinnerungskultur auch nach dem Jubiläum

Good News: Start-up-Unit

Die Berliner Hochschulen fördern wesentlich den Start-up-Boom in Berlin. Die aus den Unis heraus gegründeten neuen Unternehmen setzten 1,7 Mrd. Euro um – weit mehr als die Musikbranche. 17.000 Arbeitsplätze wurden so geschaffen und die Zahl der Gründungen steigt weiter stark an. Nun soll die Stadt noch attraktiver für Gründer werden: Mit einer sogenannten Berlin-Start-up-Unit sollen öffentliche und privatwirtschaftliche Initiativen für Neugründungen koordiniert werden. Durch die Bündelung von Kompetenzen soll Berlin zur führenden Gründermetropole Europas werden. (Infos: Berliner Zeitung)

Gebet:

  • Dank für die kreative Produktivität, die in den Unis gefördert wird
  • Dass die Start-up-Unit diese Entwicklung nachhaltig fördern kann

Aktion Lichtgrenze zum Mauerfall

Foto: Berlin.de

Foto: Berlin.de

Mit der Aktion LICHTGRENZE feiert Berlin unter den Augen der Welt das Jubiläum zum 25. Jahrestag des Mauerfalls. Auf Initiative des Landes Berlin gibt es vom 7. – 9.11.2014 das Mitmach-Projekt. Dabei wird entlang des ehemaligen innerstädtischen Mauerverlaufs auf 15 km Länge mit tausenden weißen, beleuchteten Luftballons die einstige Teilung der Stadt nachgezeichnet. Am Abend des 9.11.2014 lassen tausende Ballonpaten die Ballons der LICHTGRENZE nach einem Countdown gemeinsam in den Himmel steigen. Jeder Ballonpate konnte seinen Ballon mit einer individuellen Botschaft verknüpfen, die gemeinsam mit dessen Namen und Foto begleitend zum Projekt veröffentlicht wurde.

Gemeinsam für Berlin, Herausgeber dieser Gebetsmail, beteiligt sich mit einer eigenen Gruppe von Ballonpaten, die an der Sebastianstraße zwischen Kreuzberg und Mitte (rechts und links des früheren Kontrollpunkts Heinrich-Heine-Straße) feiert. Von 17 bis etwa 20 Uhr werden vier Lobpreis-Musikgruppen vor Ort das Lob für das Wunder Gottes unterstützen. Alle, die mitfeiern möchten, sind herzlich willkommen.

Gebet:

  • Gelingen der Feiern bei trockenem Wetter
  • Dass die Botschaft vom Wunder der Freiheit und Einheit in die Welt geht

Michael Müller neuer Regierender

Ende Oktober wurde das Ergebnis des Mitgliederentscheids der SPD bekannt gegeben: Der Senator für Stadtentwicklung, Michael Müller, wurde mit überwältigender Mehrheit für die Wahl als Nachfolger von Klaus Wowereit nominiert. Die unterlegenen Kandidaten Jan Stöß und Raed Saleh boten sofort ihre konstruktive Zusammenarbeit an. Müller wird am Tag nach seiner voraussichtlichen Wahl durch das Abgeordnetenhaus am 8.12. 50 Jahre alt. Er ist verheiratet, evangelisch und hat zwei Kinder. Er stammt aus der West-Berliner Kommunalpolitik und ist für seine unaufgeregte, effektive Arbeit bekannt.

Gebet:

  • Frische Impulse durch den neuen Amtsträger
  • Weise Auswahl der zu ersetzenden Senatorinnen und Senatoren
  • Konstruktive Arbeit in der Koalition mit der CDU zum Besten der Stadt

Junge Israelis und Palästinenser

Vom 20. bis 24. November treffen sich junge Israelis und Palästinenser zu einer Schulung in Berlin. Thema „Versöhnung inmitten des Konfliktes“. Ziel: Die Teilnehmer sollen befähigt werden, in ihrem Umfeld andere zu Verständnis und Versöhnung anzuleiten. Veranstalter ist die Organisation Musalaha, die sich für Versöhnung und Verständnis zwischen Juden und Palästinensern einsetzt (www.musalaha.org).

Gebet:

  • Tiefe, gute Begegnungen zwischen den Teilnehmenden auf „neutralem“ Boden
  • Dass die jungen Leute das Gelernte in ihrem Umfeld effektiv anwenden und zur Versöhnung beitragen können

Studierende in Berlin

Das Wintersemester hat mit einem Rekord begonnen: Es gibt jetzt über 166.000 Studierende in Berlin. Davon sind 15.000 Studienanfänger, so viele Menschen hat eine Kleinstadt. Die Neuen suchen preiswerte Wohnmöglichkeiten, die immer schwieriger zu finden sind. Viele Studierende kommen aus der ganzen Welt und suchen Kontakte. Hier gibt es für Christen gute Gelegenheiten, durch Gastfreundschaft diese Menschen zu unterstützen. Solche Modelle sind in anderen Ländern schon erfolgreich erprobt worden und werden jetzt auch in Berlin seit einigen Jahren umgesetzt.

Gebet:

  • Dass Studierende aus Ländern, die für das Evangelium sonst verschlossen sind, hier Jesus kennen lernen
  • Mehr bezahlbarer Wohnraum für Studierende
  • Herzliche Gastfreundschaft und überzeugendes Vorleben des Glaubens durch die christlichen Hochschulgruppen

Unterbringung von Flüchtlingen

Die Berliner Landesregierung bereitet sich auf deutlich mehr Flüchtlinge vor als bislang erwartet. Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales, korrigierte die Zahlen noch einmal nach oben: Es ist davon auszugehen, dass bis Ende 2014 mehr als 13.000 Flüchtlinge in Berlin einen Erstaufnahmeantrag gestellt haben werden. Auch der kürzlich erfolgte Beschluss, Serbien, Bosnien und Mazedonien als sichere Herkunftsländer einzustufen, ändere wenig daran, dass die Flüchtlingszahlen weiterhin steigen. Immer mehr Menschen kommen aus Syrien, Eritrea, Irak und Pakistan hierher.

Geeignete Unterkünfte in Berlin sind knapp, viele der in den letzten Monaten begutachteten Räume und Gebäude ungeeignet. So sollen jetzt erstmalig Wohncontainer eingerichtet werden. Das erste Containerdorf mit 400 Plätzen wird im Dezember in Köpenick eröffnet. Fünf weitere sollen 2015 in Pankow, Hohenschönhausen, Steglitz und Marzahn folgen. In den sechs Container-Unterkünften soll es Raum für 2.400 Menschen geben. Außerdem plant der Senator, sich aus der Abhängigkeit privater Betreiber zu lösen, indem die Stadt wieder Eigentümerin der Unterkünfte wird. (Quelle: tagesspiegel.de vom 20.10.2014)

Gebet:

  • Dank für die pragmatische Zwischenlösung
  • Bessere, schnellere und menschenwürdige Unterbringung weiterer Flüchtlinge
  • Dass im Vorfeld die Anwohner gut eingebunden werden für eine Willkommenskultur

Aktuell: Demo rechter Hooligans

Die Gefahr von Anschlägen durch Islamisten steigt auch in Berlin; die Zahl der Salafisten nimmt zu. Dagegen formiert sich eine gewaltbereite Bewegung von „Hooligans gegen Salafisten“ (HogeSa), die nach Ausschreitungen in Köln nun auch in Berlin für den 15.11. eine Demonstration angemeldet hat. Ein Versammlungsverbot wird erwogen.

Beten wir für die richtigen Entscheidungen und den Schutz der Stadt.

Termine

  • 9.11., 17 – 20 Uhr: Aktion Lichtgrenze (siehe Artikel oben)
  • 12.11., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus
  • 15.11., 14:30 Uhr: Gebetstag für verfolgte Christen, Evangelisch Freikirchliche Gemeinde, Tempelhofer Damm 133–137, Veranstalter Evangelische Allianz mit Open Doors und Hilfsaktion Märtyrerkirche
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