Liebe Freude und Beter!

Wir als Gebetsmail-Team schreiben Monat für Monat die Gebetsmail – mittlerweile sind 100 Mails erschienen. Wir wollen die Mail so informativ und hilfreich zum Gebet wie irgend möglich machen. Ihr könnt uns dabei helfen, indem ihr diesen Mini-Fragebogen ausfüllt.

Dazu könnt Ihr hier online die jeweilige Antwort auswählen und zusätzlich Kommentare hinterlassen oder den Fragebogen herunterladen, ausfüllen und per E-Mail an die Redaktion zurückschicken.

Vielen Dank für das Ausfüllen!

Euer Gebetsmail-Team

Wieso ich die Gebetsmail lese

Wie ich die Gebetsmail weitergebe

Wie ich die Gebetsmail nutze

Wie mir die Themen gefallen

Was noch?

Ihr könnt als Kommentar auf diesen Beitrag die beiden folgenden Fragen beantworten:

  • Folgende Themen wünsche ich mir für die Gebetsmail (Bitte beachten, dass es sich um eine Gebetsmail für BERLIN handelt, wir also keine nationalen und internationalen Themen behandeln):
  • Ich habe folgende weitere Anregungen und Wünsche:

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin Dez. 11 / Jan 12]

Good News 1: Gebetsmail Nr. 100

Liebe Beter/innen! Dies ist die Nr. 100 der Berliner Gebetsmail! Für uns ein Grund zur Dankbarkeit. Hundert Gebetsmails seit 2002, das heißt: Hunderte von Impulsen zum Gebet, unzählige Gebete, die daraufhin für unsere Stadt gebetet wurden. Und nicht zuletzt: viele Gebetserhörungen. An vielen Stellen können wir sehen, dass Situationen sich verbessert oder gewendet haben, nachdem wir zum Gebet dafür aufgerufen haben. Nur ein paar Beispiele aus den Good News der letzten Monate: Befriedung des 1. Mai; gefasste Brandstifter – und nicht zuletzt die reibungslose Regierungsbildung (Good News 2). Deshalb an dieser Stelle ein tiefer Dank an Gott – und an alle, die teils schon über Jahre mit beten und die Anliegen mittragen. Wir sind ermutigt, dran zu bleiben. Wir hoffen, ihr/Sie auch! Berlin braucht weiter viel Gebet!

Mit dem Wunsch für eine gesegnete Weihnachtszeit und einen zuversichtlichen Jahreswechsel sind wir euch und Ihnen allen herzlich und dankbar verbunden. Gott regiert!

Das Redaktionsteam der Gebetsmail

Dies ist eine Doppelnummer für Dezember und Januar. Wir bitten darum, die Themen auch im Januar weiter zum Gebet zu verwenden, ergänzt durch eigene und aktuelle Anliegen.

Foto: dpaGood News 2: Koalitionsvertrag

In der Politik können nie alle zufrieden sein. Dennoch war es auffällig, dass die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU in Berlin so glatt liefen und in der vorgesehenen Zeit zu einem Abschluss kamen, den die Parteitage beider Parteien fast einhellig begrüßten. Hat Gott die Gebete vieler Christen, auch das über die letzten sechs Wochen im Berliner Roten Rathaus, erhört? Einzelne Punkte des Koalitionsvertrags und den Zuschnitt mancher Senats-Ressorts mag man kritisieren; umso mehr braucht der (bis auf den Regierenden Bürgermeister und den Finanzsenator) personell völlig neu besetzte Senat für den Beginn seiner Arbeit unsere Fürbitte.

Neue Berliner Landesregierung

Nachdem Klaus Wowereit (SPD) wieder zum Regierenden Bürgermeister gewählt wurde, legten die neuen Senator/innen (3 Frauen, 5 Männer, je 4 von der SPD und der CDU) am 1.12. ihren Amtseid ab und begannen ihre Arbeit. Wir werden sie in den nächsten Gebetsmails einzeln vorstellen und zum Gebet für sie und ihren Zuständigkeitsbereich anleiten.

Gebet:

  • Für den Start der neuen Koalition, dass sie dem Besten der Stadt dient
  • Segen für die neuen Senator/innen

Projekt »Wohnen für Hilfe«

Eine gute Idee, die in anderen Städten bereits gegriffen hat, wird nun auch in Berlin getestet: Das Projekt »Wohnen für Hilfe« des Senats will Senioren und Seniorinnen mit Platz in der Wohnung und Hilfsbedarf einerseits und Studierende mit Wohnungsbedarf und Hilfsmöglichkeiten andererseits zusammenbringen. Studenten erhalten von den Senioren ein Zimmer günstig oder mietfrei – und helfen dafür im Haushalt oder erledigen Botengänge für die Vermieter – pro qm eine Stunde pro Monat. Beim »Speed-Dating« können sich die Bewerber beschnuppern. Im Januar soll das Projekt beginnen. Senioren mit Platz in der Wohnung können sich unter Tel. 901842662 bewerben.

Gebet

  • Guter Start des Projektes
  • Genügend Bewerber auf beiden Seiten
  • Gutes Miteinander mit schützenden und klaren Vereinbarungen

Berlin als Hauptstadt der Ideen

Berlin zieht in großem Maße kreative Menschen an. Darüber haben wir schon öfter geschrieben. Wie bedeutend Kreativität aber als Produktionsfaktor ist, der die Wirtschaft der Stadt erheblich antreibt, kann man inzwischen auch an Zahlen ablesen: Während bundesweit die Kreativwirtschaft nur bescheidene 2,6% der gesamten Wirtschaftsleistung ausmacht, sind es in Berlin herausragende 13% (!). Zur Kreativwirtschaft gehören Firmen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst, Film, Design, Spiele, Buch – also alles Bereiche, in denen ein schöpferischer Akt, eine kreative Tätigkeit ganz am Anfang des Wirtschaftsprozesses steht. Es reicht aber nicht kreativ zu sein, denn auch ein äußerst kreatives Produkt wird nur dann Abnehmer finden, wenn es von Menschen wirklich gebraucht wird. Gerade kreative Menschen brauchen Unterstützung in der Vermarktung ihrer Ideen. Hier kann von Seiten der Wirtschaftsverbände, der Politik aber auch der Industrie noch mehr geleistet werden. Es braucht auch die Bereitschaft der Banken, kleine, innovative Projekte zu fördern.

Gebet:

  • Dank für die Gabe der Kreativität und für alle, die in der Kreativwirtschaft arbeiten
  • für die Entwicklung von Konzepten, die besonders kleine Unternehmen fördern
  • dass kreative Menschen erkennen, wie sie anderen Menschen mit ihren Produkten wirklich dienen können

Platzmangel in Flüchtlingsheimen

Die Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber, die nach Berlin kommen, nimmt zu. Zwischen 2009 und 2011 stieg die Zahl von 1350 auf 3100 Menschen an. Viele Einrichtungen liegen bereits über ihrer Kapazitätsgrenze.

Sogenannte Notaufnahmelager, die nur vorübergehende Lösung bieten sollten, werden zum Dauerzustand. Daneben besteht eine weitere Herausforderung darin, die Infrastruktur der Umgebung zu beachten und die Bezirke über die Ansiedlung von Asylbewerbern zu informieren. Der besondere Bedarf an Schulen, zusätzlichen (Deutsch-)Lehrern und Freizeitangeboten muss berücksichtigt werden, damit gute Einbindung und eine positive Aufnahme gelingen.

Gebet

  • Lösungen für würdigen Wohnraum
  • gute Zusammenarbeit von Senat und Bezirk bei Planungen und Entscheidungen

Weihnachten

»Oh du fröhliche…« – für viele Menschen ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres: Erholung, Besinnung und Zeit mit lieben Menschen. Und Rückbesinnung auf die Menschwerdung Gottes.

»Oh du fröhliche…« – nicht für jeden. Für viele Menschen ist Weihnachten eine Zeit der besonderen Einsamkeit. Selbstmordraten steigen und die Telefone bei der Telefonseelsorge klingeln heiß.

Viele Gemeinden und christliche Dienste sind in diesen Tagen besonders aktiv, um Menschen die frohe Botschaft zu verkünden.

Gebet

  • Dass viele Menschen die Weihnachtsbotschaft hören – und verstehen
  • Dass Verzweifelte Hilfe erfahren
  • Dass Gottes Menschenliebe »ankommt«

Bürgerplattform Neukölln

Am 25. Januar wird die dritte Berliner Bürgerplattform gegründet, und zwar im bundesweit als Problemstadtteil bekannten Neukölln. Neben Vereinen, Schulen, muslimischen Gruppen u.a. sind auch eine Reihe von Kirchengemeinden dabei – und die »Freunde von Jesus und Neukölln«, wo sich Schwestern und Brüder aus Migrationskirchen und christlichen Initiativen für ihren Stadtteil engagieren. Diese Gruppe arbeitet in Verbindung mit Gemeinsam für Berlin.

Eine Bürgerplattform ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Gruppen, Einrichtungen und Organisationen. Ihr Vorbild ist das Community Organizing in den USA. Ziel ist eine dauerhafte Zusammenarbeit, um gemeinsam die Lebensbedingungen im Stadtteil zu verbessern. Damit etabliert sich neben Politik und Wirtschaft eine »dritte Kraft«, die finanziell, religiös und parteipolitisch unabhängig ist. Zurzeit gehören ca. 30 verschiedene Gruppen zum Gründungskreis; bis zur Gründung sollen es 40-45 sein. Der Prozess wird professionell begleitet durch das DICO – Deutsches Institut für Community Organizing www.dico-berlin.org.

Gebet:

  • Gelingen der Gründung
  • Verbesserung der Lebensbedingungen besonders in den Problemkiezen Neuköllns
  • Positiver Einfluss der Christen

Dran bleiben – Gewalt in der U-Bahn

Nach wie vor kommt es in Berliner S- und U-Bahnen häufig zu brutaler Gewalt gegen Fahrgäste. Die Gewalttätigen haben offensichtlich keine Hemmschwellen mehr – selbst Sicherheitskräfte fürchten sich. Hier wollen wir weiter für gute Strategien für mehr Sicherheit und einen Rückgang der Gewalt beten.

Termine:

28.12. – 1.1.: 34. Europäisches Taizé – Jugendtreffen, Veranstaltungen im Messegelände und in vielen Berliner Kirchen

8.-15.1.: Gebetswoche der Evangelischen Allianz, in Berlin fast 100 Gebetsveranstaltungen, Termine unter www.evangelische-allianz-berlin.de

23.-25.2. Transforum-Konferenz von Gemeinsam für Berlin: »Hinsehen. Aufstehen. Einmischen. Gerechtigkeit für die Stadt«, Christusgemeinde Hohenschönhausen, www.transforum-berlin.de

Download PDF: [Prayer for Berlin - December 11 / January 12]

Good News 1: Prayer Mail Nr. 100

Dear Prayer Partners! This is the 100th prayer mail—a reason to give thanks. One hundred prayer mails since 2002…hundreds of impulses for prayer, uncounted numbers of prayers for our city as a result. And, of course, we’ve seen many answers to prayer. In many cases, we saw situations change or improve after we asked for prayer. Here just a couple of examples from the last months: a peaceful May 1st, the arrest of arsonists, and also the smooth building of a new government (see Good News 2).

For this reason, we offer our thanks to God – and to all our prayer partners, some of whom have been our partners for years. This encourages us to continue. We hope you will also. Berlin still needs much prayer!

We wish you a blessed Christmas and a New Year full of hope and confidence. God reigns!

The prayer mail editorial team

 This is a double issue for both December and January. Please continue to pray for these issues throughout January, adding your own requests and those of current events.

Foto: dpaGood News 2: Coalition agreement

When it comes to politics, not everyone is always happy. Nevertheless, it was striking that the coalition discussions between the SPD and the CDU inBerlinwent extremely well, finished within the allotted time, and reached a conclusion which was nearly unanimously accepted by both conventions.

Did God answer the prayers of many Christians, even over the last six weeks in the Rote Rathaus (town hall) inBerlin? One can criticize one or other of the points of the coalition agreement and the budget cuts in Senate—but this should lead us to pray even more for the new Senate, all of which are new, with the exception of the mayor and the Minister of Finance.

New Government in Berlin

After Klaus Wowereit (SPD) was re-elected as mayor, the new Senators (3 women, 5 men, 4 from the SPD, 4 from the CDU), took their oaths on Dec. 1 and began their work. We will introduce them in the next prayer mails, and ask for prayer for them and their areas of responsibilities.

Prayer:

  • Pray for the start of the new coalition and that they will serve the city well
  • Pray that God will bless the new senators

Project “Place to live in exchange for help”

A good idea, which is already successful in other cities, is being tested inBerlin. The project “Place to live in exchange for help” is designed to bring senior citizens with needs who have extra room in their houses together with college students who need a place to live and are available to help. The students get a low-priced or rent-free room in exchange for household help or running errands, 1 hour per month per square meter. The applicants can meet one another during a “speed dating” event. The project begins in January. Senior citizens with room in their houses can apply. 901842662

Prayer

  • Pray for a good start for the project
  • Pray for enough applicants on both sides
  • Pray that both sides will get along and for clear agreements which protect both sides

Berlin – the capital city of ideas

Berlindraws a large number of creative people. We have often written about this. The importance of creativity in relation to income for the city can be seen in numbers—on a national scale, creative industries make up only 2.6% of the entire economy. InBerlin, however, the creative industries comprise 13% of the economy! The creative industries are comprised of companies in the areas of music, visual arts, film, design, games, and books – in other words, all areas in which a creative act is the starting point for an economic process. It’s not enough, though, to just be creative, because even a very creative product will be bought only if people really need it. Creative people often need help marketing their ideas. Trade associations and politicians could help more in this area. Banks which are willing to support small, creative projects are also needed.

Prayer:

  • Thank God for the gift of creativity and for all who work in the creative industries
  • Pray for the development of concepts which support small companies
  • Pray that creative people can discover how they can serve other people with their products

Shortage of space in Refugee Centres

The number of refugees and those applying for asylum coming toBerlinis increasing. Between 2009 and 2011, the number rose from 1350 to 3100. Many centres are at full capacity. So-called emergency reception centres which were designed to be a temporary solution have become a long-term condition. In addition, one must pay attention to the infrastructure and inform the districts about the reception of those seeking asylum. The specialized need for schools, (German) teachers and free-time activities must be considered, so that positive integration can happen.

Prayer

  • For solutions for adequate housing
  • Pray for good cooperation between the Senate and the districts in regards to planning and decisions

Keeping On – Violence in the U-Bahn

Violent attacks on guests of the Berlin S- and U-Bahn continue to happen. Obviously, the perpetrators’ inhibition threshold has disappeared. Even security forces are afraid. Let us continue to pray for good strategies for more safety and a decrease in violence.

Christmas

“Joy to the world…” – for many people, Christmas is the best time of the year….relaxation, reflection, and time with loved ones. And also time to reflect on the fact that God became man.

“Joy to the world….” – but not for everyone. For many people, Christmas is a time of loneliness. Suicide rates rise and crisis-line telephones are very busy.

Many churches and Christian organisations are very active during this time of year, bringing the Good News to people.

Prayer

  • Pray that many people will hear and understand the message of Christmas
  • Pray that those who are desperate can get help
  • Pray that God’s love will reach people everywhere

Citizens Action Platform Neukölln

On January 25, the third Berlin Citizens Action Platform will be founded, this time in the district Neukölln, which is known nationally as a problem district. Along with clubs, schools, Muslim groups, etc. there are a number of churches taking part – and also the “Friends of Jesus and Neukölln”, where brothers and sisters from immigrant churches and Christian initiatives are ministering to their community. This group works together with Together forBerlin.

A Citizens Action Platform is a volunteer association of groups, centres, and organisations patterned after “Community Organizing” in theUSA. The goal is a long-term cooperation to better the quality of life in the district. Thus, in addition to politics and industry, a third entity has been established, which is financially, religiously and politically independent. Presently approximately 30 groups belong to the Platform. By the founding in January, it will probably be 40-45 groups. The process is being accompanied professionally by DICO – German Institute for Community Organizing www.dico-berlin.org.

Prayer:

  • Pray that the founding will be successful
  • Pray that the quality of life will be improved, especially in problem areas of Neukölln
  • Pray for a positive influence on the part of Christians

Dates:

  • Dec. 28-Jan. 1: 34th European Taizé – Youth Congress, Meetings at the Messe and in many Berlin churches
  • Jan. 8.-15: Week of Prayer sponsored by the Evangelical Alliance, in Berlin nearly 100 prayer events, dates can be viewed at: www.evangelische-allianz-berlin.de
  • Feb. 23.-25 Transforum Conference from Together for Berlin: “Hinsehen. Aufstehen. Einmischen. Gerechtigkeit für die Stadt“, (Look. Stand up. Get involved. Justice for the city) Christusgemeinde Hohenschönhausen, www.transforum-berlin.de

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin - November 2011]

Good News: Brandstifter gefasst

Monatelange Fahndungen – und viele Gebete – brachten im Oktober einen ersten Erfolg: Im Kampf gegen Auto-Brandstifter hat die Berliner Polizei einen 27-jährigen Mann festgenommen. Er gestand, aus Frust über seine Arbeitslosigkeit mehr als 100 Autos angezündet zu haben. Der Schaden geht in die Millionenhöhe. Gegen den Mann wurde Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erlassen. Damit ist das Problem der angezündeten Autos aber noch nicht erledigt. Es gibt noch eine Vielzahl von Brandstiftungen. Insgesamt waren 2011 bis Anfang Oktober 470 Autos direkt angezündet worden. Zahlreiche weitere wurden beschädigt, so dass weit über 500 Wagen brannten.

Gebet:

  • Dank für den Fahndungserfolg
  • Gebet für ein komplettes Aufhören der Brandstiftungen

Überraschende Wende

In der letzten Gebetsmail gingen wir noch davon aus, dass es zu einer Koalition zwischen SPD und Grünen kommen würde. Die Koalitionsverhandlungen platzten aber wegen unüberbrückbarer Schwierigkeiten. Dass die »Karten« noch einmal »neu gemischt« wurden, sehen wir als Gebetserhörung. Schließlich haben wir von Mai bis zu den Wahlen jeden Mittwoch und bei einem Stadtgebetsgottesdienst für die Wahl und die richtige Regierung für unsere Stadt gebetet.

Im Forum Gebet von Gemeinsam für Berlin haben wir entschieden, uns während der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU betend für das Verwirklichen der guten Absichten Gottes einzusetzen. Überraschend schnell wurde uns dafür sogar ein Raum im Roten Rathaus zur Verfügung gestellt. Jeden Mittwoch von 18:00 bis 19:00 Uhr findet bis zum 16. November dieses Gebet in Raum 350 im Roten Rathaus (Haupteingang) statt. Die Koalitionsverhandlungen sollen am 15. November abgeschlossen werden.

Gebet:

  • für ein gutes »Arbeitsklima« und tragfähige Kompromisse bei strittigen Positionen
  • gute Personalentscheidungen bei der Besetzung der Senatorenposten
  • Dass das Regierungsprogramm Gerechtigkeit und Gottesfurcht, sozialen Ausgleich und Integration in der Stadt fördert

Brandanschläge auf die Bahn

Im Oktober sorgten Brandanschläge auf Kabelanlagen der Bahn nicht nur für erhebliche Verspätungen im Fern- und Nahverkehr, sondern beunruhigten auch die Bevölkerung. Mit Benzin gefüllte Plastikflaschen, die mit Draht verbunden und mit einem Zünder ausgestattet waren, wurden an vielen Gleisanlagen der Bahn und S-Bahn gefunden. Gott sei Dank zündeten die meisten nicht, denn sonst wäre Berlin womöglich im Chaos versunken. Bis jetzt sind die Täter nicht gefasst worden – sie werden jedoch in der linksextremistischen Szene vermutet, da es einen Bekennerbrief gibt. Die Tätergruppe nennt sich nach einem isländischen Vulkan und will wohl damit andeuten, dass es noch mehr Feuer geben soll. Schon im Mai hatte es eine Brandsabotage am Ostkreuz gegeben, zu der eine Gruppe mit ähnlichen Namen bekannte. In Berlin existiert die größte linksextremistische Szene des Landes. Laut Verfassungsschutz leben hier 2.200 Linksextremisten – die Hälfte davon wird als gewaltbereit eingestuft.

Gebet:

  • dass die Täter gefasst werden und die Taten aufgeklärt werden
  • Wachsamkeit der Bürger. Aufdeckung von geplanten Anschlägen schon im Vorfeld
  • dass es in der linken Szene zu einer Distanzierung von gewaltbereiten Tätern kommt

In Berlin boomen neue Gemeinden

Forscher haben ein Erstarken religiöser Bewegungen in Großstädten festgestellt. Sie stellten ihre Ergebnisse in Berlin vor – und warfen dabei auch einen Blick auf das religiöse Geschehen in der Hauptstadt. Sie stellten fest: Von einem Verschwinden christlicher Gemeinden kann auch hier keine Rede sein. Es gebe im Gegenteil viele religiöse Gemeinschaften. Die Untersuchung stellte eine Abkehr von der Kirche, aber keineswegs vom Glauben fest. Gerade evangelikale, »hippe« Gemeinden schössen derzeit in Berlin aus dem Boden und zögen vermehrt junge Menschen an.

Gebet:

  • Dank für die neuen Gemeinden
  • Für die Erneuerung bestehender Kirchen und Gemeinden aus dem Geist Gottes
  • Dass bestehende wie neu gegründete Gemeinden neue Milieus erreichen

Taizé-Treffen

Vom 28.12.2011 – 01.01.2012 treffen sich Zehntausende Jugendliche aus allen europäischen Ländern und anderen Erdteilen zum Europäischen Jugendtreffen in Berlin. Die Großkirchen und der Berliner Senat haben die ökumenische Gemeinschaft von Taizé eingeladen, das Jugendtreffen zusammen mit den Kirchengemeinden aller Konfessionen vorzubereiten. Das Treffen besteht aus einigen wenigen ganz einfachen Bausteinen: Gespräche in internationalen Kleingruppen, gemeinsame Gebete, Gastfreundschaft. Vormittags trifft man sich in den Ortsteilen Berlins und dem Umland, nachmittags auf dem Berliner Messegelände. Die Berliner sind eingeladen, mit Jugendlichen aus ganz Europa zu beten, zu singen, still zu sein, über den Glauben zu sprechen und dabei andere Kulturen kennenzulernen.

Kirchengemeinden und private Gastgeber werden gesucht, die Jugendliche aufnehmen. 2m² im Warmen sind genug für einen jungen Gast. Die Jugendlichen bringen Isomatte und Schlafsack mit und können auf dem Boden schlafen. Herzlichkeit geht vor Komfort. Sie freuen sich über ein einfaches Frühstück und sind tagsüber außer Haus. Wer Jugendliche bei sich aufnehmen kann, füllt den Quartierzettel auf www.taize-berlin.de aus. Die Brüder von Taizé und das Vorbereitungsteam laden schon jetzt zu einem täglichen Mittagsgebet ein: Montag bis Sonnabend, jeweils um 12.30 Uhr in der Marienkirche am Alexanderplatz.

Gebet:

  • Dass Berlin sich gastfreundlich für die Jugendlichen aus aller Welt zeigt
  • Gute Begegnungen zwischen Gästen und Einheimischen, die den Glauben stärken

PrayDay

Am 15.11., dem weltweiten PrayDay, sind Christen aufgerufen, für die Schulen zu beten. Mit dabei sind auch Eltern und Lehrer. Der PrayDay ist eine Initiative der Schüler-SMD (www.prayday.de). Woche für Woche treffen sich mehrere tausend christliche Schüler an ihren Schulen, um zu beten. Sie sind dabei nicht an feste Zeiten gebunden und brauchen auch nicht unbedingt einen Raum. Dennoch ist die Zahl der christlichen Schülerbibelkreise (SBK) rückläufig. Warum? Manche SBKs werden verboten, weil Schulleiter Religion und Schule stärker voneinander trennen wollen. Atheisten treten inzwischen auch in Schulen offensiver als zuvor auf. Schuljahre werden gekürzt und der Stresspegel der Schüler und Lehrer steigt. Manche Schüler berichten von einem enormen Leistungsdruck, der auf ihnen lastet. Dadurch hätten sie nur noch wenig Mut, sich über die Schule hinaus zu engagieren. Aber Gebet kann auch diese Hindernisse aus dem Weg räumen! Termin in Berlin siehe unten!

Gebet:

  • Dank für betende Schüler, Eltern, Lehrer
  • Mut für ein sichtbares Leben mit Jesus an der Schule
  • Sinnvolle Maßnahmen zur Entlastung von Schülern und Lehrern

Buchtipp: Für Schulen beten. Impulse für veränderndes Gebet. http://tinyurl.com/3z325jd

Dran bleiben

Das postmigrantische Theater Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg (siehe September-Gebetsmail), das sich als großartiger Ansatz interkultureller und integrativer Kulturpraxis bundesweit einen Namen gemacht hat, ist in seiner Existenz bedroht. Als »freies Theater« verfügt es über keine gesicherten festen Zuschüsse, sondern finanziert sich neben den Eigeneinnahmen durch Förderungen und Drittmittel. Über die Berliner Initiative KulturArbeit (www.berlinerkulturarbeit.de), die aus verschiedenen Fördertöpfen Arbeitsplätze in der Kultur schafft, wurden bislang zehn Stellen finanziert. Diese fallen nun weg. Wenn keine alternative Lösung oder Finanzierung gefunden werden kann, muss das Haus im Sommer 2012 geschlossen werden.

Gebet:

  • Kreative Lösungen für die Fortsetzung dieser Theaterarbeit mit Strahlkraft und integrativer Wirkung für Berlin
  • Blick der politisch Verantwortlichen für Projekte, die neue Publikumsschichten erreichen und einen bedeutenden Beitrag zur Integration leisten

Termine

  • Gebet für die Koalitionsverhandlungen: Mittwochs 18:00 bis 19:00 Uhr am 2.11., .11. 11. und 16.11. im Raum 350 im Roten Rathaus
  • Lehr- und Gebetkonferenz für Israel, 4.11., 15 Uhr bis 5.11., 21 Uhr, Gemeinde auf dem Weg, Thema: »Deutschland auf dem Weg in das Tal der Entscheidung«, Veranstalter: Christen an der Seite Israels
  • PrayDay, Gebet für die Berliner Schulen: 15.11., 19 Uhr, Freie Evg. Schulen Berlin, Christburger Str.14, 10405 Berlin

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