Diese Informationen als PDF herunterladen: [Gebet für Frieden am 1. Mai]

GfB_Flyer_Gebet 1.mai2014Die mit Anwohnern zusammen am Kottbusser Tor beantragte interkulturelle Musikbühne wurde aus Sicherheitsgründen nicht genehmigt; es gibt aber gute Aussichten für nächstes Jahr. Gemeinsam für Berlin lädt ein, dass sich dennoch viele an den folgenden Gebetsaktionen beteiligen:

LOB GOTTES. 30. April 2014, 20 Uhr bis 2. Mai 2014, 22 Uhr im Gebetskeller

Fortlaufend Anbetung und Lobpreis | Verantwortlich ist die Initiative BURN mit Musikgruppen aus vielen Gemeinden. Jeweils zur vollen Stunde ist Einlass für alle, die mit beten und Gott loben wollen.

FÜRBITTE. 1. Mai 2014 16 bis 17 Uhr und 20 bis 21 Uhr im Gebetskeller

Gebetszeit für einen friedlichen 1. Mai | Anschließend an die erste Gebetszeit (also 17 Uhr) gibt es verschiedene angeleitete Möglichkeiten, draußen vor Ort zu beten:

  • Tour 1: zum Thema Flüchtlinge am Oranienplatz
  • Tour 2: zum Thema Drogen am Görlitzer Park
  • Tour 3: Begleitung der 1. Mai-Demonstration

Straßengebet

Wie in den vergangenen Jahren werden auch wieder kleine Teams auf den Straßen im Voraus und während der Demonstrationen beten. Wer sich daran beteiligen will, bekommt hier nähere Informationen: r.stresemann@gfberlin.de

Veranstaltungsort:

Gebetskeller am Kottbusser Tor, Adalbertstr. 97 (Eingang hinter Rossmann am Kottbusser Tor), 10999 Berlin

Veranstalter:

Gemeinsam für Berlin e.V., Kastanienallee 71, 10435 Berlin; info@gfberlin.de

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin - April 2014]

Good News: Friedliche Demonstration

Für den 22. März war eine Demonstration der linken Szene in Berlin-Wedding angekündigt. Die Polizei rechnete mit bis zu 3.000 Demonstranten und ging davon aus, dass es bei der Demo und den angekündigten „Aktionen“ am Abend zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen könnte.

Im Vorfeld gingen Christen im Gebet die Strecke ab, baten Gott um Vergebung für Unrecht und beteten für den friedlichen Verlauf der Demonstration und des Abends.

Es nahmen dann nur etwa 850 Demonstranten teil, obwohl bundesweit dazu aufgerufen worden war. Als einige Demonstranten begannen, sich zu vermummen, wurde die Demonstration wurde friedlich aufgelöst. Auch am Abend blieb es friedlich.

Gebet:

·         Dank für den friedlichen Verlauf der Demo

·         Bitte, dass Berlin weiterhin von linker und rechter Gewalt verschont bleibt

source: http://www.rgbstock.com/photo/mnkEELQ/Economy+up

Good News: Wirtschaft wächst

Für 2014 rechnet der Unternehmerverband Berlin (UVB) mit einem Wirtschaftswachstum in Berlin von 1,5 bis 2%. Berlin läge damit über dem Bundesdurchschnitt. Besonders in den Bereichen Tourismus, IT und exportorientierter Industrie gibt es erhöhten Bedarf an Arbeitskräften. Das bedeutet weniger Arbeitslosigkeit. Selbst die Zahl der älteren Arbeitnehmer hat sich in den vergangenen 12 Jahren von 53.000 auf 120.000 mehr als verdoppelt.

Ein großes Problem stellen jedoch Menschen mit mangelnder Ausbildung dar, für die es kaum Beschäftigungsmöglichkeiten gibt. In Berlin gehören immerhin 44% aller Arbeitslosen zu den Geringqualifizierten. Mehr als 70% der 18.000 arbeitslosen Berliner Jugendlichen haben keine Ausbildung.

Hier wünscht sich der UVB mehr Orientierungsmaßnahmen in den Schulen und bessere Kooperation mit dem Umland von Berlin, wo im Jahr 2013 etwa 450 Ausbildungsplätze unbesetzt blieben.

Gebet:

·         Dank für das Wachstum der Berliner Wirtschaft und die Verringerung der Arbeitslosigkeit

·         Dass es gelingt, mehr Jugendliche in Ausbildungen zu bringen

Protestcamp Oranienplatz und Gerhart-Hauptmann-Schule

Am 18. März wurde eine Einigung vorgestellt, die Innensenatorin Dilek Kolat (SPD) gemeinsam mit dem Senat und Vertretern der Flüchtlinge erzielt hatte. Die Vereinbarung enthielt eine friedliche Lösung für die 467 betroffenen Flüchtlinge: Für diejenigen im Protestcamp auf dem Oranienplatz, diejenigen, die von dort aus vor dem Winter in Unterkünfte in den Wedding und nach Marienfelde verlegt wurden, sowie für diejenigen, die die Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg besetzt halten. Gemeinsam mit Unterstützern und Aktivisten forderten sie seit 2012 durch ihren öffentlichkeitswirksamen Protest eine Änderung der deutschen Flüchtlingspolitik – einen generellen Abschiebestopp und die Aufhebung der Residenzpflicht. Neben den ca. 200 Lampedusa-Flüchtlingen, die aus Italien weiter geschickt wurden, sind Flüchtlinge aus anderen Bundesländern mit laufenden Asylanträgen, sowie Asylsuchende, deren Anträge bereits abgelehnt wurden, unter den Protestierenden.

Die Einigung sah vor, dass es eine Einzelfallprüfung durch die Ausländerbehörde geben solle, dass die Abschiebung in dieser Zeit ausgesetzt werde (Duldung) und dass die Flüchtlinge Beratung und Begleitung sowie Unterkunft erhalten. Dafür sollen das Camp am Oranienplatz sowie die besetzte Schule friedlich geräumt werden.

Nach erster Euphorie machte sich unter den Besetzern der Schule und des Platzes rasch Kritik breit: In nicht transparenten Beratungen hätten am Ende die Flüchtlingsvertreter unterzeichnet, deren Gruppe von der Regelung profitiere, den meisten jedoch drohe die Abschiebung. Die Mehrheit sieht ihre Forderungen nicht erfüllt und will die Besetzung nicht aufgeben. Auch schien den Protestierenden die Frage der alternativen Unterkünfte durch die Behörden noch nicht geklärt zu sein.

Die Stimmung auf dem Oranienplatz beginnt sich zu radikalisieren: Andere Aktivisten stacheln die Camper an, weiterzumachen, sie seien auf CNN, BBC und al-Dschasira zu sehen und hätten bereits große Aufmerksamkeit. Dilek Kolat verhandelt inzwischen erneut.

Gebet:

·         Weisheit für Dilek Kolat, die großartige Arbeit in einer verfahrenen Situation leistet

·         Eine Lösung, die die Menschen sieht und den Flüchtlingen gerecht wird

·         Schnelle, gute Lösungen für Unterkünfte

Einsatz für einen friedlichen 1.Mai

Die Vorbereitungsgruppe hatte für den 1. Mai in der Nähe des Kottbusser Tors eine interkulturelle Musikbühne geplant und diese über Anwohner, die mit uns zusammenarbeiten, beantragt. Das Myfest-Komitee sah das sehr positiv, die Polizei hat aber aus Sicherheitsgründen (fehlender Fluchtweg) den Standort nicht genehmigt. Für das nächste Jahr wurde aber die Möglichkeit einer „offiziellen“ Bühne im Myfest-Gelände in Aussicht gestellt.

Am 30.4. und 1.5. wird es wieder Gebetsaktionen für einen friedlichen Maitag geben. Außerdem findet ein 50-Stunden „BURN“ (kontinuierliche Anbetung), im Gebetskeller am Kottbusser Tor statt (siehe Termine). Mehr Infos folgen später auf http://www.gebet-fuer-berlin.de und auf Anfrage.

Gebet:

·         Gewaltfreie Tage um den 1. Mai herum

·         Gesegnete Gebets- und Lobpreiszeiten

·         Gelegenheit für eine interkulturelle Musikbühne im nächsten Jahr

Sicherheit im Görlitzer Park

In der letzten Gebetsmail baten wir um Fürbitte für diese Situation. Nun tut sich etwas: „Uniformierte Polizisten und Spürhunde sollen ab Ende April im Görlitzer Park für mehr Sicherheit sorgen. Das soll sowohl Drogendealer als auch -käufer abschrecken. Die Idee ist Teil des gemeinsamen Sicherheitskonzepts zwischen dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ordnungsamt und Polizei, das derzeit ausgearbeitet wird. Nun sollen Drogendealer und -käufer durch die dauerhafte Präsenz der Polizei abgeschreckt werden. In zwei Wochen werden die ersten Vorschläge für Sicherheitskonzept, Parkgestaltung und Öffentlichkeitsarbeit bei einem weiteren Treffen besprochen. Ende April soll das Konzept stehen, ab dann sollen auch die Polizeipräsenz verstärkt werden und Spürhunde im Einsatz sein. Seit Wochen steht der Görlitzer Park im Fokus von Politik und Polizei. Anfang März hatten Kinder auf einem Spielplatz Kokainkugeln gefunden. Am Dienstag wurde ein Zivilfahnder im Görlitzer Park bei einer Festnahme von einem Drogendealer angegriffen und schwer verletzt. Der Täter ist inzwischen wieder frei.“ (Quelle: Der Tagesspiegel, 28.3.2014)

Gebet:

·         Dank für Anfänge einer Gebetserhörung

·         Dass Bezirk und Polizei ein umsetzbares Konzept entwickeln

·         Eindämmung des Drogenhandels und der Gefährdung der Anwohner

Mehr Lehrpersonal an den Schulen

Um den Lehrerbedarf für die nächsten Jahre zu decken, versucht die Schulverwaltung jetzt offenbar, so viele junge Kräfte wie möglich direkt nach dem Universitätsabschluss als Lehrer zu verpflichten – ohne Umweg über ein herkömmliches Referendariat. „… Lehramtskandidaten, die gerade ihr erstes Staatsexamen bestanden haben und sich für ein Referendariat bewerben, bekommen derzeit Briefe von der Senatsbildungsverwaltung, in denen sie darauf hingewiesen werden, dass sie direkt unbefristet in den Schuldienst eingestellt werden können und dazu ein berufsbegleitendes Referendariat absolvieren können.“ Kritiker befürchten, damit werde die eigentliche Aufgabe des Referendariats, nämlich, auf den Lehrerberuf vorzubereiten, ausgehebelt und die Qualität der Lehrerausbildung nehme Schaden. Quelle: Der Tagesspiegel, 28.3.2014

Gebet:

·         Verantwortliche und finanzierbare Lösungen, die dem Lehrermangel abhelfen

·         Dass die neue Idee nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird

Dran bleiben: Flughafen BER

Der Flugverkehr in Berlin wächst schneller als anderswo – in den vergangenen zehn Jahren haben sich die Passagierzahlen verdoppelt. Wirtschaftsverbände halten eine baldige Eröffnung des neuen Flughafens und eine angemessene Betriebsdauer auch während einiger Nachtstunden für die weitere Entwicklung der Berliner Wirtschaft und auch der Verbesserung des Arbeitsmarktes für dringend notwendig. Der Bau leidet nach wie vor unter Verzögerungen – durch ständig neue Auflagen, personelle Veränderungen und viele weitere Probleme. Inzwischen wird von einer weiteren Steigerung der Gesamtkosten gesprochen.

Gebet:

·         Zügiges Vorankommen auf der Baustelle

·         Fähiges Führungspersonal

·         Einigung über Flugzeiten, die die Bedürfnisse der Bewohner, Nutzer und Betreiber angemessen berücksichtigen

·         Schaffung von neuen Arbeitsplätzen

Termine

·         9.4., 18 Uhr, Politisches Stadtgebet: Treffpunkt vor dem Portal des Roten Rathauses

·         30.4., 20:00, bis 2.5., 22:00: „BURN“ Lobpreis und Anbetung, Gebetskeller Adalbertstr. 97 am Kotti

·         1.5., 14 und 18 Uhr, Fürbitte für friedlichen Maitag im Gebetskeller

Download PDF: [Prayer for Berlin - April 2014]

Good News: Peaceful demonstration

A demonstration sponsored by left-wing activists was planned for March 22 in Berlin-Wedding. The police were expecting as many as 3,000 demonstrators and assumed that there was a possibility of violence during the demonstration and the “planned activities” on the evening.

Christians did a prayer walk in the area in the forefront of the demonstration. They asked God for forgiveness for injustices and prayed for a peaceful demonstration and evening. Only about 850 demonstrators came, although the organizers had advertised all over Germany. When some of the demonstrators began to put on masks to cover their faces, the demonstration was dissolved peacefully, and the evening stayed peaceful as well.

Prayer:

·         Thank God that the demonstration stayed peaceful

·         Pray that Berlin will continue to be protected from left-wing and right-wing violence

source: http://www.rgbstock.com/photo/mnkEELQ/Economy+up

Good News: The Economy is growing

The Businessmen’s Association Berlin (UVB) is anticipating 1.5 to 2% economic growth in Berlin in 2014. Thus, Berlin would be above the national average. There is a growing need for employees in the areas of tourism, IT, and export-oriented industry. That means less unemployment. Even the number of older employees has more than doubled from 53,000 to 120,000 in the last 12 years.

Nevertheless, workers with deficient training are a large problem, because there are very few jobs for them. 44% of the unemployed in Berlin belong in this category. More than 70% of the 18,000 unemployed Berlin youth have no vocational training.

The UVB wants more orientation measures in the schools and better cooperation with the surrounding areas, where around 450 vocational training places were not filled in 2013.

Prayer:

·         Thank God for the growth of the economy and the decline in unemployment

·         Pray the more youth can find vocational training placements

Protest Camp Oranienplatz and Gerhart-Hauptmann-Schule

On March 18, an agreement was introduced which the Senator of the Interior, Dilek Kolat (SPD), the Senate, and representatives of the refugees had reached. The agreement contains a peaceful solution for the refugees—for those in the protest camp on the Oranienplatz, those who had been moved from there to accommodations in Wedding and Marienfelde before the winter, as well as the refugees who had occupied the Gerhart-Hauptmann-Schule. Since 2012 the refugees, together with supporters and activists, had demanded with their high-publicity protest a change in the German policies for refugees—a general stop for deportations and the annulment of compulsory residence.

In addition to about 200 Lampedusa-refugees who were sent on by Italy, the groups represented are refugees from other states in Germany with ongoing applications for asylum, and asylum seekers whose applications have been already turned down. The agreement arranges for a case-by-case review on the part of the Aliens Authority, during which deportation is suspended (tolerance), and for counselling, supervision, and housing for the refugees. In exchange, the camp on the Oranienplatz as well as the occupied school is to be peacefully vacated.

Following the initial euphoria, uncertainty and criticism quickly began to grow among the refugees. Refugee representatives whose groups would profit from the new rulings had signed the agreement following deliberations which had not been completely transparent, but most of the refugees are still living with the threat of deportation. The majority do not feel that their demands were met and do not want to give up the occupation. The question of alternative housing provided by the authorities also does not seem to be cleared up from their point of view.

The atmosphere on the Oranienplatz is becoming more radical—Other activists are inciting the campers to continue; they are on CNN, BBC and Al-Dschasira and are receiving a lot of attention. Dilek Kolat has started new negotiations.

Prayer:

·         Pray for wisdom for Dilek Kolat who is doing a marvellous job in the midst of a difficult situation

·         Pray for a solution which has people as a priority and deal justly with the refugees

·         Pray for a quick, good solution for housing

Initiative for a peaceful May 1st

The planning group had planned to have an intercultural music-stage near the Kottbusser Tor on May 1st, and had applied for permission through local residents who work with us. The Myfest-committee was hopeful, but the police denied permission for security reasons (no emergency escape route). Next year there could be the opportunity to have an “official” stage on the Myfest premises.

On April 30 and May 1 there will once again be prayer events for a peaceful May 1. In addition there will be a 50-hour “BURN” (continuous praise) in the prayer basement at Kottbusser Tor (from April 30 8pm to May 2, 10pm) More information will be coming on our website http://www.gebet-fuer-berlin.de and on enquiry.

Prayer:

·         Pray for peaceful days surrounding May 1st

·         Pray for blessing through the times of prayer and praise

·         Pray for the opportunity to have an intercultural music-stage next year

Security in Görlitzer Park

In our last prayer mail, we asked for prayer for this situation. Now something is happening:

“Beginning in April, uniformed policemen and tracking dogs will be providing more security in Görlitzer Park. This is designed to discourage drug dealers and buyers. The idea is part of a combined security concept which is currently being worked out between the district of Friedrichshain-Kreuzberg, the regulatory agency, and the police. The hope is that drug dealers and buyers will be frightened away by the continual presence of the police. In two weeks the first suggestions for the security concept, the design of the park, and the public relations department will be discussed in a further meeting. The concept is to be done by the end of April, when the strengthened police presence and tracking dogs will be in place.

During the last weeks, the Görlizter Park has been in the focus of politicians and the police. Early in March children found cocaine at a playground. On Tuesday a plainclothes policeman was attacked and severely injured during the arrest of a drug dealer. The offender has been released.” (Source: Der Tagesspiegel, 3/28/2014)

Prayer:

·         Thank God for the beginning of an answer to prayer

·         Pray that the district and the police can develop a concept which can be implemented

·         Pray that the drug dealing and danger for residents can be eliminated

More teachers in the schools

In order to fill the need for teachers in the coming years, the school administration is apparently trying to get as many university graduates as possible to commit to teaching—without the usual student teaching. “…Teachers in training who have just passed their first set of final exams and have applied for a student teaching position are getting letters from the Senate Administration for Education which explain that they can immediately get an unlimited teaching contract while doing their student teaching.” Critics fear that the actual thought behind the student teaching period, namely to prepare the person for teaching, will be annulled and that as a result the teaching profession would be damaged. Source: Der Tagesspiegel, 3/28/2014

Prayer:

·         Pray for good and financially feasible solutions to alleviate the problem of teacher shortage

·         Pray that new ideas will not be carried out at the expense of the children

Keeping On: The BER airport

Air traffic in Berlin is growing faster than in other places. In the last ten years the number of passengers doubled. The trade associations feel that an imminent opening of the new airport and adequate operating duration during the night hours is absolutely necessary for the further development of Berlin’s economy and the improvement of the labour market. The construction continues to suffer from delays because of continued new regulations, perpetually changing personnel and many other problems. In the meantime, there is talk of a further increase in costs.

Prayer:

·         Pray for speedy progress on the construction site

·         Pray for competent leadership personnel

·         Pray for agreement about flight times which will account for the needs of residents, users, and operators

·         Pray for the development of new jobs

Dates

·         April 9, 6pm, Prayer for the city: Meeting place in front of the entrance of the Rote Rathaus

·         April 4, 8pm until May 2, 10pm: “BURN” Praise and Worship, Gebetskeller Adalbertstr. 97 at the Kottbusser Tor

·         May 1, 2pm and 6pm Prayer for a peaceful May 1st in the Gebetskeller

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin - März 2014]

(C) Günter J. Matthia

Good News: Mehr Berliner

Berlin wächst und hat nun 47.803 Einwohner mehr als vor einem Jahr. Jetzt leben hier 3.517.424 Menschen. Keine Überraschung: Die meisten Neuberliner zogen in den Prenzlauer Berg. Die größte Überraschung: Plattenbauviertel im Westen der Stadt legen zu – wie etwa das Märkische Viertel in Reinickendorf um 3,5 %. Trotz aller Herausforderung ist das eine erfreuliche Entwicklung, die zeigt, wie attraktiv die Stadt nach wie vor ist und zunehmend wird.

Gebet:

  • Dank für die fast 48.000 Neuberliner
  • Gutes Miteinander von Alt- und Neuberlinern
  • Bau neuer erschwinglicher Wohnungen

Good News: Beschluss gegen Menschenhandel

Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat im Februar einen bedeutsamen Beschluss gegen Menschenhandel gefasst. Es spricht sich darin „nachdrücklich dafür aus, dass den Opfern von Menschenhandel unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus eine Perspektive für ein sicheres und selbstbestimmtes Leben eröffnet wird. … Das Abgeordnetenhaus würdigt aus-drücklich die engagierte und professionelle Arbeit der Frauen in den Fachberatungsstellen und NGOs … und drückt ihnen für ihren unermüdlichen Kampf gegen Gewalt an Frauen seine besondere Wertschätzung aus. … Das Abgeordnetenhaus fordert vom Senat, dass er sich auf Bundesebene und im Rahmen der länderübergreifenden Zusammenarbeit dafür einsetzt, dass alle Maßnahmen im Kampf gegen Menschenhandel stets hinsichtlich ihrer Folgen für die Opfer geprüft werden und die Betroffenen ihre Ansprüche auf Entschädigung in Deutschland durchsetzen können.“

Gebet:

  • Dank, dass das Thema angepackt wird
  • Bitte um wirksame Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene

Volksbegehren für Wowereits Abwahl

Am 05.02.2014 startete die Bürgerinitiative „Wowereit-Rücktritt“ einen medial begleiteten Aufruf zur Abwahl des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit. Die Initiative kritisiert „Wowereits Verhalten in der Steueraffäre um Ex-Kultursenator André Schmitz, den Stillstand in der Stadtentwicklungspolitik und die große Unzufriedenheit im Berliner Senat.“ Ziel ist neben dem Rücktritt des umstrittenen Bürgermeisters die vorzeitige Auflösung des Berliner Abgeordnetenhauses und entsprechend Neuwahlen. 50.000 Unterschriften werden für den ersten Schritt des Verfahrens gebraucht. Der Start der aktiven Unterschriftensammlung wird Ende Februar erwartet.

Initiator ist Felix Herzog, der das erfolgreiche Volksbegehren gegen die Bebauung des Tempelhofer Flugfeldes mit initiiert. Über dieses Volksbegehren, das genug Unterschriften einsammeln konnte, wird am Tag der Europawahl mit abgestimmt (Mehr Infos: http://bit.ly/1ha2AKF).

Gebet:

  • Dass im Blick auf das Bleiben oder die Abwahl von Wowereit sowohl Gottes als auch Volkes Wille zum Zuge kommen
  • Dass sich in allen Parteien Personen finden, die eine echte Alternative darstellen
  • Dass das Verfahren dazu beiträgt, Transparenz und Integrität in der Berliner Politik zu fördern

Flüchtlingsportraits an Hauswänden

Harald Geil, ein bayrischer Künstler, wirbt zurzeit um Spendengelder für sein Projekt „Familiar Facades“. Geils Plan sieht vor, Fotoporträts von Migranten in einem Format von etwa sechs mal zwölf Metern auf Papier gedruckt an Hauswände zu kleben. Auf jedem Plakat befindet sich ein QR-Code. Wenn Passanten diesen per Smartphone scannen, gelangen sie direkt zu einem Videointerview auf der Homepage des Projekts. Dort erzählt die porträtierte Person von ihrer Fluchtgeschichte oder von ihrem Asylverfahren. Getragen wird das Projekt von „Memos“, einem Berliner Verein, der Menschen aus Konfliktregionen eine Plattform für die Aufarbeitung ihrer Traumata bietet. Auf der Homepage werden neben den interviewten Migranten auch Wissenschaftler zu Wort kommen. Eine interaktive Karte soll zudem alle Plakate in Berlin anzeigen, sodass man keines verpasst.

Im Juni sollen die ersten Poster hängen und wenn alles gut geht, ist Berlin erst der Start für eine Aktion, die sich in der Bundesrepublik dann verbreitet. Neben dem Geld braucht es noch Hausbesitzer, die ihre Hauswände dafür zur Verfügung stellen. Die größte Hürde sind noch die Behörden, die die notwendigen Genehmigungen erteilen müssen und sich unsicher sind, ob sie diese Aktion als Kunst oder als ein politisches Projekt einschätzen sollen.

Gebet:

  • Gelingen dieser Aktion
  • Dass immer mehr Menschen auch dadurch einen persönlichen Zugang zum Schicksal von Asylanten und Migranten finden

Einsatz für einen friedlichen 1.Mai

Zurzeit sucht ein Team im Rahmen von Gemeinsam für Berlin erneut nach Möglichkeiten, wie Christen dazu beitragen können, dass der 1. Mai in Berlin friedlich verläuft. Seit 11 Jahren gab es dazu immer Gebetsaktionen und Gottesdienste. Im Moment läuft der Antrag auf eine Bühne am Kottbusser Tor, auf der interkulturelle Musik und Gospel gespielt werden soll, unterbrochen von Interviews mit Migranten. Motto: „Kreuzbergs buntes Herz“. Die Musikgruppen werden von Berliner Migrationsgemeinden gestellt. Außerdem wird es im Gebetskeller am Kottbusser Tor (Adalbertstraße 97 in der Passage hinter Rossmann) fortlaufend 50 Stunden Anbetungs-und Lobpreismusik geben – vom 30.4., 20:00, bis 2.5., 22:00. Zu jeder vollen Stunde ist Einlass.

Gebet:

  • Dass die Musikbühne genehmigt wird
  • Dass es gelingt, alle Vorhaben gut zu kommunizieren
  • Für einen friedlichen 1.Mai

Straßen- und Brückenschäden

Immer mehr Straßen und Brücken in Berlin weisen erhebliche Bauschäden auf. So musste etwa die Brücke der sechsspurigen Heerstraße über die Havel für LKWs und große Busse gesperrt werden. Diese Infrastrukturaufgaben sind eine große Herausforderung für die nächsten Jahre, die nur mit erheblichen zusätzlichen Mitteln angegangen werden kann. Mehr Finanzen in einem Bereich bedeuten immer zugleich Kürzungen in einem anderen.

Gebet:

  • Weise und sozial angemessene Verteilung der Mittel für die Zukunftsaufgaben

Flughafen BER und kein Ende

Der Flughafenbau produziert weiterhin schlechte Nachrichten. Flughafenchef Hartmut Mehdorn hat die Projektleiterin Regina Töpfer, Nachfolgerin des Technikchefs Horst Ammann, vor Ende ihrer Probezeit im Februar überraschend entlassen. Neu eingestellt werden soll Frank Röbbelen, Bauingenieur aus Borken. Das Personalkarussell dreht sich schnell, ansonsten geht aber immer noch nichts wirklich sichtbar voran. Mehdorn kann das seit Monaten überfällige Finanz- und Terminkonzept für den BER im März immer noch nicht vorlegen. Die auf März vorgezogene Aufsichtsratssitzung der Gesellschafter (die Länder Berlin, Brandenburg und der Bund) wurde dem Vernehmen nach wieder auf April verlegt. Außerdem wurde der von Mehdorn geplante Probebetrieb am Nordpier wegen angeblichen Widerstands des Aufsichtsrats und wegen fehlender Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner inzwischen abgesagt. Die Eröffnung könne sich deshalb auf 2016 verschieben, ließ Mehdorn verlauten.

Gebet:

  • Dass weiterhin Licht in ungeklärte Verhältnisse kommt
  • Für ein Klima konstruktiver Zusammenarbeit aller Beteiligten auf der Baustelle
  • Dass der Bau des Flughafens endlich vorangeht und nicht noch mehr Steuergelder verschlingt

Leichen unterm Fernsehturm

Der Präparator Gunther von Hagens will seine umstrittenen „Körperwelten“ (plastinierte Leichenteile) unterm Berliner Fernsehturm in einem neuen Museum ausstellen. Details sind noch unklar. Aus der evangelischen Kirche gibt es schon Kritik an diesem würdelosen Umgang mit Verstorbenen. Es ist zu erwarten, dass es erneut heftige Debatten um die Menschenwürde und um Totenruhe sowie über die Zurschaustellung und Kommerzialisierung menschlicher Leichen geben wird. Eine Initiative hat Räume am selben Ort auch für ein 24-Stunden-Gebetshaus im Blick. Quelle: Berliner Zeitung 25.2.2014

Gebet:

  • Dass die zuständigen Behörden für Berlins Mitte nach Menschenwürde und gutem Geschmack entscheiden
  • Dass die Räume unterm Fernsehturm für Leben fördernde Zwecke genutzt werden

Dran bleiben

Seit Januar verhandelt Integrationssenatorin Dilek Kolat mit den Flüchtlingen auf dem Oranienplatz. Beten wir weiter, dass rasch eine gute Lösung für alle Beteiligten gefunden wird.

Termine

6.-8.3.2014: Transforum-Konferenz „Vereinte Vielfalt – viele Kulturen, eine Stadt, ein Auftrag“ mit Frühgebet am 7. und 8.3. um 7:30 Uhr, angeleitet durch koreanische und afrikanische Christen. http://www.transforum-berlin.de 

Download PDF: [Prayer for Berlin - March 2014]

(C) Günter J. Matthia

Good News: More Berliners

Berlin is growing and now has 47,803 more residents than it did a year ago. 3,417,424 people are now living in Berlin. No surprise: Most of the new Berliners have moved into Prenzlauer Berg.

The biggest surprise: Districts with prefabricated cement block buildings in the western part of the city are growing, such as Märkische Viertel in Reinickendorf, which grew by 3.5 %. In spite of challenges, this is a good development which shows that the city remains attractive, and that its attractiveness is actually growing.

Prayer:

  • Thank God for the nearly 48,000 new Berliners
  • Pray for a good climate between old Berliners and new Berliners
  • Pray for the construction of affordable living space

Good News: Ruling against human trafficking

In February, Berlin’s Parliament made an important ruling against human trafficking. The ruling declares emphatically “that the victims of human trafficking should be given a perspective for a safe and self-determining life no matter what their residence status is….The Parliament values tremendously the dedicated and professional work of the women in the consulting centres and the NGO’s….and wants to express its deep appreciation for their tireless efforts in the fight against violence against women…..The Parliament asks the Senate to see that all measures on a national and state level in the fight against human trafficking will be reviewed with regard to the effects on the victims and their ability to claim compensation in Germany.”

Prayer:

  • Thank God that this issue is being addressed
  • Pray for effective measures on both federal and state levels

Referendum to vote Wowereit out of Office

On Feb. 5, 2014 the citizens’ initiative “Wowereit’s Resignation” began a media campaign to call for the resignation of the Ruling Mayor, Klaus Wowereit. The Initiative criticizes “Wowereit’s dealing with the tax scandal surrounding ex-Senator for Culture André Schmitz, the standstill in the city development, and the huge discontent in the Berlin Senate.” In addition to the resignation of the controversial Mayor, the goal of the Initiative is the early dissolution of the Berlin Parliament combined with new elections. 50,000 signatures are necessary for the first step of the process. The gathering of signatures is expected to begin the end of February.

The initiator is Felix Herzog, who also initiated the successful referendum against the building plans of the Tempelhof airfield. That referendum, which gathered enough signatures, will be voted upon the same day as the election of the new European Parliament (More information: http://bit.ly/1ha2AKF).

Prayer:

  • That both God’s will and the will of the people in terms of Wowereit’s staying or going will be accomplished
  • Pray that true alternative people can be found in all political parties
  • Pray that the process will bring about transparency and integrity in Berlin’s politics

Portraits of Refugees on Facades

Harald Geil, a Bavarian artist, is currently raising money for his project “Familiar Facades”. His plan is to print out portraits of immigrants six by twelve meters and stick them on facades. A QR-code will be on each portrait. When passers-by scan in the code on their smart-phones, they will be directed to a video interview on the home page of the project. The person on the portrait will tell the story of how they came to be a refugee or about their process of applying for asylum. The project is being sponsored by “Memos”, a Berlin association which gives people from conflict zones an opportunity to process their traumas. On the webpage, in addition to these interviews, there will be statements from academic researchers as well as an interactive map which shows all the portraits in Berlin, so that you don’t miss any.

In July, the first posters will be hung, and if all goes well, Berlin will become the first city taking part in the initiative, which hopes to spread all over the country. In addition to the money, building owners who will agree to have such portraits hung on their buildings are needed. The biggest hurdles are still the administrative authorities who must grant permissions and are still unsure whether they should consider this initiative an art project or a political project.

Prayer:

  • Pray for the success of the project
  • Pray that many people will come to a better understanding of the situation of refugees and asylum-seekers through the project

Campaign for a Peaceful May 1

Presently a team from Together for Berlin is looking for ways how Christians can contribute to a peaceful May 1 in Berlin. Over the last 11 years there have been prayer events and worship services.

An application for a stage on Kottbusser Tor has been made, where intercultural music and gospel would be played, interspersed with interviews with immigrants. The motto: “Kreuzberg’s Colourful Heart”. The music groups would be provided from Berlin’s immigrant churches. In addition, there will be 50 continuous hours of praise and worship music in the Gebetskeller at the Kottbusser Tor (Adalbertstraße 97 in the corridor behind Rossmann) – from April 30, 8pm until May 2, 10pm. Entrance allowed on the hour.

Prayer:

  • Pray that the use of the stage will be authorized
  • Pray that the proposition can be communicated well
  • Pray for a peaceful May 1

Damaged Streets and Bridges

More and more streets and bridges in Berlin are showing damages. For instance, the bridge of the six-lane Heerstraße over the Havel had to be closed for lorries and buses. These so-called infrastructure issues present a huge challenge for the next years, which can only be solved with substantial additional money. But more funding in one area always means cuts in another.

Prayer:

  • Pray for wise and socially appropriate distribution of money for the tasks of the future

Airport BER –no end in sight

The construction of the airport continues to produce bad news. The director, Harmut Mehdorn, unexpectedly dismissed the project director, Regina Töpfer, who was the successor of the technical director, Horst Amman, even before her trial employment ended in February. Frank Röbbelen, a civil engineer from Borken, will most likely be hired. The personnel merry-go-round is turning fast, but nothing much seems to be happening. Mehdorn will not be able to produce the long-overdue financial and deadline concept for the BER in March.

The board meeting of the shareholders (the states of Berlin, Brandenburg and the federal government), which had been moved up to March has now been moved back to April. In addition, Mehdorn’s planned trial run on the North Pier has been cancelled, allegedly due to opposition from the board, and because of the lack of noise control measures for the surrounding residents. Mehdorn announced that the opening could be possibly delayed until 2016.

Prayer:

  • Continue to pray that light will shine on unclear issues
  • Pray for an constructive atmosphere of cooperation for all those working on the construction site
  • Pray that the construction of the airport can finally move ahead and not swallow up even more of the taxpayers’ money

Corpses beneath the TV Tower

The preparateur Gunther von Hagens wants to display his controversial work “Körperwelten” (plastinated parts of dead bodies) in a new museum beneath the TV tower. Details are still unclear. The Lutheran Church has expressed its criticism of this undignified dealing with the dead. An intense debate about human dignity and the peace of the dead is expected, as well as about the commercialization of human corpses.

An Initiative is looking at in the same place for a 24-hour house of prayer. Source: Berliner Zeitung 25.2.2014

Prayer:

  • Pray that the administrative authorities for Berlin’s Mitte will decide according to human dignity and good taste
  • Pray that the rooms beneath the TV tower will be used for positive purposes

Keeping On

Senator for Integration, Dilek Kolat, has been negotiating with refugees on the Oranienplatz since January. Please continue to pray that a good solution for all involved can be found soon.

Dates

3/6-8/2014: Transforum-Conference United Diversity—many cultures, one city, one mission – with morning prayer an 3/7 and 3/8, led by Korean and African Christians http://www.transforum-berlin.de

 

Herunterladen als PDF: [Gebet für Berlin - Februar 2014]

Good News 1: Weniger Einbrüche

Die Zahl der Einbrüche in Berliner Wohnungen ist erstmals nach Jahren wieder gesunken. Die Polizei wurde 800 Mal weniger zu Einbrüchen gerufen als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 8%. Kostenlose Beratung führte zu verbessertem Schutz und erhöhter Wachsamkeit der Bürger. Ein Problem stellen nach wie vor die relativ niedrige Aufklärungsquote sowie der „Kriminalitäts-Tourismus“ dar – also die hohe Zahl der Banden, die aus dem Ausland anreisen, um hier Einbrüche zu verüben.

Quelle: Berliner Zeitung vom 13.01.2014

Good News 2: Kokainfund

Im Januar sorgte der Fund von 140 Kilogramm Kokain – versteckt in Bananenkisten des Discounters Aldi – für Aufsehen. Auch wenn es sich dabei eher um einen Zufallsfund handelte, ist es ein Grund zur Dankbarkeit, dass der Stoff gefunden wurde und nicht in die Hände von Konsumenten gelangte.

Good News 3: Mehr Arbeit

Grafik: Free Stock Photos / Graph 1 von guitargoa

So viel Zuversicht gab es lange nicht für die Hauptstadt mit ihren Sozialproblemen und ihrer vielerorts verfestigten Armut. Doch in den vergangenen Jahren ist die Arbeitslosigkeit stetig gesunken, die

Beschäftigung hat seit dem Tiefpunkt 2005 um ein Viertel zugenommen. Der Trend hat sich 2013 fortgesetzt: Während im gesamten Land die Zahl der Jobsuchenden erstmals seit vier Jahren wieder leicht gewachsen ist, ist sie in Berlin zurückgegangen – um fast 5300 im Jahresdurchschnitt. … Die Arbeitslosenquote sank 2013 im Schnitt auf 11,7 Prozent, die Zahl der Langzeitarbeitslosen ging spürbar zurück, ebenso die Arbeitslosigkeit unter jungen Leuten unter 25 Jahren. … Für 2014 prognostiziert die Arbeitsagentur, dass weitere Jobs entstehen werden.

Quelle: Der Tagesspiegel vom 08.01.2014

Gebet:

  • Dank für so viele positive Entwicklungen
  • Dass Gott der Stadt in ihren Problembereichen weiter gnädig ist

Oranienplatz – wie weiter?

Im Dezember hatte sich die Caritas bereit erklärt, vorübergehend 120 Flüchtlinge, die vorher auf dem Oranienplatz in Kreuzberg seit über einem Jahr campiert hatten, aufzunehmen. Die meisten dieser Flüchtlinge sind über Italien nach Deutschland gekommen und haben keinen offiziellen Aufenthaltsstatus. Nach europäischem Asylrecht muss das Land, in dem sie ihren Asylantrag gestellt haben, auch weiterhin für sie sorgen. Italien gibt aber gerne den Flüchtlingen Geld, setzt sie in den Zug und schickt sie weiter. So gibt es inzwischen auch in Berlin viele Flüchtlinge aus Afrika und Asien, die es – auf teils dramatische Weise – mit Booten zur Insel Lampedusa geschafft haben.

Sie leben hier illegal und werden nicht als Flüchtlinge, sondern als Obdachlose behandelt. Dadurch haben sie kein Recht auf eine dauerhafte Unterkunft. Die Flüchtlinge gebrauchen ihre Zelte auf dem Oranienplatz nicht mehr zum Schlafen, dennoch steht das Zeltlager immer noch dort, obwohl es längst abgeräumt sein sollte. Das wird von der neuen Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) geduldet.

Innensenator Frank Henkel hatte dem Bezirk ein Ultimatum zur Räumung des Platzes gestellt. Obwohl das inzwischen längst verstrichen ist, kann er den Platz nicht räumen lassen, weil dazu ein Senatsbeschluss nötig wäre. Der Koalitionspartner SPD hat jedoch abgelehnt, solch eine Räumung mitzutragen. Bürgermeisterin Herrmann steckt offensichtlich in einem inneren Zwiespalt: Ihre persönliche Meinung stimmt nicht mit dem überein, was sie als Amtsträgerin eigentlich umsetzen müsste. Sie diskutiert gerne auf Twitter und hat sich dort kürzlich auch positiv zu einem Aufruf zu einem gewalttätigen Protestmarsch der linken Szene geäußert. Bis jetzt sieht sie als einzige Strategie nur das Verhandeln. Lösungen sind dabei bisher nicht in Sicht.

Gebet:

  • Dass die Bezirksbürgermeisterin einen fairen Ausgleich findet zwischen den Interessen der Flüchtlinge einerseits und denen des Bezirks und der Anwohner andererseits
  • Dass friedliche Lösungen von allen Seiten wirklich gewollt und aktiv vorangetrieben werden
  • Dass Christen erkennen, wie sie Gottes Frieden in diese Situation hineintragen können

Besetzte Schule in Kreuzberg

Schon seit mehreren Monaten gibt es auch Konflikte um die Unterbringung von Flüchtlingen, die seit Dezember 2012 eine Schule an der Ohlauer Straße in Kreuzberg besetzt halten. Es gibt dort immer wieder gewalttätige Auseinandersetzungen. Die Polizei kann dort nur mit einem großen Aufgebot anrücken, weil sie sonst angegriffen wird. Sympathisanten der Flüchtlinge sind schnell bereit, auch gegen Polizisten vorzugehen. Wie viele Menschen in der Schule wohnen ist unklar – manche vermuten ca. 400. Sie leben unter katastrophalen Bedingungen mit nur zwei Duschen, kaltem Wasser und verdreckten Toiletten. Auch hier duldet der Bezirk Zustände, die rechtlich schon aus Brandschutzgründen nicht zu dulden wären. Bürgermeisterin Herrmann will auch hier weiterhin mit den Bewohnern über einen Abzug verhandeln. Ein Ultimatum vom Innensenator Henkel, diese rechtswidrigen Zustände zu beenden, ist am 16. Januar abgelaufen. Verändert hat sich nichts. Das Ultimatum bewirkte allerdings, dass die linke Szene dadurch zusammengeschweißt wurde und bereit ist, gegen eine eventuelle Räumung dieses Hauses vorzugehen. Sogar die Grünen-Fraktionschefin Ramona Pop bezeichnete die Zustände in der besetzten Schule inzwischen als unhaltbar. Sie sieht den Versuch der Selbstverwaltung durch die Bewohner offensichtlich gescheitert.

Eigentlich hatte der Bezirk einmal geplant, aus der Schule ein Zentrum für soziale Projekte zu machen. Projektgruppen, die schon die Ausschreibung gewonnen hatten, warten immer noch darauf, dass sie in das Haus einziehen können.

Gebet:

  • Mut für die Bezirksbürgermeisterin Herrmann, Verantwortung auch für unpopuläre Maßnahmen zu übernehmen
  • Göttliche Lösungen für die verfahrene Situation
  • Konkrete Hilfen und Gottes Trost für das Elend der oft traumatisierten Flüchtlinge

Transforum-Konferenz

VEREINTE VIELFALT – VIELE KULTUREN, EINE STADT, EIN AUFTRAG – so lautet das Thema der Konferenz vom 6. bis 8. März 2014 in Berlin-Hohen-schönhausen. Die Thematik, besonders im interkulturellen Sinn, ist entscheidend für die Zukunft unserer Stadt. Könnten wir als Christen verschiedener ethnischer Herkunft nicht ein Modell für ein versöhntes Zusammenleben entwickeln? Der Himmel wird ohnehin sehr bunt sein. Die Erlösten aus allen Völkern, Ethnien und Nationen werden zusammen feiern. Der irdische Leib des Christus kann das schon widerspiegeln, durch das geduldige Bauen von Beziehungen, das gemeinsame Beten und Feiern.

Das Miteinander der Konfessionen, Denominationen und Frömmigkeitsformen ist ohnehin Markenzeichen von Gemeinsam für Berlin. Hier geht es um das Miteinander der Erlösten aus den Völkern in der Stadt. Beim Transforum sind Geschwister aus den Migrationsgemeinden von vorn herein und bei fast allen Programmteilen beteiligt. Hinzu kommt eine stärkere internationale Beteiligung. www.transforum-berlin.de

Gebet:

  • Segen und Gelingen auf der Vorbereitung
  • Dass Versöhnung gelebt wird und Gott Herzen und Haltungen verändert
  • Dass die Kostenregelung (Opfer und Spenden statt Gebühr) beispielhaft dem fairen Ausgleich dient

Volksbegehren Tempelhofer Feld

Im Moment werden die Unterschriften geprüft, die die Initiatoren des Volksbegehrens gegen die geplante Randbebauung des Tempelhofer Feldes eingereicht haben. Damit es zu einem Volksentscheid kommen kann, müssen wenigstens 174.117 Unterschriften gültig sein. Der Senat hat bis jetzt Pläne vorgelegt, die eine Bebauung der Ränder des riesigen Tempelhofer Feldes vorsehen. Es sollen drei neue Stadtquartiere mit 4.700 Wohnungen gebaut werden und Gewerbeflächen für 7.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Außerdem ist ein Neubau für die Zentral- und Landesbibliothek vorgesehen.

Diese angesichts der steigenden Wohnungsknappheit in Berlin sinnvollen Maßnahmen stoßen jedoch auf den entschiedenen Widerstand der Bürgerinitiative „Hundert Prozent Tempelhofer Feld“. Im Moment hält der Senat dennoch an seinen Planungen fest.

Gebet:

  • Dass es zu einer maßvollen Erschließung des Tempelhofer Feldes auch mit Wohnungen kommen kann
  • Dass eventuell notwendige Korrekturen an den Planungen im Dialog mit den Bürgern erkannt und vorgenommen werden können

Dran bleiben: Flughafen BER

Flughafen-Chef Mehdorn hält an seinem Plan fest, am 1. Juli einen Testbetrieb vom Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) zu beginnen. Drei bis zehn Flüge pro Tag sollen abgewickelt werden. Es gibt Widerstand dagegen. Der Aufsichtsrat hat noch nicht entschieden. Logistische Fragen der Abfertigung der Passagiere sind noch ungeklärt. Außerdem werden immer wieder technische Probleme (etwa von Überhitzung bedrohte Kabelkanäle) offenbar, die noch nicht gelöst sind. – Beten wir weiter für die Aufdeckung aller Probleme, eine Begrenzung der Mehrkosten und ein Gelingen dieses gesamten Projekts.

Termine:

  • Politisches Stadtgebet: 12.2., 18 Uhr, Treffpunkt vor dem Roten Rathaus (ggf. warm anziehen!)

Download PDF: [Prayer for Berlin - February 2014]

Good News 1 – Fewer Break-ins

The number of break-ins in flats in Berlin has dropped for the first time in years. The police were called because of burglaries 800 times less than in the previous year. This is a decline of 8%. Free consulting offered by the police led to better protection and a higher awareness among residents. However, the relatively low rate of solved break-ins and “crime tourism”, the high number of gangs that travel here from other countries in order to break in and steal, remain a problem. Source: Berliner Zeitung on 1/13/2014

Good News 2 – Cocaine Discovery

In January, the discovery of 140 kilograms of cocaine hidden in banana boxes of the discount grocery Aldi was a huge sensation. Even though it was a chance discovery, we can be thankful that the drugs were found and did not land in the hands of users.

Grafik: Free Stock Photos / Graph 1 von guitargoaGood News 3 – More Jobs

There is more confidence in Berlin concerning social problems and the many areas of hardened poverty in Berlin than for quite some time. In recent years, the rate of unemployment continually declined. Employment has risen a quarter since the low point of 2005. The trend continued in 2013. Unfortunately, across the country, the number of unemployed rose slightly for the first time in four years, but in Berlin the number of unemployed decreased—by an annual average of nearly 5300. The rate of unemployment sank on average by 11.7 percent in 2013; unemployment among long-term unemployed decreased noticeably, as well as among young people under than 25. The unemployment office is predicting that even more jobs will be available in 2014. Source: Der Tagesspiegel on 1/8/2014

Prayer:

  • Thank God for so many positive developments
  • Pray that God will continue to extend His grace to the city in its problems

Oranienplatz – What now?

In December, Caritas agreed to temporarily accommodate 120 refugees who had been camping on the Oranienplatz for over a year. Most of them came through Italy to Germany and have no official refugee status.

According to European asylum law, the country where asylum was applied for must continue to care for them. Italy likes to give refugees money, put them on a train, and send them away. Thus, even in Berlin there are many refugees from Africa and Asia who have arrived – in some cases very dramatically – on boats on the Italian island of Lampedusa. They live here illegally and are being treated not as refugees but as homeless people. Thus they have no legal rights to long-lasting housing. Although the refugees no longer need their tents on the Oranienplatz for sleeping, the tent-city is still there, even though it should have been cleared away long ago. The new district mayor, Monika Herrmann (from the Greens party), is tolerating this. Frank Henkel, Senator of the Interior had given the district an ultimatum for clearing the square. Although the deadline has passed, he cannot order the square to be cleared because a senate resolution would be necessary. The coalition partner SPD has refused to be part of such a clearing.

District mayor Hermann is apparently caught in the middle of an inner conflict—her personal opinion does not agree with that which she should do in her official capacity. She likes to post on Twitter and recently spoke out in favour of a call to a violent protest match from the leftists. Up until now the only strategy she sees is negotiations. There are no solutions in sight.

Prayer:

  • Pray that the district mayor can find a fair settlement between the refugees on the one side and the district and residents on the other
  • Pray that all sides will really desire and actively work for peaceful solutions
  • Pray that Christians will see opportunities to bring God’s peace into the situation

Occupied School in Kreuzberg

For many months there have also been conflicts about how to accommodate refugees who have been illegally occupying a school in the Ohlauer Str. since December, 2012. There continue to be violent altercations there. The police can move in only with large numbers, because otherwise they will be attacked. Sympathizers with the refugees are quickly ready to proceed against the police. The exact number of people living in the school is unclear—some estimate as many as 400. They are living in disastrous conditions with only two showers, cold water, and dirty toilets. Here, too, the district is tolerating conditions that are illegal. Even the fire code does not allow such conditions. District mayor Hermann also wants to continue to negotiate with those living in the school. An ultimatum set by Senator of the Interior Henkel to end these illegal conditions ran out on January 16.

But nothing has changed. However, the ultimatum caused the left-wing activists to be bound together even closer. They are even willing to violently oppose an eviction of the house should it come to that. The faction leader of the Greens, Ramona Pop, termed the conditions in the occupied school untenable. She views the attempt at self-government through the residents as an obvious failure.

Actually the district has once planned to make the school into a centre for social projects. Project groups which had won the bid are still waiting to move into the school.

Prayer:

  • Pray for courage for District Mayor Herrmann to carry on in spite of unpopular measures
  • Pray for spiritual solutions for the difficult situation
  • Pray for specific help and God’s comfort for the hardships of the traumatized refugees

Transforum-Conference

DIVERSTIY IN UNITY – MANY CULTURES, ONECITY, ONE MISSION – this is the theme of the conference from March 6-8, 2014 in Berlin-Hohenschönhausen.

This topic is crucial for the future of our city, especially because of its multicultural setting. Can we as Christians from differing ethnic backgrounds not develop a model for reconciled coexistence? Heaven will be very diverse. The redeemed from all peoples, ethnic groups, and nations will celebrate together. The earthly body of Christ can already reflect that fact through patiently building relationships and praying and celebrating together. Working together across denominational lines and various styles of spirituality is already a trademark of Gemeinsam für Berlin (Together for Berlin). The redeemed from various nations living in the city will be together.

Brothers and sisters from immigrant backgrounds have been involved in the preparation of the Forum and are involved in nearly all parts of the program. There will be a strong international participation. www.transforum-berlin.de

Prayer:

  • Pray for blessing and success for the preparation
  • Pray that reconciliation will be lived out and that God will change hearts and attitudes
  • Pray that the way that costs will be covered (through offerings and donations) will exemplify fair balance

Referendum concerning Tempelhofer Airfield

Currently, signatures which were gathered by the initiators of the referendum against the planned development of the area surrounding the Tempelhof airfield are being examined. In order for the referendum to come to a popular vote, at least 174,117 signatures must be valid. The Senate had presented it plans for the development of the surrounding areas. Three new urban housing developments with 4,700 flats are to be built, and commercial space providing 7,000 new jobs is planned. In addition, the construction of a new city and regional library is planned. In spite of the fact that these plans make sense in the midst of the lack of housing in Berlin, the measures are being strongly opposed by a citizens’ initiative called “Hundert Prozent Tempelhofer Feld” (one hundred percent Tempelhofer Feld). Nevertheless, at the moment, the Senate is not letting go of its plans.

Prayer:

  • Pray that moderate development, including housing space, can be accomplished on the Tempelhof airfield
  • Pray that possible necessary corrections in the plans can be recognized and made through dialogue with residents

Keeping On: BERAirport

Mr. Mehdorn, the head of the airport, continues to hold on to his plans to begin a test mode of the airport Berlin-Brandenburg (BER) on July 1. Three to ten flights would be scheduled per day. There is opposition to this plan. The Board of Directors has not yet decided. Logistic questions concerning passengers and baggage are still unanswered. In addition, technical problems (for example, possible overheating of cable ducts) continue to surface and are not solved yet.

Continue to pray that all problems can be discovered, that additional costs can be minimized, and for the success of the entire project.

Dates:

  • City-wide prayer for politicians: Feb. 12, 6pm, Meeting point in front of the Rote Rathaus (dress warmly!)
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