Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin - Februar 2012]

Good News 1: Neue Gebetshäuser

Ein gute Nachricht zum Jahresbeginn: In Berlin entstehen immer mehr Gebetshäuser! Seit einer Reihe von Jahren schon betreibt die Jerusalem-Gemeinde ihr »Gebethaus für alle Nationen« (www.gebetshaus-berlin.de).

Seit Oktober hat eine ökumenische Gebetshaus-Initiative vorwiegend junger Christen ein eigenes Haus in Pankow, in dem perspektivisch ebenfalls einmal 24-7, also durchgehend, Anbetung und Gebet stattfinden soll: www.rundumdieuhr.org.

Ferner gibt es zwei weitere Projekte: Eins davon baut gerade Kellerräume am Kottbusser Tor aus, mitten in einem sozialen Brennpunkt. Eine Gebetserhörung, denn über Jahre schon haben wir besonders um den 1. Mai herum für neues geistliches Leben in diesem Teil von Kreuzberg gebetet! Das andere ist noch im Projektstadium und betet für (derzeit leer stehende) Räume unterm Fernsehturm auf dem Alexanderplatz.

Wie verheißungsvoll, dass an vier verschiedenen Stellen der Stadt 24-Stunden-Gebets-Räume entstehen! Unterstützen wir diese Initiativen praktisch und mit unserem Gebet!

Good News 2: Viele beten mit

Vielen Dank an alle, die sich schon an unserer Online-Umfrage beteiligt haben! Wir freuen uns, dass so viele die Gebetsmail zur Information und als Inspiration zum Gebet nutzen. Wir haben derzeit 484 Abonnenten der deutschen und 116 Abonnenten der englischen Fassung.

Gern würden wir noch von mehr Lesern hören, wie sie die Gebetsmail nutzen. Bitte den kurzen Fragebogen ausfüllen (2 Minuten): http://tinyurl.com/7ktgkae

Unter »View results« bei jeder Frage könnt ihr die bisherigen Ergebnisse einsehen.

Gesundheitsstadt Berlin

Healthcare upcloseBerlin hat viele Potenziale, durch deren Entwicklung sich die Stadt profilieren kann. Seit einigen Jahren bemüht sich der Senat, bestimmte Schwerpunktbereiche zu stärken. Dazu gehört auch der Plan, Berlin als Gesundheitsstadt in der ganzen Welt attraktiv zu machen. Der Senat hat schon im Jahr 2005 unter dem Titel »Gesundheitsregion Berlin« einen Masterplan für die Entwicklung der Region Berlin/Brandenburg bis 2015 entworfen. Darin heißt es: »Berlin erbringt im internationalen Vergleich in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens herausragende Spitzenleistungen; es verfügt über ausreichende Kapazitäten, um die gesamte Wertschöpfungskette von der Ausbildung über Forschung und Entwicklung bis zu Produktherstellung, Leistungserbringung und Markterschließung abzubilden. Qualitativ erbringen Krankenhäuser Berlins deutschland-, europa- und teilweise weltweit Spitzenleistungen (Beispiele: Herztransplantationen im Deutschen Herzzentrum, Organtransplantationen in der Charité, verschiedene Bereiche der Onkologie, minimal-invasive Chirurgie).«

Ein Entwicklungsfeld sollte die Förderung des internationalen »Patiententourismus« sein. Inzwischen zeichnen sich etliche Erfolge ab. Im vergangenen Jahr ließen sich rund 3.500 ausländische Patienten in Berlin behandeln. In den letzten Jahren stieg diese Zahl beträchtlich an, denn es wird verstärkt von der Tourismusbranche dafür geworben. Alle großen Berliner Kliniken haben sich auf ausländische Patienten eingestellt. Besonders viele kommen ans Deutsche Herzzentrum. Gegenüber München mit fast 17.000 ausländischen Patienten kann Berlin noch aufholen. Was die Fort- und Weiterbildung im medizinischen Bereich anbelangt, steht die Hauptstadt jedoch an der Spitze! In keiner anderen deutschen Stadt finden mehr Kongresse zu diesem Bereich statt als in Berlin.

Gebet:

  • Dank und Segen für alle Menschen, die im medizinischen Bereich arbeiten und das oft unter großen persönlichen Einsatz tun
  • Bitte um medizinische Entdeckungen, die zum Wohl der Menschen dienen
  • dass Berlin bekannt wird als eine Stadt, in der Menschen an Leib, Geist und Seele geheilt werden, weil sie Gottes umfassendes Heil hier erfahren

Der neue Senator für Inneres und Sport

Frank Henkel (geb.1963) ist Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Berlin, Mitglied des Bundesvorstands der CDU Deutschland und seit Dezember 2011 der neue Senator für Inneres und Sport. Da das Thema innere Sicherheit für ihn ein Schwerpunkt im Wahlkampf war, hat er nun die Gelegenheit, diesen Bereich politisch zu gestalten. Ob Berlin zum Beispiel unter Frank Henkel ein Alkoholverbot im gesamten öffentlichen Nahverkehr bekommt?

Im Koalitionsvertrag wurden unter anderem folgende Maßnahmen vereinbart: »Wir setzen auf eine verbesserte Polizeipräsenz und werden die Zahl der Polizeivollzugsbeamten um 250 erhöhen. … Wir machen uns für ein Verbot der NPD stark und treten entschieden links- und rechtsextremistischen Tendenzen entgegen. … Bei der Jugendkriminalität setzen wir auf Prävention und ein schnelles und vernetztes Eingreifen der Behörden im Sinne des Schwellen- und des Intensivtäterkonzepts und des beschleunigten Jugendstrafverfahrens (Neuköllner Modell).« (Quelle: http://tinyurl.com/762lo6z)

Die 250 Polizeibeamten müssen allerdings erst einmal ausgebildet werden, so dass nicht sofort mit einer verbesserten Polizeipräsenz zu rechnen ist. Die besondere Ermittlungsgruppe, mit der die Polizei nach Autobrandstiftern fahndete, wird jetzt aufgelöst, da die Brandstiftungen deutlich zurück gegangen sind.

Frank Henkel möchte sich besonders gegen Extremismus aller Art einsetzen. Da sowohl die Rechtsextremen als auch die Linksextremen in dieser Stadt immer wieder durch große Gewalttätigkeit auffallen, liegt hier eine besondere Herausforderung an den neuen Amtsinhaber. Weil es immer noch keinen neuen Polizeipräsidenten gibt, sondern die Stelle neu ausgeschrieben wird, wird am 1. Mai weiterhin kommissarisch die stellvertretende Polizeipräsidentin Koppers die Berliner Polizei führen.

Gebet:

  • dass es dem Senator durch weise Entscheidung gelingt, den inneren Frieden dieser Stadt zu fördern
  • für ein gutes Gelingen der Zusammenarbeit mit den neuen und vorhandenen Mitarbeiter/innen
  • der oder die Richtige für den Posten des Polizeipräsidenten

Viele Fußgänger-Tote im Straßenverkehr

»Passanten leben auf Berlins Straßen nicht besonders sicher. Sie sind umzingelt von Rambo-Rasern, Kamikaze-Radlern, schnellen Bussen und zu leisen Straßenbahnen. In Berlin waren von 54 Verkehrstoten im vergangenen Jahr 29 zu Fuß unterwegs.

Im ganzen Jahr 2010 starben 44 Menschen; rund die Hälfte von ihnen waren Fußgänger, und ebenfalls rund die Hälfte traf keine Schuld. Kein anderer Verkehrsteilnehmer in Berlin lebt statistisch so gefährlich. Doch mit 30 Prozent Verkehrsanteil sind die Fußgänger in Berlin die größte Randgruppe, gleichauf mit den Autofahrern.« (Der Tagesspiegel 8.1.2012)

Gebet:

  • mehr Vorsicht bei Fußgängern und Rücksicht bei Autofahrern
  • verkehrspolitische Maßnahmen zum Schutz der Fußgänger

Stipendium für Politiker an der UdK

Die Universität der Künste in Berlin (UdK) vergibt zum 1. April ein sechsmonatiges Stipendium für einen Berliner Politiker, das die Teilnahme an allen Veranstaltungen des Semesters umfasst. Die Auseinandersetzung mit der alltäglichen Kunstpraxis soll in der Diskussion mit politischen Abläufen ein vertieftes gegenseitiges Verständnis bewirken. Oft hapert es in der Kulturpolitik an der gemeinsamen Sprache und dem Verständnis für die jeweilig andere Praxis.

Gebet:

  • für die Auswahl der richtigen Person
  • dass die Begegnung zwischen Politik und Kunst echtes Verstehen befördert

Transforum-Konferenz

Gemeinsam für Berlin richtet vom 23. bis 25. Februar die nächste Transforum-Konferenz für christliche Arbeit in Großstädten aus. Thema ist »Hinsehen. Aufstehen. Einmischen. Gerechtigkeit für die Stadt«. In fünf Plenumsveranstaltungen und 25 Workshops können Engagierte aus Berlin und anderen Städten Ideen und Projekte kennenlernen und miteinander über die Veränderung der Herzen und Verhältnisse arbeiten. Zweck und Ziel der Tagung: »Wir suchen gemeinsam Antworten. Wir machen uns auf den Weg mit Jesus. Wir ermutigen uns gegenseitig. Wir setzen uns kritisch auseinander.«

Der biblische Grundgedanke: aus Gottes geschenkter Gerechtigkeit kommt die Kraft, sich auch für Gerechtigkeit der anderen einzusetzen. Mehr unter www.transforum-berlin.de

Es gibt auch Tageskarten und einen Kulturabend am 24.2. um 19 Uhr mit der Gruppe »2Flügel«.

Ort: Christusgemeinde Hohenschönhausen, Landsberger Allee 225, 13055 Berlin

Parallel findet am 24. und 25. 2. ein »Business Transforum« in einem nahe gelegenen Hotel statt.

Gebet:

  • wesentliche Impulse für alle Teilnehmenden für ihre Städte oder Stadtteile
  • Ermutigung, dass mit Gottes Geist Transformation möglich ist
  • Gelingen für das »Business Transforum«

Download PDF: [Prayer for Berlin - February 2012]

Good News 1: New Houses of Prayer

Good news at the beginning of this new year – More and more Houses of Prayer are being established in Berlin.

For many years, the Jerusalem-Church has had a “House of Prayer for all Nations” (www.gebetshaus-berlin.de). In October, mostly young Christians initiated an ecumenical House of Prayer in Pankow, where 24-7 praise and prayer (24 hours a day, 7 days a week) is planned. www.rundumdieuhr.org

Two further projects are being planned. Basement rooms right in the middle of a social hotspot at the Kottbusser Tor are being renovated. This is an answer to prayer. For many years, especially in connection with May 1, we have been praying for a spiritual breakthrough in this part of Kreuzberg! The other project is still in the planning stage. They are praying for rooms underneath the TV tower on the Alexanderplatz which are currently empty.

The fact that many 24-hour prayer rooms are being established in four different places is a promising sign. Let’s support these initiatives in prayer and in practical ways!

Good News 2: Many are praying

Thank you to all who have taken part in our online survey. We are happy that so many are using the prayer mail for information and inspiration for prayer. We currently have 484 subscribers for the German edition, and 116 for English. We would like to hear from more of you about how you are using the prayer mail. Please take time (2 minutes) to fill out the short survey (German only): http://tinyurl.com/7ktgkae

“View results” under every question shows you the answers.

Berlin, City of Health

Healthcare upcloseBerlin has a lot of potential for growth from which the city can profit. In recent years, the Senate has attempted to strengthen certain areas. This includes attempting to make Berlin known all over the world as a city of health. In 2005, the Senate designed a master plan for the development of the region Berlin/Brandenburg until 2015 entitled “Berlin, Region of Health”. The document reports, “In international comparison, Berlin is first-class in many sectors of health care. It has sufficient capacity in the entire value-added chain, from research and development to production, provision of services, and market development. Berlin’s hospitals are offering top-notch health care for Germans, Europeans, and even beyond.” (Examples: Heart transplants in the German Heart Centre, organ transplants in the Charité, various areas of oncology, minimal-invasive surgery).

The furthering of international “patient tourism” was included in the master plan. Since then there have been many successes. Last year approximately 3,500 foreign patients were treated inBerlin. This number has grown over the last years, because advertising was done through the tourism industry. All of Berlin’s major hospitals are prepared to treat foreign patients. Many come to the Heart Centre. There is room to grow. Munich, for instance, treated 17,000 foreign patients. But the capital city is in the lead in the areas of continuing education and advanced training. There are more health-care conventions inBerlinthan in any other German city.

Prayer:

  • Thank God for all the dedicated people who are working in the area of medicine. Ask God to bless them.
  • Pray for medical discoveries which will serve mankind
  • Pray thatBerlinwill be known as a city in which people are healed in body, spirit, and soul, because they experience God’s all-embracing salvation here

The new Senator for the Interior and Sports

Frank Henkel (born in1963) is the Chairman of the CDU in Berlin, member of the national CDU Association, and since December, 2011 the new Senator for the Interior and Sports. Because he emphasized homeland security during his election campaign, he now has the chance to work on this area on the political level.

For instance, will Berlin have a city-wide ban on alcohol in public transportation under Frank Henkel? In the coalition contract, measures such as the following have been agreed upon: “We are placing an emphasis on more police presence and will increase the number of police officers by 250…..We will work toward a prohibition of the NPD (Nazi party) and work against left-wing and right-wing extremist tendencies……In the area of juvenile crime, we will emphasize prevention, networking, quick intervention on the part of public authorities in the case of both new and repeat offenders, and accelerated trials for juveniles. (Neuköllner Modell).” (Source: http://tinyurl.com/762lo6z)

However, the 250 policemen must be trained first. It will be a while before the increase in police presence can happen. The special investigation team which was looking for arsonists setting cars on fire has been dissolved, since the number of such arson cases has decreased considerably.

Frank Henkel wants to work against extremism of all sorts. Because both right-wing and left-wing extremists in the city continue to make themselves known through violence, this is a challenging area for the new Senator. Because there is still no Chief of Police, (the position is being advertised again), Ms. Koppers will continue to be acting Police of Chief in charge of Berlin’s police on May 1st.

Prayer:

  • Pray that the Senator will contribute to peace in the city by making wise decisions
  • Pray for successful cooperation between new and old staff
  • Pray fort he right person to become Chief of Police

Many pedestrian deaths

“Pedestrians are not particularly safe onBerlin’s streets. They are surrounded by Rambo-speeders, kamikaze bike-riders, fast buses, and trams that are too quiet. 29 of the 54 traffic deaths last year were pedestrians. In 2010, 44 people died in traffic-related accidents. Nearly half of those were pedestrians, and nearly half were not at fault. Statistically, pedestrians are the highest-risk group in traffic in Berlin. In Berlin, however, 30 percent of traffic participants are pedestrians, equal to car drivers.” (Der Tagesspiegel1/8/2012)

Prayer:

  • Pray that pedestrians will be more careful and that drivers will be more considerate
  • Pray for traffic policy measures which will protect pedestrians

Scholarship for Politicians on the UdK

The University of the Arts in Berlin (UdK) is offering a six-month scholarship beginning on April 1 for Berlin politicians which covers all events for the semester. The aim is to deepen understanding between the arts and politics. Often dialogue between the arts and political policy is hampered by a lack of common language and a lack of understanding on both sides.

Prayer:

  • Pray for the selection of the correct person
  • Pray that the encounters between politics and the arts lead to true understanding

Transforum-Conference

From Feb. 23-25, Together for Berlin is sponsoring the next Transforum-Conference for Christian ministry in mega-cities. The motto is: “Look. Stand up. Get involved. Justice for the city”.

During 5 plenum sessions and 25 workshops, people from Berlin and other cities will have the opportunity to become acquainted with ideas and projects aimed towards changing hearts and conditions. The purpose and goal of the conference: “We search for answers together. We get moving with Jesus. We encourage one another. We discuss our differences.”

The Biblical foundation: The strength to strive for justice for others comes from God’s gift of justice to us. More information at: www.transforum-berlin.de

Day tickets are available. A cultural evening is planned on Feb. 24 with the group “2Flügel”. (2 grand pianos)

Place: Christusgemeinde Hohenschönhausen, Landsberger Allee 225, 13055 Berlin

A “Business Transforum” takes place in a nearby hotel on Feb. 24-25.

Prayer:

  • Pray that all participants will receive important and helpful impulses for their cities or districts
  • Pray that the belief will grow that transformation is possible through God’s Spirit
  • Pray for the success of the “Business Transforum”

Liebe Freude und Beter!

Wir als Gebetsmail-Team schreiben Monat für Monat die Gebetsmail – mittlerweile sind 100 Mails erschienen. Wir wollen die Mail so informativ und hilfreich zum Gebet wie irgend möglich machen. Ihr könnt uns dabei helfen, indem ihr diesen Mini-Fragebogen ausfüllt.

Dazu könnt Ihr hier online die jeweilige Antwort auswählen und zusätzlich Kommentare hinterlassen oder den Fragebogen herunterladen, ausfüllen und per E-Mail an die Redaktion zurückschicken.

Vielen Dank für das Ausfüllen!

Euer Gebetsmail-Team

Wieso ich die Gebetsmail lese

Wie ich die Gebetsmail weitergebe

Wie ich die Gebetsmail nutze

Wie mir die Themen gefallen

Was noch?

Ihr könnt als Kommentar auf diesen Beitrag die beiden folgenden Fragen beantworten:

  • Folgende Themen wünsche ich mir für die Gebetsmail (Bitte beachten, dass es sich um eine Gebetsmail für BERLIN handelt, wir also keine nationalen und internationalen Themen behandeln):
  • Ich habe folgende weitere Anregungen und Wünsche:

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin Dez. 11 / Jan 12]

Good News 1: Gebetsmail Nr. 100

Liebe Beter/innen! Dies ist die Nr. 100 der Berliner Gebetsmail! Für uns ein Grund zur Dankbarkeit. Hundert Gebetsmails seit 2002, das heißt: Hunderte von Impulsen zum Gebet, unzählige Gebete, die daraufhin für unsere Stadt gebetet wurden. Und nicht zuletzt: viele Gebetserhörungen. An vielen Stellen können wir sehen, dass Situationen sich verbessert oder gewendet haben, nachdem wir zum Gebet dafür aufgerufen haben. Nur ein paar Beispiele aus den Good News der letzten Monate: Befriedung des 1. Mai; gefasste Brandstifter – und nicht zuletzt die reibungslose Regierungsbildung (Good News 2). Deshalb an dieser Stelle ein tiefer Dank an Gott – und an alle, die teils schon über Jahre mit beten und die Anliegen mittragen. Wir sind ermutigt, dran zu bleiben. Wir hoffen, ihr/Sie auch! Berlin braucht weiter viel Gebet!

Mit dem Wunsch für eine gesegnete Weihnachtszeit und einen zuversichtlichen Jahreswechsel sind wir euch und Ihnen allen herzlich und dankbar verbunden. Gott regiert!

Das Redaktionsteam der Gebetsmail

Dies ist eine Doppelnummer für Dezember und Januar. Wir bitten darum, die Themen auch im Januar weiter zum Gebet zu verwenden, ergänzt durch eigene und aktuelle Anliegen.

Foto: dpaGood News 2: Koalitionsvertrag

In der Politik können nie alle zufrieden sein. Dennoch war es auffällig, dass die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU in Berlin so glatt liefen und in der vorgesehenen Zeit zu einem Abschluss kamen, den die Parteitage beider Parteien fast einhellig begrüßten. Hat Gott die Gebete vieler Christen, auch das über die letzten sechs Wochen im Berliner Roten Rathaus, erhört? Einzelne Punkte des Koalitionsvertrags und den Zuschnitt mancher Senats-Ressorts mag man kritisieren; umso mehr braucht der (bis auf den Regierenden Bürgermeister und den Finanzsenator) personell völlig neu besetzte Senat für den Beginn seiner Arbeit unsere Fürbitte.

Neue Berliner Landesregierung

Nachdem Klaus Wowereit (SPD) wieder zum Regierenden Bürgermeister gewählt wurde, legten die neuen Senator/innen (3 Frauen, 5 Männer, je 4 von der SPD und der CDU) am 1.12. ihren Amtseid ab und begannen ihre Arbeit. Wir werden sie in den nächsten Gebetsmails einzeln vorstellen und zum Gebet für sie und ihren Zuständigkeitsbereich anleiten.

Gebet:

  • Für den Start der neuen Koalition, dass sie dem Besten der Stadt dient
  • Segen für die neuen Senator/innen

Projekt »Wohnen für Hilfe«

Eine gute Idee, die in anderen Städten bereits gegriffen hat, wird nun auch in Berlin getestet: Das Projekt »Wohnen für Hilfe« des Senats will Senioren und Seniorinnen mit Platz in der Wohnung und Hilfsbedarf einerseits und Studierende mit Wohnungsbedarf und Hilfsmöglichkeiten andererseits zusammenbringen. Studenten erhalten von den Senioren ein Zimmer günstig oder mietfrei – und helfen dafür im Haushalt oder erledigen Botengänge für die Vermieter – pro qm eine Stunde pro Monat. Beim »Speed-Dating« können sich die Bewerber beschnuppern. Im Januar soll das Projekt beginnen. Senioren mit Platz in der Wohnung können sich unter Tel. 901842662 bewerben.

Gebet

  • Guter Start des Projektes
  • Genügend Bewerber auf beiden Seiten
  • Gutes Miteinander mit schützenden und klaren Vereinbarungen

Berlin als Hauptstadt der Ideen

Berlin zieht in großem Maße kreative Menschen an. Darüber haben wir schon öfter geschrieben. Wie bedeutend Kreativität aber als Produktionsfaktor ist, der die Wirtschaft der Stadt erheblich antreibt, kann man inzwischen auch an Zahlen ablesen: Während bundesweit die Kreativwirtschaft nur bescheidene 2,6% der gesamten Wirtschaftsleistung ausmacht, sind es in Berlin herausragende 13% (!). Zur Kreativwirtschaft gehören Firmen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst, Film, Design, Spiele, Buch – also alles Bereiche, in denen ein schöpferischer Akt, eine kreative Tätigkeit ganz am Anfang des Wirtschaftsprozesses steht. Es reicht aber nicht kreativ zu sein, denn auch ein äußerst kreatives Produkt wird nur dann Abnehmer finden, wenn es von Menschen wirklich gebraucht wird. Gerade kreative Menschen brauchen Unterstützung in der Vermarktung ihrer Ideen. Hier kann von Seiten der Wirtschaftsverbände, der Politik aber auch der Industrie noch mehr geleistet werden. Es braucht auch die Bereitschaft der Banken, kleine, innovative Projekte zu fördern.

Gebet:

  • Dank für die Gabe der Kreativität und für alle, die in der Kreativwirtschaft arbeiten
  • für die Entwicklung von Konzepten, die besonders kleine Unternehmen fördern
  • dass kreative Menschen erkennen, wie sie anderen Menschen mit ihren Produkten wirklich dienen können

Platzmangel in Flüchtlingsheimen

Die Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber, die nach Berlin kommen, nimmt zu. Zwischen 2009 und 2011 stieg die Zahl von 1350 auf 3100 Menschen an. Viele Einrichtungen liegen bereits über ihrer Kapazitätsgrenze.

Sogenannte Notaufnahmelager, die nur vorübergehende Lösung bieten sollten, werden zum Dauerzustand. Daneben besteht eine weitere Herausforderung darin, die Infrastruktur der Umgebung zu beachten und die Bezirke über die Ansiedlung von Asylbewerbern zu informieren. Der besondere Bedarf an Schulen, zusätzlichen (Deutsch-)Lehrern und Freizeitangeboten muss berücksichtigt werden, damit gute Einbindung und eine positive Aufnahme gelingen.

Gebet

  • Lösungen für würdigen Wohnraum
  • gute Zusammenarbeit von Senat und Bezirk bei Planungen und Entscheidungen

Weihnachten

»Oh du fröhliche…« – für viele Menschen ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres: Erholung, Besinnung und Zeit mit lieben Menschen. Und Rückbesinnung auf die Menschwerdung Gottes.

»Oh du fröhliche…« – nicht für jeden. Für viele Menschen ist Weihnachten eine Zeit der besonderen Einsamkeit. Selbstmordraten steigen und die Telefone bei der Telefonseelsorge klingeln heiß.

Viele Gemeinden und christliche Dienste sind in diesen Tagen besonders aktiv, um Menschen die frohe Botschaft zu verkünden.

Gebet

  • Dass viele Menschen die Weihnachtsbotschaft hören – und verstehen
  • Dass Verzweifelte Hilfe erfahren
  • Dass Gottes Menschenliebe »ankommt«

Bürgerplattform Neukölln

Am 25. Januar wird die dritte Berliner Bürgerplattform gegründet, und zwar im bundesweit als Problemstadtteil bekannten Neukölln. Neben Vereinen, Schulen, muslimischen Gruppen u.a. sind auch eine Reihe von Kirchengemeinden dabei – und die »Freunde von Jesus und Neukölln«, wo sich Schwestern und Brüder aus Migrationskirchen und christlichen Initiativen für ihren Stadtteil engagieren. Diese Gruppe arbeitet in Verbindung mit Gemeinsam für Berlin.

Eine Bürgerplattform ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Gruppen, Einrichtungen und Organisationen. Ihr Vorbild ist das Community Organizing in den USA. Ziel ist eine dauerhafte Zusammenarbeit, um gemeinsam die Lebensbedingungen im Stadtteil zu verbessern. Damit etabliert sich neben Politik und Wirtschaft eine »dritte Kraft«, die finanziell, religiös und parteipolitisch unabhängig ist. Zurzeit gehören ca. 30 verschiedene Gruppen zum Gründungskreis; bis zur Gründung sollen es 40-45 sein. Der Prozess wird professionell begleitet durch das DICO – Deutsches Institut für Community Organizing www.dico-berlin.org.

Gebet:

  • Gelingen der Gründung
  • Verbesserung der Lebensbedingungen besonders in den Problemkiezen Neuköllns
  • Positiver Einfluss der Christen

Dran bleiben – Gewalt in der U-Bahn

Nach wie vor kommt es in Berliner S- und U-Bahnen häufig zu brutaler Gewalt gegen Fahrgäste. Die Gewalttätigen haben offensichtlich keine Hemmschwellen mehr – selbst Sicherheitskräfte fürchten sich. Hier wollen wir weiter für gute Strategien für mehr Sicherheit und einen Rückgang der Gewalt beten.

Termine:

28.12. – 1.1.: 34. Europäisches Taizé – Jugendtreffen, Veranstaltungen im Messegelände und in vielen Berliner Kirchen

8.-15.1.: Gebetswoche der Evangelischen Allianz, in Berlin fast 100 Gebetsveranstaltungen, Termine unter www.evangelische-allianz-berlin.de

23.-25.2. Transforum-Konferenz von Gemeinsam für Berlin: »Hinsehen. Aufstehen. Einmischen. Gerechtigkeit für die Stadt«, Christusgemeinde Hohenschönhausen, www.transforum-berlin.de

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