Herunterladen als PDF: Februar 2019

Good News: Gebetstag EINS

Am 19. Januar fand der Berliner Gebetstag (auch als Abschluss der Allianz-Gebetswoche) zum zweiten Mal statt. In einer bundesweit wohl einmaligen Breite sind Gemeinsam für Berlin mit seinem Jugendnetzwerk Berlin United, die Evangelische Allianz und der Ökumenische Rat gemeinsame Veranstalter. Am Nachmittag feierten und beteten rund 450 Christ/innen aus 95 (!) Kirchen und Gemeinden miteinander. Den Rahmen bildeten zwei kurze Plenumsteile mit geistlichem Impuls, musikalisch bereichert durch die Lobpreisband der russisch-deutschen Gemeinde „Quelle des Lebens“ und den Chor der äthiopisch-orthodoxen Gemeinde. 18 Gebetsstationen dienten zum Kennenlernen verschiedener christlicher Gebetstraditionen oder zur gemeinsamen Fürbitte. Es folgte eine Zeit der Begegnung beim Essen. Am Abend kamen noch einmal rund 500 überwiegend junge Leute zum Gebetskonzert zusammen.

Gebet:

  • Dank für den gelungenen Tag und das Zeugnis der Einheit in Vielfalt
  • Bitte, dass daraus eine Bewegung wird, die Gott ehrt und die Stadt verändert

Weniger Kriminalität, mehr Gewalt

2018 gab es positive Entwicklungen bei der Kriminalität. So sank die Gesamtzahl der Delikte um 1,5 Prozent, auch die Zahl der Diebstähle nahm ab. Die Zahl der Taschendiebstähle sank um mehr als 20 Prozent. Das sagte Polizeichefin Barbara Slowik bei der Vorstellung der Kriminalitäts-Statistik. Auch die Zahl der Einbrüche in Einfamilienhäuser sei erneut zurückgegangen, um etwa 16 Prozent. Dass es auch 15 Prozent weniger Autodiebstähle gab, liegt nach ihrer Aussage an einer besseren Zusammenarbeit mit der polnischen Polizei. Gesunken ist auch die Zahl der Fahrraddiebstähle.

Allerdings ist die Zahl der schweren Gewaltdelikte immer noch bedenklich hoch. Auch die Zahl der Gewaltdelikte gegen die Polizei ist letztes Jahr erneut um 3 Prozent gestiegen. Die meisten Angriffe passieren nicht etwa bei Randale-Demos, sondern bei ganz alltäglichen Einsätzen – etwa bei einer Verkehrskontrolle, wenn sich Autofahrer ungerecht behandelt fühlen. Schnell gefährlich werden kann es auch, wenn die Polizei wegen ruhestörenden Party-Lärms gerufen wird. Auch wenn Polizisten wegen häuslicher Gewalt alarmiert werden, müssen sie verstärkt auf „Eigensicherung“ achten. Denn nicht selten richtet sich die Aggression eines prügelnden Mannes auch gegen die Beamten. Brennpunkte der Gewalt gegen Polizisten sind vor allem bestimmte Kieze in Neukölln, Gesundbrunnen und Marzahn-Hellersdorf. Als Gründe für die vielen Angriffe auf ihre Beamten hat Slowik eine latente Aggressivität und eine gesunkene Hemmschwelle ausgemacht. Das sei auch ein gesamtgesellschaftliches Problem der Wertschätzung und Anerkennung für die Polizei. (Quelle: Berliner Kurier 27.12.2018)

Gebet:

  • Dank für teils sinkende Kriminalität
  • Schutz der Polizei vor Gewalt
  • Wirksame Maßnahmen zur Eindämmung von Gewalt und Kriminalität
  • Dass Gottes Friede Herzen, Gedanken und Taten der Täter berührt

Wohnungen – Neubau oder Rückkauf

Berlin braucht dringend mehr Wohnungen. Der Senat bleibt deutlich hinter seinen selbst gesetzten Neubauzielen zurück. Viele werfen ihm vor, er tue dafür viel zu wenig. Der Regierende Bürgermeister Müller, SPD, unterstützt einen Vorschlag seiner Koalitionspartner von den Grünen und Linken, der sehr kontrovers diskutiert wird.  Vom privaten Konzern Deutsche Wohnen sollen bis zu 50.000 Wohnungen zurückgekauft werden. So sollen die Mieten bezahlbar bleiben. Die ehemals kommunalen Wohnungen waren 2004 in Zeiten leerer öffentlicher Kassen privatisiert worden. Finanzsenator Kollatz, SPD, hat nun vor überzogenen Erwartungen gewarnt. Die Finanzmittel des Landes Berlin ließen höchstens „selektive Zukäufe“ zu und müssten wirtschaftlich vertretbar sein.  Kritiker bemängeln, dass durch Rückkauf keine einzige neue Wohnung entstehe und Milliardenbeträge für den dringend benötigten Neubau von Wohnraum nicht mehr verfügbar seien.

Gebet:

  • Dass der Senat den Neubau von Wohnungen zur tatsächlichen Priorität macht
  • Entideologisierung der Debatte um den Rückkauf von Wohnungen
  • Wirksame Maßnahmen zur Deckelung der Mieten

Mehr antisemitische Übergriffe

Seit vier Monaten hat die Generalstaatsanwaltschaft eine Antisemitismusbeauftragte, Oberstaatsanwältin Claudia Vanoni. Sie sagte: „In der letzten Zeit ist ein Anstieg von Hass gegen jüdische Mitbürger wahrzunehmen. Ich habe den Eindruck, Antisemitismus wird lauter, unverhohlener und aggressiver. Hinzu kommt, dass in Berlin im bundesweiten Vergleich die meisten antisemitischen Straftaten im Verhältnis zur Einwohnerzahl erfasst werden.“ Juden versuchen oft Orte zu meiden, an denen Antisemitismus am schlimmsten ist oder sie treffen könnte. Schulkindern ist das jedoch oft nicht möglich. Diese sind besonders gefährdet, weil sie zu ihrer Schule gehen müssen. Auf Grundlage von 227 Interviews kam die Frankfurter Soziologin Julia Bernstein zu dem Schluss, dass Lehrer oft dabei versagen, die antisemitische Natur des zunehmend alltäglichen Schimpfworts „Jude“ zu erkennen und Schulleitungen bestreiten, dass es Antisemitismus gibt – aus Angst, dem Ruf der Schule zu schaden.

Gebet:

  • Staatlicher Schutz für jüdische Menschen und Einrichtungen und aktives Eintreten von Christen gegen Antisemitismus
  • Segen für die Antisemitismusbeauftragte
  • Hilfe und Unterstützung für Lehrer im Umgang mit antisemitischen Vorfällen

Jubiläumsjahr: 30 Jahre Mauerfall

30 Jahre Mauerfall in Berlin: 2019 feiert Berlin und Deutschland das Jubiläum des Falls der Berliner Mauer im Jahr 1989. Anlässlich des historischen Ereignisses finden in der Hauptstadt eine Vielzahl an Veranstaltungen und Ausstellungen statt, die sich mit dem Bau der Berliner Mauer, der Teilung Berlins, dem Kalten Krieg und der Friedlichen Revolution von 1989 beschäftigen. Nicht nur im Vorfeld und unmittelbar rund um den 9. November, sondern ganzjährig finden in Berlin solche Veranstaltungen statt. Einen Überblick über bereits geplante Veranstaltungen gibt es hier: https://www.visitberlin.de/de/veranstaltungen-30-jahre-mauerfall

Gebet:

  • Weitere Förderung der Erinnerungskultur
  • Dass Gott die Ehre für sein Eingreifen in unsere Geschichte vor 30 Jahren bekommt

Serie Stadtforschung: Lebensqualität durch Entschleunigung

Für Lebensqualität braucht es Freiräume, das bedeutet Grünflächen, aber auch dass nicht jede Brache zugebaut wird. Außerdem bedeutet Lebensqualität auch Berliner Kiezstruktur, dass man alles für den alltäglichen Bedarf fußläufig oder mit dem Fahrrad erreichen kann. Ariane Sept promoviert zum Thema Entschleunigung in der Stadtentwicklung. Kerngedanken sind der Slow-Food-Initiative ähnlich, die im Gegensatz zum Fast-Food Wert auf Nähe zum Produkt durch lokale Küche legt. Das bedeutet eine stärkere Verbindung der Bürger/innen zu ihrer Stadt aufzubauen. Also etwa Begegnungsorte zu schaffen und Distanzen zu verringern, sodass Menschen weniger pendeln müssen. Denn wie soll man eine Verbindung zu einem Ort aufbauen, durch den man nur hindurchfährt? Deswegen ist nach Septs Meinung auch der beste Weg dahin das bürgerliche Engagement, da dies die Identifikation mit dem Ort und auch die Nachbarschaft stärkt.

Gebet:

  • Mehr Räume der Erholung, des Durchatmens, der Begegnung, die auch der gegenseitigen Entfremdung entgegenwirken
  • Dass die Menschen unserer Stadt immer wieder Momente der Besinnung, der Einkehr und Reflexion haben, in denen sie auf Lebensfragen und auf Gott stoßen

Brennpunkt-Schulen

Sprachdefizite, Schulschwänzen, Gewalt – besonders an Brennpunktschulen in Berlin haben Lehrer mit diesen Problemen zu kämpfen. Dort sind mehr als 80 Prozent der Kinder lernmittelbefreit. Meist haben sie auch einen hohen Anteil von Kindern aus Hartz-IV-Haushalten oder Migrations-Familien. Im Dezember wurde beschlossen, Brennpunkt-Lehrern rückwirkend zum Schuljahresbeginn monatlich 300 Euro Zulage zu zahlen. Damit will man die besonders schwierige Arbeit der Lehrkräfte an diesen Schulen würdigen. Von der neuen Zulage profitieren 2.298 Pädagogen an 58 Einrichtungen. Die Regelung gilt auch für Quereinsteiger und indirekt auch für das Personal in den Kitas.

Gebet:

  • Kraft, Geduld und Liebe für die Lehrkräfte

Dran bleiben: Tempo 30

An sechs Messstellen im Stadtgebiet wurde im vergangenen Jahr der Jahresgrenzwert von 40 Mikrogramm überschritten. Das zeigt eine Auswertung der vorläufigen stündlichen Messdaten der Berliner Umweltsenatsverwaltung, die das Umweltbundesamt veröffentlicht hat. An allen 17 Berliner Messstellen hat sich die Luftqualität nach dem 8. April verbessert – obwohl nicht überall Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt wurden. Das deutet darauf hin, dass bislang durch Tempo 30 keine Auswirkung auf die Luftqualität erkennbar wird.  –  Beten wir weiter um Verbesserung der Luftqualität, besonders an belasteten Straßen!

Termine

29.1., 19:30 Uhr: Holocaust-Gedenkveranstaltung der Initiative 27. Januar, Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28

13.2., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus 

Zum Abonnieren dieses Gebetsbriefes tragen Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse auf http://eepurl.com/TqlGz ein.

Advertisements

Download as PDF: February 2019

Good News: Day of Prayer EINS (ONE)

On January 19th, the Berlin Day of Prayer (also as the conclusion of the Alliance Week of Prayer) took place for the second time. Together for Berlin with its youth network Berlin United, the Evangelical Alliance and the Ecumenical Council organized the event—most probably unique nationwide because of its unique breadth. Around 450 Christians from 95 (!) churches and fellowships celebrated and prayed together. Two short plenary parts with spiritual input, musically enriched by the praise band of a Russian-German worship band and the choir of the Ethiopian Orthodox Church, were the framework of the event. 18 prayer stations helped people to get to know different Christian prayer traditions or to intercede together. Participants then had the opportunity to fellowship with one another over a meal. In the evening, around 500 mostly young people came together for a prayer concert.

Prayer:

  • Thank God for the blessed day and for the testimony of unity in diversity
  • Pray that a movement will evolve that honours God and transforms the city

Less Crime, more Violence

Police chief Barbara Slowik presented the 2018 crime statistics. In 2018, there were positive developments in crime. The total number of offenses fell by 1.5 percent, and the number of thefts decreased. The number of pickpockets fell by more than 20 percent. Also, the number of burglaries in single-family homes fell again by about 16 percent. Better cooperation with the Polish police resulted in 15 percent fewer car thefts. The number of bicycle thefts also fell. However, the number of serious violent crimes is still alarmingly high. Also, the number of violent crimes against the police increased again last year by 3 percent. Most attacks do not happen during riot demos, but in everyday operations – such as in traffic controls, when drivers feel wronged. It can also quickly become dangerous when the police are called because of disturbing party noise. Even if police are alerted about domestic violence, they must pay more attention to „self-security“, because not infrequently, the aggression of a violent man will also be directed against the officials in such situations. The focal points of violence against police officers are, above all, certain neighbourhoods in Neukölln, Gesundbrunnen and Marzahn-Hellersdorf. Slowik identified a latent aggressiveness and a lowered inhibition threshold as the reason behind many attacks on police officers. There is also a problem of lack of appreciation and recognition for the police in the general population. (Source: Berliner Kurier 12/27/2018)

Prayer:

  • Thank God for the decreasing crime rate
  • Pray for protection of the police against violence
  • Pray for effective action to reduce violence and crime
  • Pray that God’s peace will touch the hearts, minds and deeds of the perpetrators

Apartments – building new or buying back

Berlin urgently needs more apartments. The Senate clearly lays behind its self-imposed new building goals. Many accuse the Senate of doing too little. The Governing Mayor Müller, SPD, supports a proposal of his coalition partners from the Greens and the Left, which is being discussed very controversially. The Senate plans to buy back up to 50,000 apartments from the private housing company Deutsche Wohnen. This should mean that the rents will remain affordable. The former municipal apartments were privatized in 2004 when public coffers were empty. Finance Senator Kollatz, SPD, has now warned against exaggerated expectations. The financial resources of the federal state of Berlin allow for at most „selective acquisitions“ and would have to be economically justifiable. Critics complain that no new apartments would be made available through repurchase and that billions are no longer available for the much-needed new housing construction.

Prayer:

  • Pray that the Senate will make housing construction a real priority
  • Pray for a de-ideologisation of the debate about buying back flats
  • Pray for effective measures to cap rents

More anti-Semitic attacks

Since four months, the Prosecutor General’s Office has an anti-Semitism commissioner, Chief Prosecutor Claudia Vanoni. She said, „There has been a recent increase in hatred against Jewish citizens. I have the impression that anti-Semitism is becoming louder, more open and aggressive. In addition, in Berlin, the most anti-Semitic offenses are recorded in relation to the number of inhabitants nationwide.“ Jews often try to avoid places where anti-Semitism is bad or could be expected to hit them. This is often not possible for schoolchildren. They are particularly vulnerable because they have to go to their school. Based on 227 interviews, the Frankfurt sociologist Julia Bernstein came to the conclusion that teachers often fail to recognize the anti-Semitic nature of the increasingly common curse word „Jew“ and that school leaders deny that there is anti-Semitism – out of fear that the reputation of the school could be harmed.

Prayer:

  • Pray for state protection for Jewish people and institutions and that Christians will play an active role in advocacy against anti-Semitism
  • Pray for blessing for the anti-Semitism commissioner
  • Pray for help and support for teachers in dealing with anti-Semitic incidents

Anniversary year: 30 years of the fall of the Berlin Wall

30 years of the fall of the Berlin Wall in Berlin: In 2019, Berlin and Germany celebrate the anniversary of the fall of the Berlin Wall in 1989. To celebrate this historic event, a large number of events and exhibitions will take place in the capital, dealing with the construction of the Berlin Wall and the division of Berlin, the Cold War and the Peaceful Revolution of 1989. Not only in the run-up to and around the 9th of November, but all year long, such events will be taking place in Berlin. An overview of events already planned can be found here: https://www.visitberlin.de/de/veranstaltungen-30-jahre-mauerfall

Prayer:

  • Pray for further promotion of the culture of remembrance
  • Pray that God gets the honour for intervening in our history 30 years ago

Urban research series: quality of life is deceleration

Good quality of life requires open spaces, which means green areas, but also that not every wasteland space is built up. In addition, quality of life means a Berlin neighbourhood structure where you can reach everything for everyday needs by foot or by bike. Ariane Sept is doing her PhD on deceleration in urban development. Core ideas are similar to the Slow Food initiative, which places value on proximity to the product through local cuisine as opposed to fast food. This means building a stronger connection of the residents to their city, perhaps by creating meeting places and reducing distances, so that people have to commute less. After all, how should one build a connection to a place through which one only passes through? That’s why, according to Septs, active civic engagement is the best way to do that, as it strengthens identification with the place and the neighborhood.

Prayer:

  • Pray for more spaces of recreation, of respite, places to meet others, which also counteract the reciprocal alienation
  • Pray that the people of our city time and again have moments of reflection, contemplation and reflection, in which they encounter questions about life and God

Hotspot Schools

Language deficits, truancy, violence – teachers at hotspot schools in Berlin often have to deal with these problems. There, more than 80 percent of children are freed from having to pay for books and learning material, because their families are poor. Most of them also have a high proportion of children from Hartz IV households or migration families. In December, it was decided to pay teachers 300 Euros a month more with retroactive effect at the beginning of the school year. This is to acknowledge the particularly difficult work of the teachers in these schools. The new allowance will benefit 2,298 educators at 58 facilities. The regulation also applies to those who are changing careers and also indirectly to the staff in day-care centres.

Prayer:

  • Pray that educators will have strength, patience and love

Keeping on: Speed limit 30

At six measuring points in the city, the annual limit of 40 micrograms was exceeded last year. This is shown by an evaluation of the preliminary hourly data of the Berlin Environmental Senate Administration, published by the Federal Environment Agency. At all 17 Berlin measuring points, the air quality improved after April 8th – although speed limits had not been introduced everywhere. This suggests that so far no impact on air quality has been detected by speed limit 30 km per hour. – Let’s continue to pray for air quality improvement, especially on busy roads!

Dates

Jan. 29, 7:30pm: Holocaust Remembrance Event sponsored by the Initiative January 27, Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28

Feb. 13, 6pm: Prayer for City Politicians in front of the Rote Rathaus

Subscribe: Go to http://eepurl.com/TqJSz and enter your e-mail address into the data base.

Download as PDF: December/January

Good News: Salary Increase for Elementary School Teachers

Beginning August 1, 2019, the Senate will pay all elementary school teachers 5,300 euros per month, which is equal to the salary of secondary school teachers. That means a salary increase of more than 500 euros a month. The higher pension entitlement will also be included – the two-year waiting period will be eliminated. Even those who reach retirement age before the cut-off date can receive the higher pension if their retirement is postponed accordingly. This has a positive side effect for elementary schools suffering from a dramatic shortage of teachers.

Prayer:

  • Thank God for this sign of appreciation of teachers at elementary schools
  • Pray that it will have a quick impact and reduce teacher shortages

Welcoming Culture

In the first months after September 2015, an average 1,860 refugees have come to Berlin every month. Initially, the administration was overwhelmed by the onslaught (long queues at the LaGeSo); in the meantime, accommodation and provision are running quite smoothly. The „Masterplan Integration and Security“ of the previous Senate is now following the „Overall Concept for the Integration and Participation of Refugees“ of the current city government. The already refugee-friendly policy (the fewest amount of refugees are deported from Berlin) will be even friendlier. According to the integration commissioner, the high motivation of the refugees after their arrival in the city should be utilized so that integration can succeed from the beginning. All refugees receive a language course as soon as they arrive; already 11,000 refugees were able to begin employment; 8,039 children from “welcome classes” were able to switch to a regular school. In order to be able to measure the results of the integration, all measures are scientifically monitored and evaluated.

Prayer:

  • Thank God that people who have come from crisis and war areas have found a safe place with us and for the successful integration efforts
  • Pray that the refugees find a (possibly temporary) home in Berlin
  • Pray for further successful integration which benefit asylum seekers but do not overwhelm the locals

BER – New Deficiencies and Problems

Following the last opening delay, the BER Airport, under construction since 2006, is scheduled to open in October 2020. But whether the airport director Lütke Daldrup can confirm the opening date as planned in the early summer of 2019 now seems to be up in the air again. Even in 2019 after the fire system, the previous “headache”, will finally be completed, a new headache is emerging again — the wiring of the entire airport. Many defects have been discovered on the completely new cables which were laid in 2012 (botched construction). The cable ducts on the southern runway are almost completely under water. Instead of remedying deficiencies, too many new problems are being produced. Instead of being reported by the executing companies, the inspection is being “abused“.

The head of the airport has now proposed simplifying the construction regulations of the state of Brandenburg as has been done in other federal states, so that the operating permit can be issued by the scheduled opening date. The Brandenburg Minister of Construction Schneider opposes this, but may be willing to grant permission, provided that at least all safety-relevant deficiencies are resolved (the others will follow later). In the past, Christians have repeatedly gathered to pray for the new BER airport and its commissioning. Let’s not stop!

Prayer:

  • Pray for quick detection and error-free investigation of all remaining defects
  • Pray that good solutions for issuing the operating permit can be found
  • Pray that the opening in October 2020 can actually take place

Diesel Ban in Berlin?

A diesel driving ban for a small part of the city ring along the A 100 highway by the radio tower is imminent. This motorway section is the busiest section of highway in Germany with more than 200,000 vehicles a day. The permissible value limit for air pollution is already being exceeded. The section between Kaiserdamm and ICC is affected by the possible driving ban for diesel vehicles. According to a ruling by the Administrative Court, the Senate must take measures by the end of March 2019 to comply with the limit. However, a diesel driving ban on such a short section of the highway hardly seems practicable let alone enforceable.

Prayer:

  • Pray that a practical solution can be found to reduce air pollution, including the section on the A 100 highway

Raids on Left-Wing Radicals

In Friedrichshain, Kreuzberg and Neukölln 560 officials officially searched four apartments. The police union said: „It is absolutely necessary to consistently tackle criminal offences, also in this area.” After the raid, residents of the homes that had been searched called for violence against police officers. Retaliation acts are feared.

Prayer:

  • Pray for protection for residents and all police working in the Rigaer Street area
  • Pray for divine intervention to pacify the entire district
  • Pray for understanding that violence is not the answer

Protection of the Christmas Markets

Two years ago, there was the gruesome attack with a truck on the Christmas market at the Gedächtniskirche. Since then, people have been more concerned about safety for the 70 different Christmas markets in Berlin. A security concept coordinated with the police and the fire brigade and approved by the respective district is in place for all markets. The market at the Gedächtniskirche has particularly high security.

Prayer

  • Pray for God’s protection over all Christmas markets and similar events
  • Pray that fear and insecurity will not dominate Berliners

Urban Research Series – Blockade as Common Ground

Many Berliners show a blockade attitude. „Instead of agreeing on something in common, they are often simply against it,“ notes innovation coach Arvin Schwerin. „Sometimes it seems to me that being against everything is the only thing that connects Berliners.“ This has also been scientifically studied by Professor Martina Loew, who researched several cities in terms of their „intrinsic logic“. Unlike other cities, where respondents can agree relatively easily on things like progress orientation or a good atmosphere in the city, Berliners cannot agree. „It seems most important that everyone is unique and that the city does not connect anything.“ Thus, good moderation and constructive joint decision-making are needed in all questions concerning public spaces.

Prayer:

  • Pray that commonality and uniqueness have a healthy balance
  • Pray that the perspective of what is best for the city is stronger than criticism and exaggerated individualism

ONE (EINS) Day of Prayer January 19

After the enthusiastic response in January 2018, „ONE in Christ – the prayer event for Berlin with the motto “Praying, celebrating, acting together” will take place for the second time. The invitation states: „We want to celebrate our unity and diversity and discover the beautiful treasure of different forms of prayer. To do this, we gather in the name of Jesus Christ and pray for the concerns of our city.“ The approximately 20 prayer stations will be accompanied by a short joint program. Then there is time for sharing while eating together. A prayer concert will conclude the even. Details below on dates!

Prayer:

  • Pray that celebrating unity in diversity will be successful, encouraging, and lead to sending

Keeping On: Homeless in Winter

In recent years, public transport operators opened certain subway stations to homeless people during the winter, but this year, this was not planned due to safety concerns. After tough conversations took place, the U-Bahn stations Moritzplatz and Lichtenberg are now open for emergency accommodation. The Senate Department for Social Affairs and the Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) agreed on a model project in which the districts of Lichtenberg and Friedrichshain-Kreuzberg as well as the Berlin City Mission and the Social Foundation Karuna are involved.

Dates

Dec. 6, 7pm: Hanukkah at the Brandenburg Gate, solidarity event for Jewish life

Dec. 12 and Jan. 9, 6pm: Prayer for the city politicians in front of the Rote Rathaus

Jan. 13-20: Evangelical Alliance Week of Prayer, dates at http://www.evangelische-allianz-berlin.de

Jan. 19, 3pm: ONE (EINS) – Prayer Event. 7pm prayer concert, EFG Schöneberg, Hauptstr. 125 A, 10827 Berlin. More: http://www.einsfürberlin.de

 

With this double issue for December and January, the editorial team wishes all prayer partners a happy Jesus birthday and a blessed 2019!

Herunterladen als PDF: Dezember/Januar

Good News: Gehaltssprung für Grundschullehrer

Der Senat will ab 1.8.2019 allen Grundschullehrer/innen 5.300 Euro im Monat zahlen – so viel wie Studienräten. Das bedeutet einen Gehaltssprung von mehr als 500 Euro im Monat. Auch den höheren Pensionsanspruch gibt es dann – die  zweijährige Wartefrist entfällt. Sogar wer vor dem Stichtag das Pensionsalter erreicht, kann die höhere Altersversorgung bekommen, falls der Ruhestand entsprechend hinausgeschoben wird. Das hat einen positiven Nebeneffekt für die Grundschulen, die unter dramatischem Lehrermangel leiden.

Gebet:

  • Dank für diese Wertschätzung der Lehrkräfte an Grundschulen
  • Bitte um schnelle Auswirkungen auf die Verringerung des Lehrermangels

Willkommenskultur

In den ersten Monaten ab September 2015 sind durchschnittlich tausend Flüchtlinge pro Tag nach Berlin gekommen. Anfangs war die Verwaltung mit dem Ansturm überfordert (lange Warteschlangen am LaGeSo), zwischenzeitlich läuft die Unterbringung und Versorgung recht reibungslos. Auf den „Masterplan Integration und Sicherheit“ des letzten Senats folgt nun das „Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation von Geflüchteten“ der aktuellen Regierung. Die bereits schon freundliche Flüchtlingspolitik (aus Berlin werden am wenigsten Flüchtlinge abgeschoben) soll noch freundlicher werden. Nach Angaben des Integrationsbeauftragten soll die hohe Motivation der Flüchtlinge nach ihrem Eintreffen in der Stadt genutzt werden, damit Integration von Anfang an gelingen kann. Alle Geflüchteten erhalten sofort nach ihrer Ankunft einen Sprachkurs; bereits 11.000 Geflüchtete konnten eine Arbeit aufnehmen; 8.039 Schüler aus Willkommensklassen konnten auf eine reguläre Schule wechseln. Um die Ergebnisse der Integration messen zu können, werden alle Maßnahmen wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

Gebet:

  • Danke, dass aus Krisen und Kriegen kommende Menschen einen sicheren Ort bei uns gefunden haben und für die bisher gelungenen Integrationsbemühungen
  • Dass die Geflüchteten in Berlin eine (ggf. vorübergehende) Heimat finden
  • Für weitere Integrationserfolge, die den Asylsuchenden nützen und die Einheimischen nicht überfordern

BER – neue Mängel und Probleme

Der seit 2006 im Bau befindliche Flughafen BER soll nach der letzten Terminverschiebung im Oktober 2020 eröffnet werden. Ob der Flughafenchef Lütke Daldrup wie geplant im Frühsommer 2019 den Eröffnungstermin bestätigen kann, scheint nun wieder offen. Nachdem das bisherige Sorgenkind Brandschutzanlage in 2019 endlich fertiggestellt werden soll, ist als neues Problemkind die Verkabelung des gesamten Flughafens wieder aufgetaucht. An den 2012 komplett neu verlegten Kabeln sind erneut viele Mängel (Bau-Pfusch) aufgetaucht. Die Kabelschächte an der Süd-Landebahn stehen fast vollständig unter Wasser. Anstatt Mängel zu beheben, wird zu oft neuer Pfusch produziert. Er wird nicht durch die ausführenden Firmen gemeldet, sondern der TÜV wird hierzu „missbraucht“.

Der Flughafenchef hat nun angeregt, die Bauordnung des Landes Brandenburg so wie in anderen Bundesländern zu vereinfachen, damit zum geplanten Eröffnungstermin die Betriebsgenehmigung erteilt werden kann. Dem widerspricht die Brandenburger Bauministerin Schneider zwar, ist aber ggf. bereit, die Erlaubnis zu erteilen, sofern zumindest alle sicherheitsrelevanten Mängel behoben sind (die anderen dann später). In der Vergangenheit haben sich immer wieder Christen zusammengefunden, die am und für den neuen Flughafen BER und seine Inbetriebnahme gebetet haben. Lasst uns damit nicht aufhören!

Gebet:

  • Schnelle Aufdeckung und fehlerfreie Behebung aller noch vorhandenen Mängel
  • Dass gute Lösungen für die Erteilung der Betriebserlaubnis gefunden werden
  • Dass die Eröffnung im Oktober 2020 tatsächlich stattfinden kann

Diesel-Fahrverbote in Berlin?

Ein Diesel-Fahrverbot für einen kleinen Teil des Stadtrings A 100 am Funkturm steht bevor. Dieser Autobahnabschnitt ist mit mehr als 200.000 Fahrzeugen täglich der am stärksten befahrene Autobahnabschnitt Deutschlands. Der zulässige Grenzwert für die Luftbelastung wird bereits überschritten. Von dem möglichen Fahrverbot für Dieselfahrzeuge ist der Abschnitt zwischen Kaiserdamm und ICC betroffen. Der Senat muss laut Urteil des Verwaltungsgerichts bis Ende März 2019 Maßnahmen ergreifen, damit der Grenzwert eingehalten wird. Ein Fahrverbot auf einem so kurzen Teilstück der Autobahn scheint allerdings kaum praktikabel geschweige denn kontrollierbar zu sein.

Gebet:

  • Dass für die Reduzierung der Grenzwerte der Luftbelastung auch auf der A 100 praktikable Lösung gefunden werden

Razzien bei Linksautonomen

In Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln haben 560 Beamte vier Wohnungen durchsucht. Die Gewerkschaft der Polizei hat sich wie folgt geäußert: „Es ist absolut notwendig, auch in diesem Bereich konsequent gegen Straftaten vorzugehen“. Nach der Razzia rufen Bewohner der durchsuchten Häuser zu Gewalt gegen Polizisten auf. Racheakte werden befürchtet.

Gebet:

  • Schutz für alle im Bereich Rigaer Straße tätigen Polizeikräfte und Bewohner/innen
  • Göttliches Eingreifen zur Befriedung des gesamten Stadtteils
  • Einsicht, dass Gewalt keine Lösung ist

Schutz der Weihnachtsmärkte

Vor zwei Jahren gab es den grauenvollen Anschlag mit einem LKW auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Seitdem macht man sich mehr Gedanken über Sicherheit für die 70 verschiedenen Weihnachtsmärkte in Berlin. Für alle gibt es ein mit Polizei und Feuerwehr abgestimmtes Sicherheitskonzept, das der jeweilige Bezirk genehmigt. Der Markt an der Gedächtniskirche ist besonders hoch gesichert.

Gebet

  • Gottes Schutz über allen Weihnachtsmärkten und ähnlichen Veranstaltungen
  • Dass die Berliner sich nicht von Angst und Unsicherheit bestimmen lassen

Serie Stadtforschung – Blockade als Gemeinsamkeit

Viele Berliner zeigen eine Blockadehaltung. „Anstatt sich auf etwas Gemeinsames zu einigen, sind sie sehr oft einfach dagegen“ stellt Innovationscoach Arvin Schwerin fest. „Manchmal scheint mir die Einstellung, dagegen zu sein, das Einzige zu sein, was Berliner verbindet“. Das wurde auch wissenschaftlich untersucht durch Professorin Martina Löw, die mehrere Städte bezüglich ihrer „Eigenlogik“ erforscht. Im Gegensatz zu anderen Städten, wo sich die Befragten relativ leicht einigen können auf z.B. Fortschrittsorientierung oder Gemütlichkeit der jeweiligen Stadt, ist das in Berlin nicht der Fall: „Es scheint das Wichtigste zu sein, dass jeder einzigartig ist und dass die Stadt nichts verbindet.“ Somit bedarf es einer guten Moderation und konstruktiver gemeinsamer Entscheidungsfindung in allen den öffentlichen Raum betreffenden Fragen.

Gebet:

  • Dass Gemeinsamkeit und Einzigartigkeit in eine gesunde Balance kommen
  • Dass der Blick auf das Beste der Stadt stärker wird als Kritikgeist und überzogener Individualismus

EINS Gebetstag 19. Januar

Nach dem begeistertem Zuspruch im Januar 2018 findet „EINS in Christus – das Gebetsevent für Berlin. Gemeinsam beten, feiern, handeln“ zum zweiten Mal statt. In der Einladung heißt es: „Wir wollen unsere Einheit und Vielfalt feiern und den wunderschönen Schatz der unterschiedlichen Gebetsformen entdecken. Dazu versammeln wir uns im Namen von Jesus Christus und beten für die Anliegen unserer Stadt.“ Die etwa 20 Gebetsstationen werden von einem kurzen gemeinsamen Programm umrahmt. Anschließend begegnet man einander beim Essen. Den Abschluss bildet das Gebetskonzert. Genaue Angaben unten bei Termine!

Gebet:

  • Dass das Feiern der Einheit in Vielfalt gelingt, ermutigt und sendet

Dran bleiben: Obdachlose im Winter

Nachdem die Verkehrsbetriebe in den vergangenen Jahren bestimmte Bahnhöfe im Winter nachts für Obdachlose geöffnet hatten, sollte es das Angebot dieses Jahr wegen Sicherheitsbedenken eigentlich nicht mehr geben. Nach zähem Ringen stehen nun doch die U-Bahnhöfe Moritzplatz und Lichtenberg als Notunterkunft offen. Die Senatsverwaltung für Soziales und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) einigten sich auf ein Modellprojekt, an dem die Bezirke Lichtenberg und Friedrichshain-Kreuzberg sowie die Berliner Stadtmission und die Sozialstiftung Karuna beteiligt sind.

Termine

06.12., 19 Uhr: Chanukka am Brandenburger Tor, Solidaritätsveranstaltung für jüdisches Leben

12.12. und 9.1., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus

13. bis 20.1.: Gebetswoche der Evangelischen Allianz, Termine http://www.evangelische-allianz-berlin.de

19.1., 15 Uhr: EINS – das Gebetsevent. 19 Uhr Gebetskonzert, EFG Schöneberg, Hauptstr. 125 A, 10827 Berlin. Mehr: http://www.einsfürberlin.de

 

Mit dieser Doppelnummer für Dezember und Januar wünscht das Redaktionsteam allen Betern einen frohen Jesus-Geburtstag und ein gesegnetes 2019!

Herunterladen als PDF: November 2018

Good News: Campus Siemensstadt

Am alten Standort Siemensstadt soll ein Innovationscampus des Siemens-Konzerns entstehen. Der Senat verständigte sich mit dem Unternehmen auf ein erstes Konzept. Mit dem Innovationscampus soll die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Berlin international gestärkt und die digitale Transformation forciert werden. Auf dem Campus sollen moderne Forschungs- und Bürokapazitäten entstehen, aber auch Wohnungen. Der Konzern beschäftigt in Berlin rund 11.000 Mitarbeiter und wird für den Umbau im ersten Schritt 600 Millionen Euro investieren.

  • Dank für das gemeinsame Konzept und die damit verbundene Großinvestition in die Zukunftsfähigkeit Berlins

Obdachlose im Winter

Die Notunterkunft Lehrter Straße, betrieben von der Berliner Stadtmission, ist ein Kern des Netzwerks der Berliner Kältehilfe. 1.000 Plätze bietet dieses Notsystem insgesamt in der Hauptstadt – mit dem einzigen Ziel, dass Obdachlose nicht unter freiem Himmel erfrieren. Seit dem 1. Oktober stehen schon 500 Plätze zur Verfügung, die restlichen 500 Plätze sind ab dem 1. November frei. Bis Ende April finden Obdachlose so Schutz vor gefährlich kalten Temperaturen. Wie viele Menschen derzeit in Berlin auf der Straße leben, ist nicht bekannt. Schätzungen gehen von 4.000 bis 5.000 aus, wahrscheinlich sind es mehr. Dieses Versorgungsnetz spannen große Einrichtungen wie die Stadtmission oder die Caritas, aber auch viele Kirchengemeinden beider Konfessionen und andere Einrichtungen. Viele Dutzend Ehrenamtler machen Frühstück, kochen, kümmern sich um kranke Menschen, sprechen mit den Gästen. Und einige fahren den Kältebus. Den können Menschen rufen, die sehen, dass ein Obdachloser unter der Kälte leidet und Hilfe benötigt. Die Nummer für den Kältebus lautet: 0178 523 58 38 oder 030 810 56 04 25. Die bedeutendste Anlaufstation der Kältehilfe ist die Lehrter Straße im Zentrum der Stadtmission, weil sie das breiteste Angebot besitzt. Die medizinische Betreuung ist sehr gut, weil es in dem Komplex eine Arztpraxis gibt und viele medizinische Kräfte zur Verfügung stehen. Vor allem aber finden hier auch Rollstuhlfahrer Ruhe und Hilfe.

Nach langem Hin und Her öffnet die BVG (Verkehrsbetriebe) nun doch nachts bestimmte Räume in U-Bahnhöfen für Obdachlose. Aus hygienischen und Sicherheitsaspekten hatte sie es für diesen Winter ursprünglich abgelehnt. Doch wer in Notunterkünften die Nacht verbringt, hat es besser. Die Stadtmission etwa versorgt am S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee in einer Traglufthalle täglich 120 Personen. Dort arbeiten medizinische Helfer, es gibt jeden Tag gutes Essen, wahlweise vegetarisch und mit Fleisch, eine Waschmaschine, Rasierschaum, Duschgel. Ist eine Einrichtung voll, dann werden die Menschen – wenn sie es wollen – nach Möglichkeit in Unterkünfte gefahren, die noch Plätze haben. (Quelle: Tagesspiegel 22.10.)

Gebet:

  • Eine warme Unterkunft für möglichst viele Obdachlose, damit sie nicht erfrieren
  • Weitere Arbeit an der Beseitigung der Ursachen für Obdachlosigkeit
  • Liebe, Geduld und Durchhaltevermögen für die haupt- und ehrenamtlichen Helfer
  • Segen für die Arbeit der christlichen Einrichtungen, besonders der Stadtmission

Beschwerdeportal gegen Lehrer

Die Berliner AfD hat am 22. Oktober ein Online-Portal freigeschaltet. Dort sollen Lehrer gemeldet werden, die Schüler mit ihrer Haltung gegen die AfD „indoktrinieren“. Die Senatsverwaltung und viele andere haben große Bedenken gegen eine solche Anstiftung zur Denunziation. Schul-Senatorin Scheeres betonte, es stehe „dem Schulfrieden entgegen“, ein derartiges Portal auf den Weg zu bringen. Außerdem erinnert das Vorhaben  fatal an Praktiken in den beiden unseligen Diktaturzeiten in unserem Land.

Gebet

  • Dass Möglichkeiten gefunden werden, das frei geschaltete Meldeportal zu stoppen
  • Zivilcourage bei Schülern, Lehrpersonal, Vorgesetzten und Schulbehörden

Personalmangel in Jugendämtern

Die Jugendämter sind für viele Bereiche zuständig: z.B. für die Zahlung von Unterhaltsvorschuss (seit 07/17 sind die Anträge um 60% gestiegen), betreutes Jugendwohnen, Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien, Kinderschutz, Tagespflege, Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsauffälligkeiten und seelischen Störungen u.v.m. In jedem Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes sind die Fallzahlen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, so z.B. in der Eingliederungshilfe, da immer mehr Kinder und Jugendliche aus Problemfamilien kommen und Hilfe in ihrer Entwicklung brauchen. Für die Betreuung und Unterbringung müssen immer mehr Kinder aus Problemfamilien genommen werden oder es sind minderjährige unbegleitete Flüchtlinge zu betreuen.

Auch wenn deutlich mehr Stellen für diese Aufgaben zur Verfügung gestellt werden, gibt es zu wenige Neueinstellungen, um den Personalmangel auszugleichen. Gründe sind zu wenige ausreichend ausgebildete Sozialarbeiter, Erzieher, Verwaltungsangestellte usw. und die zu geringe Bezahlung, so dass geeignete Bewerber andere, besser bezahlte Jobangebote annehmen. Außerdem gibt es zu wenige oder zu kostenintensive Ausbildungsplätze.

Gebet:

  • Neue Ideen bei der Werbung und Einstellung von Fachkräften
  • Geeignete Fachkräfte, die die Stellenangebote annehmen
  • Dass sich die Lage der Kinder und Jugendlichen in den Herkunftsfamilien so bessert, dass sie keine Unterstützung mehr brauchen

Sieben Exzellenzcluster in Berlin

Die deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) hat kürzlich sieben Clusteranträge aus Berlin bewilligt. Damit ist Berlin bundesweit die erfolgreichste Region gewesen. Mit Hochdruck wird nun an dem nächsten Schritt, dem Verbundantrag, gearbeitet, denn Mitte Dezember 2018 soll der Antrag bei der DFG und dem Wissenschaftsrat eingereicht werden. Ein Beispiel aus den bewilligten Clustern ist MATH+. Es verbindet die großen Universitäten FU, HU und TU mit dem Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, sowie dem Zuse-Institut Berlin in der Erforschung und Weiterentwicklung neuer Ansätze der anwendungsorientierten Mathematik. Zentral dabei sind die mathematischen Grundlagen zur Nutzung immer größerer Datenmengen in den Lebens- und Materialwissenschaften, der Energie- und Netzwerkforschung oder den Geistes- und Sozialwissenschaften. Damit sollen technische Innovationen und auch ein generelles Verständnis von sozialen Prozessen gefördert werden.

Gebet

  • Dass Berlin dadurch als Wissenschaftsstandort sichtbarer und für die Gesellschaft lokal und global ertragreicher wird
  • Dass dadurch in der Wissenschaft das Gemeinsame den Individualismus überwindet
  • Dass durch die Forschung letztlich auch die Gotteserkenntnis zunimmt

Israelisch-deutsches Festival

Vom 12. bis 18. Oktober fand das israelisch-deutsche Festival statt. In kleinen Filmsequenzen erzählten Berliner Jüdinnen und Juden, warum sie wann nach Berlin gekommen sind und was sie hier erlebt haben. Eine einigermaßen einheitliche berlin-jüdische Identität gibt es allerdings nicht. Die Menschen leben hier aus den unterschiedlichsten Motiven heraus.

Gebet

  • Schutz des vielfältigen jüdischen Lebens in Berlin
  • Verstärktes Kennenlernen und gute Nachbarschaft zwischen Israelis und Deutschen

Brückensanierungen

Elf von insgesamt 258 Brücken in Berlin, für die der Bund zuständig ist, müssen aufgrund ihres Zustandes in absehbarer Zeit saniert werden. Regelmäßig bekommen die Brücken Noten auf einer Skala von eins bis vier. Elf Berliner Brücken haben die Note „drei“ erhalten. Diese Bewertung zeigt an, dass eine Brücke saniert werden muss. Für die meisten ist das bereits geplant. In Berlin gibt es insgesamt 1.085 Brücken für den Straßen-, Fuß- oder Radverkehr. Untersucht werden die Bauwerke immer wieder mit Blick auf ihre Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit (Quelle: rbb24 17.10.).

Gebet:

  • Verantwortliche Entscheidungen über den Zeitpunkt der Sanierung und ggf. Sperrung
  • Gottes Schutz vor Einsturz-Katastrophen

Dran bleiben: Clan-Kriminalität

Das Bezirksamt Neukölln startet ein bezirkseigenes Aussteigerprogramm aus kriminellen Clanstrukturen. Es soll Teil der ressortübergreifenden Gesamtstrategie sein. Neben der direkten Bekämpfung der Kriminalität soll der Ausstieg aus diesen Strukturen so einfach und attraktiv wie möglich sein. Der Rechtsstaat soll die Menschen bei dem Schritt in die Legalität unterstützen.

Termine

10.11., 16 Uhr: Solidaritätskundgebung für Israel am Brandenburger Tor

10.11., 14:30 bis 17:30 Uhr: Gebetstag für verfolgte Christen der Evangelischen Allianz Berlin, EFG, Tempelhofer Damm 133-137, 12099 B-Tempelhof

14.11., 18 Uhr: Politisches Stadtgebet vor dem Roten Rathaus

06.12., 18 Uhr: Chanukka am Brandenburger Tor, Solidaritätsveranstaltung für jüdisches Leben

 

Zum Abonnieren dieses Gebetsbriefes tragen Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse auf http://eepurl.com/TqlGz ein.

Download as PDF: November 2018

Good News: Campus Siemensstadt

An innovation campus of the Siemens Group is to be created on the old Siemens location. The Senate has agreed with the company on a first concept. The innovation campus is intended to strengthen the competitiveness of Berlin as a business location internationally and to accelerate digital transformation. Modern research and office capacities are to be created on the campus, but also apartments. The group employs about 11,000 people in Berlin and will invest 600 million euros in the first step of the conversion.

  • Thank God for the common concept and the large investment in the future viability of Berlin

Homeless in the Winter

The emergency shelter Lehrter Straße, operated by the Berlin City Mission, is the core of the network of the Berliner Kältehilfe. This emergency system offers 1,000 places in total in the capital – with the sole goal that homeless people do not freeze outside. 500 places were already made available on October 1; the remaining 500 places will be available beginning November 1st. Until the end of April, homeless people will thus be protected from dangerously cold temperatures. The number of homeless people currently living in Berlin on the streets is not known. Estimates range from 4,000 to 5,000, but there are probably more. This network of care includes large institutions such as the City Mission or Caritas, but also many local churches of both main-line denominations and other institutions. Many dozens of volunteers make breakfast, cook, take care of sick people, talk with the guests, and some drive the “Rescue Bus”. People can call the Bus if they see a homeless person suffering from the cold who needs help. The number of the Bus is: 0178 523 58 38 or 030 810 56 04 25. The most important contact point for help against the cold is the Lehrter Straße in the center of the City Mission, because it has the widest range of help. The medical care is very good, because there is a doctor’s office in the complex and many medical staff are available. Above all, wheelchair users will find peace and help here.
After much back-and-forth, the BVG (public transport company) is now opening certain rooms in subway stations at night for the homeless. They had originally rejected this for this winter due hygienic and safety reasons. But those who spend the night in shelters have a better place. The City Mission, for example, takes care of 120 people daily at the Frankfurter Allee S-Bahn and subway station in an air-inflated hall. There are medical helpers, good food every day with a choice of a vegetarian or meat meal, a washing machine, shaving cream, and shower gel. If a facility is full, people – if they want to – can be driven to shelters that still have room. (Source: Tagesspiegel 10/22)

Prayer:

  • Pray for a warm shelter for as many homeless as possible, so they do not freeze to death
  • Pray for further work on the elimination of the causes of homelessness
  • Pray for love, patience and perseverance for the full-time and volunteer helpers
  • Pray for blessing on the work of the Christian institutions, especially the City Mission

Portal for Complaints against Teachers

The Berlin AfD (right wing populist party) activated an online portal on October 22nd. Teachers are to be reported there who are „indoctrinating“ students against the AfD. The Senate Administration and many others have great reservations about such incitement to denounce. School senator Scheeres emphasized that it was „contrary to the school peace“ to make such a portal. In addition, this project brings back fateful memories of practices during the two disastrous dictatorship periods in our country.

Prayer

  • Pray that possibilities can be found to stop the portal
  • Pray for civic courage among students, teaching staff, supervisors and school authorities

Staff Shortage in Youth Welfare Offices

The youth welfare offices are responsible for many areas, for instance for the advance payment of alimony (applications have increased by 60% since 07/17), supervised living for young people, accommodation of children in foster families, child protection, day care, integration aids for children and adolescents with developmental delays and mental disorders, etc. In each area of responsibility of the Youth Welfare Office, case numbers have risen steadily in recent years, for instance, in integration assistance, as more and more children and adolescents come from dysfunctional families and need help in their development. More and more children need to be taken out of problem families to receive care and new accommodations, or there are unaccompanied minor refugees to look after.

Even if significantly more jobs are provided for these tasks, there are too few new people being hired to compensate for the lack of staff. The reason for this is because there are too few well-trained social workers, educators, administrative staff, etc. and they are under-paid, so that suitable applicants accept other better-paid job offers. In addition, there are too few training places, or they are too expensive.

Prayer:

  • Pray for new ideas for advertising and recruitment of professionals
  • Pray for suitable professionals who accept the job offers
  • Pray that the situation of children and young people in their families of origin improves enough so that they no longer need support

Seven Excellence Clusters in Berlin

The German Research Foundation (DFG) has recently approved seven cluster applications from Berlin. This makes Berlin the most successful region nationwide. Work is now underway on the next step, the joint application, because in mid-December 2018 the application must be submitted to the DFG and the Wissenschaftsrat. An example from the approved clusters is MATH +. It connects the major universities FU, HU and TU with the Weierstrass Institute for Applied Analysis and Stochastics, as well as the Zuse Institute Berlin in the research and development of new approaches of application-oriented mathematics. Central to this are the mathematic foundations for the use of increasingly large amounts of data in the life and material sciences, energy and network research or the human and social sciences. The aim is to promote technical innovation and a general understanding of social processes.

Prayer

  • Pray that as a result, Berlin will be more visible as a science location and more profitable for society locally and globally
  • Pray that in science the common will overcome individualism
  • Pray that ultimately the knowledge of God will increase through research

Israeli-German Festival

The Israeli-German Festival took place from October 12 to 18. In small film sequences Berlin Jews told why they came to Berlin and what they have experienced here. However, there is no reasonably uniform Berlin-Jewish identity. People live here for a variety of reasons.

Prayer

  • Pray for the protection of the diverse Jewish life in Berlin
  • Pray that Israelis and Germans will get to know one another better and be good neighbours

Bridge Renovation

Eleven out of a total of 258 bridges in Berlin for which the federal government is responsible, must be renovated in the foreseeable future due to their poor condition. The bridges are regularly scored on a scale of one to four. Eleven Berlin bridges have received the grade „three“. This rating indicates that a bridge needs to be renovated. This is already planned for most of them. In Berlin there are a total of 1,085 bridges for road, foot or bicycle traffic. The bridges are repeatedly examined with regard to their stability, traffic safety and durability (source: rbb24 10/17).

Prayer:

  • Pray for wise decisions about the date of the renovation and if necessary the closing of bridges
  • Pray for God’s protection from collapse catastrophes

Keeping On: Clan Crime

As part of the cross-departemental overall strategy, the district office Neukölln is launching a district program for dropping out of criminal clan structures. In addition to the direct fight against crime, the exit from these structures should be as simple and attractive as possible. The rule of law should support people in the move to legality.

Dates

Nov. 10, 4pm: Solidarity rally for Israel at the Brandenburg Gate  

Nov. 10, 2:30-5:30pm: Evangelical Alliance Berlin Day of Prayer for Persecuted Christians, EFG, Tempelhofer Damm 133-137, 12099 B-Tempelhof

Nov. 14, 6pm: Prayer for City Politicians in front of the Rote Rathaus
Dec. 12, 6pm: Chanukka at the Brandenburger Gate, Solidarity event for Jewish life in Berlin

 

Subscribe: Go to http://eepurl.com/TqJSz and enter your e-mail address into the data base.

Download as PDF: October 2018

Good News: Berlin is growing slower

Berlin continues to grow, but not as dynamically as in previous years. This is good news given the acute housing shortage. The population increased by an average of almost 50,000 people a year from 2011 to 2016, in 2017 there was an increase of only 38,665 (Statistical Office Berlin-Brandenburg). At this rate of growth, Berlin will probably not reach more than four million inhabitants before 2030. Since the fall of the wall, there has been the same trend: the population of Berlin with a German passport is shrinking; the proportion of foreigners had risen to 17.6 percent at the end of last year. 193 (!) nationalities are now represented in Berlin. (Tagesspiegel 9/18)

  • Thank God for this population development and for the coexistence of the nations

Acute: Security Situation during the State Visit of Erdogan

From September 27 to 29 the Turkish President Erdogan will be on a state visit to Berlin. He is known to be controversial because of his autocratic rule and disregard of fundamental rights. Numerous demonstrations against the visit are registered, partly with potential for violence. Interior Senator Andreas Geisel (SPD) said: „These are difficult days that will push us to the limits of our capacity.“ During the state visit, the highest security level applies. As usual, the Berlin police will have reinforcements from other federal states and from the Federal Police, also because in the following days there are more large-scale operations of the police during the top match of the Bundesliga Hertha Berlin against Bayern Munich and because of the celebrations around October 3rd.

Prayer

  • Pray for God’s special protection over the city during these days
  • Pray for non-violent demos and good police tactics

“Only with you” – 28 Years Unity

The 28th day of German Re-unification will be celebrated in the capital in original settings of this historically unique process, which is still a miracle of God in the midst of our history and city. ONLY WITH YOU – this is the motto for the Day of German Unity. Since 1991, central celebrations for October 3rd have been organized in the federal state which has Federal Council Presidency, which changes annually. In 2018 it is Berlin. The celebration will take place from October 1 to 3 around the Brandenburg Gate and in frontof the Reichstag, where unified Germany began in 1990. Together with many hundreds of partners, a colourful programme will be offered on three days. In addition to political bodies, museums and foundations, volunteer projects, initiatives and associations will also be on the spot. Unfortunately (as far as known) no own programme contributions of the churches and Christian organisations came about. But at the opening there is an ecumenical service in the Berlin Cathedral. Info: https://www.tag-der-deutschen-einheit.berlin.de/

Prayer

  • Thank God for the miracle of unity and freedom, even after 28 years
  • Pray that courage and hope for the future will grow out of grateful remembrance

Prayer for Schools

We regularly report on specific prayer requests that affect our more than 700 schools in Berlin. It is clear: schools need prayer! An initiative of various prayer initiatives calls for every school in Germany to be surrounded by prayer of a church. According to information from „Moms in Prayer“, parent prayer groups for 11 schools in Berlin are known. So there is „still room for improvement“.

Prayer:

  • Pray for more prayer sponsorships for schools
  • Pray for prayer support, especially for Christian teachers in hotspot schools

More unfit teachers

There is a shortage of teachers in the capital. Berlin not only has a deficit in new teachers, but there is also a massive loss of teachers by premature retirement due to illness or disability. There has been a failure to train sufficient new teachers on time. Also, teaching in Berlin is not very attractive because there is a lack of the possibility to become a civil servant.

Prayer

  • Pray for more places at universities for education majors and the opportunity to become civil servants
  • Pray for the protection of teachers from excessive demand and burnout

More Protection for Cyclists

So far, ten cyclists have died in road traffic in Berlin this year, most of them by turning trucks. For a long time, the installation of so-called turn-assistants in trucks has been required, but that has so far failed due to technical problems and allegedly too high costs, and there is still no national or European legislation for it. The Berliner Stadtreinigung (BSR) is now setting a good example. Already 46 newly ordered garbage trucks are to be equipped with a turn-assistant. In addition, different systems will be tested by the end of the year – for example, with radar and 360-degree cameras. The other municipal companies in Berlin are to follow.

Prayer

  • Pray that the number of trucks with turn- assistants would rise rapidly
  • Pray that turn-assistants would soon be obligatory
  • Pray for the protection of cyclists in traffic

Care-givers from Albania and Mexico

Around 2,600 care-givers are missing in Berlin. In an attempt to tackle the shortage of skilled workers, the Charité University Hospital has been seeking care-givers and nurses from Albania since 2017. Over 75 Albanian employees have since been obtained through this program. Nursing is a field of study at the university level in Albania – as in many other countries. But before the care-givers are allowed to work in Germany, they still have to do additional training, learn German and pass the appropriate exams. Each year, 60 new nurses will come in the future. From the point of view of the Nursing Director, the program is so good that she intends to get nurses from Mexico soon, despite copious bureaucratic hurdles. (rbb 24, 9/25.)

Prayer

  • Pray for further creative ideas to solve the problem of the nursing crisis
  • Pray for good integration of the foreign care-givers

Razor Blades on Playground

Several times in the past weeks dangerous objects were found on the playground at Arnimplatz in Prenzlauer Berg. The playground was repeatedly blocked off and cleaned. Since razor blades were once again found, the playground is closed again. The district office has commissioned a cleaning company to clean the sand this week in the deeper layers. In recent weeks, in addition to the razor blades, broken glass and needles have been found in the sand. The police are investigating for attempted assault. Just a week ago, a woman injured herself in the playground with a needle in her foot as she played with her children in the sand. At the beginning of August, thumbtacks were found on the playground. City council Vollrad Kuhn suspects that the perpetrators may be local residents who feel disturbed by the children. Pankow’s district mayor Sören Benn condemned the acts in the „Berliner Morgenpost“ as „antisocial behaviour“. Anyone who does this should move away. (Tagesspiegel 9/17)

Prayer

  • Pray for rapid investigative success
  • Pray for more child friendliness among residents
  • Pray that God brings the hearts of the perpetrators to repentance

Keeping On: Clan Crime

Following the brutal murder of a clan member on Sept. 10, clashes between hostile Arab-born family clans continue to take place. The inner committee of the Berlin Parliament is now dealing with the topic and is looking for ways to put an end to the machinations of the clans. The mayor of Neukölln complains that „extreme brutality endangers social peace“, and that, as Hikel added, problems arise because the rest of the population lumps all Arab fellow-citizens into the same group and considers them all to be criminal. Some ideas are being examined such as the exchange of information between the authorities, by applications for welfare, the registration of businesses or in tax investigation. Taking away custody of children from these families is also being discussed

Prayer

  • Pray that all legal options will be fully exploited
  • Pray that social peace will not be endangered
  • Pray for wisdom and good cooperation between the responsible authorities

Dates

Prayer for City Politicians: Oct. 10, 6pm, in front of the Rotes Rathaus

„Moms in Prayer“ Informational meeting: Oct. 138, 10:00-12:30, Mavuno Berlin, Billy-Wilder-Promenade 4, 14167 Berlin
Registration: manuela.woldt@momsinprayer